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Aktuelles


11.09.2018
Kampagne „Aktion Biotonne Deutschland“

Aus Bananenschale & Co wird wertvoller Kompost

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb klärt auf – Keine Kunststoffbeutel in die Biotonne

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb setzt seine  Kampagne zur richtigen Befüllung der Biotonne fort. Im Zuge dieser Kampagne informierte jetzt ein Aktionsstand auf dem Wochenmarkt in Heidenheim. Ziel ist es, dafür zu werben, dass ausschließlich Bioabfall und keine Fremdstoffe in der Biotonne landen. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich beim Stand des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes aus erster Hand zu informieren. Aufgeklärt wurde zudem über den Qualitätskompost, der aus den Bioabfällen und dem Grüngut gemacht wird. Schließlich ist der aus den Bioabfällen erzeugte Kompost ein hochwertiger und natürlicher Bodenverbesserer für Gartenbau und Landwirtschaft. Zugleich ersetzt Kompost auch Mineraldünger und klimaschädlichen Torf, ist also aktiver Umweltschutz.  Alles Wissenswerte gab es auch als Infoflyer zum Mitnehmen.

Wer wollte, konnte auch an einem eigens aufgebauten Glücksrad drehen. Die Kinder konnten kleine Müllspitzer oder ein Lege-Lernspiel mit Bioabfall-Motiven gewinnen. Für die Eltern gab’s Vorsortiergefäße und Papiertüten, wenn das Glücksrad an der richtigen Stelle stoppte. Fremdsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger bekamen wiederum Infoblätter zur richtigen Trennung von Bioabfällen in ihrer eigenen Landesprache.  Wichtig war es dem Team vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, darüber aufzuklären, dass in die Biotonne lediglich kompostierbare Küchen- und Nahrungsabfälle, wie Obst- und Gemüsereste, Eierschalen oder Kaffee- oder Teesatz mit Filtertüte oder Beutel, sowie Gartenabfälle, wie zerkleinerter Baum- und Heckenschnitt, Moos und Unkraut oder Laub gehören. Und dass Plastik- und Verpackungsreste natürlich vorher vom Bioabfall sauber getrennt werden.  Leichtverpackungen gehören dann in den gelben Sack. Zudem sollen die Bürger darauf verzichten, kompostierbare Kunststoff-Bioabfallbeutel zu verwenden. Denn diese hinterlassen unerwünschte Kunststoffbestandteile, da diese bei der Produktion von Kompost nicht vollständig zersetzt werden und somit dessen Qualität herabsetzen.  Stattdessen sind Papiertüten oder Zeitungspapier gut geeignet, denn deren Papier kann im Kompostwerk in der vorgegebenen kurzen  Rottezeit vollständig zersetzt und abgebaut werden. „Vor allem nasse Bioabfälle sollten zusätzlich in Zeitungspapier eingewickelt werden, bevor sie in der Biotonne landen. Um zu vermeiden, dass sich der Bioabfall am Tonnenboden festsetzt, sind auch ausgediente Eierkartons gut geeignet, die einfach unten in der Tonne platziert werden“, rät der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.      


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