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Deponierekultivierung
Deponie Nattheim

In den vergangenen Jahrzehnten wurden im Landkreis einige Erdedeponien stillgelegt und rekultiviert. Mit der Rekultivierung verfolgt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb das Ziel, die alten Deponien wieder in das ursprüngliche Landschaftsbild einzubinden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Deponiekörper erst nach Beendigung des Ablagerungsbetriebes landschaftsgerecht gestaltet werden kann. So wurden etwa auf den stillgelegten Erddeponien in Hürben und Sontheim über 3.000 Ahorn- und Eschenbäumen aufgeforstet.

Rekultivierung der Hausmülldeponie „Am Rinderberg“ in Nattheim
1975 öffnete die damals neu eingerichtete Kreisabfalldeponie in Nattheim ihre Tore. Die Anlage galt als eine der modernsten ihrer Zeit. Über zwei Jahrzehnte wurden die Restabfälle aus den Haushalten und den Betrieben des Landkreises dort entsorgt und auf dem Deponiekörper eingebaut. Seit Ende der 90iger Jahre wird der Heidenheimer Restabfall ins Ulmer Donautal zur thermischen Behandlung gebracht. Auf der Nattheimer Deponie durfte zu dieser Zeit lediglich inertes Material abgelagert werden. 2009 war dann Schluss mit der Abfallentsorgung in Nattheim. Seither sorgen die Stilllegungsmaßnahmen und die Deponienachsorge für regen Betrieb auf der ehemaligen Entsorgungsanlage. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Deponie in einigen Jahrzehnten an die Umwelt zurück zugeben, ohne dass irgendwelche Gefahren für Mensch und Natur bestehen.

Die Bauarbeiten für die Stilllegung der Deponie wurden im Sommer 2014 abgeschlossen. Etwa 102.000 m² der Deponieoberfläche wurden abgedichtet und alte Leitungen und Schächte für Oberflächenwasser, belastetes Sickerwasser sowie das Deponiegas erneuert. Eine Oberflächenabdichtung bei einer Deponie soll sicherstellen, dass innerhalb der nächsten 200 Jahre kein Niederschlagswasser in den Deponiekörper eindringen und auch kein Deponiegas unkontrolliert entweichen kann.


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Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim   |   Schmittenplatz 5   |   89522 Heidenheim   |   Telefon 07321 9505-0