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Heidenheim



18.12.2018       Änderungen bei der Annahme von Bauschutt

 Nur rein mineralischer Bauschutt darf deponiert werden!  Infoblatt hier

Auf der Deponie Maierhalde in Gerstetten dürfen nur noch Abfälle abgelagert werden, die der Deponieverordnung bis Deponieklasse 0 entsprechen. Die Einhaltung dieser gesetzlichen Regelungen hat zur Folge, dass die Ablagerung von Bauschutt auf den Landkreisdeponien nur noch eingeschränkt möglich ist. Gerade Anlieferungen von Bauschutt, an welchem Putz anhaftet oder der mit Putzgebinden belastet ist, können auf einer Deponie der Klasse 0 nicht mehr abgelagert werden. Grund: Dieser Bauschutt enthält meist zu viel Sulfat.

Weiterhin entsorgt werden kann auf der Deponie Maierhalde rein mineralischer Bauschutt. Dazu zählen Beton, Ziegl, Fliesen und Keramik ohne jegliche Putz-, Gips- und Porenbetonteile. Und ohne Fremdstoffe, wie etwa Kabel, Tapete, Holz, Stroh oder dergleichen. Für die Anlieferung über 500 kg  ist nach wie vor eine ausgefüllte Anlieferungserklärung erforderlich. Bei Mengen über 50 Tonnen je  Anfallstelle ist zudem eine Probe mit einer Analyse des Abfalls laut Deponieverordnung vorgeschrieben.


Entsorgung:

Putze und Bauschutt können in Kleinmengen (max. 10 Eimer)  in den Wertstoff-Zentren und im Entsorgungszentrum in Mergelstetten angeliefert werden.

Preise:     Bauschutt ohne Putzanhaftung: pro Eimer 0,50 €
               Bauschutt  mit Putzanhaftungen: pro Eimer 1,50 €


Neu ist auch, dass der Inhalt von Zement-/Putzsäcken ausnahmslos in den Sammelbehälter für Bauschutt mit Putzanhaftungen zu entleeren ist.

Größere Mengen Bauschutt mit Putz-, Zement- u. Kalkanhaftungen kann über die Firma Kies-Schotter-Recycling (KSR), Furtheimer Tal, 89542 Herbrechtingen-Bolheim oder über einen örtlichen Containerdienst entsorgt werden.

Weitere Informationen erteilt Alfons Ganzenmüller unter 07321 9505-32.

 
18.03.2019 - 16:40 Uhr     -     URL: /internet/inhalt/drucken.php?seite=515&news=1