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Aktuelles


28.05.2019
Nur Bioabfall in die Biotonne

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb setzt seine  Kampagne zur richtigen Befüllung der Biotonne fort. Im Zuge dieser Kampagne informierte jetzt ein Aktionsstand beim Stadtteiltreff im Heidenheimer Wohngebiet Zanger Berg. Ziel ist es, dafür zu werben, dass ausschließlich Bioabfall und keine Fremdstoffe in der Biotonne landen. Organsiert hatte dieses bunte Nachbarschaftsfest Evi Lattermann, die hier als Stadtteilkoordinatorin  tätig ist.  Die Besucher nutzten die Gelegenheit, sich beim Stand des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes aus erster Hand über die richtige Trennung von Abfällen zu informieren. Aufgeklärt wurde zudem über den Qualitätskompost, der aus den Bioabfällen und dem Grüngut gemacht wird. Schließlich ist der aus den Bioabfällen erzeugte Kompost ein hochwertiger und natürlicher Bodenverbesserer für Gartenbau und Landwirtschaft. Zugleich ersetzt Kompost auch Mineraldünger und klimaschädlichen Torf, ist also aktiver Umweltschutz.  Bei einem kleinen Quiz, das der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb austeilte, gab’s – wenn die Fragen richtig beantwortet wurden - Vorsortiergefäße und Papiertüten, Mehrwegbecher und grüne Gemüsenetze zu gewinnen.

Wichtig war es dem Team vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, darüber aufzuklären, dass in die Biotonne lediglich kompostierbare Küchen- und Nahrungsabfälle, wie Obst- und Gemüsereste, Eierschalen oder Kaffee- oder Teesatz mit Filtertüte oder Beutel, sowie Gartenabfälle, wie zerkleinerter Baum- und Heckenschnitt, Moos und Unkraut oder Laub gehören. Und dass Plastik- und Verpackungsreste natürlich vorher vom Bioabfall sauber getrennt werden.  Leichtverpackungen gehören dann in den gelben Sack. Zudem sollen die Bürger darauf verzichten, kompostierbare Kunststoff-Bioabfallbeutel zu verwenden. Denn diese hinterlassen unerwünschte Kunststoffbestandteile, da diese bei der Produktion von Kompost nicht vollständig zersetzt werden und somit dessen Qualität herabsetzen.  Stattdessen sind Papiertüten oder Zeitungspapier gut geeignet, denn deren Papier kann im Kompostwerk in der vorgegebenen kurzen  Rottezeit vollständig zersetzt und abgebaut werden. „Vor allem nasse Bioabfälle sollten zusätzlich in Zeitungspapier eingewickelt werden, bevor sie in der Biotonne landen. Um zu vermeiden, dass sich der Bioabfall am Tonnenboden festsetzt, sind auch ausgediente Eierkartons gut geeignet, die einfach unten in der Tonne platziert werden“, rät der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

Gerade am Zanger Berg im Umfeld des Berliner Platzes ist es gut, wenn Ansprechpartner zum Thema Abfälle, Sperrmüll oder Wertstoffe vor Ort sind und beraten. Vorbildich sind hier auch die Aktionen des Stadtteiltreffs unter der Regie von Evi Lattermann, die unter anderem Kleiderspenden annehmen, Gegenstände tauschen und einen eigenen Raum „Geben und Nehmen“ eingerichtet haben, wo man gut Erhaltenes abgeben und neue Schätze finden kann.    


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