1 ZUKUNFT Das Kundenmagazin des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs Heidenheim Abfallsplitter 2 Schwerpunkt: Müll im Wandel – 30 Jahre Entsorgungszentrum 4 Die Praxis-Tipps: Alttextilien nachhaltig verwerten 6 Risikofaktor Batterie 7 Umweltbildung mit Spaß 8 Das aktuelle Thema: Für eine exakte Wiegung 9 Ausbildung mit Perspektiven 10 Auf alle Fragen eine Antwort 11 Die Abfallgebühren 2026 12 So erreichen Sie uns 12 Ausgabe 35 Februar 2026
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 2 Abfallsplitter Plastik ist nicht Plastik Sei es im Haus oder im Garten, für Hobby, Schule oder Beruf – Gegenstände aus Kunststoff sind überall im Einsatz. Aber was tun, wenn sie kaputt sind? Eins ist wichtig: Sie gehören NICHT in den Gelben Sack, denn sie sind keine Verpackungskunststoffe. Vieles kann in den Wertstoff-Zentren abgegeben werden, aber eben auch nicht alles, denn für diese sogenannten Nichtverpackungskunststoffe gibt es Sammelkriterien, die für eine Verwertung ein entscheidender Faktor sind. Zu den Nichtverpackungskunststoffen zählen alle Dinge aus PE, HD-PE, PS oder PP, wie Körbe, Gießkannen, Putzeimer, Küchenschüsseln, Blumenkästen oder auch das Bobby Car. Sie können in den Wertstoff-Zentren kostenlos abgegeben werden. Wichtig: Elektro-, Metall- und Holzteile sowie Batterien / Akkus vorher entfernen. Nicht zu den Kunststoffabfällen gehören alle Dinge, die zwar aus Kunststoff, aber nicht aus den oben genannten Sorten bestehen oder die elektronische und metallische Bauteile oder gefährliche Stoffe enthalten. Einige können nur über den Restmüll entsorgt werden, wie z. B. Kunststoffordner, PVC-Rohre, Duschkabinen, WC-Sitze oder Abdeckplanen. Andere müssen gesondert entsorgt werden. Dazu zählen Tonerpatronen und Rauchmelder, Tür- und Fensterrahmen oder Dinge aus Fiberglas. Mehr Infos gibt es bei der Abfallberatung MOBILE-ALT 07321 950536 oder 43 oder online Arrow-circle-right abfall-hdh.de/ska. Bauabfälle korrekt entsorgt Wo gehobelt wird, fallen Späne – und wo gebaut oder umgebaut wird, entstehen viele verschiedene Baureststoffe. Aber das sind nicht automatisch Abfälle, die auf der Deponie entsorgt werden müssen. Viele Baureststoffe können problemlos recycelt werden. Andere dürfen aufgrund rechtlicher Vorgaben gleich gar nicht auf Deponien abgelagert werden. Je nach Art des Abfalls und dessen Zusammensetzung ist der entsprechende Entsorgungsweg der Baureststoffe vorgeschrieben. Der Kreisabfallwirtschaftbetrieb unterhält dafür zwei Deponien – Maierhalde in Gerstetten und Kätzental in Herbrechtingen – und arbeitet mit örtlichen Containerdiensten oder Recyclingunternehmen zusammen. Eins ist neu seit 2026: In den Wertstoff-Zentren wird kein Bauschutt mehr angenommen, Kleinmengen bis max. 10 Eimer können aber auch auf der Deponie Rinderberg und im Entsorgungszentrum abgegeben werden. Das Spektrum reicht von Bodenaushub über Bauschutt, gipshaltige Baustoffe, Beton-, Pflaster- und Natursteine bis zu vermischten Baustellenabfällen, Altholz und Metallen. Besondere Regeln gelten für asbesthaltige Baustoffe. Die Abfallentsorgung auf der Baustelle erfordert also eine gute Organisation, um Kosten zu sparen und die Umwelt zu schützen. Informieren Sie sich vor dem Beginn einer Baumaßnahme unter MOBILE-ALT 07321 9505-32 oder online Arrow-circle-right abfall-hdh.de/sba. Kork sammeln lohnt sich Jedes Jahr werden in der Bundesrepublik Deutschland millionenfach Wein- oder Sektflaschen geöffnet. Zu viele Korken werden nach dem „Plopp“ jedoch achtlos in den Mülleimer geworfen. Dabei ist Kork ein hochwertiges, recycelfähiges Material, das gut aufbereitet und dann beispielsweise wie ein Hartschaum bei der Wärme- und Schallisolierung eingesetzt werden kann. Recycling verhindert zudem den Raubbau an der Korkeiche, aus deren Rinde das Material gewonnen wird. Korkeichen können nur alle 10 Jahre geschält werden, da sie bei häufigerer Ernte frühzeitig absterben würden. Bereits seit den 1990er-Jahren können Flaschenkorken in den Wertstoff-Zentren im Landkreis abgegeben werden. Von dort gelangen sie ins Epilepsiezentrum der Diakonie in Kehl, wo sie im Rahmen der Aktion „Korken für Kork“ verkauft werden und wo mit den Erlösen die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen unterstützt wird. Aber Achtung: Vielfach werden heute Verschlüsse aus Kunststoff verwendet, die optisch wie Kork aussehen. Diese über den Gelben Sack entsorgen!
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 3 Abfallsplitter Wer kennt das Müll-Ferkel? Das Müll-Ferkel gehört zu einer Spezies, die in unseren Breitengraden immer mehr Verbreitung findet. Es hält sich vornehmlich in Wald und Flur und in der Nähe von Glascontainern, aber auch in Fußgängerzonen auf. Hier ein kurzer „Steckbrief“: hDas Müll-Ferkel ist sehr scheu und kommt nur abends, nachts oder an Sonn- und Feiertagen zum Vorschein. Grundsätzlich jedoch immer dann, wenn niemand unterwegs ist oder die Anwohner ihre Ruhe haben wollen. hEs kommt meist mit dem Auto zum Glascontainer, lässt Motor und Radio laufen und schlägt Türen mehrmals kräftig zu. hDas Müll-Ferkel wirft die einzelnen Wertstoffe grundsätzlich in die falschen Container und stellt sonstige Abfälle daneben ab. hEs lädt seine Abfälle mit Vorliebe an Waldrändern oder in Feld und Flur ab. Aber es geht auch ganz anders: Container nur werktags von 7 bis 20 Uhr benutzen und dabei den Motor abstellen. Nur Glas und Dosen in die vorgesehenen Container werfen, alle anderen Abfälle nicht daneben stellen, sondern korrekt über die Restmüll- und Biotonne oder über die Wertstoff-Sammelsysteme entsorgen. Sperrmüll mit der Abrufkarte zur Abfuhr anmelden oder direkt ins Entsorgungszentrum bringen. Eigentlich doch ganz einfach, oder? Wohin mit den Papierbergen? Etwa 8 000 Tonnen Altpapier und Kartonagen werden jährlich im Landkreis eingesammelt und einer Verwertung zugeführt. Dabei gibt es drei Möglichkeiten, das Papier umweltgerecht zu entsorgen: über die Wertstoff-Zentren, über die Papiertonne und insbesondere über die Straßensammlung der Vereine. 110 Vereine und Organisationen sind dabei im Auftrag des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs im gesamten Landkreis im Einsatz und sammeln rund 4 000 Tonnen ein. Sie bekommen dafür eine Vergütung nach Gewicht – und so sind die Sammlungen für einige Vereine eine unverzichtbare Einnahmequelle geworden, um vor allem in der Jugendarbeit einen wichtigen Beitrag leisten zu können. Deshalb unser Appell: Unterstützen Sie diese Arbeit und stellen Sie Papier und Kartonagen bei den Straßensammlungen bereit. Dazu ein paar praktische Tipps: Altpapier und Kartonagen am Sammeltag bis 6 Uhr bereitstellen, handliche Bündel machen oder Papier in Kartonagen sammeln, Kartons zusammenlegen und darauf achten, dass die befüllten Kartons oder Papierbündel nicht zu schwer sind. All das erleichtert den Vereinen die Arbeit. Mehr Infos Arrow-circle-right abfall-hdh.de/sap Die guten ins Töpfchen ... Ob zum Abdichten von Türen und Fenstern, zum Füllen von Hohlräumen und Spalten oder zum Befestigen und Stabilisieren von Bade- oder Duschwannen – Polyurethan-Schäume sind an vielen Stellen im Einsatz. Jährlich werden in Deutschland rund 25 Millionen PU-Schaumdosen verbraucht. Nach dem Gebrauch landen immer noch viele der leeren Verpackungen im Gelben Sack oder meist in der Restmülltonne. Doch da haben die Dosen nichts verloren, denn es gibt auch hier eine umweltfreundliche und nützliche Recyclinglösung. Heimwerker wie auch Handwerker können die leeren PUSchaumdosen beim Umweltmobil oder in der Problemstoffsammelstelle im Entsorgungszentrum kostenlos anliefern. Von dort werden sie in das Recyclingwerk P.D.R. – Produkte durch Recycling – im bayerischen Thurnau gebracht und in die einzelnen Bestandteile zerlegt. So können Metall, Kunststoffe sowie die Inhaltsstoffe der Dose recycelt werden. Für Großverbraucher bietet P.D.R. auch einen Abholservice an. Mit einem kostenlosen Anruf unter 08 00 / 7 83 67 36 kann die Abholung der mit leeren PU-Schaumdosen befüllten Kartons beauftragt werden.
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 4 Schwerpunkt „Hallo, hinten links bitte!“ Mit geschultem Blick hat Theresia Martin erkannt, wo der Herr in seinem SUV mit dem Anhänger hinmöchte. Sie steht an diesem kalten Donnerstag Ende November an der Waage nur wenige Meter hinter der Einfahrt ins Entsorgungszentrum Mergelstetten. Das Wetter stört sie nicht: „Ich bin gern an der frischen Luft.“ An der freundlichen Frau muss jeder vorbei, der hier seinen Abfall entsorgen möchte [Bild 1]. Und das bereits seit 25 Jahren. Sie macht ihre Arbeit gern. „Das Tolle sind Leute – die, die hier arbeiten, aber auch unsere Kunden.“ Die meisten jedenfalls. 95 Prozent der Kundschaft würden den Umstand schätzen, „dass es uns hier gibt. Und die restlichen fünf Prozent? Mein Gott, solche gibt‘s überall“. Damit die Kunden wissen, wo auf dem großen Areal sie ihren Müll loswerden können, dafür gibt es Theresia Martin und ihre Kolleginnen und Kollegen. Grünschnitt, Bauschutt, Reifen, Bio-Abfälle, Glas, Kunststoff, Metall, Papier und Pappe, Holz, tragbare Schuhe und Altkleider, Restmüll sowie Elektroschrott: Eigentlich gibt es fast nichts, was hier im Entsorgungszentrum des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs Heidenheim an der Zoeppritzstraße nicht abgeliefert werden kann. Sogar die leeren Heliumbehälter vom letzten Kinderfest wird man hier umweltgerecht wieder los. Gerade bei Lösemitteln und giftigen Substanzen ist diese fachgerechte Erfassung von besonderer Bedeutung. Und wenn in Mergelstetten einer weiß, wie man mit diesen Stoffen umgeht, dann ist das Markus Nüsseler [Bild 2]. Er ist seit über 30 Jahren im Entsorgungszentrum tätig. „Eine spannende und interessante Aufgabe“, wie er sagt. Problemstoffe kompetent entsorgt Für ihn als ausgebildeten „umweltschutztechnischen Assistenten“ ist es immer wieder schön zu erleben, wenn Leute etwas abgeben wollen, von dem sie selbst nicht einmal wissen, was es ist. „Und wir können denen dann helfen, Zahlen, Daten, Fakten Tonnen an Abfall – von A wie Altfett bis S wie Schrott – wurden 2025 im Entsorgungszentrum angeliefert. Tonnen davon waren Bio- und Gartenabfälle, aus denen fast 7 000 Tonnen Kompost entstanden. umfasst das gesamte Gelände des Entsorgungszentrums – inklusive der großen Kompostanlage Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Entsorgungszentrum für die Kunden im Einsatz. Energie erzeugen die beiden Photovoltaikanlagen des Entsorgungszentrums durchschnittlich pro Jahr. > 36000 22800 6 ha 25 600 MWh Jede Zeit hat ihren Abfall. Die Veränderungen über die Jahrzehnte sieht man nicht zuletzt am Mergelstetter Entsorgungszentrum, das dieses Jahr 30 Jahre alt wird. Müll im Wandel
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 5 Schwerpunkt solche Problemstoffe richtig zu entsorgen“, erläutert er. Markus Nüsseler hat in seinen drei Jahrzehnten auch die sich ändernde Zusammensetzung des Mülls erlebt. „Wir nehmen heute Abfälle an, die es vor zehn Jahren noch nicht einmal gegeben hat“, sagt er. So können Kunden jetzt auch die alten Akkus ihrer E-Bikes und E-Scooter in Mergelstetten entsorgen. Was ihn und seine Kollegen vor ganz neue Herausforderungen stellt: „Ich sehe fast jeden Monat einen Batterietyp, den ich vorher noch nie gesehen habe“. Fortbildung ist deshalb essenziell. „Denn auch gesetzlich ändert sich immer wieder etwas. Man muss stets am Ball bleiben.“ Wenn es manchmal eng wird ... An manchen Tagen – beispielsweise am Freitag oder am Samstag – geht es im Entsorgungszentrum zu wie in einem Taubenschlag. Da kann es dann schon einmal passieren, dass die Warteschlange bis auf die Zoeppritzstraße hinausreicht und die Einrichtung – und auch ihr Personal – dann an ihre Leistungsgrenze stößt. „Auch zum Monatswechsel wird es kritisch, weil die Leute da umziehen und dann ihren Abfall hier entsorgen möchten. Und natürlich spüren wir hier auch immer das Ende der Gartensaison“, erläutert Meinolf Götte, seit 1998 Betriebsleiter des Entsorgungszentrums. Theresia Martin hat deshalb eine Bitte an die Kunden des Entsorgungszentrums: „Wer es zeitlich einrichten kann, der sollte am Dienstag oder am Mittwoch seinen Abfall bei uns abliefern. Damit tut man sich und uns einen großen Gefallen“. In der Kabine bei Dominic Öxler [Bild 3] ist es an diesem Donnerstag angenehm warm, der gelernte Kfz-Mechatroniker sitzt am Steuer eines großen Radladers. Er gehört mit seinen knapp zwei Jahren Berufserfahrung im Entsorgungszentrum noch zu den „Neuen“. An ihm und seinen Tätigkeiten wird die gesamte Spannbreite an Abfallsorten deutlich, die in Mergelstetten erfasst werden. „Ich bin quasi Mädchen für alles. Wenn an der Waage [Bild 4] mal ein Personalengpass bestehen sollte, arbeite ich auch dort“, berichtet er. Seit drei Jahrzehnten erste Anlaufstelle Mal schiebt Öxler den Grünschnitt zusammen, dann komprimiert er mit der tonnenschweren Schaufel seines Radladers einen großen Stapel Kartonagen in einem Sammelcontainer. „Ich kümmere mich um alles, was so gemacht werden muss“, erläutert er. Dazu gehört auch der Außeneinsatz: „Ich fahre im gesamten Landkreis herum, repariere kaputte Mülltonnen oder tausche den Chip aus, wenn der mal nicht lesbar ist“. In diesem Jahr feiert das Entsorgungszentrum Mergelstetten übrigens einen runden Geburtstag: Seit 30 Jahren wird hier der Müll des Landkreises Heidenheim erfasst. Und so wie sich die Zusammensetzung des Abfalls in dieser Zeit verändert hat, so hat sich auch die Haltung der Menschen zu diesem Thema verändert, sagt Betriebsleiter Meinolf Götte: „Noch nie war das Bewusstsein für Abfall so groß wie heute. Da hat ein enormer Wandel stattgefunden.“ 1 2 3 4
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 6 Der Praxis-Tipp Die Sammlung und Verwertung von Alttextilien steht derzeit bundesweit unter Druck. Überfüllte Container, wild abgestellte Kleidersäcke und ein wachsender Anteil nicht verwertbarer Textilien stellen Kommunen, Entsorgungsunternehmen und karitative Organisationen gleichermaßen vor große Herausforderungen. Die Ursachen für die angespannte Lage sind vielfältig: Während zum einen die Mengen steigen, nimmt andererseits die Qualität vieler Textilien ab – insbesondere durch große Mengen günstiger Importware, einen hohen Anteil an Synthetik-Fasern und den Trend zu Fast Fashion. Diese minderwertigen Kleidungsstücke sind häufig weder weiter tragbar noch recycelbar. Die Sortierung wird aufwendiger, die Verwertung schwieriger und wirtschaftlich unrentabel. Insolvenzen großer Sortierbetriebe und ein Überangebot auf dem Markt verschärfen die Situation zusätzlich. Immer mehr gemeinnützige und gewerbliche Sammler ziehen sich zurück, was zu einer Reduzierung der Sammelstellen führt – mit sichtbaren Folgen im öffentlichen Raum. Gesetzliche Vorgaben – leider oft missverstanden Seit Inkrafttreten der neuen EU-Richtlinie zum 1. Januar 2025, die eine getrennte Sammlung von Alttextilien vorschreibt, hat sich die Lage weiter verschärft. Ziel der Pflicht zur getrennten Sammlung von Alttextilien ist es, die Wiederverwertung zu stärken und die Umwelt zu entlasten. Und genau deshalb gehören nach wie vor nicht alle Textilien in den Altkleidercontainer [siehe Infobox]. Viele Menschen missverstehen die neue Regelung – oder ignorieren sie schlicht. Auch stark verschmutzte und unbrauchbare Kleidung landet in den Sammelcontainern. Die Folge: Ganze Containerladungen müssen als Restmüll entsorgt werden. Sammlung in den Wertstoff-Zentren Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb ist als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger zur Sammlung von Altkleidern verpflichtet. Dabei hat sich das Sammelsystem in den Wertstoff-Zentren bewährt. Darüber hinaus wird in einem Pilotprojekt mit dem DRK-Kreisverband Heidenheim an Lösungen gearbeitet, um die Containerstandorte und Sammelstellen im Landkreis aufrechtzuerhalten. Appell gegen wilden Müll Ein wachsendes Problem ist das wilde Ablagern von Müll an den Altkleider-Container. Oft werden ungeeignete Textilien, Rest- und Sperrmüll und auch Elektroschrott einfach daneben abgestellt. Das verschlechtert die Wiederverwendungs- und -verwertungsqualität immens. Darüber hinaus belastet der Aufwand für die Reinigung die verantwortlichen Sammler und Gemeinden auch finanziell – und die Kosten tragen am Ende alle Bürger. Impressum Herausgeber und verantwortlich für den Inhalt: Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim, Schmittenplatz 5, 89522 Heidenheim, Telefon 07321 9505-0, info@abfall-hdh.de – Gestaltung: cmc centrum für marketing und communication, Erchenstraße 10, Heidenheim – Druck: BAIRLE Druck & Medien GmbH, Dischingen – Bildnachweis: AdobeStock: Petra Beerhalter (3), BLKstudio (7), Bonsales (2), fadi (1), Far (9), fotoduets (3), fotomek (11), Gudellaphoto (7), hannesliese (2), Kzenon (6), lithiumphoto (6), Andrii Lysenko (12), mizina (2), sarun (3), ShapikMedia (7); René Rosin (5); alle anderen cmc oder Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Druckfehler und Irrtümer ausgeschlossen. Auflage 65.000. Gedruckt auf 100 % Recyclingpapier. Tipps für die Abgabe von alter Kleidung Für die Abgabe von Kleidung gelten einfache Regeln: hNur tragbare, saubere Kleidung und Schuhe dürfen in die Sammelcontainer. Eine Entscheidungshilfe ist dabei die Antwort auf folgende Frage: Würde ich die Kleidungsstücke oder Schuhe meiner besten Freundin / meinem besten Freund weitergeben / schenken oder diese im Internet anbieten? hStark verschmutzte, nasse, beschädigte, zerschlissene oder nicht mehr tragbare Kleidung oder Schuhe sowie Putzlappen gehören damit weiterhin in den Restmüll. Weitere Informationen und FAQs zur Getrenntsammlung sind abrufbar unter www.bundesumweltministerium.de hGeben Sie tragbare Altkleider in Säcken verpackt ausschließlich in die Sammelcontainer. Nehmen Sie die Säcke wieder mit, wenn die Container voll sind. Die Altkleider werden sonst unbrauchbar und das Abladen vor den Containern ist eine Illegale Müllablagerung, die zu Bußgeldern führen kann. Alttextilien nachhaltig verwerten Die getrennte Sammlung von Alttextilien ist ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung. Sie funktioniert aber nur, wenn alle mithelfen.
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 7 Der Praxis-Tipp Nichts geht heutzutage mehr ohne Batterien. Sie sind allgegenwärtig: in Taschenlampen, Fernbedienungen, Rauchmeldern, Kopfhörern, aber auch in Smartphones, Powerbanks, Werkzeugen sowie Laptops. Und so kommen in den Haushalten schnell sehr viele Batterien zusammen. In den Energieträgern sind wertvolle Metalle wie Eisen oder Kobalt, die durch Recycling wiedergewonnen werden und bei der Produktion von neuen Batterien eingesetzt werden können. Aber wie entsorgt man die Batterien dafür richtig? Batterien und Akkus gehören nicht in den Hausmüll! Batterien dürfen nicht über den Restmüll entsorgt werden. Schon gar nichts zu suchen haben sie in der Biotonne oder im Gelben Sack. Falsch entsorgte Batterien sind oft die Ursache für katastrophale Brände in Entsorgungsanlagen oder Müllfahrzeugen. So brannte wegen einer falsch entsorgten Batterie im Herbst 2025 die komplette Sortieranlage für Gelbe Säcke bei WRZ Hörger in Sontheim ab. Alle Verbraucher sind gesetzlich dazu verpflichtet, Batterien an einer Sammelstelle im Supermarkt, an Tankstellen, in Elektrogeschäften oder den kommunalen Sammelstellen wie Wertstoff-Zentren abzugeben. Dafür müssen die Batterien und Akkus aus den Elektrogeräten entfernt werden. Elektrogeräte mit festverbauten Batterien oder Akkus müssen komplett an den Sammelstellen abgegeben werden. Bessere Kreislaufführung beschlossen Der Bundesrat hat im vergangenen Jahr Änderungen im nationalen Batterierecht zur Anpassung an die neue EUBatterieverordnung beschlossen. Die Verordnung sieht einen nachhaltigen Umgang mit Batterien entlang der gesamten Wertschöpfungskette vor. Hierzu gehört auch die Ausweitung des Sammelnetzes für Batterien. Deshalb können Verbraucherinnen und Verbraucher Batterien aus E-Scootern oder E-Bikes jetzt an zusätzlichen Sammelstellen kostenlos abgeben. Risiko- faktor Batterie Was wäre unser modernes Leben ohne Batterien? Aber wohin damit, wenn sie nicht mehr funktionieren? Dabei gibt es einiges zu beachten – auch wegen der hohen Brandgefahr! Wo nimmt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb welche Batterien an? Gerätebatterien, also kleine Batterien z. B. aus Uhren, Fernbedienungen oder Taschenlampen sowie Lithium- oder Lithium-IonenBatterien aus Werkzeugen, Smartphones oder Laptops, können kostenlos in allen Wertstoff-Zentren im Landkreis Heidenheim zu den jeweiligen Öffnungszeiten abgegeben werden. Wichtig dabei: Beschädigte Batterien (z. B. aufgeblähte Lithium-Batterien aus Handys) werden in den Wertstoff-Zentren nur bis maximal 500 g angenommen! Für alle größeren Batterien ist die Problemstoffsammelstelle im Entsorgungszentrum Mergelstetten die richtige Adresse. Hier können auch Starterbatterien, Batterien aus leichten Verkehrsmitteln (sog. LV-Batterien aus E-Bikes oder E-Scootern) sowie beschädigte Lithium-Batterien schwerer als 500 g (z. B. Werkzeugakkus) entsorgt werden. Da Lithiumbatterien als besonders brandgefährlich gelten, müssen vor der Abgabe die Pole der Batterie mit Klebeband vom Anlieferer abgeklebt werden. Die Problemstoffsammelstelle ist immer montags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Und bei allen Fragen zur Entsorgung von Batterien und anderen Problemstoffen hilft Markus Nüsseler unter Telefon 07321 9503-15 immer gerne weiter. Mehr Infos Arrow-circle-right abfall-hdh.de/sps
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 8 Für Juniorinnen & Junioren Umweltbildung, das ist die Vermittlung von Hintergrundwissen sowie praktischer Handlungskompetenzen rund um den Umgang mit der Natur und den zur Verfügung stehenden Ressourcen – und beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seit Herbst 2024 das Thema von Susanne Mönig. „Auf verständliche Art und Weise wollen wir aufzeigen, wie unser tägliches Verhalten die Umwelt beeinflusst und wie jeder und jede Einzelne unter anderem durch richtiges Trennen, Vermeiden und Verwerten von Abfällen einen nützlichen Beitrag leisten kann“, erklärt sie ihre Aufgabe, für die sie mit ihrem Background in Wirtschaftspsychologie und Fokus auf Marketing bestens vorbereitet ist. Besonders in Kindergärten und Schulen spielt Umweltbildung dabei eine wichtige Rolle, ist sie überzeugt: „Bereits die Kleinsten erlernen spielerisch den Umgang mit Abfall und begreifen, dass Abfall zum Leben einfach dazugehört.“ Das gilt umso mehr, je lebendiger und ansprechender die Botschaft vermittelt wird. Umweltbildung mit Mitmachcharakter Zu den Schwerpunkten von Susanne Mönigs Arbeit gehört daher die Planung und Durchführung von geeigneten Angeboten für junge Zielgruppen in Zusammenarbeit mit pädagogischen Lehrkräften, die Entwicklung von leicht verständlichen Informations- und Bildungsmaterialien sowie die Organisation von Aktionen rund um die Themen Abfallvermeidung, Recycling und Ressourcenschonung. Erwähnenswert sind hierbei einige Beispiele aus ihrer Praxis: Einblicke in die Mülltrennung erhalten Kinder und Jugendliche interaktiv durch das Sortieren von Müll in die richtigen Abfallbehälter. Durch Rätsel und Quizformate wird auf spielerische Weise sichtbar, welches Wissen rund um Abfall und Recycling bereits vorhanden ist. Mitmachaktionen wie die jährliche Kreisputzete – dieses Jahr vom 9. bis 21. März – vermitteln, welche zentrale Bedeutung Umweltverschmutzung und Abfallentsorgung haben. Und nicht zuletzt sind da die Auftritte von ZaPPaloTT und seinem Magischen Umwelttheater [Bild oben]. Sie sind 2026 vom 9. bis 11. Juni in der Heidenheimer Stadtbibliothek zu sehen mit gekonnter Clownerie und etwas Zauberei – Bildung, die einfach Spaß macht. Vor Ort mehr erfahren Umweltbildung endet aber nicht mit dem Schulabschluss. Und so bietet die Abfallberatung für Groß und Klein auch Führungen durch die betriebseigenen Entsorgungsanlagen. Seit Februar 2025 ist das die Aufgabe von Maria-Isabel Perez Ramos, die bereits auf mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Entsorgungsbranche zurückblicken kann. „Wir erklären den Besuchergruppen altersgerecht und anschaulich, wie die Verwertung des Abfalls funktioniert und was mit Abfall passiert, der nicht recycelt werden kann“, erläutert sie. Führungen sind aber nicht ihre einzige Aufgabe, denn sie kümmert sich außerdem um die Abfallberatung per Telefon und vor Ort, die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in den Wertstoff-Zentren sowie um verschiedene Projekte, wie etwa Informationsstände oder regionale Müllprojekte. So war sie zuletzt mit Susanne Mönig bei „Rein in die Tonne, aber richtig“ in der Oststadt mit von der Partie. Und das voller Begeisterung, denn die beiden sind „stolz darauf, Teil einer nachhaltigen Abfallwirtschaft zu sein, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit motivierten und wissbegierigen kleinen – und großen – Menschen“. Umweltbildung mit Spaß Kinder und Jugendliche früh an das Thema Abfall und Abfallvermeidung heranzuführen – das ist die Aufgabe, der sich zwei Mitarbeiterinnen des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs verschrieben haben.
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 9 Aktuell 1_ Jeder betroffene Haushalt sowie die Betriebe werden vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb rechtzeitig angeschrieben. Im Schreiben erfahren Sie das Datum des Chiptausches und wir erklären Ihnen, was genau zu tun ist. 2_ Zu Ihrer Information: Der Chip befindet sich gut geschützt unter dem Rand der Mülltonne. Das gilt für alle Restmüll- und Biotonnen. 3_ Stellen Sie die Tonne(n) am Tag des Tausches an die Straße und kleben Sie den Aufkleber, den Sie vom Anschreiben ablösen können, gut sichtbar auf den Tonnendeckel. 4_ Haben die Monteure den Chip erfolgreich getauscht, wird die Tonne mit einem grünen Aufkleber gekennzeichnet und Sie können sie wieder an ihren Platz zurückfahren. Für eine exakte Wiegung Jeder bezahlt für die Menge an Müll, die er produziert. Damit jede Tonne präzise gewogen werden kann, ist sie mit einem Chip ausgestattet – und der muss jetzt bei vielen Tonnen getauscht werden. In den 1990er-Jahren wurden die Landkreise verpflichtet, ein mengenabhängiges Gebührensystem einzuführen. Im Kreis Heidenheim entschied man sich damals für die Wiegung des Abfalls. Alle Müllgefäße sind seither mit einem Chip ausgestattet. In ihm sind keine personenbezogenen Daten gespeichert, sondern nur eine Tonnennummer und Chipnummer. Das Müllfahrzeug liest diese Nummer und übermittelt das Gewicht des geleerten Mülls, also die Differenz des Gewichts der vollen und der leeren Tonne, an den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Über die Tonnennummer erfolgt dann die Zuordnung zum Haushalt bzw. Betrieb. Jeder Abfallerzeuger beeinflusst damit über die entsorgten Abfallmenge die Höhe seiner Abfallgebühr! Technik am Ende ihrer Lebenszeit Doch die vor 30 Jahren eingesetzten Chips sind inzwischen in die Jahre gekommen. Ihre Technologie ist überholt und der Frequenzbereich von 4 MHz wurde bei einer Neuordnung des Funkanlagengesetzes 2017 dem Militär zugeordnet. Dazu kommt, dass die neuen Müllfahrzeuge Probleme beim Lesen der alten Chips haben – mit der Folge, dass Tonnen nicht geleert werden können. Alte Chips werden getauscht Deshalb müssen diese alten 4-MHz-Chips an allen Abfalltonnen getauscht werden. Etwa 35 000 dieser Tonnen sind im Landkreis Heidenheim aktuell im Einsatz, sodass der Tausch von Mai bis September 2026 dauern wird. „Damit der Tausch durchgeführt werden kann, benötigen wir die Hilfe unserer Kundinnen und Kunden“, betont Dr. Sebastian Meier, der Chef des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs. „Wir nennen Ihnen rechtzeitig den Tauschtermin. Sollte es Ihnen an diesem Tag nicht möglich sein, die Tonne(n) bereitzustellen, kann dies vielleicht ein Nachbar oder Verwandter für Sie übernehmen. Ist dies nicht möglich, ist das kein Problem, denn es wird zu einem späteren Zeitpunkt noch einen Nachtermin geben.“ Und so funktioniert es...
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 10 Karriere Was macht die Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement aus? Das fragten wir unsere derzeitigen Auszubildenden Nick Kuhn [Bild oben] im zweiten und Leon Decker [Bild unten] im ersten Ausbildungsjahr. Wie seid ihr auf die Ausbildung beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim aufmerksam geworden? Nick: Wir wollten beide eine Ausbildung machen, bei der man Organisation, Verantwortung und Teamarbeit verbinden kann – und dabei gleichzeitig etwas Sinnvolles für die Umwelt tut. Über Ausbildungsbörsen und Empfehlungen sind wir schließlich auf den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb aufmerksam geworden. Nach dem ersten Kennenlernen war uns schnell klar: Das passt einfach! Was gefällt euch besonders an eurer Ausbildung und welche Aufgaben machen euch am meisten Spaß? Leon: Die Mischung aus Büroarbeit und Praxis gefällt uns besonders gut. Kein Tag ist wie der andere – wir haben Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern, übernehmen Verwaltungsaufgaben und bekommen spannende Einblicke in die Abläufe des Betriebs. Außerdem ist das Team echt klasse: Man wird ernst genommen, bekommt Unterstützung und darf auch selbst Verantwortung übernehmen. Nick: Vor allem die Aufgaben, bei denen man den Überblick behalten und organisatorisch mitdenken muss. Es ist schon toll, wenn am Ende alles reibungslos funktioniert. Natürlich gibt es auch stressige Phasen – wenn das Telefon oft klingelt oder mehrere Dinge gleichzeitig anstehen. Aber das macht die Arbeit spannend! Was würdet ihr jemandem raten, der sich auch für diese Ausbildung interessiert, und wo seht ihr euch nach der Ausbildung Leon: Seid offen und neugierig! Traut euch, Fragen zu stellen, und bringt euch aktiv ein. Man lernt hier unglaublich viel – fachlich und persönlich. Wer motiviert ist und Spaß an der Arbeit hat, wird hier richtig gut gefördert. Wir beide können uns gut vorstellen, weiter im Kreisabfallwirtschaftsbetrieb zu arbeiten, zum Beispiel in der Gebührenstelle oder im Personalbereich. Die Ausbildung bietet viele Möglichkeiten – und man hat hier wirklich eine sichere Zukunftsperspektive. Informationen zur Ausbildung Kaufmann bzw. Kauffrau für Büromanagement – diese Ausbildung bietet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seit mehreren Jahren an. In dieser abwechslungsreichen Ausbildung lernen die Auszubildenden alle wichtigen Büro- und Verwaltungsaufgaben kennen – von der Organisation des Büroalltags über die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern bis zur Bearbeitung von Rechnungen und Personalunterlagen. Sie erhalten einen umfassenden Einblick in die Arbeitsabläufe eines modernen öffentlichen Betriebs und arbeiten in einem engagierten Team, das sich für Umwelt- und Ressourcenschutz einsetzt. Die praxisnahe Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Der betriebliche Teil der Ausbildung findet dabei überwiegend in der Verwaltung am Schmittenplatz in Mergelstetten statt, die Berufsschule ist in Heidenheim. Weitere Infos zum Inhalt der Ausbildung gibt es unter Arrow-circle-right abfall-hdh.de/skb. Jetzt bewerben! Du interessierst Dich für eine Ausbildung zur Kauffrau bzw. zum Kaufmann für Büromanagement? Dann bewerbe dich direkt unter bewerbung@abfallhdh.de. Für weitere Fragen rund um die Ausbildung ist Ellen Weger unter 07321 9505-33 zu erreichen. Ausbildung mit Perspektiven Kaufmann oder Kauffrau für Büro- management ist ein spannender Beruf. Wie die Ausbildung beim Kreis- abfallwirtschaftsbetrieb aussieht, erklären Nick und Leon im Interview.
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 11 Service Meine Mülltonnen wurden nicht geleert – was nun? Gelegentlich kommt es vor, dass aus unvorhergesehenen Gründen die Abfuhr nicht wie geplant stattfinden konnte. Bitte lassen Sie in diesem Fall Ihre nicht geleerten Mülltonnen stehen und kontaktieren Sie unser Service-Center unter MOBILE-ALT 07321 9505-0. Wo erhalte ich einen Sammelterminkalender? Einen Sammelterminkalender für Ihren Standort können Sie mit unserem Online-Tool ganz einfach selbst generieren und als PDF-Datei herunterladen: Arrow-circle-right abfall-hdh.de/stk Wie bestelle ich eine Mülltonne? Mülltonnen können Sie telefonisch unter MOBILE-ALT 07321 9505-0 oder schriftlich bestellen. Dazu den Antrag für die Bestellung unter Arrow-circle-right abfall-hdh.de/sam herunterladen und ausgefüllt per E-Mail an gebuehren@abfall-hdh.de senden – oder per Post zuschicken. Wie stelle ich einen Spermüllantrag? Bitte stellen Sie einen Sperrmüllantrag immer schriftlich – entweder über die mit Ihrem Sammelterminkalender verteilte Sperrmüllkarte im Postkartenformat oder online über Ihr Kundenkonto Arrow-circle-right abfall-hdh.de/skk. Zur Registrierung benötigen Sie den aktuellen Abfallgebührenbescheid mit Buchungszeichen und Zugangscode / Passwort. Warum dürfen Biokunststofftüten nicht in die Biotonne? Der Zersetzungsprozess der Biokunststofftüten ist viel länger als der Rotteprozess im Biokompostwerk. Deshalb können trotz größter Sorgfalt kleine Teilchen der Tüten im fertigen Kompost enthalten sein. Tipp: Den Bioabfall in Zeitungspapier wickeln oder Papiertüten nutzen. An wen wende ich mich bei Fragen zum Gelben Sack? Für die Sammlung und weitere Fragen rund um den Gelben Sack sind die Dualen Systeme zuständig. Im Landkreis Heidenheim ist die Firma WRZ Hörger GmbH & Co. KG, Sontheim, mit dem Einsammeln der Gelben Säcke beauftragt. Bei Fragen oder Reklamationen zur Sammlung bitte direkt an WRZ Hörger wenden: MOBILE-ALT 07325 9606-0. Ich habe mein Passwort für das Kundenkonto vergessen! Dann nutzen Sie die Funktion „Passwort vergessen“ im Kundenportal Arrow-circle-right abfall-hdh.de/skk. Sie erhalten anschließend eine E-Mail mit einem neuen Einmal-Zugangscode an die von Ihnen hinterlegte E-Mail-Adresse und können damit wieder ein neues Passwort vergeben. Ist die Abgabe in der Problemstoffsammelstelle kostenlos? Grundsätzlich ja. Abgaben in haushaltsüblichen Mengen sind kostenlos. Alles darüber hinaus wird in Rechnung gestellt. Die Abgabe eines Feuerlöschers ist kostenpflichtig (10 € / Stück). Was muss ich bei einem Umzug beachten? Bei einem Umzug innerhalb des Landkreises nehmen Sie Ihre Mülltonnen am besten mit. Sie werden an der alten oder neuen Adresse geleert. Teilen Sie uns den Umzug aber bitte mit! Ganz wichtig ist es, dass Sie sich in allen anderen Fällen rechtzeitig mit uns in Verbindung setzen: bei der Übernahme der Tonnen des Vorbesitzers / Vormieters, bei der Nutzung von Gemeinschaftstonnen an der neuen Adresse, beim Wegzug aus dem Landkreis, bei der Weitergabe der Tonne an den Nachmieter / neuen Besitzer und zur Rückgabe der Tonne. Mehr Infos Arrow-circle-right abfall-hdh.de/sut Auf alle Fragen eine Antwort Die korrekte Abfallentsorgung ist nicht immer ganz einfach. Viele Infos und Antworten auf Ihre Fragen finden Sie auf unserer Website – und die wichtigsten kompakt auf dieser Seite. Viele weitere Fragen und Antworten finden Sie auf unserer Website unter Arrow-circle-right abfall-hdh.de/sfa. Dort gibt es unter Arrow-circle-right abfall-hdh.de/sdl auch viele Informationen sowie Formulare und Anträge zum Herunterladen. Und ein großes Abfall-ABC hat Antworten auf die Frage „Wo entsorge ich was“: Arrow-circle-right abfall-hdh.de/saw
ZUKUNFT – Ausgabe 2026 12 Aktuell Das gilt für gewerbliche Abfälle Neben den Haushalten werden auf Grundlage der Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises Heidenheim und der Gewerbeabfallverordnung auch Gewerbebetriebe zur Abfallgebühr veranlagt. Dazu zählt alles vom Handelsbetrieb über das produzierende Gewerbe und Dienstleistungsunternehmen bis zu Hotels und Krankenhäusern. Bereits am Anfallort sind verwertbare Abfälle wie Papier, Glas, Metall, Kunststoff oder Holz zu trennen. Der Restmüll und Bioabfall muss über die öffentliche Müllabfuhr entsorgt werden. Dafür werden Mülltonnen zwischen 60 und 1 100 Liter Volumen für Restmüll sowie 60 bis 240 Liter beim Bioabfall zur Verfügung gestellt. Ein Mindestbehältervolumen wird anhand der Beschäftigten bzw. Bettenzahl für jeden Betrieb bzw. jede Einrichtung vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb festgelegt. Zu beachten ist ein Sonderfall: Wird eine Immobilie vom Eigentümer oder Mieter sowohl als Wohnung als auch zu gewerblichen Zwecken genutzt, kann bei einem geringen Müllaufkommen auf eine gewerbliche Mülltonne verzichtet und die Hausmülltonne mitgenutzt werden. Jedoch muss dabei sichergestellt sein, dass die Entsorgung des Hausmülls nicht beeinträchtigt wird. Für diese Mitbenutzung wird eine Mindestgebühr von 73,68 € im Jahr erhoben. So erreichen Sie uns: Die Abfallgebühren 2026 All diese Leistungen beinhalten die Abfallgebühren: hBereitstellung und Nutzung der Mülltonnen hSammeln und Entsorgen von Restmüll hSammeln und Verwerten von Bioabfall hSammeln und Verwerten von Altpapier hSammeln und Entsorgen von Problemstoffen aus Haushalten hNutzung der 15 Wertstoff-Zentren im Landkreis hSperrmüllservice hElektrogeräteabholung hSammeln und Verwerten von Gartenabfällen und Christbäumen hAufräumen und Reinigen der Containerstandorte hAbfallberatung Private Haushalte Gewerbliche Behältergebühr PLUS Gewichtsgebühr 60 l Restmüll Restmüll 0,15 € pro Kilo 107,88 € 1 Pers. 61,68 € 6-7 129,72 € 2-3 89,40 € 8-9 143,16 € 4-5 111,84 € > 10 147,60 € 189,72 € 327,12 € 1.203,84 € (14-tägig) 2.106,84 € (7-tägig) Bioabfall Bioabfall 0,10 € pro Kilo 81,72 € 130,80 € 228,96 € – 120 l 240 l 1100 l Schmittenplatz 5 89522 Heidenheim 07321 9505-0 info@ abfall-hdh.de www.abfall- hdh.de Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim Heidenheim, den 06.03.2026 Kreisabfallwirtschaftsbetrieb-Postfach 1530-89505 Heidenheim 888589 00009a Carina Muster Musterweg 44 89555 Steinheim Frau May Kontaktzeiten: Mo. - Do. Telefon: 07321 / 95 05-15 E-Mail: H.Pappe@abfall-hdh.de Abfallgebührenbescheid Buchungszeichen: 5.0150.888589 (Bitte bei jeder Zahlung oder Rückfrage angeben) Zur online-Anmeldung www.abfall-hdh.de Zugangscode: ZU7Mv7j jcbZ8XRwBkgi8jcbZ ZlXZgQbKbNsfPZlXZ ccbSWwPTuQTuuaaaP wz:p:XgqJcka4Y0BP LKacNQ���D0fiKW58 QRx9Pd3fyuk9869U2 4F;R32Nfa9LZgegI0 jRtLas87ZJmi8YEfP SccbotqKNr8jbo9X Zs:ZNXhprUBXyqog: ucSZooPHuyL;6TJ90 Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Sprechzeiten Bankverbindungen: Schmittenplatz 5 Mo - Do 08.00 - 12.00 Uhr Kreissparkasse Heidenheim Heidenheimer Volksbank eG 89522 Heidenheim Mo - Di 14.00 - 16.30 Uhr IBAN: DE89 6325 0030 0000 8341 11IBAN: DE06 6329 0110 0331 0800 01 Fax (0 73 21) 95 05-47 Do 14.00 - 17.30 Uhr BIC: SOLADES1HDH BIC: GENODES1HDH www.abfall-hdh.de Fr 08.00 - 12.30 Uhr Eigenbetrieb des Landkreises Heidenheim Sehr geehrte Frau Muster, auf der Grundlage der Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises Heidenheim berechnen wir Ihnen folgende Abfallgebühren. Eine detaillierte Berechnung finden Sie auf der Rückseite bzw. den nachfolgenden Seiten. Die Beträge werden unter Angabe unserer Gläubiger-ID DE85ZZZ00000954762 und der Mandatsreferenz 5.0150.888589_001 zur jeweils angegebenen Fälligkeit vom Konto mit der IBAN DE99 9999 9999 9999 9999 99 bei der Kreissparkasse Heidenheim (BIC SOLADES1 HDH) abgebucht. Hinweis zum Datenschutz im Anwendungsbereich der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) Die Informationen zum Datenschutz – insbesondere zu den Informationspflichten bei der Erhebung personenbezogener Daten nach Artikel 13 und 14 DSGVO – sind auf der Internetseite des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs Heidenheim unter www.abfall-hdh.de eingestellt. Mit freundlichen Grüßen Ihr Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Abfallgebühren 2025 - Gutschrift -10,85€ Abfallgebühren 2026 66,92€ Forderungen aus bisherigen Veranlagungen 0,00€ Gesamtbetrag 56,07 € Zahlungsplan Gebühren fällig zum 09.04.2026 33,46€ 01.07.2026 22,61€ Summe 56,07€ Die Gewerbegebühren gelten für Gewerbebetriebe, Organisationen, Arztpraxen, Steuerberatungsbüros, kirchliche und öffentliche Einrichtungen wie Behörden, soziale Einrichtungen, Gaststätten, Vereine usw. +
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