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Aktuelles


29.01.2019
Zweitklässler lernen Umgang mit Abfall

Zweitklässler der Grundschule Hohenmemmingen lernen richtigen Umgang mit Abfall
Kreisabfallwirtschaftsbetrieb stärkt Müllbewusstsein

Die Bananenschale und Gemüsereste gehören in die Biotonne oder auf den Kompost. Die Leichtverpackungen und Dosen in den Gelben Sack. Blaue, rote oder gelbe Flaschen in den Container für Grünglas. Eine Übung, die den 23 Schülern Spaß macht und sie zum Mitmachen einlädt. Abfälle trennen – warum ist das wichtig und wie geht das? , das stand im Vordergrund des Unterrichts, den der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unterstützt.   

Schließlich sind Umweltbildung, Abfallvermeidung, die richtige Trennung von Wertstoffen und deren Wiederverwendung wichtige Ziele, die der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb in den Schulen verankern möchte. Den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen frühzeitig zu erlernen, ist in der heutigen, gerade auch vom Klimawandel immer stärker betroffenen Welt, wichtig. In der Grundschule in Hohenmemmingen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb den Schülerinnen und Schülern jetzt den tieferen Sinn der Abfalltrennung erläutert. Allerdings haben die Kinder schon von ihrer Lehrerin Tanja Poerschke vorab viel über Wertstoffe und Abfälle gelernt und sind bestens auf das Thema  eingestimmt.  Ziel ist, dass die Kinder bewusst auf ihren Papierkonsum achten, Wertstoffe wie Glas als solche erkennen und Bioabfälle sauber von Fremdstoffen sammeln. Gilt es doch, gerade aus Bioabfällen wieder guten Kompost zu machen. Das Schöne daran: Kompost ist im Gegensatz zu anderen Materialien nicht aus endlichen Rohstoffen, wie Rohöl, Kohle oder Erdgas hergestellt, sondern aus organische Abfällen, die in einem Kreislauf immer wieder neu nachwachsen. 

Auch lernten  die Kinder das Mülllogo des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes kennen. Für die richtige Zuordnung von Bioabfällen gab‘s  als kleine Gewinne Bleistiftspitzer in Form kleiner Mülltonnen. Vermittelt wurde vor allem, dass aus Bioabfällen wie Bananenschalen oder Apfelbutzen, aber auch aus Grünschnitt im Mergelstetter Bio-Kompostwerk wieder humusreiche Erde in Form von Kompost gemacht wird. Erstaunt waren die Kinder, dass ein Apfelbutzen doch sechs Monate braucht, bis er in der Natur zersetzt wird. Und eine Bananenschale bei uns gar fünf Jahre. Eine Plastikflasche bis zu tausend Jahre. Klar also,  dass  weder Kunststoffbeutel, noch Keramik oder abgelaufene Lebensmittel in Gläsern und Plastikverpackungen in die Biotonne gehören. Und Problemstoffe wie  Pinselreiniger oder Batterien gehören in die Problemstoffsammelstelle in Mergelstetten.  Oder zurück zu den Verkaufsstellen. Für die Leichtverpackungen taugt dagegen der gelbe Sack. Und das Papier kann bei den Sammlungen der Vereine bereitgelegt werden. Oder kommt in die Papiertonne, also die mit dem blauen Deckel. Die Kinder wussten auch da bereits vieles über das richtige Trennen von Abfällen. Und waren sich einig, dass wir alle sorgfältig auf eine saubere Umwelt achten müssen.  


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