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Heidenheim



11.03.2019       Schüler beschäftigen sich mit Thema Müll

Viertklässler der Lina Hähnle Schule in Giengen lernen richtigen Umgang mit Abfall
Kreisabfallwirtschaftsbetrieb stärkt Müllbewusstsein  


Die Bananenschale und Gemüsereste gehören in die Biotonne oder auf den Kompost. Die Leichtverpackungen und Dosen in den Gelben Sack. Blaue, rote oder gelbe Flaschen in den Container für Grünglas. Eine Übung, die den 24 Schülern Spaß macht und sie zum Mitmachen einlädt. Abfälle trennen – warum ist das wichtig und wie geht das? , das stand im Vordergrund des Unterrichts, der vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb schülergerecht umgesetzt worden ist.  

 
Schließlich sind die richtige Trennung von Wertstoffen und deren Wiederverwendung wichtige Ziele, die der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb in den Schulen verankern möchte. Den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen frühzeitig zu erlernen, ist in der heutigen, gerade auch vom Klimawandel immer stärker betroffenen Welt, immer wichtiger. In der Lina Hähnle Schule in Giengen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb den Schülerinnen und Schülern jetzt den Sinn der Abfalltrennung erläutert. Die Schüler wurden nachdrücklich ermuntert,  bewusst auf ihren Konsum, etwa durch Einsatz von Schreibpapier, das  mit dem Umweltgütezeichen Blauer Engel gekennzeichnet ist, zu achten. Aber auch Wertstoffe wie Glas als solche zu erkennen. Und Bioabfälle frei von Fremdstoffen, wie etwa verschimmelte Organen samt Kunststoffnetz - in die Biotonne zu werfen. Gilt es doch, gerade aus Bioabfällen wieder guten Kompost zu machen. Das Schöne daran: Kompost ist im Gegensatz zu anderen Materialien nicht aus endlichen Rohstoffen, wie Rohöl, Kohle oder Erdgas hergestellt, sondern aus organische Abfällen, die in einem Kreislauf immer wieder neu nachwachsen.  


Auch lernten  die Kinder das Mülllogo des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes kennen. Für die richtige Zuordnung der Zeiträume, in denen eingegrabene Abfälle nicht mehr zu finden sind, gab‘s  als kleine Gewinne Bleistiftspitzer in Form kleiner Mülltonnen. So haben die Schüler erfahren, dass Glas auf dem „Müllfriedhof“ nahezu eine Million Jahre braucht, um sich vollständig aufzulösen. Wohingegen eine Zigarettenkippe immerhin noch fünf Jahre benötigt. Joghurtbecher, Windeln, Plastiktüten oder Tetrapacks lösen sich nach etwa 100 Jahren auf. Eine Fischdose ist dagegen nach rund zehn Jahren im Boden verschwunden. Schneller geht’s bei Kartonagen, Papier oder Kaffeefiltern, die nach rund einem Jahr im Boden abgebaut sind.  Bioabfälle sind dagegen bereits nach etwa einem  Jahr nicht mehr aufzuspüren. Vermittelt wurde den Schülern, dass aus Bioabfällen wie Bananenschalen oder Apfelbutzen, aber auch aus Grünschnitt und weiteren Gartenabfällen im Mergelstetter Bio-Kompostwerk wieder humusreiche Erde in Form von Kompost gemacht wird. Auch lernten die Kinder,  dass  weder Kunststoffbeutel, noch Keramik oder abgelaufene Lebensmittel in Gläsern und Plastikverpackungen in die Biotonne gehören. Und Problemstoffe wie  Säuren und Laugen, ausgediente Feuerlöscher oder Chemikalien gehören in die Problemstoffsammelstelle in Mergelstetten.  Oder zurück zu den Verkaufsstellen.  Leichtverpackungen, etwa aus Supermärkten, gehören dagegen in den gelben Sack. Und das Papier kann bei den Sammlungen der Vereine bereitgelegt werden. Oder kommt in die Papiertonne, also die mit dem blauen Deckel.    


 
18.03.2019 - 16:29 Uhr     -     URL: /internet/inhalt/drucken.php?seite=523&news=1