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Aktuelles


20.09.2021
Schüler lernen Nachhaltigkeit

Anfang September 2021 haben engagierte Schüler wieder einmal wilden Müll gesammelt und die Natur von diesem von Unrat befreit, den Abfallsünder hinterlassen haben. Ob alte Fahrradreifen, Metallringe oder jede Menge Plastikteile, die Schüler haben großem Eifer angepackt und den  wilden Müll in zwei Kleintransporter geladen und ins Wertstoff-Zentrum  gebracht. Dort wurden die Metallgegenstände, saubere Folien und ausgediente Elektrogeräte in den bereitstehenden Containern entsorgt, um so die darin enthaltenen Wertstoffe für eine Wiederverwendung zurückzugewinnen. Doch auch jede Menge Restmüll war dabei, der auf einen separaten Haufen geschichtet wurde. Wird der Restmüll, der im Landkreis Heidenheim anfällt doch nach Ulm ins dortige Müllheizkraftwerk gebracht, um über diese Anlage thermisch entsorgt zu werden und zugleich Energie zu gewinnen.

Mit ihrer Aktion haben die Schüler ein starkes Zeichen gesetzt gegen die Vermüllung der Natur. Und für einen achtsamen und wertschätzenden Umgang mit unserer Umwelt. Anschließend haben die Schüler eine spannende Führung durchs Wertstoff-Zentrum  absolviert, um zu erfahren, wie Abfälle umweltfreundlich zu entsorgen sind. „Wisst ihr, warum das Glas nach Farben getrennt gesammelt wird?“, werden die engagierten Schüler der Michaelschule aus Heidenheim gefragt. „Richtig, durchsichtiges Glas kommt in den  Weißglas-Container. Der ist ausschließlich für durchsichtiges Glas bereitgestellt. Und gerade bei durchsichtigem Glas ist es wichtig, dass es keine Fehlwürfe mit farbigem Glas gibt. Wer sich unsicher ist, wohin etwa blaues, rotes oder gelbes Glas  gehört, ist beim Container für Grünglas richtig. Denn bei der Aufbereitung von Grünglas stören andere Farben am geringsten.“ Dass der Kauf von Mehrweg-Glasflaschen aus der Region ökologisch sinnvoll ist, liegt daran, dass diese bis zu 50-Mal wiederbenutzt werden können, bevor sie zum ersten Mal eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche werden. Allerdings sollte wegen des Gewichtes der Transportweg kurz sein. Und gezielt Mehrweg- statt Einwegflaschen gekauft werden. Auch was zu den Verkaufsverpackungen zählt und in den gelben Sack gehört wurde erörtert.  Hierzu zählen Shampoo- und Spülmittelflaschen, Becher von Milchprodukten, Milchkartons und Suppenbeutel, Tuben und Schokoladenfolien. Nicht so klar war den Schülern allerdings, was alles zu den Nichtverpackungskunststoffen zählt. Etwa Eimer, Wannen, Wäschekörbe, Blumentöpfe, Plastikkleiderbügel, Gießkannen oder Kinderspielzeug. Da diese Dinge keine Verpackungen sind, gehören sie nicht in den gelben Sack, können aber  zur Entsorgung ins Wertstoff-Zentrum gebracht werden. Ebenfalls können Batterien, Akkus sowie Knopfzellen im Wertstoff-Zentrum abgegeben werden. Aber auch so genannte Hochenergiebatterien, wie Lithiumbatterien aus Werkzeugen oder Laptops landen immer häufiger im Wertstoff-Zentrum. Die Pole der ausgedienten Lithiumbatterien sind dabei bereits zuhause mit Klebeband abzukleben. Und erst dann zum Wertstoff-Zentrum gebracht werden. Denn dann ist auch ein sicherer Transport möglich. Und es wird nicht leichtfertig ein Kurzschluss in Kauf genommen.

Mit dem Besuch auf dem Wertstoff-Zentrum konnten die Schüler ihr Wissen über unterschiedliche Abfälle, die richtige und sortenreine Trennung sowie den sorgfältigen Umgang mit Rohstoffen weiter vertiefen. Als perfekter Kreislauf ohne Restmüll wurde zu guter Letzt die Natur besprochen. Denn gerade über die Abgabe von Grünabfällen im Grüngutcontainer  konnte den Kindern anschaulich aufgezeigt werden, dass aus Grüngut und Bioabfällen wieder wertvoller Kompost im Biokompostwerk in Mergelstetten gemacht wird.


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