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Heidenheim



17.04.2024       Buchsbaumzünsler - Was tun?

Wenn der Buchsbaumzünsler zuschlägt und sich die Raupen gefräßig über Hecken und Sträucher hermachen, dann sehen die befallenen Pflanzen meist gelblich-beige aus. Auch haben sie meist keine Blätter mehr und sind von den Raupen oftmals eingesponnen. Ist ein Strauch bereits stark befallen, ist es ratsam, diesen abzuschneiden und schnell zu entsorgen. Einzelne Zweige können in die Biotonne. Für größere Mengen von befallenen Buchsbäumen oder Buchsbaumhecken ist das Entsorgungszentrum in Mergelstetten die beste Adresse.

Egal bei welcher Entsorgung - Wichtig ist, dass die befallenen Buchsbäume bzw. die abgeschnittenen Zweige in Papiersäcke/-tüten verpackt werden und die Säcke  gut verschlossen werden. So wird vermieden, dass die Raupen weiterverbreitet werden. Auch bei den Grüngutcontainern sowie am neuen Grüngutsammelplatz werden die verpackten Säcke angenommen. Die Anlieferung ist gebührenpflichtig. Je Anlieferung (max. PKW-Anhänger) pauschal 2,50 €.

Bei einer Anlieferung immer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Entsorgungsanlagen über den Inhalt der Säcke informieren. Anlieferungen in Plastiksäcken ist nicht möglich, da die Säcke nicht ausgeleert werden dürfen.

Im Biokompostwerk werden die Raupen, Pilze und Unkrautsamen sicher abgetötet, da das Grüngut und die Bioabfälle bis auf 70° Grad erhitzt werden.   

11.04.2024       Neuer Grüngutsammelplatz Nattheim

Zur Einweihung des neuen Grüngutsammelplatzesam Rinderberg in Nattheim konnte Betriebsleiter Dr. Ing. Sebastian Meier zahlreiche Gäste begrüßen.

Gekommen waren Bürgermeister Norbert Bereska, Landrat Peter Polta sowie Vertreter der beim Bau beteiligten Firmen und einige Mitarbeiterinnen des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

In seiner kurzen Ansprache wies Betriebsleiter Dr. Ing. Meier darauf hin, dass mit dem Grüngutsammelplatz nunmehr der erste Baustein umgesetzt worden sei, um das Entsorgungszentrum in Mergelstetten zu entlasten. Sind doch die Anliefererzahlen in Mergelstetten in den vergangenen Jahren kontinuierlich nach oben geklettert und fordern von den Beschäftigten dort eine sehr hohe Einsatzbereitschaft. Allein im Bereich der Waage haben die Wägerinnen innerhalb der letzten zehn Jahre rund 50 Prozent mehr Anlieferungen bewältigen müssen. In absoluten Zahlen sind die Aktionen an der Waage von 60.000 auf 120.000 nach oben gegangen. Allerdings ist nunmehr die Kapazitätsgrenze im Entsorgungszentrum ausgereizt. “Wir sind über diese starke Nachfrage im Blick auf unsere Dienstleistungen für die Einwohner im Landkreis natürlich erfreut, zeigt sie doch, welchen Stellenwert das Entsorgungszentrum für die Bevölkerung vor Ort hat. Ebenso werben wir ja nachdrücklich für eine sinnvolle Verwertung von Bioabfällen und Grüngut, die bei uns schon seit Jahrzehnten im Biokompostwerk routiniert recycelt werden. Und so schlussendlich eine echte, ja vorbildliche Kreislaufwirtschaft umsetzt. So wie die Natur auch keine Abfälle kennt. Die Natur zeigt uns, wie nicht mehr benötigte Bioabfälle in Dünger, Bodenverbesserer und Humus umgewandelt werden. Das hat sich der Mensch von der Natur abgeschaut.

Geöffnet ist der Grüngutsammelplatz ist von April bis November immer mittwochs 15:00 bis 18:00 Uhr,  freitags von 10:00 bis 18:00 Uhr und samstags auch von 10:00 bis 18:00 Uhr. Die Anlieferung ist gebührenpflichtig. Je Anlieferung (max. PKW-Anhänger) pauschal 2,50 €.

Was und wie wird angenommen: 
Menge: maximal ein PKW-Anhänger. Größere Mengen müssen im Entsorgungszentrum Mergelstetten angeliefert werden.

Angenommen werden Heckenschnitt und Strauchwerk. Die maximale Aststärke darf 10 cm Durchmesser nicht übersteigen. Die Äste dürfen nicht länger als 150 cm sein. Auch Laub, Grasschnitt und sonstige Gartenabfälle können abgegeben werden. Die Anlieferung kann entweder lose, in Papiersäcken oder in Schachteln erfolgen. Gefüllte Plastiksäcke sind vor Ort zu entleeren. Zum Bündeln keinen Draht oder Plastikschnüre verwenden

05.04.2024       Umweltmobil startet im April 2024

Nutzen Sie die Möglichkeit, Problemstoffe umweltgerecht zu entsorgen

In allen elf Städten und Gemeinden macht Mitte April bis Ende Juni das Schadstoffmobil im Landkreis Heidenheim wieder Station, um Problemstoffe aus privaten Haushalten in haushaltsüblichen Mengen kostenlos anzunehmen.

In Schnaitheim an der Kreuzung Albrecht-Dürer Straße/Hans-Holbein-Straße (bei den Glascontainern) startet das Umweltmobil am Freitag, den 19. April. Dort wird es von 10:00  bis 10:30 Uhr stehen.

Die nächste Station in Schnaitheim ist beim Parkplatz der Turn- und Festhalle, – und zwar von 10:45 bis 11:30 Uhr.

Am Samstag, den 20. April ist in Heidenheim Station am Parkplatz Bäuerle (gegenüber Römermuseum) von 8:00 bis 8:45 Uhr.

Anschließend in Mergelstetten beim Sportplatz auf den Reutenen von 9:00 bis 9:30 Uhr.

Dann geht’s zum Parkplatz an der Friedrich Voith-Schule/Damaschkestr. von 9:45 bis 10:30 Uhr.

Nächste Station ist sodann in Oggenhausen auf dem Parkplatz der Turn- und Festhalle von 13.:00 bis 13:30 Uhr. Und in Großkuchen beim Rathaus von 14:00 bis 14:45 Uhr.

 

Am Freitag, den 7. Juni ist nochmal in Schnaitheim Station, und zwar beim Marktkauf bei den Glascontainern von 11:00 bis 12:00 Uhr.

Am Freitag, den 14. Juni steht das Umweltmobil dann am Prakplatz der Karl-Rau Halle von 9:00 bis 10:00 Uhr.

Und am Samstag, den 15. Juni in Heidenheim, am Parkplatz des Werkgymnasium an  der Buswendeplatte von 13:15 bis 13:45 Uhr.

Alle Termine  finden Sie auch in Ihrem Sammelterminkalender für 2024  oder hier.

Angenommen werden Dispersionsfarben, Lacke und andere umweltschädliche Chemikalien von Abbeizmitteln über Klebstoffe und Kosmetika bis hin zu Waschmitteln und WC-Reinigern. Auch können Altmedikamente,  Pflanzenschutzmittel, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Fotochemikalien oder Auto- und Haushaltsbatterien in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden. Allerdings werden auch einige Materialien und Gegenstände bei der Problemstoffsammlung zurückgewiesen. Nicht angenommen werden etwa Zement- und Klebersäcke. Diese Abfälle sind Bauschutt und sind als solche kostenpflichtig im Entsorgungszentrum zu entsorgen. Tabu sind auch Feuerwerkskörper, Munition und Sprengstoff oder gefasste Gase und Druckflaschen ebenso Feuerlöscher.  

 

Was ist bei der Abgabe zu beachten?

Die Stoffe sollten in geschlossenen, möglichst in Originalbehältern angeliefert werden. Wenn möglich bereits vorsortiert. Die Behälter sind so zu beschriften, dass der Inhalt klar bezeichnet ist. Schütten Sie Schadstoffe niemals zusammen, da dies zu chemischen Reaktionen führen kann. Zeigen Sie Verantwortung für Natur und Umwelt. Übergeben Sie Ihre Schadstoffe immer persönlich dem Fachpersonal der Entsorgungsfirma, auch um mögliche Unklarheiten über Art und Herkunft der Stoffe mit dem Personal zu klären. Das Abstellen von Problemstoffen an den Haltepunkten vor Beginn und nach Ende der Sammlung ist verboten. Die Abgabezeiten, in denen das Schadstoffmobil vor Ort ist,  sind einzuhalten. Es besteht kein Anspruch auf Abgabe der Sonderabfälle, wenn die Standzeit des Umweltmobils beendet ist. Schadstoffe dürfen keinesfalls unbeaufsichtigt an den Straßenrand gestellt werden und gehören schon gar nicht in die Natur  oder in die Kanalisation. Schadstoffe sind umweltbelastende Stoffe, die bei unsachgemäßer Entsorgung auch in kleinen Mengen große Schäden für Menschen, Umwelt und Natur anrichten. Sie gehören also auch nicht in den Hausmüll, sondern stets zu einer Schadstoffsammelstelle.

Tipp: Eingetrocknete Dispersionsfarben, d.h. die Farben müssen sich in festem Zustand befinden, können über die Restmülltonne entsorgt werden, da in diesen keine Lösungsmittel mehr enthalten sind.

Problemstoffe aus Gewerbebetrieben werden beim Umweltmobil nicht angenommen. Für Gewerbebetriebe organisiert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb eine separate Sammlung im Herbst, wo diese Problemstoffe dann kostenpflichtig abgegeben werden können. Alle Betriebe werden über diese Aktion vorab schriftlich informiert.

Schadstoffe aus Haushalten können zudem jeweils montags von 8:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 13:00 bis 17:00 Uhr in haushaltsüblichen Mengen kostenlos in der stationären Problemstoffsammelstelle im Entsorgungszentrum Mergelstetten, Zoeppritzstraße 100, kostenlos abgegeben werden.

Wer Rückfragen zur Problemstoffsammlung hat, kann sich gerne an Markus Nüsseler wenden, der unter der Rufnummer 07321 9503-15 zu erreichen ist.

02.04.2024       Neu: Grüngutsammelplatz in Nattheim

Grüngut-Container werden wieder aufgestellt

 

Ab Samstag, 6. April 2024 stehen wieder die Grüngut-Container vor Ort in den Gemeinden bereit. Meist stehen die 40-Kubikmeter-Container für Gartenabfälle in der Nähe oder im jeweiligen Wertstoff-Zentrum. Auch der Grüngutsammelplatz auf der ehemaligen Hausmülldeponie in Nattheim öffnet am 6. April die Tore.

Mit diesem Angebot können die Einwohner  im Landkreis ihre Gartenabfälle wohnortnah anliefern.

Da die Gartenabfälle in die Container verladen werden müssen, ist vor allem bei Grasschnitt darauf zu achten, dass dieser nicht lose angeliefert wird, sondern in geeigneten Papiersäcken. Wer dagegen  Kunststoffsäcke verwendet, hat den Grasschnitt aus diesen in den Container zu entleeren.   

Für die Anlieferung wird eine pauschale Gebühr von 2,50 Euro berechnet, wobei maximal eine Menge angenommen wird, die in einen normalen PKW-Anhänger passt. Angenommen werden Hecken- und Strauchschnitt. Die maximale Aststärke darf zehn Zentimeter Durchmesser nicht übersteigen. Die Äste dürfen nicht länger als 150 Zentimeter sein. Zum Bündeln keinen Draht oder Plastikschnüre verwenden. Vor allem „Kleinmaterial“, das nicht gebündelt werden kann, wie etwa Gras und Laubschnitt – sollte an den Containerstandorten möglichst nicht lose auf Hängern angeliefert werden, da die Entladung in die Container sehr mühsam und zeitintensiv  und ein Abkippen nicht möglich ist. Stattdessen sind Mehrweg-Behältnisse, die vor Ort entleert werden, stets die praktischere Alternative. Auch sollten die verwendeten Behältnisse nicht zu voll und zu schwer sein. Wer größere Mengen entsorgen möchte, sollte die Gartenabfälle im Entsorgungszentrum in Mergelstetten anliefern.

Die Annahmegebühr für bis zu hundert Kilo beträgt hier auch 2,50 Euro.

Öko-Tipp: Die beste und umweltfreundlichste Art Gartenabfälle zu entsorgen, ist die Kompostierung. Wer die Möglichkeit hat, im eigenen Garten zu kompostieren, sollte diese Möglichkeit nutzen. 

Nutzen Sie die Grüngutabfuhr! Viermal im Jahr werden die Gartenabfälle kostenlos bei Ihnen zu Hause abgeholt.

 

Standorte und Anlieferungszeiten finden Sie hier

02.04.2024       Deponie Maierhalde samstags geöfffnet

Deponie Maierhalde in Gerstetten ist ab sofort wieder jeden Samstag von 8:30 bis 11:30 Uhr geöffnet.

01.04.2024       Bitte beachten!

Die Altpapiersammlung in Gerstetten vom Freitag, 19. April wurde auf Samstag, 20. April verschoben.

 

Um Beachtung wird gebeten.

 

30.03.2024       Kreisputzete 2024 Frühjahrsputz in Stadt und Flur

Und jährlich grüßt die Müllaktion – Über 8.000 Helferinnen und Helfer  

Die Kreisputzete im Landkreis Heidenheim war auch 2024 ein toller Erfolg, sofern man beim Müllsammeln von Erfolg sprechen kann. Vereine wie der Heidenheimer Kanuclub, Angel- und Fischereivereine, Jugendliche der Jugendfeuerwehr, zahlreiche Schulklassen, Kinder unterschiedlicher Kindergärten mit ihren Erzieherinnen, Naturschutzverbände, weitere freiwillige HelferInnen, Familien, Musikvereine  aber natürlich auch alle Städte und Gemeinden des Landkreises, beteiligten sich gemeinsam mit dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb an der großen Kreisputzete.

So konnten in den letzten zwei Wochen an oder auf der Brenz, an Grünflächen und auf der Heide, an Wegen und Straßen, rund um Schulen, Kindergärten und Grillplätze die über 8.000 freiwilligen Helferinnen und Helfer sehen, wie sie in unserem Landkreis den herumliegenden Müll aufgesammelt haben. Zwar halten sich die meisten Menschen an die Spielregeln bei der richtigen Entsorgung von Abfällen, aber es gibt eben immer auch andere. Jene eben, die ihren Dreck kurzerhand da fallen lassen, wo sie gerade stehen und gehen. 

Auch bei dieser Sammelaktion, die teilweise im strömenden Regen durchgeführt wurde, zeigten sich die Müllsammler verwundert und sprachlos wie respektlos mit unserer Umwelt umgegangen wird. Unzählige Zigarettenkippen, die gedankenlose Raucher hier mal eben wegschnippen. Aber auch die in Hülle und Fülle aufgeklaubten Hundekotbeutel bleiben ein ständiges Ärgernis. Beutel gefährden Wildtiere und können Krankheiten übertragen. Dies zu vermeiden sollte Tierfreunden neben dem Wohlergehen des eigenen Hundes doch auch wichtig sein.

Ebenso wenig einladend ist es für die freiwilligen Helferinnen und Helfer, mit Windeln gefüllte Mülltüten einzusammeln.  Sie zeigen jedenfalls zu Recht kein Verständnis dafür, dass es Leute gibt, die einen Einkaufswagen, Zeltplanen, Schnaps-, Wokda- und Bierflaschen, Batterien, Elektrogeräte oder alte Autoreifen, achtlos in die Natur werfen.

 „Diese Aufräumaktion stärkt das Bewusstsein für die Verantwortung, die wir gegenüber der Natur und unserer Umwelt unmittelbar vor der Haustür haben“, betont Bärbel Hörger vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, die diese Aktion seit ihren Anfängen begleitet und koordiniert. „Besondern freuen wir uns aber darüber, dass Schülerinnen und Schüler und sogar die Kinder aus den Kitas sich bei der Putzete immer wieder ins Zeug legen und tüchtig mithelfen. Sie sehen hin, packen mit an und sorgen für eine saubere Umwelt. Dies zollt den Kindern und Jugendlichen Respekt und Anerkennung.

Als kleine Geste der Anerkennung für den vorbildlichen Einsatz bei der Kreisputzete haben engagierte Helferinnen und Helfer ein kleines Dankeschön in Form eines Bäckergutscheines bekommen.

Die hunderte mit Müll gefüllten Säcke - fast 24 Tonnen -, sind schlussendlich von den Mitarbeitenden der Bauhöfe, den Straßenmeistereien und des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes ins Entsorgungszentrum nach Mergelstetten gebracht worden. Die angelieferten Abfälle werden wiederum ins Müllheizkraftwerk nach Ulm transportiert und dort verbrannt.

16.03.2024       Gartenabfälle werden abgeholt

Grüngutsaison steht in den Startlöchern

Die erste Sammeltour für Gartenabfälle läuft Mitte März an. Sie führt durch den gesamten Landkreis. Das Grüngut wird im Auftrag des Kreisabfallwirtschaftbetriebes  vom privaten Entsorgungsunternehmen WRZ Hörger abgeholt. Und zwar wieder in jedem Ort und Bezirk. Baum- und Heckenschnitt, Strauchwerk, Grasschnitt und Unkraut werden in haushaltsüblichen Mengen eingesammelt. Nicht kompostierbare Abfälle und sonstiger Hausrat werden bei diesen Sammlungen allerdings stehengelassen. Baum-, Strauch- und Heckenschnitt dürfen nicht länger als 1,50 Meter, einzelne Äste nicht stärker als zehn Zentimeter sein. Zu bündeln ist das Grüngut mit Baumwoll- oder Hanfschnüren, da sich diese Materialien problemlos kompostieren lassen. Plastikschnüre oder Drähte haben bei den Gartenabfällen nichts zu suchen. Pappkartons sind ohne Metallklammern oder Plastikklebebänder bereitzustellen.

Grasschnitt und Laub sind in Papiersäcken oder Kartons bereitzustellen. So genannte Kraftpapiersäcke sind in Baumärkten zu haben. Damit von den Mitarbeitern der Entsorgungsfirma überprüft werden kann, ob in den Säcken oder Kartons nur Gartenabfälle sind, müssen diese offen bereitgestellt werden. Lose bereitgestellte Gartenabfälle sowie Abfälle in Plastiksäcken werden bei der Abfuhr der Gartenabfälle nicht mitgenommen. Verzögern doch nicht gebündelte oder unverpackte Gartenabfälle die Abfuhr erheblich. Auch hinterlassen unverpackte Gartenabfälle starke Verschmutzungen auf Straßen und Gehwegen, weshalb lose Abfälle stehengelassen werden. Gefüllte Plastiksäcke, auch so genannte abbaubare Plastiksäcke, werden weder ausgeleert noch abgefahren. Können doch Plastiksäcke bei uns im Biokompostwerk nicht kompostiert werden. Und müssen als Störstoffe aufwändig aussortiert werden. Deshalb bleiben Plastiksäcke, die mit Gartenabfällen befüllt sind, ausnahmslos stehen.  Außerdem sollen nur Schnüre aus biologisch abbaubarem Material verwendet werden, wie etwa Sisal. Nicht zum Gartenabfall gehören Wurzelstöcke, Wurzelballen, Gartenboden, Erde, Steine, Kies oder Sand.

Die Gartenabfälle sind am Abfuhrtag bis sechs Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Das Sammelfahrzeug fährt nur die Grundstücke an, die auch bei der Bio- und Restmüllabfuhr angefahren werden.

Wer weiteren Strauch- und Rasenschnitt zu entsorgen hat, kann diesen auch während der üblichen Öffnungszeiten im Mergelstetter Entsorgungszentrum selbst anliefern. Und zwar von Montag bis Freitag  7:00 bis 17:00 Uhr oder am Samstag von 8:00 bis 12:30 Uhr. Bis zu hundert Kilo ist dabei eine pauschale Gebühr von 2,50 Euro zu entrichten.

Zudem hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seinen Service sukzessive in vielen Gemeinden und Teilorten ausgebaut, indem dort ab 6. April bis 23 November 2024 Grüngut-Container aufgestellt sind. Auch dort können also Gartenabfälle für 2,50 Euro pro Anlieferung für eine Menge bis zu einem kleinen PKW-Anhänger an den Containern für Gartenabfälle angeliefert werden. Allerdings gehören keine Bioabfälle, wie etwa Fallobst zum Grüngut. Die Anlieferung für Bioabfälle wird weiterhin nur gegen die satzungsmäßig festgelegte Gebühr von 7,50 Euro pauschal bis 100 Kilo im Entsorgungszentrum in Mergelstetten abgenommen.   

Die einzelnen Termine für die Abfuhr der Grünabfälle in allen Bezirken und Orten stehen auch im Sammelterminkalender und  hier

01.08.2023       Abfalltonnen nicht zuparken

Damit die Müllfahrzeuge die Abfälle abholen oder die Behälter entleeren können, ist es notwendig, dass die Straßen von den Anwohnern freigehalten werden. Dies gilt vor allem auch in Anwohnerstraßen, die schmal sind, damit die großen Müllfahrzeuge einfahren können. Bedauerlicherweise parken Autos immer wieder vor Abfallbehältern oder Bereitstellungsflächen und behindern dadurch die Abfuhr massiv. Wenn nur ein Fahrzeug die Durchfahrt für den Mülllaster unmöglich macht, haben alle Anwohner das Nachsehen, da ihre Abfallbehälter erst später oder im ungünstigsten Fall gar nicht entleert werden können. Gleiches gilt für Wendemöglichkeiten, wenn diese durch rücksichtslose Falschparker zugeparkt werden. Die Abfallfahrzeuge brauchen einen großen Wendekreis, weshalb in Kurven, an Kreuzungen und Einmündungen keine Autos parken sollten. Grundsätzlich ist nicht erlaubt, mit Müllfahrzeugen rückwärtszufahren.

Zu nahe an der Einmündung parkende Fahrzeuge erschweren die Zufahrt zu den Wohnhäusern. So konnten dieser Tage einige Mülltonnen nicht geleert werden. Aber auch für Rettungsfahrzeuge oder die Feuerwehr sind solcherart blockierte Straßen ein massives Hindernis.

Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Autofahrer, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass die Abfuhren nicht behindert werden.

02.06.2023       Bürgerbeteiligungs-Photovoltaikanlage

Einige Anteilseignerinnen und -eigner der Bürgerbeteiligungs-Photovoltaikanlage im Kompostwerk kamen auf Einladung von Betriebsleiter Dr. Sebastian Meier zu einer würdigen Übergabefeier ins Entsorgungszentrum Mergelstetten. Die damals größte PV-Anlage im Landkreis war 1998 vom Verein Solar mobil Heidenheim (SmH) initiiert worden. Der Aufbau-Start erfolgte noch im alten Jahrhundert. Dank der Zusage der Stadtwerke Heidenheim AG 10 Jahre lang 1,56 DM pro Kilowattstunde zu vergüten, erschien eine Investition attraktiv, umso mehr als dann unvorhergesehener Weise ab dem Jahr 2001 die EEG-Vergütung dazu kam. Bis zum Endausbau (56,6 kWp) hatten 43 Anleger investiert. Heinz Schäffer, der Erbauer und Betreiber der Anlage blickte auf die Aufbaujahre zurück. Bis zum Jahr 2006 waren Kurt Haffner, der Vorsitzende des SmH und Hans-Martin Hartmann als Treuhänder für die Abrechnung verantwortlich, ab 2006 Hartmann und Thomas Uhl (Kassenprüfer). Klaus Weißenberger, einer der Anteilseigner zeigte die Entwicklung der „BBFA“ aus der Warte des Anteilseigners auf und dankte den drei Machern. Mit dem Jahresende 2022 war die Anlage aus der EEG-Förderung gefallen. Schon letzten Sommer beschloss die Anteilseignerversammlung, die Anlage an den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb zu übertragen. Sie dient fortan der Eigenstromerzeugung. Eingangs hatte Dr. Meier den Blick auf die aktuellen Entwicklungen der Abfallwirtschaft im Landkreis Heidenheim gelenkt. Ausdrücklich dankte er dem großen Engagement der beteiligten Bürgerinnen und Bürger in Sachen Erneuerbarer Energie, habe diese doch ein entscheidendes Signal in Richtung klimafreundliche Energie auf dem Dach der Rottehalle des Biokompostwerks gesetzt. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, so Dr. Meier, unternehme vielerlei Anstrengungen, um die Weichen für eine enkeltaugliche Nachhaltigkeitspolitik zu stellen.

19.05.2023       Zuschuss für Mehrwegwindelsysteme

In den ersten Lebensjahren eines Kindes werden geschätzt 5 500 Windeln genutzt. Macht mal eben etwa eine Tonne Windelmüll pro Baby, wenn es bis zum Sauberwerden mit Einwegwindeln gewickelt wird. Alle Einwegwindeln müssen im Landkreis Heidenheim derzeit als Restmüll entsorgt und im Müllheizkraftwerk in Ulm verbrannt werden, da ein funktionierendes Recycling noch immer aussteht. Dies gilt auch für Ökowindeln. Daher ist der Einsatz von Mehrwegwindeln eine überlegenswerte Alternative. Zumal der Gebrauch von modernen Stoffwindeln nicht mehr kompliziert und zeitraubend ist. Denn diese sind doch zwischenzeitlich durchaus pflegeleicht zu handhaben und müssen nicht mehr eingeweicht, gekocht oder gebleicht werden. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unterstützt Eltern und inkontinente Personen, die Mehrwegwindeln nutzen, einmaligen mit einem Zuschuss von 50 Euro.  Allerdings ist diese Förderung ausschließlich für Personen und Kinder vorgesehen, die ihren Hauptwohnsitz im Landkreis haben. Benötigt wird eine Geburtsurkunde des Kindes oder bei Inkontinenz ein ärztliches Attest. Ebenso die Rechnungen der gekauften Mehrwegwindeln, und zwar im Original in Höhe von mindestens 150 Euro. Der Zuschuss wird für den Kauf von Windeln rückwirkend bis zum 01.01.2022 gewährt. Früher gekaufte Windeln können nicht berücksichtigt werden.  Auf diesem Weg wird unsere Umwelt entscheidend vom Windelmüll entlastet. Weitere Informationen und Tipps sowie der benötigte Antrag gibt es kurz und prägnant im Info-Flyer, der auch auf der Internetseite www.abfallwirtschaft-heidenheim.de unter Downloads (hier) des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes eingestellt ist.     

07.04.2022       Für Umweltbildung ist es nie zu früh

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb: Nachfrage übersteigt Angebot

„Die Nachfrage nach unseren neuen Müll-Magnettafeln für Kindergärten ist überraschend groß. Innerhalb weniger Wochen sind alle bereitgestellten bunten Tafeln mit ihren lustigen Müll-Motiven weggegangen wie die berühmten warmen Semmeln. Das freut uns, denn wir sollten so früh als möglich die Kinder unterstützen, Abfälle richtig zu trennen. Und gerade Kinder sind neugierig und wollen wissen, wie was richtig gemacht wird, Kinder lernen eigentlich sehr gern. Deshalb sind Kindergärten tolle Lernorte, um Kinder für die Mülltrennung zu motivieren und zu begeistern.“, betont Bärbel Hörger, stellvertretende Betriebsleiterin beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. 

Schließlich ist Abfall ist keine Nebensache. Denn, wie wir mit unseren Abfällen umgehen, das hat viele Auswirkungen auf unsere Umwelt und das Klima. Daher hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb diese Initiative gestartet, indem er mittels einer Magnettafel ein attraktives Lernangebot für Kindergärten entwickelt hat. Diese neuen Materialien sollen Kindergärten bei der Umwelterziehung - und ganz konkret auch bei der Abfalltrennung - unterstützen. Denn nur, wenn Abfallarten und Wertstoffe richtig sortiert werden, können diese Wertstoffe wieder aufbereitet und abermals verwendet werden. Ganz gleich ob bei Glas, Papier, Pappe oder Bioabfällen.    

Unter anderem vermitteln die Abfall-Poster den Kleinen, dass sich Abfall nicht einfach in Luft auflöst. Und Wertstoffe wie auch Bioabfälle in einen Kreislauf zurückgeführt werden können. Gerade für die Kinder sind die farbigen Poster und die lustigen Müll-Motive ein spannender Anreiz, die Aufgaben für eine richtige Zuordnung von Abfällen altersgerecht und spielerisch zu lösen. Gilt es doch für die Kindergartenkinder immerhin 48 Magnete, die verschiedenste Arten von Abfällen abbilden, richtig zuzuordnen. Das dabei erlernte Wissen ist letztlich wiederum entscheidend für die Bildung von Umweltbewusstsein und die Basis für nachhaltiges Handeln.

„Wichtig ist: Das Wissen um ein richtiges Trennen und Sortieren von Wertstoffen sollte den Kindern möglichst früh mit gut gestalteten Lernmaterialien und von engagierten Erzieherinnen vermittelt werden. Denn Bildung fängt mit den Jüngsten an. Und folglich entscheidet sich unsere Zukunft gerade auch dort, in den Kindergärten und Kindertagesstätten, wo die Saat für ein starkes Müllbewusstsein gelegt werden kann“, so Hörger abschließend.

 

31.01.2022       Falsch befüllte Biotonne kostet 25 Euro

Immer wieder landet Restmüll in der Biotonne. Ganz gleich, ob Glas, Metall oder angeblich abbaubare Kunststoffbeutel. Diese Störstoffe stellt das Team des Biokompostwerks im Entsorgungszentrum in Mergelstetten vor große Probleme. Ist doch das Heraussieben dieser Störmaterialien sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten, die letztlich alle Einwohner durch höhere Abfallgebühren zu tragen haben. Deshalb hat es dieses Jahr auch intensive Kontrollen der Biotonnen und Aufklärungsaktionen gegeben, um für das richtige Trennen zu werben. Und so den Anteil der Fremdstoffe zu vermindern und den Trend umzukehren. Schließlich können saubere Bioabfälle zu Blumenerde oder hochwertigem Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet werden. Vorausgesetzt es kommen eben nur sauber getrennte Bioabfälle in die Biotonnen. Gerade auch die neue Düngeverordnung hat die Vorgaben verschärft, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf. Und das gilt auch für die Ausbringung von Kompost. Vor diesem Hintergrund werden diejenigen, die nachweislich ihre Biotonne falsch mit Restmüll befüllen, zur Kasse gebeten. In seiner Abfallwirtschaftssatzung hat der Landkreis Heidenheim - unter § 24 Benutzungsgebühren –die Sonderleerung einer falsch befüllten Biotonne geregelt. Ist eine solche Leerung notwendig, wird die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro berechnet. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nachdrücklich alle Einwohner, die Biotonnen ordnungsgemäß zu befüllen. So können die zusätzlichen Kosten vermieden werden.



20.12.2021       Nicht alles passt ins Altglas

Wer kann, sollte an den Feiertagen über Weihnachten und Silvester die meist übervollen Glascontainer meiden. Leere Flaschen sollten nicht unmittelbar nach dem Neujahrstag zu den Container-Standorten gebracht werden. Denn dort sind überfüllte Altglascontainer in dieser Zeit keine Seltenheit. Wer ein paar Tage zuwartet, bis die Container wieder entleert sind, tut sich und der Umwelt einen Gefallen. Liegen doch oftmals leere Flaschen neben den Containern und mitunter eben auch zerbrochene Gläser oder leere Sektflaschen. Gerade  kurzerhand vor den überquellenden Containern abgestellte Flaschen können Passanten oder Anlieferer gefährden. Herumliegende Scherben können selbst Auto- oder Fahrradreifen zum Verhängnis werden. Und auch Tiere können sich verletzen. Also vorausschauend handeln. Und dann das Altglas entsorgen, wenn der Andrang nachgelassen hat. Standorte mit überquellenden Glas-Containern können auch unmittelbar dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter Rufnummer 9505-0 gemeldet werden, der dann veranlasst, dass diese kurzfristig geleert werden.

Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt.
    Nur Honiggläser sollten wegen den Bienen ausgespült werden.

 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

 

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

26.01.2021       Gelber Sack ist kein „Drecksack“

Die gelben Säcke sollten stets erst am Tag der Abholung herausgestellt werden. Und zwar frühmorgens gut sichtbar an der Außenseite des Grundstücks zur Straße hin. Wird dieses gezielte Timing kurz vor der Abfuhr beherzigt, kann vermieden werden, dass Wildtiere, die wegen des Geruchs von Lebensmittelresten angelockt werden, die Säcke aufreißen und den Inhalt verstreuen. Auch sollten die Säcke nur locker befüllt werden und die Verpackungen nicht ineinander gestopft werden. Bei Unwetterwarnung und Sturm sollten die Säcke zudem so gesichert werden, dass sie vom Wind nicht davongetragen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, etwa die Säcke mit dem Zugband am Zaun hinzuhängen.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Dualen Systeme, also die Privatwirtschaft selbst, für die Verteilung, Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke zuständig ist. Im Landkreis Heidenheim hat die Sammlung der Säcke wiederum die Firma WRZ Hörger, Sontheim von den Dualen Systemen übertragen bekommen.

Zu beachten ist bei der Befüllung der Säcke, dass kein Restmüll zur Beseitigung dort hineingehört. Restmüll gehört in die Restmülltonne.  Verpackungen aus Papier und Kartonagen gehören zum Altpapier. Und Altglas wird – nach Farben getrennt – über die bereitgestellten Glascontainer entsorgt. Auch leere Dosen können in die entsprechenden Container geworfen werden.  Ebenfalls nicht in den Gelben Sack gehören Gebrauchsgegenstände aus Plastik und Metall.

Richtig aufgehoben im gelben Sack sind leere Verkaufsverpackungen, wie etwa Joghurtbecher, ausgedrückte Tuben oder Folien. Bei Sichtverpackungen aus Karton und Kunststofffolien – so genannte Blisterverpackungen – können auch beide Materialien voneinander getrennt werden. Dann gehört der Karton zum Altpapier, etwa in die Papiertonne. Die Folie dagegen in den Gelben Sack. Spraydosen sollten nur vollständig entleert in den Gelben Sack geworfen werden. Tipp: Pumpflaschen statt Spraydosen kaufen.

10.12.2017       Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 

 
19.04.2024 - 05:22 Uhr     -     URL: /internet/inhalt/drucken.php?seite=0&news=1