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Aktuelles


11.08.2022
Fallobst ist Bioabfall

Unreifes und auch fauliges Obst ist Bioabfall und gehört nicht zum Gartenabfall. Kleinmengen sind über die Biotonne zu entsorgen sind. Größere Mengen können nur im Entsorgungszentrum Mergelstetten angeliefert werden. Die Anlieferung für Bioabfälle wird dabei weiterhin nur gegen die satzungsmäßig festgelegte Gebühr von 7,50 Euro pauschal bis 100 Kilo abgenommen. Im Entsorgungszentrum stehen hierfür extra Behälter bereit. Werden mehr als 100 Kilo angeliefert, wird der Tonnagepreis zugrunde gelegt, also 150 Euro pro Tonne.

Auch bei der Abholung der Gartenabfälle hat Fallobst nichts zu suchen. Die Mitarbeiter der beauftragten Entsorgungsfirma nehmen das Fallobst nicht mit.

Allerdings kann Fallobst auch auf den Kompost, wo es erstmal recht schnell verrottet. Der Vorteil: in verrottetem Zustand kann das Fallobst später (so wie Herbstlaub) wieder auf den Beeten ausgebracht werden. Somit werdem dem Boden viele wertvolle Nährstoffe zugeführt. So wird aus dem Fallobst auf diese Weise wertvoller Dünger.

Da Obst auf einem Kompost oftmals auch Insekten anzieht,sollte dieser weitgehend abgedeckt werden (z.B. mit frisch gemähtem Gras). Oder aber Sie setzen hierfür einen speziellen Thermokomposter ein.

Die Früchte können aber auch direkt rund um Bäume und Hecken eingraben werden, damit diese während des Verrottens ihre Nährstoffe möglichst direkt an die einzelnen Pflanzen abgeben. In diesem Fall hält die Nährstoffabgabe meist sogar ein ganzes Jahr an. Das Fallobst sollte möglichst tief in die Erde eingraben werden, damit es nicht von Tieren wieder ausgegraben wird.

 

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