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Aktuelles


22.02.2020
Einsatz für Mehrwegbecher

Nach dem Motto „Mehrweg statt Einweg“ soll der massiven Zunahme von Coffee-to- go Bechern begegnet werden, um so Umwelt und Klima zu schonen. Müll zu vermeiden und zugleich die natürlichen Ressourcen zu schonen, dafür wirbt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mit seinem Stand in den Schloss Arkaden. Ist doch gerade die Lebenszeit der unzähligen Coffe-to-go Einwegbecher extrem kurz. Schon nach durchschnittlich 15 Minuten sind diese bereits Müll. Allein in Deutschland werden stündlich etwa 320 000 Einwegbecher weggeworfen. Das macht rund drei Milliarden Becher jährlich. Und für deren Produktion werden zehntausende Tonnen Holz, Papier und Kunststoff sowie 1,5 Milliarden Liter Wasser verbraucht. Und ebenso gravierend: Diese Coffe- to-go Becher, aber auch Cola, Fanta und Bier aus Einwegbechern verschmutzen Straßen, Öffentliche Plätze und Natur. Deshalb setzt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mit seinen Mehrweg-Aktionen ein Zeichen gegen diese Vermüllung unserer Natur. Und versucht so, gemeinsam mit zahlreichen beteiligten Bäckereien aus dem Landkreis, deren Kunden für den Einsatz von mitgebrachten Mehrwegbechern zu gewinnen. Wer zudem richtig getippt und die korrekte Zahl  (34) angegeben hat - im Blick auf die Nutzung eines Mehrwegbechers und wie viele Coffe- to- go Wegwerfbecher dieser einspart -, der konnte hübsche, umweltfreundliche Glasflaschen, bestens geeignet auch für Picknickausflüge - gewinnen.

Daneben wurde bei dieser Aktion  für sortenreinen Bioabfall geworben. So klärte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nochmals darüber auf, dass angeblich biologische abbaubare Kunststofftüten oder gar Plastiktüten oder mit abgelaufenen Lebensmitteln gefüllte Gläser  keinesfalls in die Biotonne gehören. Können doch Kunststofftüten im Kompostwerk nicht vollständig aussortiert werden und landen dann als Kleinstpartikel im Kompost. Warum sollen nur Papiertüten genommen werden? Nun, Papiertüten zerreißen meist schon im Müllfahrzeug. Spätestens im Kompostwerk – in der dort eingesetzten Siebtrommel – öffnet sich die Papierbeutel und lässt seinen Inhalt frei. Innerhalb der wenigen Wochen, die sich der Kompost und die Papiertüten in der Rottehalle im Kompostwerk befinden, werden diese tatsächlich komplett aufgelöst. Und so kommt es zu keinen ungewünschten Papierresten im Kompost.  Ziel der Aktion ist also, die Bürger dafür zu gewinnen, dass nur störstofffreier Bioabfall in die Biotonne kommt.


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