Logo     Kreisabfallwirtschaftsbetrieb
Heidenheim



25.03.2019       Erste Sammeltour für Grüngut-Abfuhr

Die erste Sammeltour für Gartenabfälle startet jetzt wieder im Frühjahr. Sie führt durch den gesamten Landkreis. Das Grüngut wird im Auftrag des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes vom privaten Entsorgungsunternehmen WRZ Hörger abgeholt. Und zwar wieder in jedem Ort und Bezirk zweimal im Frühjahr und zweimal im Herbst. Baum- und Heckenschnitt, Strauchwerk, Grasschnitt und Unkraut werden in haushaltsüblichen Mengen eingesammelt. Nicht kompostierbare Abfälle und sonstiger Hausrat werden bei diesen Sammlungen allerdings stehengelassen. Baum-, Strauch- und Heckenschnitt dürfen nicht länger als 1,50 Meter, einzelne Äste nicht stärker als zehn Zentimeter sein. Zu bündeln ist das Grüngut mit Baumwoll- oder Hanfschnüren, da sich diese Materialien problemlos kompostieren lassen. „Plastikschnüre oder Drähte haben bei den Gartenabfällen nichts zu suchen. Pappkartons sind ohne Metallklammern oder Plastikklebebänder bereitzustellen“, betont der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

Grasschnitt und Laub sind in Papiersäcken oder Kartons bereitzustellen. So genannte Kraftpapiersäcke sind in Baumärkten zu haben. Damit von den Mitarbeitern der Entsorgungsfirma überprüft werden kann, ob in den Säcken oder Kartons nur Gartenabfälle sind, müssen diese offen bereitgestellt werden. „Lose bereitgestellte Gartenabfälle sowie Abfälle in Plastiksäcken werden bei der Abfuhr der Gartenabfälle nicht mitgenommen“, unterstreicht der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Verzögern doch nicht gebündelte oder unverpackte Gartenabfälle die Abfuhr erheblich. Auch hinterlassen unverpackte Gartenabfälle starke Verschmutzungen auf Straßen und Gehwegen, weshalb lose Abfälle stehengelassen werden. Gefüllte Plastiksäcke, auch so genannte abbaubare Plastiksäcke, werden weder ausgeleert noch abgefahren. Können doch Plastiksäcke im Biokompostwerk nicht kompostiert werden und müssen als Störstoffe aufwändig aussortiert werden. Deshalb bleiben Plastiksäcke, die mit Gartenabfällen befüllt sind, ausnahmslos stehen. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bittet darum, Strauchwerk und Äste handlich zu bündeln. Außerdem sollten nur Schnüre aus biologisch abbaubarem Material verwendet werden, wie etwa Sisal. Nicht zum Gartenabfall gehören Wurzelstöcke, Wurzelballen, Gartenboden, Erde, Steine, Kies oder Sand.

Die Gartenabfälle sind am Abfuhrtag bis sechs Uhr am Straßenrand bereitzustellen. Das Sammelfahrzeug fährt nur die Grundstücke an, die auch bei der Bio- und Restmüllabfuhr angefahren werden.

Wer weiteren Strauch- und Rasenschnitt zu entsorgen hat, kann diesen auch während der üblichen Öffnungszeiten im Mergelstetter Entsorgungszentrum selbst anliefern. Und zwar von Montag bis Freitag  7:00 bis 17:00 Uhr oder am Samstag von 8:00 bis 12:30 Uhr - bis zu 100 kg sind pauschal zwei Euro zu bezahlen. Zudem hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seinen Service sukzessive in vielen Gemeinden und Teilorten ausgebaut, indem dort ab 6. April bis November Grüngut-Container aufgestellt werden. Auch dort können also Gartenabfälle in der Größenordnung eines PKW-Anhängers für zwei Euro angeliefert werden.  Allerdings gehören keine Bioabfälle zum Grüngut. Die Anlieferung für Bioabfälle wird dabei weiterhin nur gegen die satzungsmäßig festgelegte Gebühr von 7,50 Euro pauschal bis 100 Kilo abgenommen. Im Entsorgungszentrum stehen hierfür extra Behälter bereit. Werden mehr als 100 Kilo angeliefert, wird der Tonnagepreis zugrunde gelegt, also 150 Euro pro Tonne.

Die einzelnen Termine für die Abfuhr der Grünabfälle in allen Bezirken und Orten stehen auch im Sammelterminkalender, den der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb jedem Haushalt zugesandt hat und hier.

 
20.04.2019 - 05:15 Uhr     -     URL: /internet/inhalt/drucken.php?seite=525&news=1