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Aktuelles


23.08.2018
Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mahnt:

Immer wieder kommt es vor, dass Bürger mit ihrer Sperrmüllkarte eine Sperrmüllabfuhr beantragen, ohne darauf achten, was tatsächlich zum Sperrmüll gehört. Nur feste Hausratsabfälle, die auf Grund ihrer Sperrigkeit und ihres Gewichts nicht in die Restmülltonne passen, dürfen zur Abfuhr bereitgestellt werden. Allerdings keine Gegenstände aus Metall, dafür gibt’s die extra Entsorgungskarte für Schrott. Zu dieser zählen etwa Fahrräder, gereinigte Öfen, Heizkörper, Waschkessel, Dachrinnen, Metallgartenzäune oder Wäscheständer aus Metall. Keinesfalls haben Autowrackteile oder elektrische Bauteile oder Bauschutt etwas bei der Abfuhr zu suchen. Weder bei  der Schrott- noch Sperrmüllabfuhr.
Zum Sperrmüll zählen stattdessen beispielsweise Sessel, Sofa, Stuhl, Surfbrett, Schrank oder Schreibtisch. Auch Koffer, Kommoden, Kisten, Garderoben oder Spültische.
Der Kreiswirtschaftsbetrieb weist zudem darauf hin, dass beim Sperrmüll, der mit der Sperrmüllkarte zur Abholung angemeldet wird, Gegenstände aus Holz stets separat vom restlichen Sperrmüll bereitzustellen sind.
Dies ist deswegen zu beachten, da Gegenstände aus Holz wie Möbelstücke aus Voll- und Sperrholz (auch beschichtet) von einem separaten Müllfahrzeug, jedoch am gleichen Tag abgeholt wird. Der zu trennende Sperrmüll wird also im Laufe des Tages nacheinander abgefahren.
Die Höchstmenge pro Haushalt beträgt zwei Kubikmeter. Einzelteile dürfen ein Gewicht von 70 Kilo und eine Länge respektive Breite von 1,70/1,30 Meter nicht überschreiten.
Apropos: Problemstoffe, Restmüll, Gartenabfälle, Reifen sowie Material aus Umbau- oder Abbrucharbeiten haben beim Sperrmüll nichts zu suchen und werden nicht mitgenommen!
Wenn die Sperrmüllkarte bei der Firma WRZ Hörger eingegangen ist, wird ein Termin schriftlich mitgeteilt. Innerhalb von vier bis fünf Wochen wird der Sperrmüll abgeholt, der allerdings erst am Abend vor dem Abholtag, jedoch spätestens bis sechs Uhr am Abholtag am Fahrbahnrand bereitzustellen ist. Gegen Vorauskasse von 50 Euro bietet die Firma WRZ Hörger eine Abholung innerhalb dreier Tage an. Wer seinen Sperrmüll stattdessen selbst im Entsorgungszentrum in Mergelstetten anliefern möchte, kann dort seine gültige Sperrmüllkarte abgeben und ebenfalls eine Höchstmenge von zwei Kubikmetern anliefern. Die Kosten sind in der Haushaltsgebühr enthalten. Umgekehrt ist die Anlieferung ohne Sperrmüllkarte gebührenpflichtig. Bei einer Kleinmenge bis zu hundert Kilo wird eine  Pauschale von zehn Euro berechnet. Bei größeren Mengen wird eine Gebühr von 195 Euro pro Tonne erhoben.
Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb hat zudem eine virtuelle Gebrauchtbörse auf seiner Internetseite unter www.abfallwirtschaft-heidenheim.de eingerichtet, wo etwa gut erhaltene Möbel kostenlos inseriert werden können, sofern diese kostenlos abgeben werden. Auch der Markt für Gebrauchtes der Arbeiterwohlfahrt Heidenheim hat immer wieder Bedarf an gut erhaltenen Möbeln.


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