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Aktuelles


17.07.2024
Standort Giengener Straße aufgelöst

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb teilt mit, dass der bisherige Standplatz für Container zum Sammeln von Glas und Dosen in der Giengenerstraße beim netto-Markt aufgelöst werden musste.


Standorte in Nähe:

- Altenheimstraße/Damaschkestraße

- Uhlandstraße/Eisenbergstraße

- Giengener Straße ehem. Voithausbildung

26.06.2024
Gelber Sack ist kein „Drecksack“

Die gelben Säcke sollten stets erst am Tag der Abholung herausgestellt werden. Und zwar frühmorgens gut sichtbar an der Außenseite des Grundstücks zur Straße hin. Wird dieses gezielte Timing kurz vor der Abfuhr beherzigt, kann vermieden werden, dass Wildtiere, die wegen des Geruchs von Lebensmittelresten angelockt werden, die Säcke aufreißen und den Inhalt verstreuen. Auch sollten die Säcke nur locker befüllt werden und die Verpackungen nicht ineinander gestopft werden. Bei Unwetterwarnung und Sturm sollten die Säcke zudem so gesichert werden, dass sie vom Wind nicht davongetragen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, etwa die Säcke mit dem Zugband am Zaun hinzuhängen.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Dualen Systeme, also die Privatwirtschaft selbst, für die Verteilung, Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke zuständig ist. Im Landkreis Heidenheim hat die Sammlung der Säcke wiederum die Firma WRZ Hörger, Sontheim von den Dualen Systemen übertragen bekommen.

Zu beachten ist bei der Befüllung der Säcke, dass kein Restmüll zur Beseitigung dort hineingehört. Restmüll gehört in die Restmülltonne.  Verpackungen aus Papier und Kartonagen gehören zum Altpapier. Und Altglas wird – nach Farben getrennt – über die bereitgestellten Glascontainer entsorgt. Auch leere Dosen können in die entsprechenden Container geworfen werden.  Ebenfalls nicht in den Gelben Sack gehören Gebrauchsgegenstände aus Plastik und Metall.

Richtig aufgehoben im gelben Sack sind leere Verkaufsverpackungen, wie etwa Joghurtbecher, ausgedrückte Tuben oder Folien. Bei Sichtverpackungen aus Karton und Kunststofffolien – so genannte Blisterverpackungen – können auch beide Materialien voneinander getrennt werden. Dann gehört der Karton zum Altpapier, etwa in die Papiertonne. Die Folie dagegen in den Gelben Sack. Spraydosen sollten nur vollständig entleert in den Gelben Sack geworfen werden. Tipp: Pumpflaschen statt Spraydosen kaufen.

15.06.2024
Biotonne im Sommer

Gerade jetzt im Sommer bei schwülwarmen Temperaturen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb einige Tipps parat, damit es mit dem Inhalt der Biotonne keine Probleme gibt.

Richtig einpacken: Zunächst ist es ratsam, die Abfälle nicht lose in die Biotonne zu füllen, sondern gut zu verpacken. Gut geeignet sind Papiertüten, Zeitungspapier oder
Küchenkrepp. Diese Materialien saugen die Feuchtigkeit des Biomülls auf. Und bevor die Tonne nach der Leerung wieder befüllt wird, ist es gut, den Boden mit  zerknülltem Zeitungspapier auszulegen. Dadurch bleiben die Bioabfälle weniger am Boden haften. Auch eignen sich holzige Strauchabfälle, um zu verhindern, dass die  Bioabfälle verdichtet werden. Und so die notwendige Belüftung ausbleibt und mehr Feuchtigkeit austritt.

Kein Holz in die Biotonne Holzlatten oder Bretter haben in der Biotonne übrigens nichts verloren. Zumal viele Holzteile chemisch behandelt worden sind. Zu empfehlen ist es auch, etwa Grasschnitt erst dann in die Biotonne zu werfen, wenn dieser angetrocknet ist. Das ist einerseits platzsparender, vor allem aber weniger geruchsintensiv als saftiges, grünes Gras. Und so gibt’s auch weniger Feuchtigkeit, weniger unerwünschtes Sickerwasser und beugt mithin einer möglichen Madenentwicklung vor.


Bio-Kunststoffbeutel unerwünscht
Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb appelliert nochmals nachdrücklich, darauf zu achten, dass auch keine biologisch abbaubaren Plastiktüten verwendet werden. Solche
Plastiktüten können bei uns im Biokompostwerk während des kurzen Rotteprozesses nicht abgebaut werden. Biokunststoffe müssen deshalb mühsam aussortiert werden, wie andere Fremdstoffe. Stattdessen besser Papiertüten oder sonstiges Papier in Maßen für den Bioabfall benutzen. Ungeeignet sind natürlich auch die durchsichtigen Plastikbeutel, die etwa an Obst- und Gemüseständen von Lebensmittelgeschäften kostenlos bereitliegen. Und die immer wieder mit Küchenabfällen befüllt in den Biotonnen landen. Deckel sauber halten Generell ist es ratsam, das Vorsortiergefäß für den Bioabfall täglich zu leeren. Auch hier sollte der Boden mit Papier ausgelegt sein. Damit keine Insekten ins Vorsortiergefäß krabbeln und dort ihre Eier ablegen, sollte dieses stets verschlossen sein. Sauber vorsortierte Bioabfälle sind übrigens die beste Voraussetzung für die Produktion von gutem Kompost. Und an der Biotonne selbst ist es gut, wenn der Deckelrand möglichst sauber ist, damit er nicht zum bevorzugten Eiablageplatz für Fliegen wird. Es genügt, den Rand der Tonne mit Essigwasser abzuwischen.


Kühlen Standplatz wählen
Warme Temperaturen begünstigen Gärprozesse. Also Biotonnen raus aus der Sonne und einen möglichst schattigen und kühlen Standplatz suchen, etwa in der Garage.

Regelmäßig säubern
Es schadet auch nicht, die Tonne nach der Leerung regelmäßig grob zu säubern und gut trocknen zu lassen, bevor wieder Bioabfall reinkommt. Zum Auswaschen reicht
etwa gebrauchtes Spül- oder Putzwasser. Und etwas Essig hilft gegen Gerüche und Fliegen.

Jeden Termin nutzen
Grundsätzlich sollte die Biotonne bei jedem Abfuhrtag zur Leerung bereitgestellt werden. Auch wenn diese nur halb voll ist. Wegen des über den Bordcomputer beim
Müllfahrzeug genau ermittelten Gewichts in der Tonne, ist immer der tatsächlich anfallende Müll zu bezahlen. Deshalb fallen keine zusätzlichen Kosten an, wenn nur halb befüllte Tonnen geleert werden.

10.06.2024
Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Meinolf Götte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 

19.05.2024
Zuschuss für Mehrwegwindelsysteme

In den ersten Lebensjahren eines Kindes werden geschätzt 5 500 Windeln genutzt. Macht mal eben etwa eine Tonne Windelmüll pro Baby, wenn es bis zum Sauberwerden mit Einwegwindeln gewickelt wird. Alle Einwegwindeln müssen im Landkreis Heidenheim derzeit als Restmüll entsorgt und im Müllheizkraftwerk in Ulm verbrannt werden, da ein funktionierendes Recycling noch immer aussteht. Dies gilt auch für Ökowindeln. Daher ist der Einsatz von Mehrwegwindeln eine überlegenswerte Alternative. Zumal der Gebrauch von modernen Stoffwindeln nicht mehr kompliziert und zeitraubend ist. Denn diese sind doch zwischenzeitlich durchaus pflegeleicht zu handhaben und müssen nicht mehr eingeweicht, gekocht oder gebleicht werden. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unterstützt Eltern und inkontinente Personen, die Mehrwegwindeln nutzen, einmaligen mit einem Zuschuss von 50 Euro.  Allerdings ist diese Förderung ausschließlich für Personen und Kinder vorgesehen, die ihren Hauptwohnsitz im Landkreis haben. Benötigt wird eine Geburtsurkunde des Kindes oder bei Inkontinenz ein ärztliches Attest. Ebenso die Rechnungen der gekauften Mehrwegwindeln, und zwar im Original in Höhe von mindestens 150 Euro. Der Zuschuss wird für den Kauf von Windeln rückwirkend bis zum 01.01.2022 gewährt. Früher gekaufte Windeln können nicht berücksichtigt werden.  Auf diesem Weg wird unsere Umwelt entscheidend vom Windelmüll entlastet. Weitere Informationen und Tipps sowie der benötigte Antrag gibt es kurz und prägnant im Info-Flyer, der auch auf der Internetseite www.abfallwirtschaft-heidenheim.de unter Downloads (hier) des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes eingestellt ist.     

15.05.2024
Umweltbewusstsein gehört ins Reisegepäck

Wie Sie klimafreundlich reisen und was Sie unterwegs noch tun können, um die Umwelt zu schonen, dazu ein paar Tipps und Hinweise des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes. Zunächst: Ganz gleich, ob Abfälle richtig getrennt oder umweltgerecht entsorgt werden. Dieses umweltfreundliche Verhalten, das in den heimischen vier Wänden praktiziert und eingespielt ist, sollte doch auch im Urlaub beherzigt werden. Das ist auch beim Umgang mit Wasser, etwa beim Duschen, zu beachten.  Grund: Gerade dort, wo wir uns als Touristen am Meer und Strand entspannen, ist das Wasser oft knapp. Es  unnötig zu verschwenden sollte mithin vermieden werden. Auch Golfplätze in Trockengebieten bieten da ein negatives Beispiel, ebenso wie so genannte Offroadtouren, die die Natur belasten. Kurzum: Auch am Urlaubsort sollte kein unnötiger Müll oder unnötige Abgase die Umwelt verschmutzen. Wer  Einwegverpackungen links liegen lässt und Mehrwegverpackungen kauft, zeigt, dass ihm die Natur nicht gleichgültig ist. Schließlich sollte man sich auch nicht darauf verlassen, dass Abfälle am Strand immer beseitigt werden. Verblüffen Sie doch mal ihre Nachbarn, indem Sie Ihren Müll selbst wieder mitnehmen. Wer mit dem Flugzeug anreist, sollte darauf achten, so wenig Gepäck wie nötig mitzunehmen. Denn je geringer das Transportgewicht, desto geringer die umweltbelastenden Emissionen.  Es gilt dies Faustregel: Je näher das Urlaubsziel, desto weniger wird die Umwelt belastet. Warum nicht einmal die unmittelbare Umgebung ein bisschen besser kennenlernen. Die famosen  Felsenformationen und wildromantischen Täler, die kargen Wacholderheiden und dichten Wälder unserer  heimatlichen Schwäbischen Alb erkunden. Sie zählen zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands. Eine Kraftquelle, die Lebensfreude und Energie liefert, das ist zweifelsohne diese schöne Natur. Kleine Paddeltouren per Kanu auf der Brenz im Eselsburger Tal oder ein Waldspaziergang – neudeutsch Waldbaden – laden ebenfalls dazu ein, die Heidenheimer Brenzregion noch besser kennenzulernen.  Die Schwäbische Alb ist die höhlenreichste Region Deutschlands und zeichnet sich aus als Wiege der Menschheit, wo die ältesten Kunstwerke der Menschheit ausgegraben worden sind.  Einfach mal hier, sozusagen vor der Haustüre rausgehen. Ganz gleich ob mit geschnürten Wanderschuhen oder per Velo. Viele Touren in der Heidenheimer Brenzregion sind großartig. Und bieten viele Ausblicke in eine Landschaft, die bisweilen wie ein Postkartenmotiv anmutet. Vor allem wenn man bereit ist, die Natur vor Ort ganz bewusst wahrzunehmen, sich aus dem Alltag entführen zu lassen. Und spannende kleine Abenteuer an Lone und Hürbe, Brenz oder Egau zu erleben  

Aber auch im weiteren Umfeld von etwa 800 Kilometern gibt es Urlaubsziele, die alles bieten, was Fernreisen versprechen. Wasser, Strand, andere Sprachen und Kulturen. Wer mit Bus oder Bahn anreist oder für die Urlaubsreise gleich auf den Fahrradsattel umsteigt, verhält sich vorbildlich. Wenngleich die Urlaubsalternative Schrebergarten, Balkon oder Wohnungstausch noch besser abschneidet, gerade  im Blick auf vermeidbare Umweltbelastungen. Wer dennoch mit dem Auto fährt, kann sein Gewissen entlasten, indem er ein voll besetztes Auto steuert. „Wer zudem auf Umweltzertifikate und Labels umweltschonender Reiseangebote achtet, tut ein Übriges, um mit gutem Gewissen in die schönsten Wochen des Jahres zu starten“, ermuntert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Einwohner des Landkreises Heidenheim, denen die Zukunft des Planeten und der Heimatregion am Herzen liegt.  

17.04.2024
Buchsbaumzünsler - Was tun?

Wenn der Buchsbaumzünsler zuschlägt und sich die Raupen gefräßig über Hecken und Sträucher hermachen, dann sehen die befallenen Pflanzen meist gelblich-beige aus. Auch haben sie meist keine Blätter mehr und sind von den Raupen oftmals eingesponnen. Ist ein Strauch bereits stark befallen, ist es ratsam, diesen abzuschneiden und schnell zu entsorgen. Einzelne Zweige können in die Biotonne. Für größere Mengen von befallenen Buchsbäumen oder Buchsbaumhecken ist das Entsorgungszentrum in Mergelstetten die beste Adresse.

Egal bei welcher Entsorgung - Wichtig ist, dass die befallenen Buchsbäume bzw. die abgeschnittenen Zweige in Papiersäcke/-tüten verpackt werden und die Säcke  gut verschlossen werden. So wird vermieden, dass die Raupen weiterverbreitet werden. Auch bei den Grüngutcontainern sowie am neuen Grüngutsammelplatz werden die verpackten Säcke angenommen. Die Anlieferung ist gebührenpflichtig. Je Anlieferung (max. PKW-Anhänger) pauschal 2,50 €.

Bei einer Anlieferung immer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Entsorgungsanlagen über den Inhalt der Säcke informieren. Anlieferungen in Plastiksäcken ist nicht möglich, da die Säcke nicht ausgeleert werden dürfen.

Im Biokompostwerk werden die Raupen, Pilze und Unkrautsamen sicher abgetötet, da das Grüngut und die Bioabfälle bis auf 70° Grad erhitzt werden.   

02.04.2024
Neu: Grüngutsammelplatz in Nattheim

Grüngut-Container werden wieder aufgestellt

Seit April 2024 stehen wieder die Grüngut-Container vor Ort in den Gemeinden bereit. Meist stehen die 40-Kubikmeter-Container für Gartenabfälle in der Nähe oder im jeweiligen Wertstoff-Zentrum. Auch der Grüngutsammelplatz auf der ehemaligen Hausmülldeponie in Nattheim öffnete im April die Tore.

Mit diesem Angebot können die Einwohner  im Landkreis ihre Gartenabfälle wohnortnah anliefern.

Da die Gartenabfälle in die Container verladen werden müssen, ist vor allem bei Grasschnitt darauf zu achten, dass dieser nicht lose angeliefert wird, sondern in geeigneten Papiersäcken. Wer dagegen  Kunststoffsäcke verwendet, hat den Grasschnitt aus diesen in den Container zu entleeren.   

Für die Anlieferung wird eine pauschale Gebühr von 2,50 Euro berechnet, wobei maximal eine Menge angenommen wird, die in einen normalen PKW-Anhänger passt. Angenommen werden Hecken- und Strauchschnitt. Die maximale Aststärke darf zehn Zentimeter Durchmesser nicht übersteigen. Die Äste dürfen nicht länger als 150 Zentimeter sein. Zum Bündeln keinen Draht oder Plastikschnüre verwenden. Vor allem „Kleinmaterial“, das nicht gebündelt werden kann, wie etwa Gras und Laubschnitt – sollte an den Containerstandorten möglichst nicht lose auf Hängern angeliefert werden, da die Entladung in die Container sehr mühsam und zeitintensiv  und ein Abkippen nicht möglich ist. Stattdessen sind Mehrweg-Behältnisse, die vor Ort entleert werden, stets die praktischere Alternative. Auch sollten die verwendeten Behältnisse nicht zu voll und zu schwer sein. Wer größere Mengen entsorgen möchte, sollte die Gartenabfälle im Entsorgungszentrum in Mergelstetten anliefern.

Die Annahmegebühr für bis zu hundert Kilo beträgt hier auch 2,50 Euro.

Öko-Tipp: Die beste und umweltfreundlichste Art Gartenabfälle zu entsorgen, ist die Kompostierung. Wer die Möglichkeit hat, im eigenen Garten zu kompostieren, sollte diese Möglichkeit nutzen. 

Nutzen Sie die Grüngutabfuhr! Viermal im Jahr werden die Gartenabfälle kostenlos bei Ihnen zu Hause abgeholt.

 

Standorte und Anlieferungszeiten finden Sie hier

31.03.2024
Kein Plastik in die Biotonne!

Immer wieder landet Restmüll in der Biotonne. Ganz gleich, ob Glas, Metall oder angeblich abbaubare Kunststoffbeutel. Diese Störstoffe stellt das Team des Biokompostwerks im Entsorgungszentrum in Mergelstetten vor große Probleme. Ist doch das Heraussieben dieser Störmaterialien sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten, die letztlich alle Einwohner durch höhere Abfallgebühren zu tragen haben. Deshalb hat es dieses Jahr auch intensive Kontrollen der Biotonnen und Aufklärungsaktionen gegeben, um für das richtige Trennen zu werben. Und so den Anteil der Fremdstoffe zu vermindern und den Trend umzukehren. Schließlich können saubere Bioabfälle zu Blumenerde oder hochwertigem Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet werden. Vorausgesetzt es kommen eben nur sauber getrennte Bioabfälle in die Biotonnen. Gerade auch die neue Düngeverordnung hat die Vorgaben verschärft, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf. Und das gilt auch für die Ausbringung von Kompost. Vor diesem Hintergrund werden diejenigen, die nachweislich ihre Biotonne falsch mit Restmüll befüllen, zur Kasse gebeten. In seiner Abfallwirtschaftssatzung hat der Landkreis Heidenheim - unter § 24 Benutzungsgebühren –die Sonderleerung einer falsch befüllten Biotonne geregelt. Ist eine solche Leerung notwendig, wird die Gewichtsgebühr für Restmüll, die Kosten für die Sonderleerung zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro berechnet. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nachdrücklich alle Einwohner, die Biotonnen ordnungsgemäß zu befüllen. So können die zusätzlichen Kosten vermieden werden.



07.04.2022
Für Umweltbildung ist es nie zu früh

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb: Nachfrage übersteigt Angebot

„Die Nachfrage nach unseren neuen Müll-Magnettafeln für Kindergärten ist überraschend groß. Innerhalb weniger Wochen sind alle bereitgestellten bunten Tafeln mit ihren lustigen Müll-Motiven weggegangen wie die berühmten warmen Semmeln. Das freut uns, denn wir sollten so früh als möglich die Kinder unterstützen, Abfälle richtig zu trennen. Und gerade Kinder sind neugierig und wollen wissen, wie was richtig gemacht wird, Kinder lernen eigentlich sehr gern. Deshalb sind Kindergärten tolle Lernorte, um Kinder für die Mülltrennung zu motivieren und zu begeistern.“, betont Bärbel Hörger, stellvertretende Betriebsleiterin beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. 

Schließlich ist Abfall ist keine Nebensache. Denn, wie wir mit unseren Abfällen umgehen, das hat viele Auswirkungen auf unsere Umwelt und das Klima. Daher hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb diese Initiative gestartet, indem er mittels einer Magnettafel ein attraktives Lernangebot für Kindergärten entwickelt hat. Diese neuen Materialien sollen Kindergärten bei der Umwelterziehung - und ganz konkret auch bei der Abfalltrennung - unterstützen. Denn nur, wenn Abfallarten und Wertstoffe richtig sortiert werden, können diese Wertstoffe wieder aufbereitet und abermals verwendet werden. Ganz gleich ob bei Glas, Papier, Pappe oder Bioabfällen.    

Unter anderem vermitteln die Abfall-Poster den Kleinen, dass sich Abfall nicht einfach in Luft auflöst. Und Wertstoffe wie auch Bioabfälle in einen Kreislauf zurückgeführt werden können. Gerade für die Kinder sind die farbigen Poster und die lustigen Müll-Motive ein spannender Anreiz, die Aufgaben für eine richtige Zuordnung von Abfällen altersgerecht und spielerisch zu lösen. Gilt es doch für die Kindergartenkinder immerhin 48 Magnete, die verschiedenste Arten von Abfällen abbilden, richtig zuzuordnen. Das dabei erlernte Wissen ist letztlich wiederum entscheidend für die Bildung von Umweltbewusstsein und die Basis für nachhaltiges Handeln.

„Wichtig ist: Das Wissen um ein richtiges Trennen und Sortieren von Wertstoffen sollte den Kindern möglichst früh mit gut gestalteten Lernmaterialien und von engagierten Erzieherinnen vermittelt werden. Denn Bildung fängt mit den Jüngsten an. Und folglich entscheidet sich unsere Zukunft gerade auch dort, in den Kindergärten und Kindertagesstätten, wo die Saat für ein starkes Müllbewusstsein gelegt werden kann“, so Hörger abschließend.

 


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