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Aktuelles


01.09.2022
Dritte Sammeltour für Grüngut-Abfuhr

Die dritte Sammeltour für Gartenabfälle startet jetzt wieder im September. Sie führt durch den gesamten Landkreis. Das Grüngut wird im Auftrag des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes vom privaten Entsorgungsunternehmen WRZ Hörger abgeholt. Und zwar wieder in jedem Ort und Bezirk zweimal im Herbst. Baum- und Heckenschnitt, Strauchwerk, Grasschnitt und Unkraut werden in haushaltsüblichen Mengen eingesammelt. Nicht kompostierbare Abfälle und sonstiger Hausrat werden bei diesen Sammlungen allerdings stehengelassen. Baum-, Strauch- und Heckenschnitt dürfen nicht länger als 1,50 Meter, einzelne Äste nicht stärker als zehn Zentimeter sein. Zu bündeln ist das Grüngut mit Baumwoll- oder Hanfschnüren, da sich diese Materialien problemlos kompostieren lassen. „Plastikschnüre oder Drähte haben bei den Gartenabfällen nichts zu suchen. Pappkartons sind ohne Metallklammern oder Plastikklebebänder bereitzustellen“, betont der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

Grasschnitt und Laub sind in Papiersäcken oder Kartons am Straßenrand bereitzustellen. So genannte Kraftpapiersäcke sind in Baumärkten zu haben. Damit von den Mitarbeitern der Entsorgungsfirma überprüft werden kann, ob in den Säcken oder Kartons nur Gartenabfälle sind, müssen diese offen bereitgestellt werden. „Lose bereitgestellte Gartenabfälle sowie Abfälle in Plastiksäcken werden bei der Abfuhr der Gartenabfälle nicht mitgenommen“, unterstreicht der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Verzögern doch nicht gebündelte oder unverpackte Gartenabfälle die Abfuhr erheblich. Auch hinterlassen unverpackte Gartenabfälle starke Verschmutzungen auf Straßen und Gehwegen, weshalb lose Abfälle stehengelassen werden. Gefüllte Plastiksäcke, auch so genannte abbaubare Plastiksäcke, werden weder ausgeleert noch abgefahren. Können doch Plastiksäcke im Biokompostwerk nicht kompostiert werden und müssen als Störstoffe aufwändig aussortiert werden. Deshalb bleiben Plastiksäcke, die mit Gartenabfällen befüllt sind, ausnahmslos stehen. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bittet darum, Strauchwerk und Äste handlich zu bündeln. Außerdem sollten nur Schnüre aus biologisch abbaubarem Material verwendet werden, wie etwa Sisal. Nicht zum Gartenabfall gehören Wurzelstöcke, Wurzelballen, Gartenboden, Erde, Steine, Kies oder Sand.

Die Gartenabfälle sind am Abfuhrtag am Straßenrand bis sechs Uhr bereitzustellen. Das Sammelfahrzeug fährt nur die Grundstücke an, die auch bei der Bio- und Restmüllabfuhr angefahren werden.

Wer weiteren Strauch- und Rasenschnitt zu entsorgen hat, kann diesen auch während der üblichen Öffnungszeiten im Mergelstetter Entsorgungszentrum selbst anliefern. Und zwar von Montag bis Freitag  7:00 bis 17:00 Uhr oder am Samstag von 8:00 bis 12:30 Uhr. Bis zu einem normalen PKW-Anhänger ist eine pauschale Gebühr von 2,50 Euro zu bezahlen. Zudem hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seinen Service sukzessive in vielen Gemeinden und Teilorten ausgebaut, indem dort bis November Grüngut-Container aufgestellt sind. Auch dort können also Gartenabfälle in der Größenordnung eines PKW-Anhängers für 2,50 Euro angeliefert werden. 

Die einzelnen Termine für jeden Bezirk und Ort stehen auch im Sammelterminkalender, den der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb jedem Haushalt zugesandt hat. Weitere Informationen zu Terminen, Standorten, Anlieferungszeiten gibt’s hier


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