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Aktuelles


30.10.2018
Schau mal rein:

Mit einem kurzen, leicht verständlichen Erklär-Film (hier klicken) über die richtige Entsorgung von Bioabfällen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seine Aufklärungskampagne in Sachen Biotonne jetzt nochmals intensiviert. Schließlich ist es wichtig, dass keine Störstoffe in der Biotonne landen. Nur wenn keine Verunreinigungen, wie Plastiktüten, angeblich abbaubare Plastiktüten, Kunstoffverpackungen und sonstiger Restabfall in der Biotonne landen, kann auch hochwertiger Kompost produziert und vermarktet werden. Der charmante Erklär-Film richtet sich vor allem an diejenigen, die einen Einstieg zum Thema eher über  einen kurzen Film finden, als über Informationsbroschüren. Andererseits eignet  sich der Film natürlich auch als Zusatzinformation und Ergänzung zum Informationsblatt über die Biotonne, mit dem der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bislang gezielt aufklärt. Diejenigen allerdings, die  trotz aller Aufklärung ihre Biotonne weiterhin falsch befüllen und in gleichgültiger Manier Metalle, Glas Windeln oder Plastikverpackungen über die Biotonne entsorgen, müssen mit kostenpflichtigen Sonderleerungen rechnen. In seiner Abfallsatzung hat der Landkreis Heidenheim – unter §24 Benutzungsgebühren – festgelegt, dass eine solche Sonderleerung über die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro abgerechnet wird.       

11.09.2018
Kampagne „Aktion Biotonne Deutschland“

Aus Bananenschale & Co wird wertvoller Kompost

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb klärt auf – Keine Kunststoffbeutel in die Biotonne

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb setzt seine  Kampagne zur richtigen Befüllung der Biotonne fort. Im Zuge dieser Kampagne informierte jetzt ein Aktionsstand auf dem Wochenmarkt in Heidenheim. Ziel ist es, dafür zu werben, dass ausschließlich Bioabfall und keine Fremdstoffe in der Biotonne landen. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich beim Stand des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes aus erster Hand zu informieren. Aufgeklärt wurde zudem über den Qualitätskompost, der aus den Bioabfällen und dem Grüngut gemacht wird. Schließlich ist der aus den Bioabfällen erzeugte Kompost ein hochwertiger und natürlicher Bodenverbesserer für Gartenbau und Landwirtschaft. Zugleich ersetzt Kompost auch Mineraldünger und klimaschädlichen Torf, ist also aktiver Umweltschutz.  Alles Wissenswerte gab es auch als Infoflyer zum Mitnehmen.

Wer wollte, konnte auch an einem eigens aufgebauten Glücksrad drehen. Die Kinder konnten kleine Müllspitzer oder ein Lege-Lernspiel mit Bioabfall-Motiven gewinnen. Für die Eltern gab’s Vorsortiergefäße und Papiertüten, wenn das Glücksrad an der richtigen Stelle stoppte. Fremdsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger bekamen wiederum Infoblätter zur richtigen Trennung von Bioabfällen in ihrer eigenen Landesprache.  Wichtig war es dem Team vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, darüber aufzuklären, dass in die Biotonne lediglich kompostierbare Küchen- und Nahrungsabfälle, wie Obst- und Gemüsereste, Eierschalen oder Kaffee- oder Teesatz mit Filtertüte oder Beutel, sowie Gartenabfälle, wie zerkleinerter Baum- und Heckenschnitt, Moos und Unkraut oder Laub gehören. Und dass Plastik- und Verpackungsreste natürlich vorher vom Bioabfall sauber getrennt werden.  Leichtverpackungen gehören dann in den gelben Sack. Zudem sollen die Bürger darauf verzichten, kompostierbare Kunststoff-Bioabfallbeutel zu verwenden. Denn diese hinterlassen unerwünschte Kunststoffbestandteile, da diese bei der Produktion von Kompost nicht vollständig zersetzt werden und somit dessen Qualität herabsetzen.  Stattdessen sind Papiertüten oder Zeitungspapier gut geeignet, denn deren Papier kann im Kompostwerk in der vorgegebenen kurzen  Rottezeit vollständig zersetzt und abgebaut werden. „Vor allem nasse Bioabfälle sollten zusätzlich in Zeitungspapier eingewickelt werden, bevor sie in der Biotonne landen. Um zu vermeiden, dass sich der Bioabfall am Tonnenboden festsetzt, sind auch ausgediente Eierkartons gut geeignet, die einfach unten in der Tonne platziert werden“, rät der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.      

27.08.2018
Lagerkapazität wieder vorhanden

Auf der Deponie Kätzental in Herbrechtingen wird nun wieder Straßenaufbruch angenommen.

Auskünfte zur Entsorgung erteilt Alfons Ganzenmüller vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb  unter 07321 9505-32.

23.08.2018
Spannender als die Sendung mit der Maus"

Markus Nüsseler, Abfallberater beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, schwingt sich jetzt vor dem Rathaus in Herbrechtingen in den Sattel seines Rads und die Kinder tun es ihm nach.  Gemeinsam radeln sie nun nach Mergelstetten ins Entsorgungszentrum, wo sie Papier schöpfen und kleine Gelbbeutel basteln werden Die elfjährige Pia freut sich schon während der kleinen Fahrradtour auf dieses tolle Ferienprogramm, vor allem aber aufs Selbermachen von Papier. Zwar hat die Schülerin bislang noch kein Papier selbst geschöpft, aber wie’s geht, das hat sie bereits aus der Sendung mit der Maus gesehen, von der Pia begeistert erzählt. Eine gute Viertelstunde später können die Kinder bereits die große Holzkonstruktion der überdachten Nachrottehalle in Mergelstetten sehen. Und dann noch hundert Meter nach links und schon bremsen die kleinen Radler unmittelbar  vor dem Gebäude des Entsorgungszentrums ab und stellen ihre Fahrräder zur Seite. Dann geht‘s auch schon im Sauseschritt die Treppen hinauf ins Dachgeschoss, wo zahlreiche Arbeitstische und alle notwendigen Utensilien wie Handrührgerät, Schöpfrahmen oder Filzmatten bereitliegen. „Heute machen wir ganz tolles Papier“, sagt Markus Nüsseler. Kurze Zeit später zerreißen die Kinder eifrig alte Zeitungen, werfen die Papierschnitzel in die kleinen braunen Mülleimer, die mit Wasser gefüllt sind und rühren die entstehende Pulpe ordentlich um. Fleißig schöpfen und walken sie das so gewonnene Papier mit einem Nudelholz, trocknen es mit einem Föhn und staunen nicht schlecht. Mal hat das frisch getrocknete Papier die Gestalt eines Frosches angenommen, mal ein Briefformat. Markus Nüsseler erläutert den Kindern aber auch, warum es für die Umwelt gut ist, Altpapier zu recyceln. Schließlich werden auch für Schulhefte und Schulbücher Bäume gefällt, Wasser verbraucht und Energie eingesetzt. Und mit der Wiederverwendung von Altpapier werden Bäume geschont und die Umwelt weit weniger belastet. Auch wird ihnen erklärt, wie Altpapier gesammelt und wiederverwertet wird. Was ins Altpapier gehört und was nicht. Und sie lernen die Vorteile von Recyclingpapier kennen. Dass ein bewusster Umgang mit Papier direkter Wald- und Klimaschutz ist, wird den Kleinen schnell klar. „Das ist hier spannender als die lustige Sendung mit der Maus, die mir zwar sehr gefallen hat aber selber Papier zu machen, das macht einfach noch viel mehr Spaß“, sagt Pia zum Abschluss des Ferienprogramms. Und dass alle Kinder ihre selbst geschöpften Papierkunstwerke und selbst gebastelten Geldbeutel aus alten Tetra Paks als Geschenk mit nach Hause nehmen dürfen, kommt auch gut an. Kein Wunder also, dass alle beim kommenden Ferienprogramm im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.

23.08.2018
Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mahnt:

Immer wieder kommt es vor, dass Bürger mit ihrer Sperrmüllkarte eine Sperrmüllabfuhr beantragen, ohne darauf achten, was tatsächlich zum Sperrmüll gehört. Nur feste Hausratsabfälle, die auf Grund ihrer Sperrigkeit und ihres Gewichts nicht in die Restmülltonne passen, dürfen zur Abfuhr bereitgestellt werden. Allerdings keine Gegenstände aus Metall, dafür gibt’s die extra Entsorgungskarte für Schrott. Zu dieser zählen etwa Fahrräder, gereinigte Öfen, Heizkörper, Waschkessel, Dachrinnen, Metallgartenzäune oder Wäscheständer aus Metall. Keinesfalls haben Autowrackteile oder elektrische Bauteile oder Bauschutt etwas bei der Abfuhr zu suchen. Weder bei  der Schrott- noch Sperrmüllabfuhr.
Zum Sperrmüll zählen stattdessen beispielsweise Sessel, Sofa, Stuhl, Surfbrett, Schrank oder Schreibtisch. Auch Koffer, Kommoden, Kisten, Garderoben oder Spültische.
Der Kreiswirtschaftsbetrieb weist zudem darauf hin, dass beim Sperrmüll, der mit der Sperrmüllkarte zur Abholung angemeldet wird, Gegenstände aus Holz stets separat vom restlichen Sperrmüll bereitzustellen sind.
Dies ist deswegen zu beachten, da Gegenstände aus Holz wie Möbelstücke aus Voll- und Sperrholz (auch beschichtet) von einem separaten Müllfahrzeug, jedoch am gleichen Tag abgeholt wird. Der zu trennende Sperrmüll wird also im Laufe des Tages nacheinander abgefahren.
Die Höchstmenge pro Haushalt beträgt zwei Kubikmeter. Einzelteile dürfen ein Gewicht von 70 Kilo und eine Länge respektive Breite von 1,70/1,30 Meter nicht überschreiten.
Apropos: Problemstoffe, Restmüll, Gartenabfälle, Reifen sowie Material aus Umbau- oder Abbrucharbeiten haben beim Sperrmüll nichts zu suchen und werden nicht mitgenommen!
Wenn die Sperrmüllkarte bei der Firma WRZ Hörger eingegangen ist, wird ein Termin schriftlich mitgeteilt. Innerhalb von vier bis fünf Wochen wird der Sperrmüll abgeholt, der allerdings erst am Abend vor dem Abholtag, jedoch spätestens bis sechs Uhr am Abholtag am Fahrbahnrand bereitzustellen ist. Gegen Vorauskasse von 50 Euro bietet die Firma WRZ Hörger eine Abholung innerhalb dreier Tage an. Wer seinen Sperrmüll stattdessen selbst im Entsorgungszentrum in Mergelstetten anliefern möchte, kann dort seine gültige Sperrmüllkarte abgeben und ebenfalls eine Höchstmenge von zwei Kubikmetern anliefern. Die Kosten sind in der Haushaltsgebühr enthalten. Umgekehrt ist die Anlieferung ohne Sperrmüllkarte gebührenpflichtig. Bei einer Kleinmenge bis zu hundert Kilo wird eine  Pauschale von zehn Euro berechnet. Bei größeren Mengen wird eine Gebühr von 195 Euro pro Tonne erhoben.
Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb hat zudem eine virtuelle Gebrauchtbörse auf seiner Internetseite unter www.abfallwirtschaft-heidenheim.de eingerichtet, wo etwa gut erhaltene Möbel kostenlos inseriert werden können, sofern diese kostenlos abgeben werden. Auch der Markt für Gebrauchtes der Arbeiterwohlfahrt Heidenheim hat immer wieder Bedarf an gut erhaltenen Möbeln.

20.08.2018
Kreisabfallwirtschaftsbetrieb klärt auf:

Dieses Jahr müssen sich die Mitarbeiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes im Entsorgungszentrum in Mergelstetten mit einem so noch nicht gekannten Phänomen auseinandersetzen. Massenhaft Fallobst im angelieferten Grüngut, das dort aber nichts zu suchen hat. „Wir weisen nachdrücklich darauf hin, dass Fallobst in die Biotonne gehört und nicht vermischt mit Grüngut angenommen werden kann“, appelliert  der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb für die richtige Trennung von Bioabfällen einerseits und Grüngut andererseits. Wer also Fallobst in Mergelstetten anliefert, darf das Obst nicht mit Grünabfällen vermengen. „Dies gilt auch für die Anlieferungen bei den Standorten der Grüngut-Container vor Ort in den einzelnen Gemeinden, da dort nur Grüngut angenommen wird“, betont der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Fallobst wird im Entsorgungszentrum weiterhin nur gegen die satzungsmäßig festgelegte Gebühr von 7,50 Euro pauschal bis 100 Kilo abgenommen. Hierzu stehen Behälter bereit. Gartenabfälle und verholzte Grünabfälle können dagegen für zwei Euro bis 100 Kilo pauschal angeliefert werden. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bittet alle Anlieferer von Fallobst diese Regelung zu beachten und nicht Bioabfälle mit Grüngut zu vermischen.

12.08.2018
Gelber Sack ist kein „Drecksack“

Die gelben Säcke sollten stets erst am Tag der Abholung herausgestellt werden. Und zwar frühmorgens gut sichtbar an der Außenseite des Grundstücks zur Straße hin. Wird dieses gezielte Timing kurz vor der Abfuhr beherzigt, kann vermieden werden, dass Wildtiere, die wegen des Geruchs von Lebensmittelresten angelockt werden, die Säcke aufreißen und den Inhalt verstreuen. Auch sollten die Säcke nur locker befüllt werden und die Verpackungen nicht ineinander gestopft werden. Bei Unwetterwarnung und Sturm sollten die Säcke zudem so gesichert werden, dass sie vom Wind nicht davongetragen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, etwa die Säcke mit dem Zugband am Zaun hinzuhängen.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Dualen Systeme, also die Privatwirtschaft selbst, für die Verteilung, Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke zuständig ist. Im Landkreis Heidenheim hat die Sammlung der Säcke wiederum die Firma WRZ Hörger, Sontheim von den Dualen Systemen übertragen bekommen.

Zu beachten ist bei der Befüllung der Säcke, dass kein Restmüll zur Beseitigung dort hineingehört. Restmüll gehört in die Restmülltonne.  Verpackungen aus Papier und Kartonagen gehören zum Altpapier. Und Altglas wird – nach Farben getrennt – über die bereitgestellten Glascontainer entsorgt. Auch leere Dosen können in die entsprechenden Container geworfen werden.  Ebenfalls nicht in den Gelben Sack gehören Gebrauchsgegenstände aus Plastik und Metall.

Richtig aufgehoben im gelben Sack sind leere Verkaufsverpackungen, wie etwa Joghurtbecher, ausgedrückte Tuben oder Folien. Bei Sichtverpackungen aus Karton und Kunststofffolien – so genannte Blisterverpackungen – können auch beide Materialien voneinander getrennt werden. Dann gehört der Karton zum Altpapier, etwa in die Papiertonne. Die Folie dagegen in den Gelben Sack. Spraydosen sollten nur vollständig entleert in den Gelben Sack geworfen werden. Tipp: Pumpflaschen statt Spraydosen kaufen.

05.07.2018
Kinder begeistert vom Kompostpfad

Gerne greift das Grüne Klassenzimmer im Brenzpark auf unser Angebot „Ene, Mene, Miste, was lebt dort in der Kiste“ zurück. Schließlich sind die Kinder immer wieder ganz begeistert bei der Sache, wenn’s darum geht, mal ordentlich im Kompost zu wühlen. Bewaffnet mit einer Becherlupe gehen die Kleinen eifrig auf Jagd, ganz gleich ob Kompost- und Mistwürmer, Asseln und Hundertfüssler oder Nacktschnecken und Spinnentiere im Becher landen. Zerteilen doch diese munteren Komposttierchen das Pflanzenmaterial und fressen es auf.

Und so war es auch jetzt wieder mit den 25 Kindern aus der Neresheimer Härtsfeldschule, die mit ihre Lehrerin, Frau Funke, per Bus zum Brenzpark gekommen sind. Und noch am Schluss, als die begeisterten Kinder bereits den Heimweg antraten, drehte sich ein Nachzügler nochmals um, und rief Isabel Unzeitig und Lothar Hänle zu: „Ihr habt uns viel beigebracht, das war ganz toll hier.“ Dieses Lob gilt letztlich dem gesamten Kompostteam bei uns, denn dieses Team sorgt dafür, dass beim Kompostpfad immer alles gut vorbereitet ist  alles rund läuft.

15.06.2018
Nur Bioabfall in die Biotonne

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb führt seine  Kampagne zur richtigen Befüllung der Biotonne fort. Im Zuge dieser Aktion informierte jetzt ein Aktionsstand in den Schlossarkaden und in Supermräkten im Landkreis Heidenheim. Ziel ist es, dafür zu werben, dass ausschließlich Bioabfall und keine Fremdstoffe in der Biotonne landen. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich beim Stand des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes aus erster Hand zu informieren. Aufgeklärt wurde zudem über den Qualitätskompost, der aus den Bioabfällen und dem Grüngut gemacht wird. Schließlich ist der aus den Bioabfällen erzeugte Kompost ein hochwertiger und natürlicher Bodenverbesserer für Gartenbau und Landwirtschaft. Zugleich ersetzt Kompost auch Mineraldünger und klimaschädlichen Torf, ist also aktiver Umweltschutz.  Alles Wissenswerte gab es auch als Infoflyer zum Mitnehmen. Wer wollte, konnte auch an einem eigens aufgebauten Glücksrad drehen. Die Kinder konnten kleine Müllspitzer oder ein Lege-Lernspiel mit Bioabfall-Motiven gewinnen. Für die Eltern gab’s Vorsortiergefäße und Papiertüten, wenn das Glücksrad an der richtigen Stelle stoppte. Fremdsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger bekamen wiederum Infoblätter zur richtigen Trennung von Bioabfällen in ihrer eigenen Landesprache.  Wichtig war es dem Team vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb darüber aufzuklären, dass in die Biotonne lediglich kompostierbare Küchen- und Nahrungsabfälle sowie Gartenabfälle gehören. Und dass Plastik- und Verpackungsreste vorher vom Bioabfall getrennt werden. Und Leichtverpackungen in den gelben Sack gehören. Zudem sollen die Bürger darauf verzichten, kompostierbare Kunststoff-Bioabfallbeutel zu verwenden. Denn diese hinterlassen unerwünschte Kunststoffbestandteile, da diese bei der Produktion von Kompost nicht vollständig zersetzt werden und somit dessen Qualität herabsetzen.  Stattdessen sind Papiertüten oder Zeitungspapier gut geeignet, denn deren Papier kann im Kompostwerk in der vorgegebenen kurzen  Rottenzeit vollständig zersetzt und abgebaut werden.  

08.06.2018
Nachhaltigkeitstage 2018

 

Umweltbildung, Abfallvermeidung und die richtige Trennung von Abfällen und Wertstoffen sind Themen, die der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb immer wieder in die Öffentlichkeit trägt. Gut geeignet hierfür ist eine Exkursion ins Mergelstetter Entsorgungszentrum, wo das Biokompostwerk, aber auch die Problemstoffsammelstelle und das weitläufige Wertstoff-Zentrum die Besucher  dazu einlädt, sich mit dem schonenden Umgang natürlicher Rohstoffe auseinanderzusetzen. Kein Wunder also, dass sich eine starke 25 köpfige Radlergruppe  mit großem Interesse aufgemacht hat, das Brenztal und die dort am Wege liegenden Wertstoff-Zentren in Herbrechtingen und Giengen, aber auch das Entsorgungszentrum in Mergelstetten in Augenschein zu nehmen. Ein Großteil der Gruppe, vor allem Mitglieder des Schwäbischen Albvereins, Ortsverein Zang - mit Hartmut Pflanz an der Spitze -, startete  in Königsbronn. Die Gruppe radelte über Heidenheim und Herbrechtingen gen Bernau und dann zum Giengener Wertstoff-Zentrum. Dort wurde Station gemacht, um sich zu stärken und vor Ort zu informieren. Etwa welchen Service und welche Dienstleistungen der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb in den Wertstoff-Zentren für die Einwohner des Landkreises Heidenheim bereithält. Wird doch hier beispielhaft die richtige Abfalltrennung greifbar und begreiflich. Bärbel Hörger und  Lothar Hänle vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb beantworteten viele Fragen rund um die Sammlung von Wertstoffen. Dabei  wurde auch beispielhaft erläutert, was mit ausgedienten Videokassetten und CDs passiert. „Also die alten CDs werden zu Granulat verarbeitet oder bekommen dann als Eiskratzer ein zweites Leben.“  Als zweite Station stand das weitläufige Entsorgungszentrum in Mergelstetten auf dem Programm, das die Radler über eine abwechslungsreiche Runde rund um den Buigen im Eselburger Tal ansteuerten.

Dort angekommen inspizierten die Teilnehmer die verschiedenen Container für Pappe und Papier. Extra Container stehen wiederum bereit für Elektrogeräte wie Computer und Monitore, Scanner und Waschmaschinen, Bügeleisen oder Rasierapparate. An der Problemstoffsammelstelle werden zudem schadstoffhaltige Abfälle angeliefert. Dazu gehören Chemikalien aus dem Hobbylabor, Pflanzenschutzmittel, aber auch Leuchtstoffröhren und flüssige Lacke und Farben. Auch erfuhren die Teilnehmer, dass manche Biotonnen-Benutzer noch immer Windeln, Problemstoffe, Restmüll, Verpackungen aus Kunststoff und jede Art von Plastiktüten, auch die so genannte abbaubaren kurzerhand in die Biotonne werfen. „Deshalb hat’s dieses Jahr auch nochmals vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb extra kostenlose Papiertüten für Bioabfälle gegeben, die jedem Haushalt zugegangen sind. Und die in der Küche in das Vorsortiergefäß für Bioabfälle gelegt werden können. Nur solche Papiertüten sind tatsächlich gut abbaubar im Kompostwerk. Im Gegensatz zu so genannten abbaubaren Plastiktüten oder Biobeuteln aus Stärke, die viel zu lange brauchen, um zersetzt zu werden, da der Bioabfall in der Rottehalle des Kompostwerks längstens zwölf Wochen bleibt. Und in dieser Zeit verrotten die Kunststoffteile der angeblich abbaubaren Kunststoff-Tüten nicht. Stattdessen vermindern diese die Qualität des Endprodukts Kompost oder müssen eben vorab mühsam aussortiert werden. Deshalb gilt es, nur zu Papiertüten für Bioabfälle zu greifen. Dabei tut’s auch die Bäckertüte oder man schlägt die Bioabfälle in alte Zeitungen ein.

Abschließend diskutierten die Teilnehmer im Seminarraum des Entsorgungszentrums  verschiedene Umweltthemen: Von der Kreisputzete übers Littering im öffentlichen Raum bis zum ungebremsten Trend massenhaft coffee to go Becher zu konsumieren. Aber auch über die Aktionen des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs - gemeinsam mit vielen Bäckereien im Kreis - diesem Trend durch das Angebot  von Mehrwegbechern entgegenzusteuern. Weitere Themen betrafen die  kurze Nutzungszeit von Plastiktüten oder den rasanten Anstieg von Plastikmüll in Flüssen, Seen und Meeren. Kommen diese Stoffe letztlich doch über  Luft,  Boden oder Grundwasser, aber eben auch in Tieren, die von Menschen verzehrt werden, wieder zurück in die Nahrungskette. So werden viele Mikroplastikpartikel von Fischen gefressen, da sie diese mit dem Plankton aufnehmen. Vögel, die Plastik oftmals mit Nahrung verwechseln, können das unverdauliche Plastik nicht mehr ausscheiden und gehen elend zugrunde. Einig war sich die Runde, dass, wer auf Plastik verzichtet, der Umwelt hilft. Wer einkauft hat es selbst in der Hand, ob mehr oder weniger Müll anfällt. Wer offene Frischware wie Obst und Gemüse von heimischen Erzeugern kauft und in die mitgebrachte Tasche steckt, tut ganz konkret etwas für die Umwelt. Weitere Fragen drehten sich um das aktuelle Angebot des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs im Bereich Umweltbildung an den Schulen. Wird doch solchen Unterrichtseinheiten ein hoher Stellenwert zugemessen, da auf diesem Weg gerade die junge Generation für den Natur- und Umweltschutz zu gewinnen ist. Die Teilnehmer nahmen bei diesem Ausflug jedenfalls zahlreiche Anregungen mit. Zugleich zeigten sie sich beeindruckt von der Arbeit, die im Kompostwerk und beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb im Blick auf eine beispielhafte Kreislaufwirtschaft geleistet wird.

28.05.2018
Zeichen setzen - beim Nachhaltigkeitstag

Am Mittwoch, den 6. Juni 2018  veranstaltet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb eine  Radtour vom Giengener Wertstoff-Zentrum nach Mergelstetten ins Entsorgungszentrum.

Nach einer Vorstellung des Wertstoff-Zentrums startet die geführte Tour in Richtung Mergelstetten. Auf kurzweilige Weise werden unterschiedlichste Aspekte einer nachhaltigen  Kreislaufwirtschaft vermittelt. Aufgezeigt wird etwa, warum ausgediente Elektrogeräte eine Schatzgrube an Rohstoffen sind. Oder weshalb Plastikabfälle immer stärker zum Problem für Natur und Umwelt werden.

Nach einem Rundgang durchs Biokompostwerk und die Problemstoffsammelstelle am Zielort können sich die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen in lockerem Gespräch über Nachhaltigkeit austauschen, bevor wieder nach Giengen zurückgeradelt wird.

Über die Nachhaltigkeitstage hinaus verankert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb eine nachhaltige Entwicklung auch über Umweltbildung an Schulen und Kindergärten, Ferienprogrammen, Führungen im Brenzpark – Kompostpfad – oder zum Müllheizkraftwerk in Ulm. Dauerhaft eingerichtet ist auch eine Gebrauchtbörse auf den Internetseiten des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs, wo die Möglichkeit besteht, verschiedenste Gegenstände per kostenlosem Inserat zu verschenken. Wenn gewünscht, kann das Angebot auch in der Heidenheimer Zeitung und der Neuen Woche in der Rubrik „Die gute Tat“ veröffentlicht werden.

Treffpunkt: 12: 00 Uhr Wertstoffzentrum Giengen, Riedstraße, bei der Kläranlage.

Anmeldung: Lothar Hänle 07321 9505 34 oder  l.haenle@abfall-hdh.de

26.04.2018
ZaPPaloTTs magisches Umwelt-Theater


Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb hat jetzt erstmals auch ein mobiles Magisches Umwelttheater für Grundschulen und Kindergärten aus dem Landkreis in sein umweltpädagogisches Angebot mit aufgenommen. Christian Perleth alias ZaPPaloTT gastierte mit seinem Magischen Umwelt-Theater kürzlich auf Einladung des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs mit Vorstellungen in Heidenheim in der Stadtbibliothek und einer Vorstellung im Städtischen Kinderhaus sowie weiteren  Vorstellungen in der Großen Kreisstadt Giengen. Und zwar  im Gebäude der Volksbank, die diese gelungene Aktion zur Müllvermeidung gerne mit unterstützte. Bei seinen Vorstellungen fesselte der Künstler und Zauberer ZaPPaloTT  auf spielerische Weise insgesamt rund 500 Kinder. Nicht zuletzt mit der Maus Mathilda, die in der Mülltonne Bauchweh bekam, weil alles kunterbunt in die Tonne hineinstopft war anstatt sauber getrennt in Bioabfälle, Altpapier und Restmüll. Oder in der Person des Müllkutschers Manfred, der die Kinder darüber aufklärte, dass Glas, Plastik, Papier und Bioabfall keinesfalls in die Restmülltonne gehören. Kein Wunder, wenn dann die kleine Maus in der Tonne Bauchweh bekam. Und bei jeder Aufführung durfte auch jeweils ein Kind dem Müllexperten assistieren und bei der richtigen Trennung helfen. „Wer von euch hat auch eine so tolle rote Vesperbox wie ich fürs Frühstücksbrot“, fragte der Müllmann Manfred die Kinder und betonte, dass auf diese Weise gar kein Abfall anfällt. Die Kinder lernten so ganz nebenbei, dass unnötiger (Verpackungs-) Müll vermieden, Abfälle richtig getrennt und nur organische Abfälle in die Biotonne gehören. Schließlich soll aus dem sauber getrennten Bioabfall wieder sauberer Kompost und Blumenerde werden. Verblüfft konnten die kleinen Zuschauer dann miterleben, wie eine rote Rose wundersamer Weise aus der braunen Tonne emportauchte. So, ohne erhobenen Zeigefinger, stattdessen mit gekonnter Clownerie und etwas Zauberei wurden die Kleinen kindgerecht ermuntert aktiv mitzumachen und aktiv mit zu denken bei der Müllvermeidung. Ein gemeinsamer und lustiger Müll-Rock-Tanz rundete die zauberhafte Stunde letztlich ab. Und viele zufriedene und glückliche Kindergesichter zeigten, dass das magische Umwelt-Theater ein voller Erfolg war.   

15.03.2018
Biotonnenkontrolle beginnt wieder

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb kontrolliert Inhalte der Biotonnen auf Fehlwürfe
– Nur störstofffreier Bioabfall ist guter Bioabfall

 „Nach wie vor müssen wir leider feststellen, dass  Biotonnen teils aus Unwissenheit, aber auch beabsichtigt, falsch befüllt werden“, berichtet Wolfgang Forner, Betriebsleiter beim  Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim.

Bei diesen Fehlwürfen handelt  es sich hauptsächlich um Plastiktüten, Windeln oder mit Restmüll gefüllte Plastiktüten. Plastiktüten, auch die so genannten biologisch abbaubaren Plastiktüten sowie alle Fehlwürfe müssen im Biokompostwerk in Mergelstetten aufwendig herausgesiebt und als Restmüll entsorgt werden.

Aus den Bioabfällen wird Kompost für die Landwirtschaft hergestellt. Um den Kompost auf den Feldern ausbringen zu können, muss dieser frei von Fremdstoffen sein.  Der Kompost aus dem Mergelstetter Kompostwerk ist ein geprüfter Qualitätskompost und besitzt das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. Er unterliegt  laufenden Qualitätskontrollen durch ein unabhängiges Institut. Die Qualität kann jedoch nur gesichert werden, wenn in erster Linie die Qualität der Bioabfälle stimmt. Doch die Fehlwürfe stören nicht nur den Prozess der Kompostierung, sondern sie können auch die Qualität des Kompostes mindern.

Deshalb werden nun  wieder verstärkt regelmäßige Kontrollen der Biotonnen durchgeführt. In der nächsten Woche stehen Kontrollen in verschiedenen Straßen von Heidenheim  an.  Dabei wird der Inhalt der bereitgestellten Biotonnen kontrolliert.

Haushalte, deren Biotonnen falsch befüllt bereitgestellt wurden, werden vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb zeitnah angeschrieben. Sollte sich bei späteren Kontrollen herausstellen, dass die Biotonne weiterhin falsch  befüllt wird, dann hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die Möglichkeit, die Tonnen zu sperren. Dies hat zur Folge, dass die betroffenen Biotonnen nicht mehr geleert werden.

„Ziel dieser Aufklärungsaktion ist es, Bioabfälle mit möglichst geringem Störstoffanteil zu sammeln. Nur mit gutem Eingangsmaterial kann auch guter Kompost hergestellt werden“, betont Wolfgang Forner, Leiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

 

In die Biotonne dürfen alle organische Abfälle aus den Haushalten wie Speise- und Lebensmittelreste, Kaffeefilter, Teebeutel, Obst-, Nuss- und Eierschalen. Auch Gartenschnitt, Baum- und Heckenschnitt, Laub- und Nadelstreu, Schnitt- und Topfblumen und unbehandelte Holzwolle.
Nicht in Biotonne gehören Plastiktüten und Folien, Milch- und Getränkekartons, behandeltes Holz, beschichtetes Papier, Glas, Keramik, Metall, Textilien, Windeln oder Tierkadaver.

Weitere Auskünfte erteilt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter 07321 9505-16.

31.01.2018
Falsch befüllte Biotonne kostet 25 Euro

Immer wieder landet Restmüll in der Biotonne. Ganz gleich, ob Glas, Metall oder angeblich abbaubare Kunststoffbeutel. Diese Störstoffe stellt das Team des Biokompostwerks im Entsorgungszentrum in Mergelstetten vor große Probleme. Ist doch das Heraussieben dieser Störmaterialien sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten, die letztlich alle Einwohner durch höhere Abfallgebühren zu tragen haben. Deshalb hat es dieses Jahr auch intensive Kontrollen der Biotonnen und Aufklärungsaktionen gegeben, um für das richtige Trennen zu werben. Und so den Anteil der Fremdstoffe zu vermindern und den Trend umzukehren. Schließlich können saubere Bioabfälle zu Blumenerde oder hochwertigem Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet werden. Vorausgesetzt es kommen eben nur sauber getrennte Bioabfälle in die Biotonnen. Gerade auch die neue Düngeverordnung, die seit dem 2. Juni 2017 in Kraft ist, hat die Vorgaben verschärft, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf. Und das gilt auch für die Ausbringung von Kompost. Vor diesem Hintergrund werden diejenigen, die nachweislich ihre Biotonne falsch mit Restmüll befüllen, zur Kasse gebeten. In seiner Abfallwirtschaftssatzung hat der Landkreis Heidenheim - unter § 24 Benutzungsgebühren –die Sonderleerung einer falsch befüllten Biotonne geregelt. Ist eine solche Leerung notwendig, wird die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro berechnet. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nachdrücklich alle Einwohner, die Biotonnen ordnungsgemäß zu befüllen. So können die zusätzlichen Kosten vermieden werden.



29.01.2018
Bitte beachten

Damit die Müllfahrzeuge die Abfälle abholen oder die Behälter entleeren können, ist es notwendig, dass die Straßen von den Anwohnern freigehalten werden. Dies gilt vor allem auch in Anwohnerstraßen, die schmal sind, damit die großen Müllfahrzeuge einfahren können. Bedauerlicherweise parken Autos immer wieder vor Abfallbehältern oder Bereitstellungsflächen und behindern dadurch die Abfuhr massiv. Wenn nur ein Fahrzeug die Durchfahrt für den Mülllaster unmöglich macht, haben alle Anwohner das Nachsehen, da ihre Abfallbehälter erst später oder im ungünstigsten Fall gar nicht entleert werden können. Gleiches gilt für Wendemöglichkeiten, wenn diese durch rücksichtslose Falschparker zugeparkt werden. Die Abfallfahrzeuge brauchen einen großen Wendekreis, weshalb in Kurven, an Kreuzungen und Einmündungen keine Autos parken sollten. Grundsätzlich ist nicht erlaubt, mit Müllfahrzeugen rückwärtszufahren. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Autofahrer, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass die Abfuhren nicht behindert werden.

10.12.2017
Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 

17.11.2017
Start der Woche der Abfallvermeidung


„Gib den Dingen ein zweites Leben“ - unter diesem Motto firmiert die jetzige Europäische Woche zur Abfallvermeidung in diesem Jahr. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb beteiligt sich an dieser Aktion mit einer originellen Geschenkebox. Und zwar  in Form einer ausgedienten pinkfarbenen Telefonzelle. Diese ist im Entsorgungszentrum in Mergelstetten platziert und ermuntert die Besucher als echter Hingucker mal hineinzuschauen in diesen aufgehübschten Tauschort  für Gebrauchtes. „Umgebaut zu diesem netten Tauschladen haben die Telefonzelle unsere engagierten Auszubildenden, Isabel Unzeitig, Cindy Junginger und Lukas Maiwald,  beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Und zwar als eigenes „Projekt“. Nicht nur wurde die Zelle pink gestrichen und beklebt, sondern auch mit Regalen bestückt.  Dadurch, dass die  Telefonzelle jetzt als „Tauschmarkt“ für gebrauchte, aber funktionsfähige Gegenstände  taugt, wurde ihr sozusagen ein zweites Leben eingehaucht“, betont Betriebsleiter Wolfgang Forner. Jedwede brauchbaren Dinge werden hier verschenkt. Oder können gegen andere eingetauscht werden. Kunden, die ihre gut erhaltenen Sachen hier ablegen, geben diesen Gegenständen die Chance auf  eine längere Lebens- und Nutzungsdauer. Vorausgesetzt, andere Kunden können die Produkte gebrauchen. Ziel des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes ist es, ein Zeichen zu setzen. Und darauf hinzuweisen, dass viele Konsumgüter eigentlich viel zu früh als Abfall entsorgt werden. „Wenn die Nutzungszeit von Produkten immer kürzer wird, müssen immer schneller neue Dinge produziert werden. Das geht letztlich auf Kosten der Umwelt und unserer natürlichen Ressourcen. Tendenziell wird zwar alles, was wir nutzen irgendwann zu Abfall. Aber wenn die Lebenszeit von Gütern verlängert werden kann und so wertvolle Ressourcen geschont  werden, schützt das auch unser Klima. Gerade der rasante Abbau von Rohstoffen wirkt sich auch auf die Klimaveränderungen aus. Jede Aktion, die hilft, Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen und Produkte so lang als möglich in einem Kreislauf zu halten, schützt eben auch unser Klima“, ermuntert Betriebsleiter Wolfgang Forner die Einwohner des Landkreises den neuen Tauschmarkt „Telefonzelle“ im Entsorgungszentrum künftig rege zu nutzen . Gleichzeitig hofft Forner, dass diese Aktion die Bürgerinnen und Bürger dazu anregt, über manches vorschnelle Wegwerf-Verhalten nachzudenken. Und möglichst oft  negative Auswirkungen unseres Konsumverhaltens auf die Umwelt zu vermindern. „Die Europäische Woche der Abfallvermeidung bietet uns die Chance, mit solchen Tauschaktionen Ressourcen zu schonen. Und das Bewusstsein für ein verantwortungsvolles Handeln im Alltag zu stärken. Je mehr Bürgerinnen und Bürger in diese Richtung denken und auch so handeln, desto besser ist dies für eine intakte Umwelt.“   

03.08.2017
Waldemar Waldmaus im KiGa

 

Gespannt lauschten die Kinder aus dem Evangelischen Kindergarten Gussenstadt dem Müll-Märchen mit Waldemar Waldmaus.  Lothar Hänle und Ramona Stegmeier vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb  gelang es, mit einer kurzweiligen Lesung über den außergewöhnlichen Mäuserich Waldemar und dessen tollen Müll-Abenteuern im Wald, die Kinder zu fesseln. Anhand der Geschichte wurde den Kindern nochmals bewusst, dass zerbrochene Glasflaschen, Plastiktüten, alte Kaugummis, ausgelutschte Schnuller oder gar Altöl nichts im Wald verloren haben. Denn viele Tiere leiden unter herumliegendem Müll, der natürlich auch der  Natur sehr schadet. Die Kinder lernten, dass Altöl ins Grundwasser sickern kann und wertvolles Trinkwasser verschmutzt. Dass viele Waldtiere Plastik mit Nahrung verwechseln oder sich an Scherben und anderen Abfällen verletzen können. Zum Abschied hat die Hauptfigur Waldemar Waldmaus natürlich alle Kindergartenkinder ganz toll gelobt für deren Bereitschaft, künftig noch besser darauf zu achten, dass kein Abfall im Wald zurückbleibt. Und dass es ganz wichtig ist, die Natur und die Umwelt vor Verschmutzungen zu schützen. Nebenbei konnten die Kinder auch zeigen, was sie bereits über richtige Mülltrennung wissen. Anhand von Postern wurden kurz  die verschiedenen Tonnen, wie Bio-, Restmüll-  und Papiertonne sowie der Gelbe Sack vorgestellt und was dort jeweils hinein kommt.  Das Team vom Evangelischen Kindergarten hatte alles bestens vorbereitet. Und so erlebten die Kinder einen schönen  Nachmittag, bei dem sie spielerisch lernten, was  Abfälle sind. Und dass die Menschen, wo immer möglich, unnötigen Müll vermeiden sollten. Auf diesem Weg möchte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bereits den Kindergartenkindern nachhaltig vermitteln, wie wichtig es ist, Abfälle zu vermeiden. Und dort, wo dennoch welche anfallen,  diese  richtig zu trennen, damit  die enthaltenen Wertstoffe anschließend auch recycelt werden können.  Als weitere Anregung das Thema Abfall mit den Kindern spielerisch aufzugreifen, gab’s für die Erzieherinnen noch eine Mappe mit einer netten Kurzgeschichte zur Abfalltrennung mit Robin dem Rohstoffretter. Dieser Vorlesetext enthält Begriffe, die auf  kleinen Aufklebebögen als Bilder abgebildet sind und auf die unterschiedlichen Mülltonnen, die als Poster verteilt werden, von den Kinder aufgeklebt werden können, Dieser vertiefende Einstieg  soll das Thema Abfalltrennung nachhaltig und zugleich unterhaltsam bei den Kindern  verankern. Die fertigen Poster können zu einem Riesenplakat zusammengefügt und im Raum aufgehängt werden. Und auch eine Vorlage für einen kleinen Abschluss-Song „Wo kommt der Abfall“  hin ist in der Mappe drin. 

01.08.2017
Umweltbewusstsein gehört ins Reisegepäck

Ganz gleich, ob  Abfälle richtig getrennt und umweltgerecht entsorgt werden oder kurz  geduscht wird statt lange zu baden. Dieses ressourcenschonende Verhalten, das in den heimischen vier Wänden praktiziert und eingespielt ist, sollte gerade im südlichen Europa, also in den beliebten sommerlichen Urlaubsregionen, beibehalten werden. Grund: Gerade dort, wo wir uns als Touristen am Meer und Strand entspannen, ist das Wasser oft knapp und sollte nicht verschwendet werden. Und auch am Urlaubsort sollte kein unnötiger Müll oder unnötige Abgase die Umwelt belasten. Wer mit dem Flugzeug anreist, sollte darauf achten, so wenig Gepäck wie nötig mitzunehmen. Denn je geringer das Transportgewicht, so geringer auch die umweltbelastenden Emissionen. Noch vor dem Urlaubs-Autoverkehr und der Infrastruktur in den Unterkünften, sind es die Flugreisen, die beim Ausstoß von Kohlendioxid-Emissionen mit Abstand ganz vorne liegen. Deshalb gilt als Faustregel: Je näher das Urlaubsziel, desto weniger wird die Umwelt belastet. Warum nicht einmal die rauen Felsen und wildromantischen Täler, die kargen Wacholderheiden und dichten Wälder der heimatlichen Schwäbischen Alb erkunden. Sie zählen zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands. Die Schwäbische Alb ist die höhlenreichste Region Deutschlands und zeichnet sich aus als Wiege der Menschheit, wo die ältesten Kunstwerke der Menschheit ausgegraben worden sind. Aber auch im weiteren Umfeld von etwa 800 Kilometern gibt es Urlaubsziele, die alles bieten, was Fernreisen versprechen. Wasser, Strand, andere Sprachen und Kulturen. Wer mit Bus oder  Bahn anreist oder für die Urlaubsreise gleich auf den Fahrradsattel umsteigt, verhält sich natürlich vorbildlich. Wenngleich die Urlaubsalternative Schrebergarten, Balkon oder Wohnungstausch noch besser abschneidet im Blick auf vermeidbare Umweltbelastungen. Wer dennoch mit dem Auto fährt, kann sein Gewissen entlasten, indem er ein voll besetztes Auto steuert. Sind doch unter ökologischen Gesichtspunkten Flugreisen wie auch Kreuzfahrten zumeist weitaus umweltbelastender. Wer zudem auf Umweltzertifikate und Labels umweltschonender Reiseangebote achtet, tut ein Übriges, um mit gutemn Gewissen in die schönsten Wochen des Jahres zu starten. Die Webseite „Label-online“ bietet einen Überblick zu den Zertifikaten und Labeln.

„Übrigens gibt es eine Orientierungshilfe für einen nachhaltigen Urlaub  im Inlandstourismus. Die Umweltdachmarke Viabono zertifiziert umwelt- und klimafreundlichen Tourismus in Deutschland. Und auch Travelife und TourCent setzen auf einen nachhaltigen Tourismus, indem sie umweltschonende Anbieter zertifizieren. Eine große, weltweite Auswahl umweltverträglicher Reisen wird auch über das „Forum anders Reisen“ vorgestellt“, informiert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb..

30.05.2017
Annahme im Wertstoff-Zentrum erweitert

In jedem Drucker, Fax- oder Kopiergerät sind sie in den unterschiedlichsten Ausführungen zu finden: Tonerkartuschen, Tonerpatronen oder Trommeleinheiten. Irgendwann sind sie leer und müssen ausgetauscht werden. Zwar gibt es häufig Rücknahmesysteme, trotzdem landen aber noch viel zu viele leere Kartuschen und Patronen in der Restmülltonne. 

„Dadurch werden wertvolle Rohstoffe und Ressourcen wie Erdöl, Eisen und Aluminium verschwendet. Denn Tonerkartuschen und Tintenpatronen können nicht nur wieder verwertet, sondern zum Teil sogar wieder aufbereitet und wiederverwendet werden“, erläutert Abfallberater Markus Nüsseler vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Aber dafür müssen sie erst einmal getrennt gesammelt werden. Dabei ist die getrennte Sammlung sogar Pflicht, wenn die Tonerkartuschen und Druckerpatronen zum Beispiel mit einem Chip, Sensor oder einer LED-Statusanzeige zur Kommunikation mit dem Drucker oder zur Füllstandskontrolle ausgestattet sind. Dann fallen sie in den Anwendungsbereich des Elektrogesetzes.

Um die Abgabe der leeren Kartuschen und Patronen vor allem beim Anfall geringer Mengen zu erleichtern, hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb sein Dienstleistungs-angebot erweitert. Tonerkartuschen und Tintenpatronen werden ab sofort nicht nur in der Problemstoffsammelstelle des Entsorgungszentrums Mergelstetten und beim Umweltmobil, sondern auch in jedem Wertstoff-Zentrum des Landkreises kostenfrei angenommen. Auch Kleingewerbebetriebe können diesen Service nutzen. „Fallen allerdings größere Mengen an Kartuschen und Patronen an, sollte mit uns Kontakt aufgenommen werden“, so Nüsseler.  „Gibt gar mal das komplette Fax-, Kopiergerät oder der Drucker seinen Geist auf, sollte vor der Entsorgung auch an die Entnahme der Kartuschen und Patronen gedacht werden“, so Nüsseler weiter.

Die Vorbereitung zur Wiederverwendung und die Wiederverwertung der Kartuschen und Patronen übernimmt das Recyclingunternehmen Cartridge-Space.

Die Standorte und Öffnungszeiten der Wertstoff-Zentren sind hier zu finden. Auch telefonische Auskünfte erteilt Markus Nüsseler gerne unter 07321-9505-16.

12.05.2017
Mülldrache im Anflug

 

Margitta R. Kleber, frühere Initiatorin der Dreck -weg Donnerstag-Gruppe in Giengen, startete jetzt ein  Kindergarten-Projekt. Ziel ist es, die Kinder spielerisch an die Themen Umwelt und Abfälle heranzuführen. Ist doch für Kinder als Einstieg in dieses wichtige Thema einer verantwortungsvollen Abfallentsorgung gerade eine kurze, abenteuerliche Geschichte hervorragend geeignet.

Mit ihrem  Umwelt-Märchen „Ein Leuchtturm der besonderen Art“, dessen Symbolfigur ein großer, grüner Plüsch-Drachen ist, möchte Margitta Kleber gemeinsam mit den Leiterinnen der Kindergärten die Kinder für eine müllfreie Umwelt begeistern. „Dieses Projekt ist eine tolle Sache, die auch wir gerne begleiten“, betont Wolfgang Forner, Betriebsleiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

Für das Projekt mit dem Titel: „Happy Dragon – Mülldrache im Anflug“ sollen zunächst alle Kindergärten in Giengen gewonnen werden. Bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch ist die Aktion von Margitta R. Kleber den Leiterinnen der Giengener Kindergärten vorgestellt worden.

Damit die Kinder auch aktiv mitmachen können, gibt’s einerseits ein Blatt zum Ausmalen, in dem  die Konturen des Drachens aufgemalt sind. Andererseits einen Phantasie Leuchtturm, der eigenständig kreiert werden darf.

Mit von der Partie ist auch der Naturfreunde Verein, der im Blick auf Migrationskinder Fotos gemacht hat, um die Szenen aus dem Märchen anschaulich zu illustrieren. Auch kann auf diese Weise ein Wort wie Leuchtturm für diejenigen Kinder bildlich umgesetzt werden, die mit der Sprache in Deutschland noch nicht so vertraut sind. So werden die Kinder spielerisch mit dem Thema Müll und den Konsequenzen einer achtlosen Wegwerfmentalität vertraut gemacht.

Wenn die Kindergartenleiterinnen und Erzieherinnen das Märchen vorgelesen haben, kann das Thema Abfälle  nochmals aufgegriffen und  vertieft werden. Bei Bedarf werden die Erzieherinnnen hierbei vom Kreisabfallwirtschaftbetrieb unterstützt.

15.02.2017
Nicht alles passt ins Altglas

Behälterglas gehört nicht in den Restmüll, sondern in den Altglascontainer. Doch nicht alle Gläser und mit Glas gefertigten Produkte gehören in den Altglascontainer. Falsch einsortierte Gegenstände wie Glühbirnen oder Porzellanteller beeinflussen die Scherbenqualität und damit den Recyclingprozess. Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt. 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

Und noch ein Hinweis:
Die Glascontainer werden regelmäßig geleert. Sollte einmal einer überfüllt sein, rufen Sie uns unter 07321 9505-0 an. Wir veranlassen dann eine Leerung.

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

27.01.2017
Überblick über eigene Vorräte behalten

Spargel zu Weihnachten und Erdbeeren zu Ostern. Das heißt lange Transportwege und hohen Energieverbrauch. Vor allem dann, wenn die Lebensmittel mit dem Flugzeug eingeflogen werden. Wer auf Weintrauben aus Südafrika verzichtet, die immerhin 10 000 Flugkilometer hinter sich haben, tut etwas gegen Kerosinverbrauch und Kohlendioxidanstieg. Aber selbst Waren, die umweltfreundlicher per Schiff transportiert werden, verursachen ein Mehr an Kohlendioxid und Schwefeldioxid. Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, der sollte auf heimische Lebensmittel zurückgreifen, am besten saisonal. Lokale Wochenmärkte bieten sich geradezu an. Dadurch werden Luftverschmutzung und Lärmbelästigung verringert und Energie gespart. Sie helfen damit auch kleineren, oftmals naturnahen Höfen. Zudem werden Arbeitsplätze und Lehrstellen vor Ort gesichert, gerade in der Landwirtschaft und im Handwerk. „Kurze Wege für Obst und Gemüse heißt auch, dass mehr Qualität und Frische auf den Tisch kommt“, so der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.
Dennoch sollte immer auch darauf geachtet werden, dass nur Lebensmittel eingekauft werden, die man verbraucht. Nahrungsmittelverschwendung ist nicht zu rechtfertigen. So werden in Deutschland etwa 500 000 Tonnen Brot jährlich weggeworfen. Rund zehn Prozent des deutschen Hausmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln. Allein das Essen, das in Europa wegschmissen wird, könnte zweimal reichen, um weltweit alle Hungernden zu ernähren. Wer bewusster mit Lebensmitteln umgeht, vermeidet also nicht nur unnötige Abfälle, sondern hat einen eigenen finanziellen Vorteil. Laut einer Studie der Universität Stuttgart wirft im Durchschnitt jeder Bundesbürger jährlich 86, Kilo Lebensmittel weg. Und das macht bis zu 250 Euro jährlich pro Person. Bei einem Vierpersonenhaushalt summiert sich das eben mal auf rund 940 Euro.
Für einen verantwortungsvollen Konsum von Lebensmitteln gibt es ein paar Tipps: Seinen Einkauf gezielt planen. Am besten nicht hungrig einkaufen. Am Abend kein volles Sortiment beim Bäcker oder im Gemüseregal einfordern. Lebensmittel auch kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kaufen, wenn diese schnell verbraucht werden. Und selbst überprüfen, ob ein Nahrungsmittel auch kurz nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar ist. Geöffnete Lebensmittel sollten gut verpackt werden. Und immer richtig lagern. Im Kühlschrank kommt Fisch und Fleisch auf die unterste Ablage. Denn kalte Luft fällt nach unten. Milchprodukte darüber, Käse und Speisereste, Senf, Dressings und Feinkost in die oberste Ablage. Obst und Gemüse gehören ins Gemüsefach. Obgleich das Gemüsefach ganz unten ist, liegen hier die Temperaturen bei etwa sechs bis neun Grad. Grund: Über dem Gemüsefach ist eine Glasplatte, die kalte Luft und Feuchtigkeit abhält. Und noch ein Tipp: Produkte mit jüngerem Verfallsdatum nach vorn räumen, damit diese als erstes verbraucht werden.

27.12.2016
Sammlung Altkleider wird eingestellt

Im Dezember werden zum letzten Mal die roten Altkleider- und grünen Schuhsäcke bei den Straßensammlungen mitgenommen. Die vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim beauftragten Vereine und Organisationen werden ab Januar 2017 nur noch das bereitgestellte Papier und Kartonagen einsammeln.

Altkleider und Schuhe können in allen Wertstoff-Zentren des Landkreises abgegeben werden.

Kleiderkammern - Mit gut erhaltener Bekleidung Gutes tun!

Über noch tragbare und gut erhaltene Bekleidung freuen sich die sozialen Einrichtungen im Landkreis Heidenheim. Das Weitergeben gebrauchter Bekleidung in nächster Nähe ist das ökologisch Sinnvollste, denn es gibt keine langen Transportwege, die Lebensdauer der Kleidungen  werden verlängert und somit Ressourcen geschont.

Kleiderkammern im Landkreis:
• „kleiderglück“, Marktstraße 47, 89537 Giengen
• DRK-Kleiderkammer, Schlosshaustraße 98, 89518 Heidenheim
• Diakonie-Laden, Hauptstraße 88, 89518 Heidenheim

08.06.2016
Wohin mit Wertstoffen?

„Wißt ihr, warum das Glas nach Farben getrennt gesammelt wird?“, fragt Abfallberater Markus Nüsseler die Grundschüler des Gerstetter Bildungszentrums, die mit ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf das Gerstetter Wertstoff-Zentrum besuchen.

Richtig, durchsichtiges Glas kommt in den  Weißglas-Container. Der ist ausschließlich für durchsichtiges Glas bereitgestellt. Und gerade bei durchsichtigem Glas ist es wichtig, dass es keine Fehlwürfe mit farbigem Glas gibt. Wer sich unsicher ist, wohin etwa blaues, richtig weißes oder gelbes Glas  gehört, ist beim Container für Grünglas richtig. Denn bei der Aufbereitung von Grünglas stören andere Farben am Geringsten. Dass der Kauf von Mehrweg-Glasflaschen aus der Region ökologisch sinnvoll ist, liegt daran, dass diese bis zu 50-Mal wiederbenutzt werden können, bevor sie zum ersten Mal eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche werden. Allerdings sollte wegen des Gewichtes der Transportweg kurz sein und gezielt Mehrweg- statt Einwegflaschen gekauft werden

Auch was zu den Verkaufsverpackungen zählt und in den gelben Sack gehört wurde kurz besprochen.  Shampoo- und Spülmittelflaschen, Becher von Milchprodukten, Milchkartons und Suppenbeutel, Tuben und Schokoladenfolien, Spraydosen und Schraubdeckel gehören in den gelben Sack.

Nicht so klar war den aufmerksamen Schülern dagegen, was alles zu den Nichtverpackungskunststoffen zählt, wie etwa Eimer, Wannen, Wäschekörbe, Blumentöpfe, Plastikkleiderbügel, Gießkannen oder Kinderspielzeug. Da diese Dinge keine Verpackungen sind, gehören sie nicht in den gelben Sack, sondern ins Wertstoff-Zentrum.

Batterien, Akkus sowie Knopfzellen können ebenfalls in allen Wertstoff-Zentren abgegeben werden. Aber auch so genannte Hochenergiebatterien, wie Lithiumbatterien aus Werkzeugen oder Laptops landen immer häufiger im Wertstoff-Zentrum. Die Pole der ausgedienten Lithiumbatterien sollten dabei bereits zuhause mit Klebeband abgeklebt und dann zum Wertstoff-Zentrum gebracht werden, um einen sicheren Transport zu gewährleisten und einen Kurzschluss zu vermeiden.

Mit dem Besuch auf dem Gerstetter Wertstoff-Zentrum konnte die Grundschüler ihr Wissen über Abfälle, die richtige und sortenreine Trennung sowie den sorgfältigen Umgang mit Rohstoffen weiter vertiefen. Haben sie doch in ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf eine engagierte Pädagogin, die schon  viele Aspekte im Blick auf Abfälle und Wertstoffe im Unterricht behandelt hat. Und etwa auch beim gemeinsamen Basteln von Weihnachtsschmuck, manche ausrangierten Materialien nochmals wiederverwendete. Dazuhin gibt’s ein Frühstück in der Schule, bei dem Abfälle vermieden werden. Klar auch, dass Stofftaschen in der Schule zum Einsatz kommen. Ist doch jede Plastiktüte, die nicht produziert wird ein Plus für die Umwelt. Vorbildlich auch die Teilnahme der Klasse an der Kreisputzete, wo den eifrigen Teilnehmern noch die leckeren Müslitaler in Erinnerung sind, die  als kleines Dankschön ausgeteilt wurden.

Zum Abschluss gab’s für  die wissbegierigen Besucher des Wertstoff-Zentrums ein kleines Präsent.  Spendierte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb doch noch kurzerhand Brezeln für die engagierten Experten/Innen in Sachen Mülltrennung.


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