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Aktuelles


06.12.2017
Schüler lernen Nachhaltigkeit

Umweltbildung, Abfallvermeidung, die richtige Trennung von Wertstoffen und der Wiederverwendung sind wichtige Ziele, die der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb in den Schulen verankern möchte. Den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen frühzeitig zu erlernen, ist in der heutigen, gerade auch vom Klimawandel immer stärker betroffenen Welt, wichtig. In der Grundschule in Auernheim hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb den Schülerinnen und Schüler die Vorteile von Recyclingpapier erläutert, wobei die Kinder schon von ihrer Lehrerin Bettina Baldt auf das Thema Recycling eingestimmt worden waren. Ist doch Papier eng mit der Schulwelt der Kinder verknüpft. Ohne Papier ist der Schulalltag jedenfalls nicht vorstellbar. Ziel ist, dass die Kinder bewusst auf Recyclingpapier achten. Gilt es doch, gezielt Papier aus nachhaltiger Papierwirtschaft zu bevorzugen. Das Schöne daran: Papier wird im Gegensatz zu anderen Materialien nicht aus endlichen Rohstoffen, wie Rohöl, Kohle oder Erdgas hergestellt, sondern wächst buchstäblich nach. Allerdings garantiert nur eine nachhaltige Forstwirtschaft, dass es so bleibt.  

Spielerisch lernten  die Kinder der Auernheimer Grundschule das Mülllogo des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes kennen, indem sie das Logo selbst zeichneten. Die Kinder wurden auch ermuntert, jeweils einen eigenen Spruch zum Schutz der Umwelt unter ihr Mülllogo–Bild zu schreiben. Und so zu begründen,  warum eine intakte Natur gut ist für Umwelt und die Menschen. Frei nach dem Motto: Gut für die Umwelt – gut für uns. Für die selbst formulierten Slogans gab’s  als Gewinne Bleistifte, Müllspitzer, Würfelbecher oder lustige Malbücher über Bubsi und Pupsi – die Bioabfall-Helden, gesponsert  vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Vermittelt wurde, dass aus Bioabfällen wie Bananenschalen oder Apfelbutzen, aber auch aus Grünschnitt im Mergelstetter Bio-Kompostwerk wieder humusreiche Erde in Form von Kompost gemacht wird. Erstaunt waren die Kinder, dass ein Apfelbutzen doch sechs Monate braucht, bis er in der Natur zersetzt wird. Und eine Bananenschale bei uns gar fünf Jahre. Selbst eine Zeitung braucht in der Natur drei Jahre.Und eine Plastikflasche bis zu tausend Jahre. Klar also,  dass  weder Kunststoffbeutel, noch Keramik oder abgelaufene Lebensmittel in Gläsern und Plastikverpackungen in die Biotonne gehören. Und Problemstoffe wie  Pinselreiniger, Autobatterien oder Altöl gehören in die Problemstoffsammelstelle in Mergelstetten.  Oder zurück zu den Verkaufsstellen. Für die Leichtverpackungen taugt dagegen der gelbe Sack. Und das Papier kann bei den Sammlungen der Vereine bereitgelegt werden. Oder kommt in die Papiertonne, also die mit dem blauen Deckel. Die Kinder wussten auch da bereits vieles über das richtige Trennen von Abfällen. Und waren sich einig, dass wir alle sorgfältig auf eine saubere Umwelt achten sollten.   


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