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Aktuelles


20.07.2018
Biotonne im Sommer

 

Damit es bei den schwülwarmen Temperaturen mit der Biotonne erst gar keine Probleme gibt, hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb ein paar Tipps parat.

Richtig einpacken: Zunächst ist es ratsam, die Abfälle nicht lose in die Biotonne zu füllen, sondern zu verpacken. Gut geeignet sind Papiertüten, Zeitungspapier oder Küchenkrepp. Diese Materialien saugen die Feuchtigkeit des Biomülls auf. Und bevor die Tonne nach der Leerung wieder befüllt wird, ist es gut, den Boden der bito mit zerknülltem Zeitungspapier auszulegen. Dadurch bleiben die Bioabfälle weniger am Boden haften. Auch eignen sich holzige Strauchabfälle, um zu verhindern, dass die Bioabfälle verdichtet werden. Und so die notwendige Belüftung ausbleibt und mehr Feuchtigkeit austritt.

Kein Holz in die Biotonne

Holzlatten oder Bretter haben in der Biotonne  nichts verloren. Zumal viele Holzteile chemisch behandelt worden sind. Zu empfehlen ist es auch, etwa Grasschnitt erst dann in die Biotonne zu werfen, wenn dieser angetrocknet ist. Das ist einerseits platzsparender, vor allem aber weniger geruchsintensiv.

Bio-Kunststoffbeutel unerwünscht

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb appelliert nochmals nachdrücklich, darauf zu achten, dass keine, auch keine biologisch abbaubaren Plastiktüten verwendet werden. „Solche Plastiktüten können bei uns im Biokompostwerk während des  Rotteprozesses nicht abgebaut werden. Kunststoffe müssen deshalb mühsam aussortiert werden...“

Kühlen Standplatz wählen     

Warme Temperaturen begünstigen Gärprozesse. Also Biotonnen raus aus der Sonne und einen möglichst schattigen und kühlen Standplatz suchen, etwa in der Garage oder im Keller.

Regelmäßig säubern

Es schadet auch nicht, die Tonne nach der Leerung regelmäßig grob zu säubern und gut trocknen zu lassen, bevor wieder Bioabfall reinkommt. Auch der Deckelrand sollte möglichst sauber ist, damit er nicht zum bevorzugten Eiablageplatz für Fliegen wird. Zum Auswaschen reicht etwa gebrauchtes Spül- oder Putzwasser. Und etwas Essig hilft gegen Gerüche und Fliegen.

Jeden Termin nutzen

Grundsätzlich sollte die Biotonne bei jedem Abfuhrtag zur Leerung bereitgestellt werden. Auch wenn diese nur halb voll ist. Wegen des über den Bordcomputer beim Müllfahrzeug genau ermittelten Gewichts in der Tonne, ist immer der tatsächlich anfallende Müll zu bezahlen. Deshalb fallen keine zusätzlichen Kosten an, wenn nur halb befüllte Tonnen geleert werden.


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