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Heidenheim



31.03.2021       Grüngutcontainer stehen ab 10. April

Grüngut-Container werden ab Samstag 10. April wieder  aufgestellt

 

Ab Samstag, 10. April 2021 bis einschließlich Samstag den 20. November 2021 stehen wieder die Grüngut-Container vor Ort in den Gemeinden bereit. Der Container in Gerstetten steht erst eine Woche später, ab dem 17. April, bereit. Meist stehen die 40-Kubikmeter-Container für Gartenabfälle in der Nähe oder im jeweiligen Wertstoff-Zentrum.

 Mit diesem Angebot können die Einwohner  im Landkreis ihre Gartenabfälle wohnortnah anliefern.

Da die Gartenabfälle in die Container verladen werden müssen, ist vor allem bei Grasschnitt darauf zu achten, dass dieser nicht lose angeliefert wird, sondern in geeigneten Papiersäcken. Wer dagegen  Kunststoffsäcke verwendet, hat den Grasschnitt aus diesen in den Container zu entleeren.   

Für die Anlieferung wird eine pauschale Gebühr von 2,50 Euro berechnet, wobei maximal eine Menge angenommen wird, die in einen normalen PKW-Anhänger passt. Angenommen werden Hecken- und Strauchschnitt. Die maximale Aststärke darf zehn Zentimeter Durchmesser nicht übersteigen. Die Äste dürfen nicht länger als 150 Zentimeter sein. Zum Bündeln keinen Draht oder Plastikschnüre verwenden. Vor allem „Kleinmaterial“, das nicht gebündelt werden kann, wie etwa Gras und Laubschnitt – sollte an den Containerstandorten möglichst nicht lose auf Hängern angeliefert werden, da die Entladung in die Container sehr mühsam und zeitintensiv  und ein Abkippen nicht möglich ist. Stattdessen sind Mehrweg-Behältnisse, die vor Ort entleert werden, stets die praktischere Alternative. Auch sollten die verwendeten Behältnisse nicht zu voll und zu schwer sein. Wer größere Mengen entsorgen möchte, sollte die Gartenabfälle im Entsorgungszentrum in Mergelstetten anliefern.

Die Annahmegebühr für bis zu hundert Kilo beträgt hier auch 2,50 Euro.

Öko-Tipp: Die beste und umweltfreundlichste Art Gartenabfälle zu entsorgen, ist die Kompostierung. Wer die Möglichkeit hat, im eigenen Garten zu kompostieren, sollte diese Möglichkeit nutzen. 

 

Bitte beachten:

- Den Anweisungen des Personals ist unbedingt Folge zu leisten.

- An den Entladestellen ist ein Mund- und Nasenabdeckung zu tragen.

- Das Bargeld muss passend mitgebracht werden.

- Bitte bleiben Sie in Ihrem Fahrzeug bis Sie zum Entladen aufgefordert werden.

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Standorte und Anleiferungszeiten finden Sie hier

22.03.2021       Masken, Schnelltest & Co sind Restmüll

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist darauf hin, dass immer wieder erschreckend viel Müll, selbst Möbelstücke im Wald und der Natur entsorgt werden. Und auch Einwegmüll, insbesondere OP-Masken und Einweghandschuhe haben  in Straßengräben oder Grünstreifen nichts zu suchen, sondern gehören in die Restmülltonne. Dorthin gehören übrigens auch benutzte FFP2 Masken und Corona-Schnelltests mit allen dazugehörigen Materialien wie ausgedrückte Abstrich-Teststäbchen für Zuhause. Denn diese  sind als mögliche infektiöse Abfälle einzustufen. Haben also in der Natur, aber auch im gelben Sack rein gar nichts zu suchen. Stattdessen sollten alle Testutensilien ausschließlich in stabilen, möglichst reißfesten,  gut und dicht verschlossenen Müllsäcken oder Behältnissen über die Restmülltonne entsorgt werden. Die Abfälle aus der Restmülltonne werden dann im Ulmer Müllheizkraftwerk thermisch verwertet. Alle möglicherweise infektiösen Abfälle werden währende des Verbrennungsvorganges unschädlich gemacht.

Auch betont der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, dass viele Abfälle, die gedankenlos in die Natur geworfen werden, nur sehr langsam verrotten. Oder biologisch gar nicht abbaubar sind.  Gerade Kunststoffe werden langfristig lediglich mechanisch zerkleinert und gelangen dann als Mikroplastik in Böden, Gewässer und letztlich auch in die Nahrungskette. Wird der Müll nicht entsorgt,  so liegen etwa Coffee-To-Go Becher bis zu 50 Jahre in der Gegend und vermüllen die Natur. Getränkedosen aus Aluminium können bis zu 200 Jahre brauchen, bis sie zerfallen.  Zerbrochene Glasflaschen verrotten eben so wenig, da diese aus Quarzsand hergestellt werden, der ja kein organischer Stoff ist. Bis die Scherben verschwunden sind, gehen mal eben 4000 bis eine Million Jahre ins Land. Selbst Styroporverpackungen liegen länger als 6000 Jahre in der Umwelt. Je nach Materialzusammensetzung können dünne Plastiktüten zehn Jahre überdauern, wohingegen dickere Plastiksäcke schon mal auf 120 bis 200 Jahre kommen. Autoreifen brauchen etwa 2000 Jahre bis sie zersetzt sind. Dagegen sind Zigarettenstummel oftmals bereits nach zwei bis fünf Jahren auf natürliche Weise zersetzt, wobei der Filter noch länger brauchen kann. Dieser besteht wesentlich aus dem Kunststoff Cellulosacetat, der nicht nur schwer abbaubar ist, sondern zudem bis zu 700 teilweise giftige chemische Einzelstoffe aufweist. Als da wären Arsen, Blei, Cadmium, Benzol oder Nikotin. Aber auch Papiertaschentücher sind ein großes Ärgernis, da viele von ihnen zwischenzeitlich waschmaschinenfest sind. Der Vorzug, dass sie beim Waschen nicht zerfallen, zeitigt den Nachteil, dass sie das in der Umwelt dann auch erst nach bis zu fünf Jahren tun. Noch weitaus gravierender ist es, wenn alte Kühlschränke auf abgelegenen Parkplätzen abgelegt werden. Denn diese enthalten noch FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe), die aus dem Kühlmittel und der Isolierung entweichen können. So genannte Treibhausgase also, die die Umwelt und das Klima stark belasten, insbesondere im Blick auf die empfindliche Ozonschicht.   

16.03.2021       Gartenabfälle werden abgeholt


Die erste Sammeltour für Gartenabfälle läuft planmäßig an. Sie führt durch den gesamten Landkreis. Das Grüngut wird in unserem Auftrag  vom privaten Entsorgungsunternehmen WRZ Hörger abgeholt. Und zwar wieder in jedem Ort und Bezirk. Baum- und Heckenschnitt, Strauchwerk, Grasschnitt und Unkraut werden in haushaltsüblichen Mengen eingesammelt. Nicht kompostierbare Abfälle und sonstiger Hausrat werden bei diesen Sammlungen allerdings stehengelassen. Baum-, Strauch- und Heckenschnitt dürfen nicht länger als 1,50 Meter, einzelne Äste nicht stärker als zehn Zentimeter sein. Zu bündeln ist das Grüngut mit Baumwoll- oder Hanfschnüren, da sich diese Materialien problemlos kompostieren lassen. Plastikschnüre oder Drähte haben bei den Gartenabfällen nichts zu suchen. Pappkartons sind ohne Metallklammern oder Plastikklebebänder bereitzustellen.

Grasschnitt und Laub sind in Papiersäcken oder Kartons bereitzustellen. So genannte Kraftpapiersäcke sind in Baumärkten zu haben. Damit von den Mitarbeitern der Entsorgungsfirma überprüft werden kann, ob in den Säcken oder Kartons nur Gartenabfälle sind, müssen diese offen bereitgestellt werden. Lose bereitgestellte Gartenabfälle sowie Abfälle in Plastiksäcken werden bei der Abfuhr der Gartenabfälle nicht mitgenommen. Verzögern doch nicht gebündelte oder unverpackte Gartenabfälle die Abfuhr erheblich. Auch hinterlassen unverpackte Gartenabfälle starke Verschmutzungen auf Straßen und Gehwegen, weshalb lose Abfälle stehengelassen werden. Gefüllte Plastiksäcke, auch so genannte abbaubare Plastiksäcke, werden weder ausgeleert noch abgefahren. Können doch Plastiksäcke bei uns im Biokompostwerk nicht kompostiert werden. Und müssen als Störstoffe aufwändig aussortiert werden. Deshalb bleiben Plastiksäcke, die mit Gartenabfällen befüllt sind, ausnahmslos stehen.  Außerdem sollen nur Schnüre aus biologisch abbaubarem Material verwendet werden, wie etwa Sisal. Nicht zum Gartenabfall gehören Wurzelstöcke, Wurzelballen, Gartenboden, Erde, Steine, Kies oder Sand.

Die Gartenabfälle sind am Abfuhrtag bis sechs Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Das Sammelfahrzeug fährt nur die Grundstücke an, die auch bei der Bio- und Restmüllabfuhr angefahren werden.

Wer weiteren Strauch- und Rasenschnitt zu entsorgen hat, kann diesen auch während der üblichen Öffnungszeiten im Mergelstetter Entsorgungszentrum selbst anliefern. Und zwar von Montag bis Freitag  7:00 bis 17:00 Uhr oder am Samstag von 8:00 bis 12:30 Uhr. Bis zu hundert Kilo ist dabei eine pauschale Gebühr von 2,50 Euro zu entrichten. Zudem haben wir unseren Service sukzessive in vielen Gemeinden und Teilorten ausgebaut, indem dort ab 10. April bis 20. November Grüngut-Container aufgestellt sind. Auch dort können also Gartenabfälle gegen eine Gebühr angeliefert werden.  Allerdings gehören keine Bioabfälle zum Grüngut. Die Anlieferung für Bioabfälle wird dabei weiterhin nur gegen die satzungsmäßig festgelegte Gebühr von 7,50 Euro pauschal bis 100 Kilo abgenommen. Im Entsorgungszentrum stehen hierfür extra Behälter bereit. Werden mehr als 100 Kilo angeliefert, wird der Tonnagepreis zugrunde gelegt, also 150 Euro pro Tonne.

Die einzelnen Termine für die Abfuhr der Grünabfälle in allen Bezirken und Orten stehen auch im Sammelterminkalender, den wir jedem Haushalt zugesandt haben.


Termine finden Sie hier

04.03.2021       Altpapiersammlung Sontheim fällt aus

Die für den 20. März 2021 vorgesehene Altpapiersammlung im Gemeindegebiet Sontheim an der Brenz fällt aus. Die nächste Altpapiersammlung in Sontheim findet, wie im Sammelterminkalender ausgewiesen, am 17.04.2021 statt. Diese Sammlung wird von der Schule Sontheim durchgeführt.

Um Beachtung wird gebeten.

02.03.2021       Putzete 21 - Sammeln im privaten Rahmen

Organsierte Kreisputzte fällt dieses Frühjahr aus wegen der Corona Auflagen und Kontaktbeschränkungen 

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb ermuntert jedoch engagierte Bürger zum Abfallsammeln im privaten Rahmen, allerdings unter Einhaltung der Corana-Bestimmungen

Alle Städte und Gemeinden im Landkreis haben sich in den vergangen Jahren - gemeinsam mit Schulen, Vereinen, Kindergärten und tausenden engagierter, freiwilliger Bürgerinnen und Bürgern – vorbildlich an der Kreisputzte beteiligt. Sie haben während der Putzete Straßen, Plätze, Gewässer, Wiesen und Wälder von wild herumliegendem Abfall befreit. Doch dieses Jahr ist alles anders. Wegen der Beschränkungen von Kontakten sind sämtliche organisierten Sammelaktionen auf Eis gelegt. Gilt es doch, zuvorderst die Coronavirus-Pandemie einzudämmen. Und dabei nehmen die negativen Auswirkungen des so genannten Litterings, - also des achtlosen Fallenlassens von Abfällen in Umwelt und Natur - derzeit keineswegs ab, sondern leider noch zu. Liegen doch immer mehr Take-away Einwegverpackungen wegen des Lockdowns auf Parkplätzen und Straßengräben herum.   Deshalb ist dem Kreiswirtschaftsbetrieb ein wichtiges Anliegen, für einen sauberen Landkreis Heidenheim und eine konsequente Abfallvermeidung sowie eine umweltgerechte Abfallentsorgung viele MitstreiterInnen zu gewinnen. Alle umweltbewussten Einwohner, die sich aktiv für eine müllfreie Umwelt engagieren wollen, sind mithin aufgerufen, sich bei Spaziergängen mit den eigenen Haushaltsmitgliedern den wild herumliegenden Abfällen anzunehmen, diese einzusammeln und zu entsorgen. „Wer bei dieser praktischen Umweltschutz-Aktion mitmachen möchte, kann sich gerne auch beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb melden, falls Handschuhe, Abfallsäcke oder Greifzangen gewünscht sind“, ermuntert stellvertretende Betriebsleiterin Bärbel Hörger. „Allerdings sollten Eltern und Erwachsene stets aufmerksam darauf achten, dass mitsammelnde Kinder keine gefährlichen Abfälle wie Glasscherben anfassen. Und bitte schließen Sie sich nicht mit anderen Sammelnden zusammen, damit die geltenden Corona Regeln eingehalten werden können. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb wird - wie bislang auch -  die Kosten für die umweltgerechte Entsorgung der gesammelten Abfälle übernehmen.“   

Anfragen werden unter der Rufnummer 07321 9505-18 oder per E-Mail b.hoerger@abfallwirtschaft-heidenheim.de entgegengenommen.

Jeder Sammler bekommt auch dieses Jahr wieder ein kleines Geschenk vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

26.02.2021       Bitte beachten!

Folgende Hinweise sind von den Anliefernden zu beachten:

- Auf allen Entsorgungsanlagen im Landkreis ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen.

- Die Hygiene- und Abstandsregeln sind auf den Anlagen konsequent einzuhalten.

- Die Anzahl der Anliefernden auf den Anlagen wird begrenzt.
  Es ist gegebenenfalls mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

- Bei Kleinanlieferungen muss das Bargeld passend mitgebracht werden.

- Den Anweisungen des Personals ist unbedingt Folge zu leisten.

 

Um Beachtung wird gebeten!

21.02.2021       Schau mal rein:

Mit einem kurzen, leicht verständlichen Erklär-Film (hier klicken) über die richtige Entsorgung von Bioabfällen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seine Aufklärungskampagne in Sachen Biotonne jetzt nochmals intensiviert. Schließlich ist es wichtig, dass keine Störstoffe in der Biotonne landen. Nur wenn keine Verunreinigungen, wie Plastiktüten, angeblich abbaubare Plastiktüten, Kunstoffverpackungen und sonstiger Restabfall in der Biotonne landen, kann auch hochwertiger Kompost produziert und vermarktet werden. Der charmante Erklär-Film richtet sich vor allem an diejenigen, die einen Einstieg zum Thema eher über  einen kurzen Film finden, als über Informationsbroschüren. Andererseits eignet  sich der Film natürlich auch als Zusatzinformation und Ergänzung zum Informationsblatt über die Biotonne, mit dem der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bislang gezielt aufklärt. Diejenigen allerdings, die  trotz aller Aufklärung ihre Biotonne weiterhin falsch befüllen und in gleichgültiger Manier Metalle, Glas Windeln oder Plastikverpackungen über die Biotonne entsorgen, müssen mit kostenpflichtigen Sonderleerungen rechnen. In seiner Abfallsatzung hat der Landkreis Heidenheim – unter §24 Benutzungsgebühren – festgelegt, dass eine solche Sonderleerung über die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro abgerechnet wird.       

20.12.2020       Nicht alles passt ins Altglas

Wer kann, sollte an den Feiertagen über Weihnachten und Silvester die meist übervollen Glascontainer meiden. Leere Flaschen sollten nicht unmittelbar nach dem Neujahrstag zu den Container-Standorten gebracht werden. Denn dort sind überfüllte Altglascontainer in dieser Zeit keine Seltenheit. Wer ein paar Tage zuwartet, bis die Container wieder entleert sind, tut sich und der Umwelt einen Gefallen. Liegen doch oftmals leere Flaschen neben den Containern und mitunter eben auch zerbrochene Gläser oder leere Sektflaschen. Gerade  kurzerhand vor den überquellenden Containern abgestellte Flaschen können Passanten oder Anlieferer gefährden. Herumliegende Scherben können selbst Auto- oder Fahrradreifen zum Verhängnis werden. Und auch Tiere können sich verletzen. Also vorausschauend handeln. Und dann das Altglas entsorgen, wenn der Andrang nachgelassen hat. Standorte mit überquellenden Glas-Containern können auch unmittelbar dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter Rufnummer 9505-0 gemeldet werden, der dann veranlasst, dass diese kurzfristig geleert werden.

Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt. 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

 

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

14.12.2020       Aktuelle Corona-Infos
01.12.2020       Abfalltonnen nicht zuparken

Damit die Müllfahrzeuge die Abfälle abholen oder die Behälter entleeren können, ist es notwendig, dass die Straßen von den Anwohnern freigehalten werden. Dies gilt vor allem auch in Anwohnerstraßen, die schmal sind, damit die großen Müllfahrzeuge einfahren können. Bedauerlicherweise parken Autos immer wieder vor Abfallbehältern oder Bereitstellungsflächen und behindern dadurch die Abfuhr massiv. Wenn nur ein Fahrzeug die Durchfahrt für den Mülllaster unmöglich macht, haben alle Anwohner das Nachsehen, da ihre Abfallbehälter erst später oder im ungünstigsten Fall gar nicht entleert werden können. Gleiches gilt für Wendemöglichkeiten, wenn diese durch rücksichtslose Falschparker zugeparkt werden. Die Abfallfahrzeuge brauchen einen großen Wendekreis, weshalb in Kurven, an Kreuzungen und Einmündungen keine Autos parken sollten. Grundsätzlich ist nicht erlaubt, mit Müllfahrzeugen rückwärtszufahren.

Aktuell erschweren auch die winterlichen Bedingungen in engen Straßen die Einfahrt. Zu nahe an der Einmündung parkende Fahrzeuge erschweren die Zufahrt zu den Wohnhäusern. So konnten dieser Tage einige Mülltonnen nicht geleert werden. Aber auch für Rettungsfahrzeuge oder die Feuerwehr sind solcherart blockierte Straßen ein massives Hindernis.

Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Autofahrer, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass die Abfuhren nicht behindert werden.

27.11.2020       Mülltrennung bei Coronavirus-Infektion

Die Mülltrennung wird für Haushalte, in denen sich Menschen nach einer Infektion mit dem Corona-Virus in häuslicher Isolation befinden bis zu deren Heilung aufgehoben. Sämtliche Abfälle sind in fest verschlossenen Müllsäcken über die Restmülltonne zu entsorgen.

Für Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind und sich deshalb zur Eindämmung des Infektionsgeschehens in häuslicher Isolation befinden, wird bis zur Genesung die Pflicht zur Mülltrennung vorübergehend aufgehoben. Nach Empfehlung des Robert-Koch-Instituts sollen Wertstoffe, Verpackungen und Küchenabfälle nicht getrennt werden, sondern gemeinsam mit dem Restmüll über die graue Tonne (Restmüll) entsorgt werden. Zusätzlich sind weitere Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Die Abfälle müssen in stabilen Müllsäcken gesammelt und dann fest verschlossen direkt in der Restmülltonne entsorgt werden. Sollte diese voll sein, müssen weitere Müllsäcke sicher an einem kühlen Ort im Haus oder der Garage bis zur nächsten Abfuhr gelagert werden.

Es dürfen keinesfalls Müllsäcke neben den Restmülltonnen zur Abholung bereitgestellt werden.
Für die übrigen Haushalte gilt die Mülltrennung auch weiterhin, um die knappen Müllverbrennungs-kapazitäten nicht unnötig zu belasten.

Sollten Sie konkrete Fragen zur Entsorgung dieser Art von Abfällen haben, wenden Sie sich bitte an den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim unter Tel.: 07321-9505-16.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bittet um konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen.



26.10.2020       Schutz der Umwelt im Blick
„Wir haben für die Firmen im Landkreis jetzt bereits zum 28. Mal eine Sammelaktion für Sonderabfälle aus Gewerbebetrieben organisiert.

Vor allem Dispersionsfarben, Lacke, Lösemittel, Altöl, Säuren und Laugen sowie diverse Chemikalien sind angeliefert worden. 54 Betriebe haben sich bei der diesjährigen Sammlung beteiligt. Knapp neun Tonnen  sind bei der Sammlung zusammengekommen.

Wir freuen uns, wenn die Betriebe bei dieser Aktion teilnehmen, denn die gesammelten  Sonderabfälle werden fachgerecht entsorgt. Schließlich kann schon allein ein Liter Altöl  bis zu einer Million Liter Trinkwasser verunreinigen“, betont Markus Kraus, Betriebsleiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs. Vor allem für Firmen bei denen nur geringe Mengen an Problemstoffen anfallen, ist diese Sammlung, die von der Firma A R S tec aus Neu-Ulm im Auftrag des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes durchgeführt  wurde, eine  gute Gelegenheit. Im Vorfeld der Sammlung hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb immerhin 900 Betriebe per E-Mail über die Sammelaktion informiert. Betriebe, die diese Aktion verpasst haben, können sich aber immer noch mit Abfallberater Markus Nüsseler in Verbindung setzen. Und zwar unter der Rufnummer 07321 9505 16 oder der E-Mail Adresse: m.nuesseler@ abfall-hdh.de .    

01.10.2020       Wohin mit dem Fallobst?


Die Mitarbeiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes im Entsorgungszentrum
in Mergelstetten müssen sich einer Herausforderung
stellen, die bereits im vorigen Jahr als so noch nicht gekanntes
Phänomen austrat. Massenhaft Fallobst im angelieferten
Grüngut. Nur: Das Fallobst hat im Grüngut nichts zu suchen.
„Wir bitten alle Kunden nachdrücklich, kein Fallobst mit
Grüngut zu vermischen. Fallobst gehört in die Biotonne! “, betont
der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Wer also Fallobst in
Mergelstetten anliefert, hat mit Grünabfälle vom Fallobst ausnahmslos
zu trennen. „Dies gilt auch für die Anlieferungen bei
den Standorten der Grüngut-Container vor Ort in den einzelnen
Gemeinden“, so der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Fallobst
wird im Entsorgungszentrum weiterhin nur gegen die satzungsmäßig
festgelegte Gebühr von 7,50 Euro pauschal bis 100 Kilo
abgenommen. Gartenabfälle und verholzte Grünabfälle können
dagegen für zwei Euro bis 100 Kilo pauschal im Hänger angeliefert
werden. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bittet alle Anlieferer
von Fallobst, diese Regelung strikt zu beachten und
nicht, wie es immer wieder vorkommt, Bioabfälle mit Grüngut
zu vermischen. Extra Kisten sind im Entsorgungszentrum in
Mergelstetten bereitgestellt, damit Anlieferer von Fallobst dieses
sauber getrennt von Grünabfällen schnell vor Ort entsorgen
können.

02.09.2020       Grüne Vesperbox, damit der Abfall Pause

Kleine Box – große Wirkung                            Müll vermeiden – Umwelt schützen

Ein gutes Frühstück ist ein guter Start in den Tag. Um die Eltern der ABC- Schützen zu unterstützen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb auch dieses Jahr wieder  Vesperboxen für die neu eingeschulten Erstklässler eingekauft und verteilt. Mit von der Partie ist wiederum die Heidenheimer Volksbank, die jeder Vesperbox noch einen Gutschein für ein Multifunktionstuch für die Erstklässler beigelegt hat.

„Wird das Pausenbrot der Kinder in unsere praktische, in diesem Jahr erstmalig in hellgrün gehaltene  Vesperbox gepackt, kann auf Alu- und Plastikfolie sowie auf Butterbrotpapier getrost verzichtet werden. Und schon die jüngsten Kinder lernen so ganz praktisch, dass viele Verpackungen  überflüssig sind. Das hilft unserer Natur und unserer Umwelt und spart auch Ausgaben für unnötige Verpackungen, die gerade hier ganz schnell zu Abfall werden. Selbst wenn etwa Alufolie ganz gut verwertet werden kann, so werden doch bei der Produktion von Aluminium wertvolle Rohstoffe verbraucht und man braucht viel Energie “, unterstreicht Bereichsleiterin Bärbel Hörger vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter deren Regie diese Aktion läuft. Für Bärbel Hörger ist der Schulstart eine gute Gelegenheit, um Kinder, aber auch Eltern und die Lehrkräfte für eine nachhaltige und umweltbewusste Lebensweise zu gewinnen, indem gezielt abfallarme Alternativen aufgezeigt werden. „Bewusstsein schaffen für weniger Abfälle ist dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb ein wichtiges Anliegen. Und schließlich sind Schulbrote und heimisches Obst in den grünen Vesperboxen allemal besser aufgehoben als in Einwegtüten aus Plastik, “ so Hörger.

Bei rund 200 Schultagen jährlich vermeiden Vesperboxen also jede Menge Müll. Ziel der Aktion ist es, bereits bei den Schulstartern darauf hinzuwirken, dass unnötiger Abfall vermieden wird. Insgesamt sind kreisweit 1400 Vesperboxen an 40 Schulen im Landkreis ausgegeben worden. „Die Ausgabe der Vesperboxen ist natürlich auch eine gute Gelegenheit für die Lehrkräfte, das Thema Abfalltrennung und -vermeidung aufzugreifen und in der Schule zu vertiefen.“ Lachende Kindergesichter und hilfreiche  Utensilien mit denen unnötige Abfälle vermieden werden können, das ist eine geglückte Kombination, die uns gefällt.  Und diese Aktion halten wir auch langfristig für erfolgreich, denn so werden die Kinder frühzeitig in  ein umweltbewusstes Handeln miteingebunden“, gibt sich Bärbel Hörger überzeugt. Daher ist es für den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb keine Frage, auch heuer  diese bei den Erstklässlern sehr geschätzte Aktion „Vesperboxen“ zu organisieren. Eine  Initiative, die sich vor allem durch ihren unmittelbaren praktischen Nutzen auszeichnet. Kleine Taten, die aber dazu beitragen, dass über Abfallvermeidung der Klimawandel ein bisschen langsamer kommt. Damit diese seit Jahren praktizierte Aktion weiterhin so erfolgreich bleibt wie bislang, bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb wiederum die Eltern, darauf zu achten, dass die Kinder täglich die Vesperboxen mitbekommen – natürlich gut gefüllt mit gesundem Vesper.

26.02.2020       Gelber Sack ist kein „Drecksack“

Die gelben Säcke sollten stets erst am Tag der Abholung herausgestellt werden. Und zwar frühmorgens gut sichtbar an der Außenseite des Grundstücks zur Straße hin. Wird dieses gezielte Timing kurz vor der Abfuhr beherzigt, kann vermieden werden, dass Wildtiere, die wegen des Geruchs von Lebensmittelresten angelockt werden, die Säcke aufreißen und den Inhalt verstreuen. Auch sollten die Säcke nur locker befüllt werden und die Verpackungen nicht ineinander gestopft werden. Bei Unwetterwarnung und Sturm sollten die Säcke zudem so gesichert werden, dass sie vom Wind nicht davongetragen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, etwa die Säcke mit dem Zugband am Zaun hinzuhängen.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Dualen Systeme, also die Privatwirtschaft selbst, für die Verteilung, Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke zuständig ist. Im Landkreis Heidenheim hat die Sammlung der Säcke wiederum die Firma WRZ Hörger, Sontheim von den Dualen Systemen übertragen bekommen.

Zu beachten ist bei der Befüllung der Säcke, dass kein Restmüll zur Beseitigung dort hineingehört. Restmüll gehört in die Restmülltonne.  Verpackungen aus Papier und Kartonagen gehören zum Altpapier. Und Altglas wird – nach Farben getrennt – über die bereitgestellten Glascontainer entsorgt. Auch leere Dosen können in die entsprechenden Container geworfen werden.  Ebenfalls nicht in den Gelben Sack gehören Gebrauchsgegenstände aus Plastik und Metall.

Richtig aufgehoben im gelben Sack sind leere Verkaufsverpackungen, wie etwa Joghurtbecher, ausgedrückte Tuben oder Folien. Bei Sichtverpackungen aus Karton und Kunststofffolien – so genannte Blisterverpackungen – können auch beide Materialien voneinander getrennt werden. Dann gehört der Karton zum Altpapier, etwa in die Papiertonne. Die Folie dagegen in den Gelben Sack. Spraydosen sollten nur vollständig entleert in den Gelben Sack geworfen werden. Tipp: Pumpflaschen statt Spraydosen kaufen.

26.08.2019       Buchsbaumzünsler - Was tun?

Wenn der Buchsbaumzünsler zuschlägt und sich die Raupen gefräßig über Hecken und Sträucher hermachen, dann sehen die befallenen Pflanzen meist gelblich-beige aus. Auch haben sie meist keine Blätter mehr und sind von den Raupen oftmals eingesponnen. Ist ein Strauch bereits stark befallen, ist es ratsam, diesen abzuschneiden und schnell zu entsorgen. Einzelne Zweige oder Sträucher können in die  die Biotonne. Für größere Mengen von befallenen Buchsbäumen oder Buchsbaumhecken ist das Entsorgungszentrum in Mergelstetten die richtige Adresse.

Allerdings sollte bei einer Fahrt ins EZ darauf geachtet werden, dass die befallenen Pflanzen abgedeckt werden, da so vermieden wird, dass die Raupen über den Fahrtwind weiterverbreitet werden. Auch sollten die Mitarbeiter im EZ bei der Anlieferung darüber informiert werden, damit das angelieferte Material mit anderem Grünabfall abgedeckt wird. Im Biokompostwerk werden die Raupen, Pilze und Unkrautsamen sicher abgetötet, da das Grüngut und die Bioabfälle bis auf 70° Grad erhitzt werden.   

08.04.2019       Wo Gartenabfälle wieder zu Erde werden

Obst- und Gartenbauverein Nattheim & Fleinheim erklärt Kindern gemeinsam mit Kreisabfallwirtschaftsbetrieb wie Bioabfälle richtig kompostiert werden

Der Schulgarten bei der Wiesbühlschule ist eine ganz besondere Adresse. Dort, auf dem ordentlich angelegten Gelände der Gartenwerkstatt für Schüler und Familien, können Kinder  in einem erlebnisreichen Umfeld unmittelbar begreifen, was im Garten und im Kompost so alles kreucht und fleucht. Begeistert von diesem Angebot waren jetzt wieder  24 Kinder, die sich gemeinsam mit Eltern und unter Leitung von Resi und Thomas Discher vom Obst- und Gartenbauverein Nattheim&Fleinheim aufs Abenteuer Garten einließen. Mit von der Partie war auch der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, dem es wichtig  ist,  Kinder und Schüler für die Eigenkompostierung zu gewinnen und aufzuklären, was ein Kompost braucht, um gesund zu bleiben.

Abgefragt wurde aber auch, was die Kinder so alles in die Bio-Tonne werfen. Klar, alle organischen Abfälle wie etwa Kartoffelschalen, verfaulte Radieschen oder Bananenschalen. Alles ab in die braune Wundertonne namens Bio-Tonne. Natürlich nur die Bioabfälle, denn Kunststofftüten oder Plastikverpackungen oder Netze gehören nicht dazu. Das gehört in den gelben Sack oder in die schwarze Tonne als Restmüll. Und richtig, der Rasenschnitt kommt, wie die übrigen Grünabfälle, in die braune Wundertonne. Denn aus  Ästen, Blättern und Rasenschnitt aus der Bio-Tonne  wird im großen Biokompostwerk in Mergelstetten eine wunderbare Komposterde gemacht.

Die Kinder konnten hier im Schulgarten nicht nur gärtnern, sondern natürlich auch den Komposthaufen untersuchen, konnten graben und gießen und Komposttierchen wie Tausendfüßler und Regenwürmer beobachten. Mistwürmer, Erdraupen und Laufkäfer fühlen sich dann richtig wohl, wenn der Kompost ausreichend feucht ist. Und auch alle anderen Mikroorganismen brauchen Wasser zum Arbeiten. Allerdings auch nicht zu viel Wasser, denn dann beginnt der Kompost zu faulen. Dann braucht er dringend Holzhäcksel, sonst stinkt’s. Die Feuchtigkeit lässt sich mit der Faustprobe kontrollieren. Klar auch, dass die geeigneten Küchenreste für den Kompost klein geschnitten werden müssen, damit die Komposttiere diese überhaupt essen können. Die Devise für den richtigen Kompostplatz lautet, nicht zu viel und nicht zu wenig Schatten. Eine Temperatur von 40 bis 60 Grad im Inneren des Komposts ist dann optimal für die Verrottung. Diese Hitze im Kompost entsteht unter anderem durch die Reibungswärme der Bakterien, die dort fleißig arbeiten  

Und schon ist der Forscherdrang der Kinder wieder da. Schließlich hat jedes Kind jetzt  eine Becherlupe in der Hand, die vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb ausgeteilt wird. Und sofort gehen sie munter auf Jagd nach allem, was sich um sie herum bewegt in der Komposterde. Schließlich lautet das Motto: Ene, Mene, Miste, was lebt dort in der Kiste. Asseln,

18.12.2018       Änderungen bei der Annahme von Bauschutt

 Nur rein mineralischer Bauschutt darf deponiert werden!  Infoblatt hier

Auf der Deponie Maierhalde in Gerstetten dürfen nur noch Abfälle abgelagert werden, die der Deponieverordnung bis Deponieklasse 0 entsprechen. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Regelungen hat zur Folge, dass die Ablagerung von Bauschutt auf den Landkreisdeponien nur noch eingeschränkt möglich ist. Gerade Anlieferungen von Bauschutt, an welchem Putz anhaftet oder der mit Putzgebinden belastet ist, können auf einer Deponie der Klasse 0 nicht mehr abgelagert werden. Grund: Dieser Bauschutt enthält meist zu viel Sulfat.

Weiterhin entsorgt werden kann auf der Deponie Maierhalde rein mineralischer Bauschutt. Dazu zählen Beton, Ziegl, Fliesen und Keramik ohne jegliche Putz-, Gips- und Porenbetonteile. Und ohne Fremdstoffe, wie etwa Kabel, Tapete, Holz, Stroh oder dergleichen. Für die Anlieferung über 500 kg  ist nach wie vor eine ausgefüllte Anlieferungserklärung erforderlich. Bei Mengen über 50 Tonnen je  Anfallstelle ist zudem eine Probe mit einer Analyse des Abfalls laut Deponieverordnung vorgeschrieben.


Entsorgung:

Putze und Bauschutt können in Kleinmengen (max. 10 Eimer)  in den Wertstoff-Zentren und im Entsorgungszentrum in Mergelstetten angeliefert werden.

Preise:     Bauschutt ohne Putzanhaftung: pro Eimer 0,50 €
               Bauschutt  mit Putzanhaftungen: pro Eimer 1,50 €


Neu ist auch, dass der Inhalt von Zement-/Putzsäcken ausnahmslos in den Sammelbehälter für Bauschutt mit Putzanhaftungen zu entleeren ist.

Größere Mengen Bauschutt mit Putz-, Zement- u. Kalkanhaftungen kann über die Firma Kies-Schotter-Recycling (KSR), Furtheimer Tal, 89542 Herbrechtingen-Bolheim oder über einen örtlichen Containerdienst entsorgt werden.

Weitere Informationen erteilt Alfons Ganzenmüller unter 07321 9505-32.

11.09.2018       Kampagne „Aktion Biotonne Deutschland“

Aus Bananenschale & Co wird wertvoller Kompost

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb klärt auf – Keine Kunststoffbeutel in die Biotonne

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb setzt seine  Kampagne zur richtigen Befüllung der Biotonne fort. Im Zuge dieser Kampagne informierte jetzt ein Aktionsstand auf dem Wochenmarkt in Heidenheim. Ziel ist es, dafür zu werben, dass ausschließlich Bioabfall und keine Fremdstoffe in der Biotonne landen. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich beim Stand des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes aus erster Hand zu informieren. Aufgeklärt wurde zudem über den Qualitätskompost, der aus den Bioabfällen und dem Grüngut gemacht wird. Schließlich ist der aus den Bioabfällen erzeugte Kompost ein hochwertiger und natürlicher Bodenverbesserer für Gartenbau und Landwirtschaft. Zugleich ersetzt Kompost auch Mineraldünger und klimaschädlichen Torf, ist also aktiver Umweltschutz.  Alles Wissenswerte gab es auch als Infoflyer zum Mitnehmen.

Wer wollte, konnte auch an einem eigens aufgebauten Glücksrad drehen. Die Kinder konnten kleine Müllspitzer oder ein Lege-Lernspiel mit Bioabfall-Motiven gewinnen. Für die Eltern gab’s Vorsortiergefäße und Papiertüten, wenn das Glücksrad an der richtigen Stelle stoppte. Fremdsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger bekamen wiederum Infoblätter zur richtigen Trennung von Bioabfällen in ihrer eigenen Landesprache.  Wichtig war es dem Team vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, darüber aufzuklären, dass in die Biotonne lediglich kompostierbare Küchen- und Nahrungsabfälle, wie Obst- und Gemüsereste, Eierschalen oder Kaffee- oder Teesatz mit Filtertüte oder Beutel, sowie Gartenabfälle, wie zerkleinerter Baum- und Heckenschnitt, Moos und Unkraut oder Laub gehören. Und dass Plastik- und Verpackungsreste natürlich vorher vom Bioabfall sauber getrennt werden.  Leichtverpackungen gehören dann in den gelben Sack. Zudem sollen die Bürger darauf verzichten, kompostierbare Kunststoff-Bioabfallbeutel zu verwenden. Denn diese hinterlassen unerwünschte Kunststoffbestandteile, da diese bei der Produktion von Kompost nicht vollständig zersetzt werden und somit dessen Qualität herabsetzen.  Stattdessen sind Papiertüten oder Zeitungspapier gut geeignet, denn deren Papier kann im Kompostwerk in der vorgegebenen kurzen  Rottezeit vollständig zersetzt und abgebaut werden. „Vor allem nasse Bioabfälle sollten zusätzlich in Zeitungspapier eingewickelt werden, bevor sie in der Biotonne landen. Um zu vermeiden, dass sich der Bioabfall am Tonnenboden festsetzt, sind auch ausgediente Eierkartons gut geeignet, die einfach unten in der Tonne platziert werden“, rät der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.      

23.08.2018       Spannender als die Sendung mit der Maus"

Markus Nüsseler, Abfallberater beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, schwingt sich jetzt vor dem Rathaus in Herbrechtingen in den Sattel seines Rads und die Kinder tun es ihm nach.  Gemeinsam radeln sie nun nach Mergelstetten ins Entsorgungszentrum, wo sie Papier schöpfen und kleine Gelbbeutel basteln werden Die elfjährige Pia freut sich schon während der kleinen Fahrradtour auf dieses tolle Ferienprogramm, vor allem aber aufs Selbermachen von Papier. Zwar hat die Schülerin bislang noch kein Papier selbst geschöpft, aber wie’s geht, das hat sie bereits aus der Sendung mit der Maus gesehen, von der Pia begeistert erzählt. Eine gute Viertelstunde später können die Kinder bereits die große Holzkonstruktion der überdachten Nachrottehalle in Mergelstetten sehen. Und dann noch hundert Meter nach links und schon bremsen die kleinen Radler unmittelbar  vor dem Gebäude des Entsorgungszentrums ab und stellen ihre Fahrräder zur Seite. Dann geht‘s auch schon im Sauseschritt die Treppen hinauf ins Dachgeschoss, wo zahlreiche Arbeitstische und alle notwendigen Utensilien wie Handrührgerät, Schöpfrahmen oder Filzmatten bereitliegen. „Heute machen wir ganz tolles Papier“, sagt Markus Nüsseler. Kurze Zeit später zerreißen die Kinder eifrig alte Zeitungen, werfen die Papierschnitzel in die kleinen braunen Mülleimer, die mit Wasser gefüllt sind und rühren die entstehende Pulpe ordentlich um. Fleißig schöpfen und walken sie das so gewonnene Papier mit einem Nudelholz, trocknen es mit einem Föhn und staunen nicht schlecht. Mal hat das frisch getrocknete Papier die Gestalt eines Frosches angenommen, mal ein Briefformat. Markus Nüsseler erläutert den Kindern aber auch, warum es für die Umwelt gut ist, Altpapier zu recyceln. Schließlich werden auch für Schulhefte und Schulbücher Bäume gefällt, Wasser verbraucht und Energie eingesetzt. Und mit der Wiederverwendung von Altpapier werden Bäume geschont und die Umwelt weit weniger belastet. Auch wird ihnen erklärt, wie Altpapier gesammelt und wiederverwertet wird. Was ins Altpapier gehört und was nicht. Und sie lernen die Vorteile von Recyclingpapier kennen. Dass ein bewusster Umgang mit Papier direkter Wald- und Klimaschutz ist, wird den Kleinen schnell klar. „Das ist hier spannender als die lustige Sendung mit der Maus, die mir zwar sehr gefallen hat aber selber Papier zu machen, das macht einfach noch viel mehr Spaß“, sagt Pia zum Abschluss des Ferienprogramms. Und dass alle Kinder ihre selbst geschöpften Papierkunstwerke und selbst gebastelten Geldbeutel aus alten Tetra Paks als Geschenk mit nach Hause nehmen dürfen, kommt auch gut an. Kein Wunder also, dass alle beim kommenden Ferienprogramm im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.

05.07.2018       Kinder begeistert vom Kompostpfad

Gerne greift das Grüne Klassenzimmer im Brenzpark auf unser Angebot „Ene, Mene, Miste, was lebt dort in der Kiste“ zurück. Schließlich sind die Kinder immer wieder ganz begeistert bei der Sache, wenn’s darum geht, mal ordentlich im Kompost zu wühlen. Bewaffnet mit einer Becherlupe gehen die Kleinen eifrig auf Jagd, ganz gleich ob Kompost- und Mistwürmer, Asseln und Hundertfüssler oder Nacktschnecken und Spinnentiere im Becher landen. Zerteilen doch diese munteren Komposttierchen das Pflanzenmaterial und fressen es auf.

Und so war es auch jetzt wieder mit den 25 Kindern aus der Neresheimer Härtsfeldschule, die mit ihre Lehrerin, Frau Funke, per Bus zum Brenzpark gekommen sind. Und noch am Schluss, als die begeisterten Kinder bereits den Heimweg antraten, drehte sich ein Nachzügler nochmals um, und rief Isabel Unzeitig und Lothar Hänle zu: „Ihr habt uns viel beigebracht, das war ganz toll hier.“ Dieses Lob gilt letztlich dem gesamten Kompostteam bei uns, denn dieses Team sorgt dafür, dass beim Kompostpfad immer alles gut vorbereitet ist  alles rund läuft.

31.01.2018       Falsch befüllte Biotonne kostet 25 Euro

Immer wieder landet Restmüll in der Biotonne. Ganz gleich, ob Glas, Metall oder angeblich abbaubare Kunststoffbeutel. Diese Störstoffe stellt das Team des Biokompostwerks im Entsorgungszentrum in Mergelstetten vor große Probleme. Ist doch das Heraussieben dieser Störmaterialien sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten, die letztlich alle Einwohner durch höhere Abfallgebühren zu tragen haben. Deshalb hat es dieses Jahr auch intensive Kontrollen der Biotonnen und Aufklärungsaktionen gegeben, um für das richtige Trennen zu werben. Und so den Anteil der Fremdstoffe zu vermindern und den Trend umzukehren. Schließlich können saubere Bioabfälle zu Blumenerde oder hochwertigem Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet werden. Vorausgesetzt es kommen eben nur sauber getrennte Bioabfälle in die Biotonnen. Gerade auch die neue Düngeverordnung, die seit dem 2. Juni 2017 in Kraft ist, hat die Vorgaben verschärft, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf. Und das gilt auch für die Ausbringung von Kompost. Vor diesem Hintergrund werden diejenigen, die nachweislich ihre Biotonne falsch mit Restmüll befüllen, zur Kasse gebeten. In seiner Abfallwirtschaftssatzung hat der Landkreis Heidenheim - unter § 24 Benutzungsgebühren –die Sonderleerung einer falsch befüllten Biotonne geregelt. Ist eine solche Leerung notwendig, wird die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro berechnet. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nachdrücklich alle Einwohner, die Biotonnen ordnungsgemäß zu befüllen. So können die zusätzlichen Kosten vermieden werden.



10.12.2017       Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 

03.08.2017       Waldemar Waldmaus im KiGa

 

Gespannt lauschten die Kinder aus dem Evangelischen Kindergarten Gussenstadt dem Müll-Märchen mit Waldemar Waldmaus.  Lothar Hänle und Ramona Stegmeier vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb  gelang es, mit einer kurzweiligen Lesung über den außergewöhnlichen Mäuserich Waldemar und dessen tollen Müll-Abenteuern im Wald, die Kinder zu fesseln. Anhand der Geschichte wurde den Kindern nochmals bewusst, dass zerbrochene Glasflaschen, Plastiktüten, alte Kaugummis, ausgelutschte Schnuller oder gar Altöl nichts im Wald verloren haben. Denn viele Tiere leiden unter herumliegendem Müll, der natürlich auch der  Natur sehr schadet. Die Kinder lernten, dass Altöl ins Grundwasser sickern kann und wertvolles Trinkwasser verschmutzt. Dass viele Waldtiere Plastik mit Nahrung verwechseln oder sich an Scherben und anderen Abfällen verletzen können. Zum Abschied hat die Hauptfigur Waldemar Waldmaus natürlich alle Kindergartenkinder ganz toll gelobt für deren Bereitschaft, künftig noch besser darauf zu achten, dass kein Abfall im Wald zurückbleibt. Und dass es ganz wichtig ist, die Natur und die Umwelt vor Verschmutzungen zu schützen. Nebenbei konnten die Kinder auch zeigen, was sie bereits über richtige Mülltrennung wissen. Anhand von Postern wurden kurz  die verschiedenen Tonnen, wie Bio-, Restmüll-  und Papiertonne sowie der Gelbe Sack vorgestellt und was dort jeweils hinein kommt.  Das Team vom Evangelischen Kindergarten hatte alles bestens vorbereitet. Und so erlebten die Kinder einen schönen  Nachmittag, bei dem sie spielerisch lernten, was  Abfälle sind. Und dass die Menschen, wo immer möglich, unnötigen Müll vermeiden sollten. Auf diesem Weg möchte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bereits den Kindergartenkindern nachhaltig vermitteln, wie wichtig es ist, Abfälle zu vermeiden. Und dort, wo dennoch welche anfallen,  diese  richtig zu trennen, damit  die enthaltenen Wertstoffe anschließend auch recycelt werden können.  Als weitere Anregung das Thema Abfall mit den Kindern spielerisch aufzugreifen, gab’s für die Erzieherinnen noch eine Mappe mit einer netten Kurzgeschichte zur Abfalltrennung mit Robin dem Rohstoffretter. Dieser Vorlesetext enthält Begriffe, die auf  kleinen Aufklebebögen als Bilder abgebildet sind und auf die unterschiedlichen Mülltonnen, die als Poster verteilt werden, von den Kinder aufgeklebt werden können, Dieser vertiefende Einstieg  soll das Thema Abfalltrennung nachhaltig und zugleich unterhaltsam bei den Kindern  verankern. Die fertigen Poster können zu einem Riesenplakat zusammengefügt und im Raum aufgehängt werden. Und auch eine Vorlage für einen kleinen Abschluss-Song „Wo kommt der Abfall“  hin ist in der Mappe drin. 

01.08.2017       Umweltbewusstsein gehört ins Reisegepäck

Ganz gleich, ob  Abfälle richtig getrennt und umweltgerecht entsorgt werden oder kurz  geduscht wird statt lange zu baden. Dieses ressourcenschonende Verhalten, das in den heimischen vier Wänden praktiziert und eingespielt ist, sollte gerade im südlichen Europa, also in den beliebten sommerlichen Urlaubsregionen, beibehalten werden. Grund: Gerade dort, wo wir uns als Touristen am Meer und Strand entspannen, ist das Wasser oft knapp und sollte nicht verschwendet werden. Und auch am Urlaubsort sollte kein unnötiger Müll oder unnötige Abgase die Umwelt belasten. Wer mit dem Flugzeug anreist, sollte darauf achten, so wenig Gepäck wie nötig mitzunehmen. Denn je geringer das Transportgewicht, so geringer auch die umweltbelastenden Emissionen. Noch vor dem Urlaubs-Autoverkehr und der Infrastruktur in den Unterkünften, sind es die Flugreisen, die beim Ausstoß von Kohlendioxid-Emissionen mit Abstand ganz vorne liegen. Deshalb gilt als Faustregel: Je näher das Urlaubsziel, desto weniger wird die Umwelt belastet. Warum nicht einmal die rauen Felsen und wildromantischen Täler, die kargen Wacholderheiden und dichten Wälder der heimatlichen Schwäbischen Alb erkunden. Sie zählen zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands. Die Schwäbische Alb ist die höhlenreichste Region Deutschlands und zeichnet sich aus als Wiege der Menschheit, wo die ältesten Kunstwerke der Menschheit ausgegraben worden sind. Aber auch im weiteren Umfeld von etwa 800 Kilometern gibt es Urlaubsziele, die alles bieten, was Fernreisen versprechen. Wasser, Strand, andere Sprachen und Kulturen. Wer mit Bus oder  Bahn anreist oder für die Urlaubsreise gleich auf den Fahrradsattel umsteigt, verhält sich natürlich vorbildlich. Wenngleich die Urlaubsalternative Schrebergarten, Balkon oder Wohnungstausch noch besser abschneidet im Blick auf vermeidbare Umweltbelastungen. Wer dennoch mit dem Auto fährt, kann sein Gewissen entlasten, indem er ein voll besetztes Auto steuert. Sind doch unter ökologischen Gesichtspunkten Flugreisen wie auch Kreuzfahrten zumeist weitaus umweltbelastender. Wer zudem auf Umweltzertifikate und Labels umweltschonender Reiseangebote achtet, tut ein Übriges, um mit gutemn Gewissen in die schönsten Wochen des Jahres zu starten. Die Webseite „Label-online“ bietet einen Überblick zu den Zertifikaten und Labeln.

„Übrigens gibt es eine Orientierungshilfe für einen nachhaltigen Urlaub  im Inlandstourismus. Die Umweltdachmarke Viabono zertifiziert umwelt- und klimafreundlichen Tourismus in Deutschland. Und auch Travelife und TourCent setzen auf einen nachhaltigen Tourismus, indem sie umweltschonende Anbieter zertifizieren. Eine große, weltweite Auswahl umweltverträglicher Reisen wird auch über das „Forum anders Reisen“ vorgestellt“, informiert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb..

30.05.2017       Annahme im Wertstoff-Zentrum erweitert

In jedem Drucker, Fax- oder Kopiergerät sind sie in den unterschiedlichsten Ausführungen zu finden: Tonerkartuschen, Tonerpatronen oder Trommeleinheiten. Irgendwann sind sie leer und müssen ausgetauscht werden. Zwar gibt es häufig Rücknahmesysteme, trotzdem landen aber noch viel zu viele leere Kartuschen und Patronen in der Restmülltonne. 

„Dadurch werden wertvolle Rohstoffe und Ressourcen wie Erdöl, Eisen und Aluminium verschwendet. Denn Tonerkartuschen und Tintenpatronen können nicht nur wieder verwertet, sondern zum Teil sogar wieder aufbereitet und wiederverwendet werden“, erläutert Abfallberater Markus Nüsseler vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Aber dafür müssen sie erst einmal getrennt gesammelt werden. Dabei ist die getrennte Sammlung sogar Pflicht, wenn die Tonerkartuschen und Druckerpatronen zum Beispiel mit einem Chip, Sensor oder einer LED-Statusanzeige zur Kommunikation mit dem Drucker oder zur Füllstandskontrolle ausgestattet sind. Dann fallen sie in den Anwendungsbereich des Elektrogesetzes.

Um die Abgabe der leeren Kartuschen und Patronen vor allem beim Anfall geringer Mengen zu erleichtern, hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb sein Dienstleistungs-angebot erweitert. Tonerkartuschen und Tintenpatronen werden ab sofort nicht nur in der Problemstoffsammelstelle des Entsorgungszentrums Mergelstetten und beim Umweltmobil, sondern auch in jedem Wertstoff-Zentrum des Landkreises kostenfrei angenommen. Auch Kleingewerbebetriebe können diesen Service nutzen. „Fallen allerdings größere Mengen an Kartuschen und Patronen an, sollte mit uns Kontakt aufgenommen werden“, so Nüsseler.  „Gibt gar mal das komplette Fax-, Kopiergerät oder der Drucker seinen Geist auf, sollte vor der Entsorgung auch an die Entnahme der Kartuschen und Patronen gedacht werden“, so Nüsseler weiter.

Die Vorbereitung zur Wiederverwendung und die Wiederverwertung der Kartuschen und Patronen übernimmt das Recyclingunternehmen Cartridge-Space.

Die Standorte und Öffnungszeiten der Wertstoff-Zentren sind hier zu finden. Auch telefonische Auskünfte erteilt Markus Nüsseler gerne unter 07321-9505-16.

27.01.2017       Überblick über eigene Vorräte behalten

Spargel zu Weihnachten und Erdbeeren zu Ostern. Das heißt lange Transportwege und hohen Energieverbrauch. Vor allem dann, wenn die Lebensmittel mit dem Flugzeug eingeflogen werden. Wer auf Weintrauben aus Südafrika verzichtet, die immerhin 10 000 Flugkilometer hinter sich haben, tut etwas gegen Kerosinverbrauch und Kohlendioxidanstieg. Aber selbst Waren, die umweltfreundlicher per Schiff transportiert werden, verursachen ein Mehr an Kohlendioxid und Schwefeldioxid. Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, der sollte auf heimische Lebensmittel zurückgreifen, am besten saisonal. Lokale Wochenmärkte bieten sich geradezu an. Dadurch werden Luftverschmutzung und Lärmbelästigung verringert und Energie gespart. Sie helfen damit auch kleineren, oftmals naturnahen Höfen. Zudem werden Arbeitsplätze und Lehrstellen vor Ort gesichert, gerade in der Landwirtschaft und im Handwerk. „Kurze Wege für Obst und Gemüse heißt auch, dass mehr Qualität und Frische auf den Tisch kommt“, so der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.
Dennoch sollte immer auch darauf geachtet werden, dass nur Lebensmittel eingekauft werden, die man verbraucht. Nahrungsmittelverschwendung ist nicht zu rechtfertigen. So werden in Deutschland etwa 500 000 Tonnen Brot jährlich weggeworfen. Rund zehn Prozent des deutschen Hausmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln. Allein das Essen, das in Europa wegschmissen wird, könnte zweimal reichen, um weltweit alle Hungernden zu ernähren. Wer bewusster mit Lebensmitteln umgeht, vermeidet also nicht nur unnötige Abfälle, sondern hat einen eigenen finanziellen Vorteil. Laut einer Studie der Universität Stuttgart wirft im Durchschnitt jeder Bundesbürger jährlich 86, Kilo Lebensmittel weg. Und das macht bis zu 250 Euro jährlich pro Person. Bei einem Vierpersonenhaushalt summiert sich das eben mal auf rund 940 Euro.
Für einen verantwortungsvollen Konsum von Lebensmitteln gibt es ein paar Tipps: Seinen Einkauf gezielt planen. Am besten nicht hungrig einkaufen. Am Abend kein volles Sortiment beim Bäcker oder im Gemüseregal einfordern. Lebensmittel auch kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kaufen, wenn diese schnell verbraucht werden. Und selbst überprüfen, ob ein Nahrungsmittel auch kurz nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar ist. Geöffnete Lebensmittel sollten gut verpackt werden. Und immer richtig lagern. Im Kühlschrank kommt Fisch und Fleisch auf die unterste Ablage. Denn kalte Luft fällt nach unten. Milchprodukte darüber, Käse und Speisereste, Senf, Dressings und Feinkost in die oberste Ablage. Obst und Gemüse gehören ins Gemüsefach. Obgleich das Gemüsefach ganz unten ist, liegen hier die Temperaturen bei etwa sechs bis neun Grad. Grund: Über dem Gemüsefach ist eine Glasplatte, die kalte Luft und Feuchtigkeit abhält. Und noch ein Tipp: Produkte mit jüngerem Verfallsdatum nach vorn räumen, damit diese als erstes verbraucht werden.

08.06.2016       Wohin mit Wertstoffen?

„Wißt ihr, warum das Glas nach Farben getrennt gesammelt wird?“, fragt Abfallberater Markus Nüsseler die Grundschüler des Gerstetter Bildungszentrums, die mit ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf das Gerstetter Wertstoff-Zentrum besuchen.

Richtig, durchsichtiges Glas kommt in den  Weißglas-Container. Der ist ausschließlich für durchsichtiges Glas bereitgestellt. Und gerade bei durchsichtigem Glas ist es wichtig, dass es keine Fehlwürfe mit farbigem Glas gibt. Wer sich unsicher ist, wohin etwa blaues, richtig weißes oder gelbes Glas  gehört, ist beim Container für Grünglas richtig. Denn bei der Aufbereitung von Grünglas stören andere Farben am Geringsten. Dass der Kauf von Mehrweg-Glasflaschen aus der Region ökologisch sinnvoll ist, liegt daran, dass diese bis zu 50-Mal wiederbenutzt werden können, bevor sie zum ersten Mal eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche werden. Allerdings sollte wegen des Gewichtes der Transportweg kurz sein und gezielt Mehrweg- statt Einwegflaschen gekauft werden

Auch was zu den Verkaufsverpackungen zählt und in den gelben Sack gehört wurde kurz besprochen.  Shampoo- und Spülmittelflaschen, Becher von Milchprodukten, Milchkartons und Suppenbeutel, Tuben und Schokoladenfolien, Spraydosen und Schraubdeckel gehören in den gelben Sack.

Nicht so klar war den aufmerksamen Schülern dagegen, was alles zu den Nichtverpackungskunststoffen zählt, wie etwa Eimer, Wannen, Wäschekörbe, Blumentöpfe, Plastikkleiderbügel, Gießkannen oder Kinderspielzeug. Da diese Dinge keine Verpackungen sind, gehören sie nicht in den gelben Sack, sondern ins Wertstoff-Zentrum.

Batterien, Akkus sowie Knopfzellen können ebenfalls in allen Wertstoff-Zentren abgegeben werden. Aber auch so genannte Hochenergiebatterien, wie Lithiumbatterien aus Werkzeugen oder Laptops landen immer häufiger im Wertstoff-Zentrum. Die Pole der ausgedienten Lithiumbatterien sollten dabei bereits zuhause mit Klebeband abgeklebt und dann zum Wertstoff-Zentrum gebracht werden, um einen sicheren Transport zu gewährleisten und einen Kurzschluss zu vermeiden.

Mit dem Besuch auf dem Gerstetter Wertstoff-Zentrum konnte die Grundschüler ihr Wissen über Abfälle, die richtige und sortenreine Trennung sowie den sorgfältigen Umgang mit Rohstoffen weiter vertiefen. Haben sie doch in ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf eine engagierte Pädagogin, die schon  viele Aspekte im Blick auf Abfälle und Wertstoffe im Unterricht behandelt hat. Und etwa auch beim gemeinsamen Basteln von Weihnachtsschmuck, manche ausrangierten Materialien nochmals wiederverwendete. Dazuhin gibt’s ein Frühstück in der Schule, bei dem Abfälle vermieden werden. Klar auch, dass Stofftaschen in der Schule zum Einsatz kommen. Ist doch jede Plastiktüte, die nicht produziert wird ein Plus für die Umwelt. Vorbildlich auch die Teilnahme der Klasse an der Kreisputzete, wo den eifrigen Teilnehmern noch die leckeren Müslitaler in Erinnerung sind, die  als kleines Dankschön ausgeteilt wurden.

Zum Abschluss gab’s für  die wissbegierigen Besucher des Wertstoff-Zentrums ein kleines Präsent.  Spendierte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb doch noch kurzerhand Brezeln für die engagierten Experten/Innen in Sachen Mülltrennung.

 
15.04.2021 - 10:32 Uhr     -     URL: /internet/inhalt/drucken.php?seite=0&news=1