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Aktuelles


10.05.2017
Biotonnenkontrolle beginnt wieder

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb kontrolliert Inhalte der Biotonnen auf Fehlwürfe
– Nur störstofffreier Bioabfall ist guter Bioabfall

 „Nach wie vor müssen wir leider feststellen, dass  Biotonnen teils aus Unwissenheit, aber auch beabsichtigt, falsch befüllt werden“, berichtet Wolfgang Forner, Betriebsleiter beim  Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim.

Bei diesen Fehlwürfen handelt  es sich hauptsächlich um Plastiktüten, Windeln oder mit Restmüll gefüllte Plastiktüten. Plastiktüten, auch die so genannten biologisch abbaubaren Plastiktüten sowie alle Fehlwürfe müssen im Biokompostwerk in Mergelstetten aufwendig herausgesiebt und als Restmüll entsorgt werden.

Aus den Bioabfällen wird Kompost für die Landwirtschaft hergestellt. Um den Kompost auf den Feldern ausbringen zu können, muss dieser frei von Fremdstoffen sein.  Der Kompost aus dem Mergelstetter Kompostwerk ist ein geprüfter Qualitätskompost und besitzt das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. Er unterliegt  laufenden Qualitätskontrollen durch ein unabhängiges Institut. Die Qualität kann jedoch nur gesichert werden, wenn in erster Linie die Qualität der Bioabfälle stimmt. Doch die Fehlwürfe stören nicht nur den Prozess der Kompostierung, sondern sie können auch die Qualität des Kompostes mindern.

Deshalb werden nun  wieder verstärkt regelmäßige Kontrollen der Biotonnen durchgeführt. In der nächsten Woche stehen Kontrollen in verschiedenen Straßen von Giengen an.  Dabei wird der Inhalt der bereitgestellten Biotonnen kontrolliert.

Biotonnen, die falsch befüllt bereitgestellt wurden, bekommen einen Infoflyer „Stop“ angehängt. Auf diesem Flyer ist angekreuzt, welches Material nicht in die Biotonne gehört.  Und im Flyer wird nochmals erläutert, was in die Biotonnen darf und was nicht. Zusätzlich schreibt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die betroffenen Haushalte zeitnah an. Sollte sich bei späteren Kontrollen herausstellen, dass die Biotonne weiterhin falsch  befüllt wird, dann hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die Möglichkeit, die Tonnen zu sperren. Dies hat zur Folge, dass die betroffenen Biotonnen nicht mehr geleert werden.

„Ziel dieser Aufklärungsaktion ist es, Bioabfälle mit möglichst geringem Störstoffanteil zu sammeln. Nur mit gutem Eingangsmaterial kann auch guter Kompost hergestellt werden“, betont Wolfgang Forner, Leiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

 

In die Biotonne dürfen alle organische Abfälle aus den Haushalten wie Speise- und Lebensmittelreste, Kaffeefilter, Teebeutel, Obst-, Nuss- und Eierschalen. Auch Gartenschnitt, Baum- und Heckenschnitt, Laub- und Nadelstreu, Schnitt- und Topfblumen und unbehandelte Holzwolle.
Nicht in Biotonne gehören Plastiktüten und Folien, Milch- und Getränkekartons, behandeltes Holz, beschichtetes Papier, Glas, Keramik, Metall, Textilien, Windeln oder Tierkadaver.

Weitere Auskünfte erteilt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter 07321 9505-16.


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