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Aktuelles


27.02.2020
Anhäufung - Fotos von C. Schmitz-Piott

Vom ausgeschlachteten BMW bis zu weggeworfenen Welpen

Unter dem Projekttitel Anhäufung wird die Vermüllung von Natur und  Umwelt thematisiert

Ein auf dem Waldparkplatz wild abgestellter, ausgeschlachteter schwarzer BMW, braune Glasscherben geleerter Bierflaschen, fallengelassene rote Coladosen, achtlos in die Landschaft geworfene grüne Staubsauger ebenso wie graue Gehkrücken, zahlreiche Zigarettenkippen,  ja selbst junge Welpen, die wie Wegwerfartikel in Plastiksäcken entsorgt werden sollten. Das alles sind  eindringliche und anschauliche Fotomotive, die Cornelia Schmitz-Piott derzeit in den Fluren des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs ausstellt. Und zwar unter dem Titel „Anhäufung – Hinweisen- Bewusstwerden – Nachhaltig Handeln“ thematisiert sie mit Bildern und kurzen Texten den ewigen Kampf gegen Müll in unserer Umwelt. „Über Jahre hat  sie Unrat und wilde Müllablagerungen mit der Kamera festgehalten. Aus diesem Müllsammelsurium kreiert sie mit 84 Dokumentationsfotos 42 Collagen als Gegenüberstellung „Pro Natur / Contra Müll“, erläutert Betriebsleiter Markus Kraus, der eine solche Ausstellung beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb sehr begrüßt. Die Aufnahmen bereichern nun dort die Wände. Und sind aufgrund der ungewöhnlichen Herangehensweise an die Themen Abfall und Umweltschutz gerade auch für Schulklassen spannend. „Es ist alles so gekonnt dargestellt, dass die Exponate auch für Schüler Anregungen geben, sich mit dem Thema wilder Müll  kreativ auseinanderzusetzen. Gerade für Lehrkräfte, die sich derzeit mit Themen wie Littering, Plastikmüll oder Recycling aktiv auseinandersetzen eine tolle Gelegenheit. Als erste Schule hat sich bereits die HEID-TECH aus Heidenheim zu einer Führung angemeldet, da dort ein Aktionstag geplant und Unterrichtseinheiten zu  Abfallthemen aufgegriffen werden “, freut sich Betriebsleiter Kraus. Aber auch „große“ Besucher sollen ohne erhobenen Zeigefinger bei diesem geruchsneutralen Streifzug durch wilde Müllablagerungen zum Nachdenken animiert werden. Erfordert doch die heutige Abfallwirtschaft eine ständige, offensive Auseinandersetzung mit diesem Thema. Vermeiden, wiederverwenden, recyclen und vor allem vorab richtig sortieren, so lauten heute die Schlagworte, die einen halbwegs umweltfreundlichen Umgang mit Abfällen voraussetzen. Zur Ausstellungseröffnung kamen neben Georg Feth,  - Dezernent für Umwelt und Ordnung beim Landratsamt - und dem Landtagsabgeordneten Martin Grath, auch Kreisräte und lokale Prominenz. 

Die Ausstellung kann noch bis 21. März 2020 - während der üblichen Öffnungszeiten des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes – besucht werden. Falls gewünscht, führt die Fotografin nach Absprache auch Gruppen und Schulklassen fachkundig durch die Ausstellung.     


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