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Aktuelles


20.05.2019
Nur störstofffreier Bioabfall ist guter

In die Biotonne gehören etwa Speise- und Lebensmittelreste, Kaffeefilter, Teebeutel, Obst-, Nuss- und Eierschalen. Auch Gartenschnitt, Baum- und Heckenschnitt, Laub- und Nadelstreu, Schnitt- und Topfblumen, alte Blumenerde und Holzwolle.  Zum Sammeln der organischen Abfälle können Papiertüten verwendet werden oder man wickelt die Bioabfälle  in Zeitungspapier ein.

Plastiktüten und auch so genannte biologisch abbaubare Plastiktüten  und andere Fremdstoffe bereiten im Biokompostwerk in Mergelstetten große Probleme. Die Plastiktüten müssen - ebenso wie die andere Störstoffe  wie Windeln, Dosen, Glas oder Supermarkttragetaschen - aufwändig herausgesiebt und als Restmüll entsorgt werden. Fremdstoffe stören nicht nur den Prozess der Kompostierung, sondern sie mindern auch die Qualität des Kompostes.

Die Gütekriterien für den bislang ausgezeichneten Heidenheimer Qualitätskompost sind hoch und erfordern derzeit eine Nachsortierung. Die Kosten hierfür sind letztlich von allen Gebührenzahlern zu tragen.

Aus diesen Gründen startete der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb in den den letzten beiden  Jahren in verschiedenen Gebieten im Landkreis umfangreiche Aufkläraktionen und auch  Kontrollen der Biotonnen.  Um die Qualität des Bioabfalls weiterhin zu verbessern, werden ab dieser Woche wieder in verschiedenen Gebieten im Landkreis Biotonnen kontrolliert.  Die betroffenen Haushalte werden vorab vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb schriftlich informiert. Es wird auch nochmals erläutert, was in die Biotonne darf und was nicht. 

Haushalte, die trotz dieser Aufklärung weiterhin Fremdstoffe in die Biotonne werfen, müssen damit rechnen, dass der Inhalt ihrer Biotonne ohne weitere Ankündigung kurzerhand als Restmüll behandelt wird. Diese falsch befüllten Biotonnen werden dann von einem Restmüllfahrzeug geleert.  Für diesen zusätzlichen Aufwand wird den betroffenen Haushalten eine Verwaltungsgebühr von 25 Euro pro Leerung berechnet.   

„Ziel dieser Aktion ist es, den kostspieligen Aufwand bei der Nachsortierung des Bioabfalls und der Entsorgung der Störstoffe zu verringern und eine Sensibilisierung zu bewirken. Dadurch können wir die Qualität unseres Komposts auch künftig sicherstellen“, betont Markus Kraus, Leiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

Bei Fragen zum Bioabfall und zur Kontrollaktion hilft die Abfallberatung beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb gerne weiter. 


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