ZUKUNFT – Ausgabe 2026 8 Für Juniorinnen & Junioren Umweltbildung, das ist die Vermittlung von Hintergrundwissen sowie praktischer Handlungskompetenzen rund um den Umgang mit der Natur und den zur Verfügung stehenden Ressourcen – und beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seit Herbst 2024 das Thema von Susanne Mönig. „Auf verständliche Art und Weise wollen wir aufzeigen, wie unser tägliches Verhalten die Umwelt beeinflusst und wie jeder und jede Einzelne unter anderem durch richtiges Trennen, Vermeiden und Verwerten von Abfällen einen nützlichen Beitrag leisten kann“, erklärt sie ihre Aufgabe, für die sie mit ihrem Background in Wirtschaftspsychologie und Fokus auf Marketing bestens vorbereitet ist. Besonders in Kindergärten und Schulen spielt Umweltbildung dabei eine wichtige Rolle, ist sie überzeugt: „Bereits die Kleinsten erlernen spielerisch den Umgang mit Abfall und begreifen, dass Abfall zum Leben einfach dazugehört.“ Das gilt umso mehr, je lebendiger und ansprechender die Botschaft vermittelt wird. Umweltbildung mit Mitmachcharakter Zu den Schwerpunkten von Susanne Mönigs Arbeit gehört daher die Planung und Durchführung von geeigneten Angeboten für junge Zielgruppen in Zusammenarbeit mit pädagogischen Lehrkräften, die Entwicklung von leicht verständlichen Informations- und Bildungsmaterialien sowie die Organisation von Aktionen rund um die Themen Abfallvermeidung, Recycling und Ressourcenschonung. Erwähnenswert sind hierbei einige Beispiele aus ihrer Praxis: Einblicke in die Mülltrennung erhalten Kinder und Jugendliche interaktiv durch das Sortieren von Müll in die richtigen Abfallbehälter. Durch Rätsel und Quizformate wird auf spielerische Weise sichtbar, welches Wissen rund um Abfall und Recycling bereits vorhanden ist. Mitmachaktionen wie die jährliche Kreisputzete – dieses Jahr vom 9. bis 21. März – vermitteln, welche zentrale Bedeutung Umweltverschmutzung und Abfallentsorgung haben. Und nicht zuletzt sind da die Auftritte von ZaPPaloTT und seinem Magischen Umwelttheater [Bild oben]. Sie sind 2026 vom 9. bis 11. Juni in der Heidenheimer Stadtbibliothek zu sehen mit gekonnter Clownerie und etwas Zauberei – Bildung, die einfach Spaß macht. Vor Ort mehr erfahren Umweltbildung endet aber nicht mit dem Schulabschluss. Und so bietet die Abfallberatung für Groß und Klein auch Führungen durch die betriebseigenen Entsorgungsanlagen. Seit Februar 2025 ist das die Aufgabe von Maria-Isabel Perez Ramos, die bereits auf mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Entsorgungsbranche zurückblicken kann. „Wir erklären den Besuchergruppen altersgerecht und anschaulich, wie die Verwertung des Abfalls funktioniert und was mit Abfall passiert, der nicht recycelt werden kann“, erläutert sie. Führungen sind aber nicht ihre einzige Aufgabe, denn sie kümmert sich außerdem um die Abfallberatung per Telefon und vor Ort, die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in den Wertstoff-Zentren sowie um verschiedene Projekte, wie etwa Informationsstände oder regionale Müllprojekte. So war sie zuletzt mit Susanne Mönig bei „Rein in die Tonne, aber richtig“ in der Oststadt mit von der Partie. Und das voller Begeisterung, denn die beiden sind „stolz darauf, Teil einer nachhaltigen Abfallwirtschaft zu sein, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit motivierten und wissbegierigen kleinen – und großen – Menschen“. Umweltbildung mit Spaß Kinder und Jugendliche früh an das Thema Abfall und Abfallvermeidung heranzuführen – das ist die Aufgabe, der sich zwei Mitarbeiterinnen des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs verschrieben haben.
RkJQdWJsaXNoZXIy NDU5MjM=