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Aktuelles


19.12.2022
Bitte um Verständnis

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb informiert: Schnee und Eis erschweren die Abfuhr der Abfalltonnen

Bei starkem Schneefall und Eis gibt es für die Müllfahrzeuge mitunter kein Durchkommen. Und dann kann es durchaus vorkommen, dass bereitgestellte Abfalltonnen stehen oder die Gelben Säcke liegen bleiben. Solche winterlichen Straßenverhältnisse zwingen die Fahrer ihre Tagesrouten teilweise zu ändern. Dort, wo es nicht mehr möglich ist wegen vereister oder nicht geräumter oder völlig zugeparkter Straßen die Abfalltonnen anzufahren, müssen die Fahrer passen und kehren um. Die Leerung der Abfalltonnen oder Abholung der Gelben Säcke  muss dann ausnahmsweise auf den nächsten Abholtermin verschoben werden. In diesen Fällen wirbt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bei den Betroffenen um Verständnis. Gerade bei extremen Witterungsverhältnissen ist damit zu rechnen, dass die Müllfahrzeuge unverrichteter Dinge umkehren müssen.

02.12.2022
Frostschutz für die Biotonne
Jetzt gehen die Temperaturen nicht nur nachts runter und Frost kann einsetzen. Dann friert mitunter auch feuchter Bioabfall am Tonnenboden fest. Folge: Die Tonne wird nicht immer komplett entleert. Ein Ärgernis, das eigentlich unnötig ist. Es genügt nämlich, die Bioabfälle kurzerhand in altes Zeitungspapier zu packen. Noch besser ist es, gerade feuchte Bioabfälle wie verbrauchtes Kaffeepulver oder Teefilter vorab austrocknen zu lassen. Laub sollte vermieden werden, da dieses oft feucht ist und daher anfrieren kann. Gerade als unterste Schicht in der Biotonne ist das schnell der Fall. „Wenn der Boden der Tonne dagegen mit zerknülltem Zeitungspapier oder sauberen Sägespänen oder Strauchschnitt angefüllt wird, gibt’s ebenfalls kaum Tiefkühlbioabfall. Und als letztes Mittel genügt ein Griff zum Besenstiel oder einer Holzlatte, um den Inhalt der Tonne kurz aufzulockern“, rät der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Verzichtet werden sollte darauf, den Abfall zusammenzupressen und zu verdichten, da dies ebenfalls dazu führt, dass der Inhalt schneller anfriert. Also besser: Den Abfall locker einfüllen.  
02.12.2022
Maierhalde zu

Bitte beachten.

Von Dezember bis Ende Februar ist die Deponie Maierhalde in Gerstetten geschlossen.

Größere Anlieferungen sind nach Absprache mit drei Arbeitstagen Vorlauf möglich.

Kontakt und Anmeldung: a.ogger@abfall-hdh.de oder telefonisch unter  07321 9505-32.

 

Alternativ sind Anlieferungen auf der Deponie Kätzental in Herbrechtingen zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.

23.11.2022
Mehrwegpflicht für "to-Go"

Zum 1. Januar 2023 hat die Bundesregierung den nächsten gesetzlichen Schritt getan, um die Abfallberge an Einwegverpackungen einzudämmen.
Nachdem Einwegplastiktüten verboten und die Pfandpflichten im Jahr 2022 erweitert worden sind, gilt seit dem 1. Januar 2023 eine neue Mehrweg-Pflicht. Wer Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbietet, muss für Einwegbecher und Einwegbehälter aus Kunststoff eine Mehrweg-Alternative parat haben – oder es akzeptieren, wenn der Kunde seine eigenen Becher oder Behälter mitbringt. Geregelt ist die Mehrweg-Pflicht durch das Verpackungsgesetz (VerpackungsG).
Gilt auch für beschichtete Gefäße Die Mehrweg-Pflicht gilt für alle Verpackungen, die teilweise oder komplett aus Kunststoff bestehen. Auch Verpackungen, die „wie aus Pappe“ wirken, sind oft auf der Innenseite mit Kunststoff beschichtet wie zum Beispiel Eisbecher. Pizzakartons dagegen werden meist ohne eine Beschichtung angeboten. Hierfür muss dann auch keine Mehrweg-Alternative angeboten werden. „Coffee to go“-Becher und andere Getränkebecher bilden Ausnahmen, denn beim Ausschank von Getränken zum Mitnehmen gilt: Der Anbieter muss immer eine Mehrweg-Alternative bereitstellen, egal aus welchem Material die Einwegbecher sind.
Alle Betriebe des Lebensmittelhandwerks, der Gastronomie und auch sonst jeder Betrieb, der Speisen und Getränke zum Mitnehmen anbietet und diese direkt vor dem  Verkauf in Einwegkunststoffgefäße oder Einwegbecher verpackt, muss zu den Einwegvarianten auch eine Mehrweg-Alternative anbieten. Und er muss seine Kundinnen und Kunden auch darauf hinweisen. Es gibt Ausnahmen Ausgenommen von dieser Pflicht sind all jene Betriebe, deren Verkaufsfläche weniger als
80 Quadratmeter beträgt und die nur bis zu fünf Mitarbeiter haben. Diese Betriebe müssen stattdessen auf Wunsch mitgebrachte Gefäße befüllen.
Pfand ja, Preisaufschlag nein Übrigens dürfen Essen und Getränke in den Mehrwegverpackungen nicht teurer sein. Es darf aber ein Pfand auf die Mehrwegverpackungen erhoben werden, das auf den Preis aufgeschlagen wird, das der Kunde aber bei der Rückgabe zurückerhält. Natürlich sollen und müssen die Betriebe die Mehrwegnutzung aktiv bewerben, indem auf die Möglichkeit Mehrwegverpackung hingewiesen wird. Etwa mit der Frage an die Kundschaft:
„Den Kaffee im Wegwerf- oder Mehrwegbecher?“ Oder: „Möchten Sie eine umweltfreundliche Verpackung?“ Oder: „Gerne befüllen wir auch ihren eigenen Becher oder Schale! Bringen Sie diese doch beim nächsten Einkauf gerne mit.“ Und nun ist der Verbraucher in der Pflicht: Er entscheidet, wie er seine Speisen und Getränke in
Zukunft verpackt haben möchte und kann frei entscheiden, ob er Einweg- oder Mehrwegverpackungen nutzen möchte. Die Politik hat die Grundlage geschaffen, um die
Vermüllung der Umwelt mit Einwegverpackungen einzudämmen.

19.05.2022
Zuschuss für Mehrwegwindelsysteme

In den ersten Lebensjahren eines Kindes werden geschätzt 5 500 Windeln genutzt. Macht mal eben etwa eine Tonne Windelmüll pro Baby, wenn es bis zum Sauberwerden mit Einwegwindeln gewickelt wird. Alle Einwegwindeln müssen im Landkreis Heidenheim derzeit als Restmüll entsorgt und im Müllheizkraftwerk in Ulm verbrannt werden, da ein funktionierendes Recycling noch immer aussteht. Dies gilt auch für Ökowindeln. Daher ist der Einsatz von Mehrwegwindeln eine überlegenswerte Alternative. Zumal der Gebrauch von modernen Stoffwindeln nicht mehr kompliziert und zeitraubend ist. Denn diese sind doch zwischenzeitlich durchaus pflegeleicht zu handhaben und müssen nicht mehr eingeweicht, gekocht oder gebleicht werden. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unterstützt Eltern und inkontinente Personen, die Mehrwegwindeln nutzen, einmaligen mit einem Zuschuss von 50 Euro.  Allerdings ist diese Förderung ausschließlich für Personen und Kinder vorgesehen, die ihren Hauptwohnsitz im Landkreis haben. Benötigt wird eine Geburtsurkunde des Kindes oder bei Inkontinenz ein ärztliches Attest. Ebenso die Rechnungen der gekauften Mehrwegwindeln, und zwar im Original in Höhe von mindestens 150 Euro. Der Zuschuss wird für den Kauf von Windeln rückwirkend bis zum 01.01.2022 gewährt. Früher gekaufte Windeln können nicht berücksichtigt werden.  Auf diesem Weg wird unsere Umwelt entscheidend vom Windelmüll entlastet. Weitere Informationen und Tipps sowie der benötigte Antrag gibt es kurz und prägnant im Info-Flyer, der auch auf der Internetseite www.abfallwirtschaft-heidenheim.de unter Downloads (hier) des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes eingestellt ist.     

07.04.2022
Für Umweltbildung ist es nie zu früh

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb: Nachfrage übersteigt Angebot

„Die Nachfrage nach unseren neuen Müll-Magnettafeln für Kindergärten ist überraschend groß. Innerhalb weniger Wochen sind alle bereitgestellten bunten Tafeln mit ihren lustigen Müll-Motiven weggegangen wie die berühmten warmen Semmeln. Das freut uns, denn wir sollten so früh als möglich die Kinder unterstützen, Abfälle richtig zu trennen. Und gerade Kinder sind neugierig und wollen wissen, wie was richtig gemacht wird, Kinder lernen eigentlich sehr gern. Deshalb sind Kindergärten tolle Lernorte, um Kinder für die Mülltrennung zu motivieren und zu begeistern.“, betont Bärbel Hörger, stellvertretende Betriebsleiterin beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. 

Schließlich ist Abfall ist keine Nebensache. Denn, wie wir mit unseren Abfällen umgehen, das hat viele Auswirkungen auf unsere Umwelt und das Klima. Daher hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb diese Initiative gestartet, indem er mittels einer Magnettafel ein attraktives Lernangebot für Kindergärten entwickelt hat. Diese neuen Materialien sollen Kindergärten bei der Umwelterziehung - und ganz konkret auch bei der Abfalltrennung - unterstützen. Denn nur, wenn Abfallarten und Wertstoffe richtig sortiert werden, können diese Wertstoffe wieder aufbereitet und abermals verwendet werden. Ganz gleich ob bei Glas, Papier, Pappe oder Bioabfällen.    

Unter anderem vermitteln die Abfall-Poster den Kleinen, dass sich Abfall nicht einfach in Luft auflöst. Und Wertstoffe wie auch Bioabfälle in einen Kreislauf zurückgeführt werden können. Gerade für die Kinder sind die farbigen Poster und die lustigen Müll-Motive ein spannender Anreiz, die Aufgaben für eine richtige Zuordnung von Abfällen altersgerecht und spielerisch zu lösen. Gilt es doch für die Kindergartenkinder immerhin 48 Magnete, die verschiedenste Arten von Abfällen abbilden, richtig zuzuordnen. Das dabei erlernte Wissen ist letztlich wiederum entscheidend für die Bildung von Umweltbewusstsein und die Basis für nachhaltiges Handeln.

„Wichtig ist: Das Wissen um ein richtiges Trennen und Sortieren von Wertstoffen sollte den Kindern möglichst früh mit gut gestalteten Lernmaterialien und von engagierten Erzieherinnen vermittelt werden. Denn Bildung fängt mit den Jüngsten an. Und folglich entscheidet sich unsere Zukunft gerade auch dort, in den Kindergärten und Kindertagesstätten, wo die Saat für ein starkes Müllbewusstsein gelegt werden kann“, so Hörger abschließend.

 

31.01.2022
Falsch befüllte Biotonne kostet 25 Euro

Immer wieder landet Restmüll in der Biotonne. Ganz gleich, ob Glas, Metall oder angeblich abbaubare Kunststoffbeutel. Diese Störstoffe stellt das Team des Biokompostwerks im Entsorgungszentrum in Mergelstetten vor große Probleme. Ist doch das Heraussieben dieser Störmaterialien sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten, die letztlich alle Einwohner durch höhere Abfallgebühren zu tragen haben. Deshalb hat es dieses Jahr auch intensive Kontrollen der Biotonnen und Aufklärungsaktionen gegeben, um für das richtige Trennen zu werben. Und so den Anteil der Fremdstoffe zu vermindern und den Trend umzukehren. Schließlich können saubere Bioabfälle zu Blumenerde oder hochwertigem Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet werden. Vorausgesetzt es kommen eben nur sauber getrennte Bioabfälle in die Biotonnen. Gerade auch die neue Düngeverordnung hat die Vorgaben verschärft, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf. Und das gilt auch für die Ausbringung von Kompost. Vor diesem Hintergrund werden diejenigen, die nachweislich ihre Biotonne falsch mit Restmüll befüllen, zur Kasse gebeten. In seiner Abfallwirtschaftssatzung hat der Landkreis Heidenheim - unter § 24 Benutzungsgebühren –die Sonderleerung einer falsch befüllten Biotonne geregelt. Ist eine solche Leerung notwendig, wird die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro berechnet. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nachdrücklich alle Einwohner, die Biotonnen ordnungsgemäß zu befüllen. So können die zusätzlichen Kosten vermieden werden.



22.01.2022
Masken, Schnelltest & Co sind Restmüll

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist darauf hin, dass immer wieder erschreckend viel Müll, selbst Möbelstücke im Wald und der Natur entsorgt werden. Und auch Einwegmüll, insbesondere OP-Masken und Einweghandschuhe haben  in Straßengräben oder Grünstreifen nichts zu suchen, sondern gehören in die Restmülltonne. Dorthin gehören übrigens auch benutzte FFP2 Masken und Corona-Schnelltests mit allen dazugehörigen Materialien wie ausgedrückte Abstrich-Teststäbchen für Zuhause. Denn diese  sind als mögliche infektiöse Abfälle einzustufen. Haben also in der Natur, aber auch im gelben Sack rein gar nichts zu suchen. Stattdessen sollten alle Testutensilien ausschließlich in stabilen, möglichst reißfesten,  gut und dicht verschlossenen Müllsäcken oder Behältnissen über die Restmülltonne entsorgt werden. Die Abfälle aus der Restmülltonne werden dann im Ulmer Müllheizkraftwerk thermisch verwertet. Alle möglicherweise infektiösen Abfälle werden währende des Verbrennungsvorganges unschädlich gemacht.

Auch betont der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, dass viele Abfälle, die gedankenlos in die Natur geworfen werden, nur sehr langsam verrotten. Oder biologisch gar nicht abbaubar sind.  Gerade Kunststoffe werden langfristig lediglich mechanisch zerkleinert und gelangen dann als Mikroplastik in Böden, Gewässer und letztlich auch in die Nahrungskette. Wird der Müll nicht entsorgt,  so liegen etwa Coffee-To-Go Becher bis zu 50 Jahre in der Gegend und vermüllen die Natur. Getränkedosen aus Aluminium können bis zu 200 Jahre brauchen, bis sie zerfallen.  Zerbrochene Glasflaschen verrotten eben so wenig, da diese aus Quarzsand hergestellt werden, der ja kein organischer Stoff ist. Bis die Scherben verschwunden sind, gehen mal eben 4000 bis eine Million Jahre ins Land. Selbst Styroporverpackungen liegen länger als 6000 Jahre in der Umwelt. Je nach Materialzusammensetzung können dünne Plastiktüten zehn Jahre überdauern, wohingegen dickere Plastiksäcke schon mal auf 120 bis 200 Jahre kommen. Autoreifen brauchen etwa 2000 Jahre bis sie zersetzt sind. Dagegen sind Zigarettenstummel oftmals bereits nach zwei bis fünf Jahren auf natürliche Weise zersetzt, wobei der Filter noch länger brauchen kann. Dieser besteht wesentlich aus dem Kunststoff Cellulosacetat, der nicht nur schwer abbaubar ist, sondern zudem bis zu 700 teilweise giftige chemische Einzelstoffe aufweist. Als da wären Arsen, Blei, Cadmium, Benzol oder Nikotin. Aber auch Papiertaschentücher sind ein großes Ärgernis, da viele von ihnen zwischenzeitlich waschmaschinenfest sind. Der Vorzug, dass sie beim Waschen nicht zerfallen, zeitigt den Nachteil, dass sie das in der Umwelt dann auch erst nach bis zu fünf Jahren tun. Noch weitaus gravierender ist es, wenn alte Kühlschränke auf abgelegenen Parkplätzen abgelegt werden. Denn diese enthalten noch FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe), die aus dem Kühlmittel und der Isolierung entweichen können. So genannte Treibhausgase also, die die Umwelt und das Klima stark belasten, insbesondere im Blick auf die empfindliche Ozonschicht.   

20.12.2021
Nicht alles passt ins Altglas

Wer kann, sollte an den Feiertagen über Weihnachten und Silvester die meist übervollen Glascontainer meiden. Leere Flaschen sollten nicht unmittelbar nach dem Neujahrstag zu den Container-Standorten gebracht werden. Denn dort sind überfüllte Altglascontainer in dieser Zeit keine Seltenheit. Wer ein paar Tage zuwartet, bis die Container wieder entleert sind, tut sich und der Umwelt einen Gefallen. Liegen doch oftmals leere Flaschen neben den Containern und mitunter eben auch zerbrochene Gläser oder leere Sektflaschen. Gerade  kurzerhand vor den überquellenden Containern abgestellte Flaschen können Passanten oder Anlieferer gefährden. Herumliegende Scherben können selbst Auto- oder Fahrradreifen zum Verhängnis werden. Und auch Tiere können sich verletzen. Also vorausschauend handeln. Und dann das Altglas entsorgen, wenn der Andrang nachgelassen hat. Standorte mit überquellenden Glas-Containern können auch unmittelbar dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter Rufnummer 9505-0 gemeldet werden, der dann veranlasst, dass diese kurzfristig geleert werden.

Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt.
    Nur Honiggläser sollten wegen den Bienen ausgespült werden.

 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

 

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

26.01.2021
Gelber Sack ist kein „Drecksack“

Die gelben Säcke sollten stets erst am Tag der Abholung herausgestellt werden. Und zwar frühmorgens gut sichtbar an der Außenseite des Grundstücks zur Straße hin. Wird dieses gezielte Timing kurz vor der Abfuhr beherzigt, kann vermieden werden, dass Wildtiere, die wegen des Geruchs von Lebensmittelresten angelockt werden, die Säcke aufreißen und den Inhalt verstreuen. Auch sollten die Säcke nur locker befüllt werden und die Verpackungen nicht ineinander gestopft werden. Bei Unwetterwarnung und Sturm sollten die Säcke zudem so gesichert werden, dass sie vom Wind nicht davongetragen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, etwa die Säcke mit dem Zugband am Zaun hinzuhängen.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Dualen Systeme, also die Privatwirtschaft selbst, für die Verteilung, Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke zuständig ist. Im Landkreis Heidenheim hat die Sammlung der Säcke wiederum die Firma WRZ Hörger, Sontheim von den Dualen Systemen übertragen bekommen.

Zu beachten ist bei der Befüllung der Säcke, dass kein Restmüll zur Beseitigung dort hineingehört. Restmüll gehört in die Restmülltonne.  Verpackungen aus Papier und Kartonagen gehören zum Altpapier. Und Altglas wird – nach Farben getrennt – über die bereitgestellten Glascontainer entsorgt. Auch leere Dosen können in die entsprechenden Container geworfen werden.  Ebenfalls nicht in den Gelben Sack gehören Gebrauchsgegenstände aus Plastik und Metall.

Richtig aufgehoben im gelben Sack sind leere Verkaufsverpackungen, wie etwa Joghurtbecher, ausgedrückte Tuben oder Folien. Bei Sichtverpackungen aus Karton und Kunststofffolien – so genannte Blisterverpackungen – können auch beide Materialien voneinander getrennt werden. Dann gehört der Karton zum Altpapier, etwa in die Papiertonne. Die Folie dagegen in den Gelben Sack. Spraydosen sollten nur vollständig entleert in den Gelben Sack geworfen werden. Tipp: Pumpflaschen statt Spraydosen kaufen.

01.12.2020
Abfalltonnen nicht zuparken

Damit die Müllfahrzeuge die Abfälle abholen oder die Behälter entleeren können, ist es notwendig, dass die Straßen von den Anwohnern freigehalten werden. Dies gilt vor allem auch in Anwohnerstraßen, die schmal sind, damit die großen Müllfahrzeuge einfahren können. Bedauerlicherweise parken Autos immer wieder vor Abfallbehältern oder Bereitstellungsflächen und behindern dadurch die Abfuhr massiv. Wenn nur ein Fahrzeug die Durchfahrt für den Mülllaster unmöglich macht, haben alle Anwohner das Nachsehen, da ihre Abfallbehälter erst später oder im ungünstigsten Fall gar nicht entleert werden können. Gleiches gilt für Wendemöglichkeiten, wenn diese durch rücksichtslose Falschparker zugeparkt werden. Die Abfallfahrzeuge brauchen einen großen Wendekreis, weshalb in Kurven, an Kreuzungen und Einmündungen keine Autos parken sollten. Grundsätzlich ist nicht erlaubt, mit Müllfahrzeugen rückwärtszufahren.

Aktuell erschweren auch die winterlichen Bedingungen in engen Straßen die Einfahrt. Zu nahe an der Einmündung parkende Fahrzeuge erschweren die Zufahrt zu den Wohnhäusern. So konnten dieser Tage einige Mülltonnen nicht geleert werden. Aber auch für Rettungsfahrzeuge oder die Feuerwehr sind solcherart blockierte Straßen ein massives Hindernis.

Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Autofahrer, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass die Abfuhren nicht behindert werden.

10.12.2017
Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 


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