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Aktuelles


23.08.2018
Spannender als die Sendung mit der Maus"

Markus Nüsseler, Abfallberater beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, schwingt sich jetzt vor dem Rathaus in Herbrechtingen in den Sattel seines Rads und die Kinder tun es ihm nach.  Gemeinsam radeln sie nun nach Mergelstetten ins Entsorgungszentrum, wo sie Papier schöpfen und kleine Gelbbeutel basteln werden Die elfjährige Pia freut sich schon während der kleinen Fahrradtour auf dieses tolle Ferienprogramm, vor allem aber aufs Selbermachen von Papier. Zwar hat die Schülerin bislang noch kein Papier selbst geschöpft, aber wie’s geht, das hat sie bereits aus der Sendung mit der Maus gesehen, von der Pia begeistert erzählt. Eine gute Viertelstunde später können die Kinder bereits die große Holzkonstruktion der überdachten Nachrottehalle in Mergelstetten sehen. Und dann noch hundert Meter nach links und schon bremsen die kleinen Radler unmittelbar  vor dem Gebäude des Entsorgungszentrums ab und stellen ihre Fahrräder zur Seite. Dann geht‘s auch schon im Sauseschritt die Treppen hinauf ins Dachgeschoss, wo zahlreiche Arbeitstische und alle notwendigen Utensilien wie Handrührgerät, Schöpfrahmen oder Filzmatten bereitliegen. „Heute machen wir ganz tolles Papier“, sagt Markus Nüsseler. Kurze Zeit später zerreißen die Kinder eifrig alte Zeitungen, werfen die Papierschnitzel in die kleinen braunen Mülleimer, die mit Wasser gefüllt sind und rühren die entstehende Pulpe ordentlich um. Fleißig schöpfen und walken sie das so gewonnene Papier mit einem Nudelholz, trocknen es mit einem Föhn und staunen nicht schlecht. Mal hat das frisch getrocknete Papier die Gestalt eines Frosches angenommen, mal ein Briefformat. Markus Nüsseler erläutert den Kindern aber auch, warum es für die Umwelt gut ist, Altpapier zu recyceln. Schließlich werden auch für Schulhefte und Schulbücher Bäume gefällt, Wasser verbraucht und Energie eingesetzt. Und mit der Wiederverwendung von Altpapier werden Bäume geschont und die Umwelt weit weniger belastet. Auch wird ihnen erklärt, wie Altpapier gesammelt und wiederverwertet wird. Was ins Altpapier gehört und was nicht. Und sie lernen die Vorteile von Recyclingpapier kennen. Dass ein bewusster Umgang mit Papier direkter Wald- und Klimaschutz ist, wird den Kleinen schnell klar. „Das ist hier spannender als die lustige Sendung mit der Maus, die mir zwar sehr gefallen hat aber selber Papier zu machen, das macht einfach noch viel mehr Spaß“, sagt Pia zum Abschluss des Ferienprogramms. Und dass alle Kinder ihre selbst geschöpften Papierkunstwerke und selbst gebastelten Geldbeutel aus alten Tetra Paks als Geschenk mit nach Hause nehmen dürfen, kommt auch gut an. Kein Wunder also, dass alle beim kommenden Ferienprogramm im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.


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