Logo
Bild
verkleinerte Darstellung Standard-Darstellung
Druckversion dieser Seite
Aktuelles


17.10.2017
Schüler lernen Nachhaltigkeit

Umweltbildung, Abfallvermeidung, die richtige Trennung von Wertstoffen und der Wiederverwertung sind wichtige Ziele, die der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb in den Schulen verankern möchte. Den schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen frühzeitig zu erlernen, ist in der heutigen, gerade auch vom Klimawandel immer stärker betroffenen Welt, wichtig. Ziel ist es, den Schülern die Augen zu öffnen im Umgang mit Ressourcen. Was kann ich persönlich dafür tun, dass weniger Rohstoffe verbraucht werden? Denn jeder kann durch sein Handeln dazu beitragen, verantwortungsvoll mit den Ressourcen umzugehen. Ganz gleich, ob bei nachwachsenden Rohstoffen wie Holz oder endlichen wie Erdöl und Metallen, die in den Handys verbaut werden.
In der Grundschule in Niederstotzingen hat jetzt Lothar Hänle vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb den interessierten Schülerinnen und Schülern die ökologischen Vorteile einer längeren Nutzungszeit von Handys erläutert. Sind doch Handys eng mit der Schulwelt der Kinder verknüpft. Ohne Handy ist der Alltag vieler Schüler kaum noch vorstellbar. Anhand mitgebrachter Handys wurde  besprochen, dass viele wertvolle Rohstoffe in den kleinen Mobiltelefonen stecken. Etwa Kupfer und Gold, Metalle also, die über ein umweltgerechtes Recycling zurückgewonnen werden sollten. Allein vierzig Handys enthalten in etwa so viel Gold wie eine ganze Tonne Golderz. Dabei verstauben  Millionen alter, ausgedienter Handys, Smartphones und Tablets in den Schubladen der Haushalte. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit ist vor allem der sorgsame Umgang mit den verwendeten Metallen, wie seltenen Erden, wichtig.  Und diese werden künftig zu den knappen Rohstoffen gehören, da die Produktion neuer Smartphones enorme Mengen der hierfür notwendigen Rohstoffe verschlingt. Werden doch allein in Deutschland rund 35 Millionen neue Handys jährlich gekauft. Hinzu kommt, dass die Mobiltelefone durchschnittlich gerade einmal 18 Monate genutzt  und dann bereits durch ein neueres Modell ersetzt werden. Und das, obwohl Handys durchaus eine Lebensdauer von sieben Jahren erreichen können.
Gemeinsam wurde daher auch mit den Schülern erarbeitet, wodurch die Lebensdauer von Handys und Akkus erhöht werden kann. Also das Handy lange und stromsparend nutzen, Leerlauf vermeiden, nicht benötigte Funktionen deaktivieren, nachts ausschalten, das Ladegerät herausziehen, den Akku schonen, Defekte reparieren lassen und immer eine Schutzhülle verwenden. Und tauschen oder verschenken, wenn doch ein neues Handy gekauft wird.  
Spielerisch setzten sich die  Kinder zum Abschluss noch mit dem Müll-Logo des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes auseinander. Die Farben und Symbole wurden interpretiert. Und der Stellenwert von Sonnenenergie, grünen Wiesen und nachwachsenden Wäldern sowie sauberem Wasser erörtert. Die Schüler malten noch das farbige Müll-Logo aufs Papier und suchten nach einem passenden Slogan, um für eine lange Nutzungsdauer des Handys zu werben.
Bei einer nachfolgenden Unterrichtseinheit soll dann auch das Wertstoff-Zentrum in Niederstotzingen besucht werden. Dort können ausrangierte Handys abgegeben werden. Diese werden dann umweltgerecht recycelt. Denn neben den wertvollen Metallen gibt es auch schadstoffhaltige Bauteile wie Akku oder Display. Und auch  Flammschutzmittel gilt es umweltfreundlich zu entsorgen.

09.10.2017
Gewinner ermittelt

Aus über 300 abgegebenen Gewinnspielen wurden drei glückliche Gewinnerinnen ausgelost.

Diese sind:

  1. Preis - Gutschein zum Einkauf in Nattheim für 100 €:  
    Frau Luise Grüner aus Nattheim
  2. Preis - Gutschein zum Einkauf in Nattheim für 70 €:   
    Sonja Horsch aus Steinweiler
  3. Preis Gutschein zum Einkauf in Nattheim für 50 €:  
    Martina Frey aus Heidenheim

 

Herzlichen Glückwunsch!

05.10.2017
Tolle Aussicht für Gipfelstürmer

Normalerweise ist der Blick vom Rinderberg auf der stillgelegten Deponie tabu für die Öffentlichkeit. Beim Tag der offenen Tür war das jetzt anders. Das gesamte Deponiegelände stand offen. Hunderte von Besuchern konnten feiern, sich informieren und gut unterhalten. Obwohl es morgens ordentlich nieselte und stürmte, riss am Nachmittag der Besucherstrom nicht ab. Immer wieder kamen Familien, um einen Blick hinter den Zaun dieser Einrichtung zu werfen. Gleich im Eingangsbereich stand ein Zelt mit Infostand. Auf Stellwänden wurde die Geschichte der Abfallentsorgung erläutert.  Die Kinder bekamen vom Team des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes bunte Luftballons,  konnten bei einem Fühlparcours in bereitgestellten, aber abgedeckten Eimern mittels Griffloch verschiedene Wertstoffe ertasten. Als kleines Geschenk gab‘s  zudem Mülltonnenspitzer für die Kleinen.

Die Großen drehten dagegen munter am Glücksrad, um Kuchen und Kaffee zu gewinnen. Bestaunt wurde auch der ausgestellte Fuhrpark des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs mit Unimog, LKW, Radlader, Greifer und vielem mehr.  Auf dem Weg zum Gipfel  kamen die Besucher dann an sechs Stationen samt Tafeln vorbei, wo Mitarbeiter Fragen zum Deponiegas, zum Niederschlagswasser, zur Photovoltaikanlage, zu den Abfallablagerungen, zum Aufbau der Oberflächenabdeckung oder zu den Schafen auf der Deponie beantworteten.

Ein Feiertagsausflug mit der Familie auf die Müllkippe? Vor 34 Jahren hätten sich viele Besucher wohl bei diesem Angebot nur an die Stirn getippt. Doch wissen die Bürger heute um den Stellenwert einer geordneten Abfallentsorgung. Und das Interesse an diesen Einrichtungen ist groß. Aufmerksam werden die Tafeln gelesen. Die Besucher erfahren, dass derzeit jährlich rund 260.000 Kubikmeter Deponiegas abgesaugt und an der Fackelanlage verbrannt werden. Und zwar über ein Rohrleitungssystem von 3.848 Meter Länge.  31 Gasbrunnen gibt es auf der Deponie. Die Oberflächenabdichtung sorgt dafür, dass kein Niederschlag mehr in den Deponiekörper eindringt. Die gesamte Deponieoberfläche wurde 1991 und von 2010 bis 2014 abgedichtet. Knapp 110.000 Quadratmeter. Insgesamt wurden bei der Baumaßnahme rund 370.000 Tonnen Boden- und Profilierungsmaterial verbaut. Allein 198.000 Tonnen unbelasteter Rekultivierungsboden wurde benötigt. Aufschlussreich auch, dass das Gras mit dem Abfall nicht in Berührung kommt. Grund: Die Wurzeln des Grases reichen nicht durch die eineinhalb Meter dicke Erdschicht und Oberflächenabdichtung, mit denen der Abfall abgedeckt ist. Schadstoffe können nicht mehr nach oben entweichen und werden durch das Sickerwasser nur nach unten transportiert.

Heute sind zudem 7.040 Solarmodule für die Photovoltaikanlage aufgebaut. Damit können rund 530 drei Personen- Haushalte mit Strom versorgt werden. Es gibt eine Bürgerbeteiligung mit etwa 550 Anteilen. Durch den Einsatz dieser Photovoltaikanlage werden rund tausend Tonnen Kohlendioxid jährlich eingespart.

„Ohne unsere versierten Deponiefachleute und den Willen zum größtmöglichen Schutz der Umwelt, wäre unser Deponie-Gelände heute nicht das, was es jetzt ist. Nämlich ein Vorzeigeprojekt für eine hervorragend gelungene Rekultivierung. Immerhin sind auf dem 10,5 Hektar großen Deponiegelände 1,84 Millionen Kubikmeter Abfall abgelagert worden. In 34 Jahren Deponiebetrieb entstand ein 55 Meter hoher Hügel. Wer sich auf den Weg zum Gipfel gemacht hat, der hat selbst sehen können,  dass der wieder begrünte Rinderberg sich jetzt wieder bestens in das schöne Landschaftsbild rund um Nattheim einfügt, “ betont Betriebsleiter Wolfgang Forner, den es freut, dass gerade viele Nattheimer Bürger auf die Deponie gekommen sind.

Auf dem informativen Weg nach oben wurden die Gäste dann bei der extra aufgebauten Berghütte vom Verein Ramensteiner e.V. bewirtet, der hierfür auch umweltgerecht das Geschirrmobil des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes nutzte. Die zahlreichen Gipfelstürmer  konnten sich schlussendlich  von der atemberaubenden Rundumsicht ganz oben auf dem 612 Meter hohen Rinderberg überzeugen. Und wer wollte, durfte bei der dort aufgebauten Fotostation kostenlos ein Sofortbild als Erinnerungsfoto über diesen einmaligen Gipfelturm mit nach Hause nehmen.

20.09.2017
Wo Müll zu Strom wird

Was passiert mit dem Restmüll, nachdem dieser in der Mülltonne gelandet ist? Um den Weg des Restmülls nachzuverfolgen, organisierte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb einen Ausflug nach Ulm. 24 Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Giengen machten sich per Bus auf den Weg zum Ulmer Müllheizkraftwerk. Schon auf der Hinfahrt wurden  Fragen rund um die Abfallwirtschaft im Landkreis Heidenheim diskutiert. Auch, dass  die gute  Zusammenarbeit zwischen dem Ulmer Müllheizkraftwerk und dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim für beide Seiten viele Vorteile bietet. Lothar Hänle vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb betonte den hohen Stellenwert einer geordneten Abfallentsorgung im Landkreis, was allseits auf große Zustimmung stieß. Im Donautal angekommen, übernahm Richard Scharf vom MHKW Ulm die Führung. Er erläuterte kenntnisreich die Geschichte des Kraftwerks, den Betrieb der Anlage und ihre technischen Daten. Der anschließende Rundgang durch das Kraftwerk vermittelte den Besuchern  Einblicke in alle Bereiche des Betriebes: von der Entladehalle über den Müllbunker bis zum Containerbahnhof. Sie erfuhren, dass im Müllbunker etwa zweitausend Tonnen Restmüll Platz haben. Und bei der Müllverbrennung keine Zugabe von Heizöl nötig ist. Jährlich werden rund 160.000 Tonnen Müll verbrannt, wobei nur geringe Mengen an Abfällen - wie 2690 Tonnen Flugasche und 210 Tonnen Filterkuchen - unter Tage beseitigt werden. Interessant auch, dass ein freiwilliges Umweltmonitoring praktiziert wird. Mittels Boden- und Fichtennadelproben lassen sich mögliche Einflüsse von Schadstoffen auf die Umwelt nachweisen. Fazit der Messungen: Das MHKW hat keinen messbaren negativen Einfluss auf die Umwelt. Und es liegt bei den Emissionen deutlich unter den genehmigten Grenzwerten. Zum Abschluss wurde die Giengener Besuchsgruppe dann noch auf die Waage gestellt und gewogen, genauso wie jeder ankommende Müllwagen. Der informative Besuch fand viel Zustimmung bei allen Beteiligten. Fazit: „Des machet mir gleich wieder im nächsten Jahr.“

 

10.08.2017
Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 

03.08.2017
Waldemar Waldmaus im KiGa

 

Gespannt lauschten die Kinder aus dem Evangelischen Kindergarten Gussenstadt dem Müll-Märchen mit Waldemar Waldmaus.  Lothar Hänle und Ramona Stegmeier vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb  gelang es, mit einer kurzweiligen Lesung über den außergewöhnlichen Mäuserich Waldemar und dessen tollen Müll-Abenteuern im Wald, die Kinder zu fesseln. Anhand der Geschichte wurde den Kindern nochmals bewusst, dass zerbrochene Glasflaschen, Plastiktüten, alte Kaugummis, ausgelutschte Schnuller oder gar Altöl nichts im Wald verloren haben. Denn viele Tiere leiden unter herumliegendem Müll, der natürlich auch der  Natur sehr schadet. Die Kinder lernten, dass Altöl ins Grundwasser sickern kann und wertvolles Trinkwasser verschmutzt. Dass viele Waldtiere Plastik mit Nahrung verwechseln oder sich an Scherben und anderen Abfällen verletzen können. Zum Abschied hat die Hauptfigur Waldemar Waldmaus natürlich alle Kindergartenkinder ganz toll gelobt für deren Bereitschaft, künftig noch besser darauf zu achten, dass kein Abfall im Wald zurückbleibt. Und dass es ganz wichtig ist, die Natur und die Umwelt vor Verschmutzungen zu schützen. Nebenbei konnten die Kinder auch zeigen, was sie bereits über richtige Mülltrennung wissen. Anhand von Postern wurden kurz  die verschiedenen Tonnen, wie Bio-, Restmüll-  und Papiertonne sowie der Gelbe Sack vorgestellt und was dort jeweils hinein kommt.  Das Team vom Evangelischen Kindergarten hatte alles bestens vorbereitet. Und so erlebten die Kinder einen schönen  Nachmittag, bei dem sie spielerisch lernten, was  Abfälle sind. Und dass die Menschen, wo immer möglich, unnötigen Müll vermeiden sollten. Auf diesem Weg möchte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bereits den Kindergartenkindern nachhaltig vermitteln, wie wichtig es ist, Abfälle zu vermeiden. Und dort, wo dennoch welche anfallen,  diese  richtig zu trennen, damit  die enthaltenen Wertstoffe anschließend auch recycelt werden können.  Als weitere Anregung das Thema Abfall mit den Kindern spielerisch aufzugreifen, gab’s für die Erzieherinnen noch eine Mappe mit einer netten Kurzgeschichte zur Abfalltrennung mit Robin dem Rohstoffretter. Dieser Vorlesetext enthält Begriffe, die auf  kleinen Aufklebebögen als Bilder abgebildet sind und auf die unterschiedlichen Mülltonnen, die als Poster verteilt werden, von den Kinder aufgeklebt werden können, Dieser vertiefende Einstieg  soll das Thema Abfalltrennung nachhaltig und zugleich unterhaltsam bei den Kindern  verankern. Die fertigen Poster können zu einem Riesenplakat zusammengefügt und im Raum aufgehängt werden. Und auch eine Vorlage für einen kleinen Abschluss-Song „Wo kommt der Abfall“  hin ist in der Mappe drin. 

01.08.2017
Umweltbewusstsein gehört ins Reisegepäck

Ganz gleich, ob  Abfälle richtig getrennt und umweltgerecht entsorgt werden oder kurz  geduscht wird statt lange zu baden. Dieses ressourcenschonende Verhalten, das in den heimischen vier Wänden praktiziert und eingespielt ist, sollte gerade im südlichen Europa, also in den beliebten sommerlichen Urlaubsregionen, beibehalten werden. Grund: Gerade dort, wo wir uns als Touristen am Meer und Strand entspannen, ist das Wasser oft knapp und sollte nicht verschwendet werden. Und auch am Urlaubsort sollte kein unnötiger Müll oder unnötige Abgase die Umwelt belasten. Wer mit dem Flugzeug anreist, sollte darauf achten, so wenig Gepäck wie nötig mitzunehmen. Denn je geringer das Transportgewicht, so geringer auch die umweltbelastenden Emissionen. Noch vor dem Urlaubs-Autoverkehr und der Infrastruktur in den Unterkünften, sind es die Flugreisen, die beim Ausstoß von Kohlendioxid-Emissionen mit Abstand ganz vorne liegen. Deshalb gilt als Faustregel: Je näher das Urlaubsziel, desto weniger wird die Umwelt belastet. Warum nicht einmal die rauen Felsen und wildromantischen Täler, die kargen Wacholderheiden und dichten Wälder der heimatlichen Schwäbischen Alb erkunden. Sie zählen zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands. Die Schwäbische Alb ist die höhlenreichste Region Deutschlands und zeichnet sich aus als Wiege der Menschheit, wo die ältesten Kunstwerke der Menschheit ausgegraben worden sind. Aber auch im weiteren Umfeld von etwa 800 Kilometern gibt es Urlaubsziele, die alles bieten, was Fernreisen versprechen. Wasser, Strand, andere Sprachen und Kulturen. Wer mit Bus oder  Bahn anreist oder für die Urlaubsreise gleich auf den Fahrradsattel umsteigt, verhält sich natürlich vorbildlich. Wenngleich die Urlaubsalternative Schrebergarten, Balkon oder Wohnungstausch noch besser abschneidet im Blick auf vermeidbare Umweltbelastungen. Wer dennoch mit dem Auto fährt, kann sein Gewissen entlasten, indem er ein voll besetztes Auto steuert. Sind doch unter ökologischen Gesichtspunkten Flugreisen wie auch Kreuzfahrten zumeist weitaus umweltbelastender. Wer zudem auf Umweltzertifikate und Labels umweltschonender Reiseangebote achtet, tut ein Übriges, um mit gutemn Gewissen in die schönsten Wochen des Jahres zu starten. Die Webseite „Label-online“ bietet einen Überblick zu den Zertifikaten und Labeln.

„Übrigens gibt es eine Orientierungshilfe für einen nachhaltigen Urlaub  im Inlandstourismus. Die Umweltdachmarke Viabono zertifiziert umwelt- und klimafreundlichen Tourismus in Deutschland. Und auch Travelife und TourCent setzen auf einen nachhaltigen Tourismus, indem sie umweltschonende Anbieter zertifizieren. Eine große, weltweite Auswahl umweltverträglicher Reisen wird auch über das „Forum anders Reisen“ vorgestellt“, informiert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb..

30.05.2017
Annahme im Wertstoff-Zentrum erweitert

In jedem Drucker, Fax- oder Kopiergerät sind sie in den unterschiedlichsten Ausführungen zu finden: Tonerkartuschen, Tonerpatronen oder Trommeleinheiten. Irgendwann sind sie leer und müssen ausgetauscht werden. Zwar gibt es häufig Rücknahmesysteme, trotzdem landen aber noch viel zu viele leere Kartuschen und Patronen in der Restmülltonne. 

„Dadurch werden wertvolle Rohstoffe und Ressourcen wie Erdöl, Eisen und Aluminium verschwendet. Denn Tonerkartuschen und Tintenpatronen können nicht nur wieder verwertet, sondern zum Teil sogar wieder aufbereitet und wiederverwendet werden“, erläutert Abfallberater Markus Nüsseler vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Aber dafür müssen sie erst einmal getrennt gesammelt werden. Dabei ist die getrennte Sammlung sogar Pflicht, wenn die Tonerkartuschen und Druckerpatronen zum Beispiel mit einem Chip, Sensor oder einer LED-Statusanzeige zur Kommunikation mit dem Drucker oder zur Füllstandskontrolle ausgestattet sind. Dann fallen sie in den Anwendungsbereich des Elektrogesetzes.

Um die Abgabe der leeren Kartuschen und Patronen vor allem beim Anfall geringer Mengen zu erleichtern, hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb sein Dienstleistungs-angebot erweitert. Tonerkartuschen und Tintenpatronen werden ab sofort nicht nur in der Problemstoffsammelstelle des Entsorgungszentrums Mergelstetten und beim Umweltmobil, sondern auch in jedem Wertstoff-Zentrum des Landkreises kostenfrei angenommen. Auch Kleingewerbebetriebe können diesen Service nutzen. „Fallen allerdings größere Mengen an Kartuschen und Patronen an, sollte mit uns Kontakt aufgenommen werden“, so Nüsseler.  „Gibt gar mal das komplette Fax-, Kopiergerät oder der Drucker seinen Geist auf, sollte vor der Entsorgung auch an die Entnahme der Kartuschen und Patronen gedacht werden“, so Nüsseler weiter.

Die Vorbereitung zur Wiederverwendung und die Wiederverwertung der Kartuschen und Patronen übernimmt das Recyclingunternehmen Cartridge-Space.

Die Standorte und Öffnungszeiten der Wertstoff-Zentren sind hier zu finden. Auch telefonische Auskünfte erteilt Markus Nüsseler gerne unter 07321-9505-16.

12.05.2017
Mülldrache im Anflug

 

Margitta R. Kleber, frühere Initiatorin der Dreck -weg Donnerstag-Gruppe in Giengen, startete jetzt ein  Kindergarten-Projekt. Ziel ist es, die Kinder spielerisch an die Themen Umwelt und Abfälle heranzuführen. Ist doch für Kinder als Einstieg in dieses wichtige Thema einer verantwortungsvollen Abfallentsorgung gerade eine kurze, abenteuerliche Geschichte hervorragend geeignet.

Mit ihrem  Umwelt-Märchen „Ein Leuchtturm der besonderen Art“, dessen Symbolfigur ein großer, grüner Plüsch-Drachen ist, möchte Margitta Kleber gemeinsam mit den Leiterinnen der Kindergärten die Kinder für eine müllfreie Umwelt begeistern. „Dieses Projekt ist eine tolle Sache, die auch wir gerne begleiten“, betont Wolfgang Forner, Betriebsleiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

Für das Projekt mit dem Titel: „Happy Dragon – Mülldrache im Anflug“ sollen zunächst alle Kindergärten in Giengen gewonnen werden. Bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch ist die Aktion von Margitta R. Kleber den Leiterinnen der Giengener Kindergärten vorgestellt worden.

Damit die Kinder auch aktiv mitmachen können, gibt’s einerseits ein Blatt zum Ausmalen, in dem  die Konturen des Drachens aufgemalt sind. Andererseits einen Phantasie Leuchtturm, der eigenständig kreiert werden darf.

Mit von der Partie ist auch der Naturfreunde Verein, der im Blick auf Migrationskinder Fotos gemacht hat, um die Szenen aus dem Märchen anschaulich zu illustrieren. Auch kann auf diese Weise ein Wort wie Leuchtturm für diejenigen Kinder bildlich umgesetzt werden, die mit der Sprache in Deutschland noch nicht so vertraut sind. So werden die Kinder spielerisch mit dem Thema Müll und den Konsequenzen einer achtlosen Wegwerfmentalität vertraut gemacht.

Wenn die Kindergartenleiterinnen und Erzieherinnen das Märchen vorgelesen haben, kann das Thema Abfälle  nochmals aufgegriffen und  vertieft werden. Bei Bedarf werden die Erzieherinnnen hierbei vom Kreisabfallwirtschaftbetrieb unterstützt.

10.05.2017
Biotonnenkontrolle beginnt wieder

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb kontrolliert Inhalte der Biotonnen auf Fehlwürfe
– Nur störstofffreier Bioabfall ist guter Bioabfall

 „Nach wie vor müssen wir leider feststellen, dass  Biotonnen teils aus Unwissenheit, aber auch beabsichtigt, falsch befüllt werden“, berichtet Wolfgang Forner, Betriebsleiter beim  Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim.

Bei diesen Fehlwürfen handelt  es sich hauptsächlich um Plastiktüten, Windeln oder mit Restmüll gefüllte Plastiktüten. Plastiktüten, auch die so genannten biologisch abbaubaren Plastiktüten sowie alle Fehlwürfe müssen im Biokompostwerk in Mergelstetten aufwendig herausgesiebt und als Restmüll entsorgt werden.

Aus den Bioabfällen wird Kompost für die Landwirtschaft hergestellt. Um den Kompost auf den Feldern ausbringen zu können, muss dieser frei von Fremdstoffen sein.  Der Kompost aus dem Mergelstetter Kompostwerk ist ein geprüfter Qualitätskompost und besitzt das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. Er unterliegt  laufenden Qualitätskontrollen durch ein unabhängiges Institut. Die Qualität kann jedoch nur gesichert werden, wenn in erster Linie die Qualität der Bioabfälle stimmt. Doch die Fehlwürfe stören nicht nur den Prozess der Kompostierung, sondern sie können auch die Qualität des Kompostes mindern.

Deshalb werden nun  wieder verstärkt regelmäßige Kontrollen der Biotonnen durchgeführt. In der nächsten Woche stehen Kontrollen in verschiedenen Straßen von Giengen an.  Dabei wird der Inhalt der bereitgestellten Biotonnen kontrolliert.

Biotonnen, die falsch befüllt bereitgestellt wurden, bekommen einen Infoflyer „Stop“ angehängt. Auf diesem Flyer ist angekreuzt, welches Material nicht in die Biotonne gehört.  Und im Flyer wird nochmals erläutert, was in die Biotonnen darf und was nicht. Zusätzlich schreibt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die betroffenen Haushalte zeitnah an. Sollte sich bei späteren Kontrollen herausstellen, dass die Biotonne weiterhin falsch  befüllt wird, dann hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die Möglichkeit, die Tonnen zu sperren. Dies hat zur Folge, dass die betroffenen Biotonnen nicht mehr geleert werden.

„Ziel dieser Aufklärungsaktion ist es, Bioabfälle mit möglichst geringem Störstoffanteil zu sammeln. Nur mit gutem Eingangsmaterial kann auch guter Kompost hergestellt werden“, betont Wolfgang Forner, Leiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

 

In die Biotonne dürfen alle organische Abfälle aus den Haushalten wie Speise- und Lebensmittelreste, Kaffeefilter, Teebeutel, Obst-, Nuss- und Eierschalen. Auch Gartenschnitt, Baum- und Heckenschnitt, Laub- und Nadelstreu, Schnitt- und Topfblumen und unbehandelte Holzwolle.
Nicht in Biotonne gehören Plastiktüten und Folien, Milch- und Getränkekartons, behandeltes Holz, beschichtetes Papier, Glas, Keramik, Metall, Textilien, Windeln oder Tierkadaver.

Weitere Auskünfte erteilt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter 07321 9505-16.

15.02.2017
Nicht alles passt ins Altglas

Behälterglas gehört nicht in den Restmüll, sondern in den Altglascontainer. Doch nicht alle Gläser und mit Glas gefertigten Produkte gehören in den Altglascontainer. Falsch einsortierte Gegenstände wie Glühbirnen oder Porzellanteller beeinflussen die Scherbenqualität und damit den Recyclingprozess. Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt. 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

Und noch ein Hinweis:
Die Glascontainer werden regelmäßig geleert. Sollte einmal einer überfüllt sein, rufen Sie uns unter 07321 9505-0 an. Wir veranlassen dann eine Leerung.

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

27.01.2017
Überblick über eigene Vorräte behalten

Spargel zu Weihnachten und Erdbeeren zu Ostern. Das heißt lange Transportwege und hohen Energieverbrauch. Vor allem dann, wenn die Lebensmittel mit dem Flugzeug eingeflogen werden. Wer auf Weintrauben aus Südafrika verzichtet, die immerhin 10 000 Flugkilometer hinter sich haben, tut etwas gegen Kerosinverbrauch und Kohlendioxidanstieg. Aber selbst Waren, die umweltfreundlicher per Schiff transportiert werden, verursachen ein Mehr an Kohlendioxid und Schwefeldioxid. Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, der sollte auf heimische Lebensmittel zurückgreifen, am besten saisonal. Lokale Wochenmärkte bieten sich geradezu an. Dadurch werden Luftverschmutzung und Lärmbelästigung verringert und Energie gespart. Sie helfen damit auch kleineren, oftmals naturnahen Höfen. Zudem werden Arbeitsplätze und Lehrstellen vor Ort gesichert, gerade in der Landwirtschaft und im Handwerk. „Kurze Wege für Obst und Gemüse heißt auch, dass mehr Qualität und Frische auf den Tisch kommt“, so der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.
Dennoch sollte immer auch darauf geachtet werden, dass nur Lebensmittel eingekauft werden, die man verbraucht. Nahrungsmittelverschwendung ist nicht zu rechtfertigen. So werden in Deutschland etwa 500 000 Tonnen Brot jährlich weggeworfen. Rund zehn Prozent des deutschen Hausmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln. Allein das Essen, das in Europa wegschmissen wird, könnte zweimal reichen, um weltweit alle Hungernden zu ernähren. Wer bewusster mit Lebensmitteln umgeht, vermeidet also nicht nur unnötige Abfälle, sondern hat einen eigenen finanziellen Vorteil. Laut einer Studie der Universität Stuttgart wirft im Durchschnitt jeder Bundesbürger jährlich 86, Kilo Lebensmittel weg. Und das macht bis zu 250 Euro jährlich pro Person. Bei einem Vierpersonenhaushalt summiert sich das eben mal auf rund 940 Euro.
Für einen verantwortungsvollen Konsum von Lebensmitteln gibt es ein paar Tipps: Seinen Einkauf gezielt planen. Am besten nicht hungrig einkaufen. Am Abend kein volles Sortiment beim Bäcker oder im Gemüseregal einfordern. Lebensmittel auch kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kaufen, wenn diese schnell verbraucht werden. Und selbst überprüfen, ob ein Nahrungsmittel auch kurz nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar ist. Geöffnete Lebensmittel sollten gut verpackt werden. Und immer richtig lagern. Im Kühlschrank kommt Fisch und Fleisch auf die unterste Ablage. Denn kalte Luft fällt nach unten. Milchprodukte darüber, Käse und Speisereste, Senf, Dressings und Feinkost in die oberste Ablage. Obst und Gemüse gehören ins Gemüsefach. Obgleich das Gemüsefach ganz unten ist, liegen hier die Temperaturen bei etwa sechs bis neun Grad. Grund: Über dem Gemüsefach ist eine Glasplatte, die kalte Luft und Feuchtigkeit abhält. Und noch ein Tipp: Produkte mit jüngerem Verfallsdatum nach vorn räumen, damit diese als erstes verbraucht werden.

27.12.2016
Sammlung Altkleider wird eingestellt

Im Dezember werden zum letzten Mal die roten Altkleider- und grünen Schuhsäcke bei den Straßensammlungen mitgenommen. Die vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim beauftragten Vereine und Organisationen werden ab Januar 2017 nur noch das bereitgestellte Papier und Kartonagen einsammeln.

Altkleider und Schuhe können in allen Wertstoff-Zentren des Landkreises abgegeben werden.

Kleiderkammern - Mit gut erhaltener Bekleidung Gutes tun!

Über noch tragbare und gut erhaltene Bekleidung freuen sich die sozialen Einrichtungen im Landkreis Heidenheim. Das Weitergeben gebrauchter Bekleidung in nächster Nähe ist das ökologisch Sinnvollste, denn es gibt keine langen Transportwege, die Lebensdauer der Kleidungen  werden verlängert und somit Ressourcen geschont.

Kleiderkammern im Landkreis:
• „kleiderglück“, Marktstraße 47, 89537 Giengen
• DRK-Kleiderkammer, Schlosshaustraße 98, 89518 Heidenheim
• Diakonie-Laden, Hauptstraße 88, 89518 Heidenheim

08.06.2016
Wohin mit Wertstoffen?

„Wißt ihr, warum das Glas nach Farben getrennt gesammelt wird?“, fragt Abfallberater Markus Nüsseler die Grundschüler des Gerstetter Bildungszentrums, die mit ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf das Gerstetter Wertstoff-Zentrum besuchen.

Richtig, durchsichtiges Glas kommt in den  Weißglas-Container. Der ist ausschließlich für durchsichtiges Glas bereitgestellt. Und gerade bei durchsichtigem Glas ist es wichtig, dass es keine Fehlwürfe mit farbigem Glas gibt. Wer sich unsicher ist, wohin etwa blaues, richtig weißes oder gelbes Glas  gehört, ist beim Container für Grünglas richtig. Denn bei der Aufbereitung von Grünglas stören andere Farben am Geringsten. Dass der Kauf von Mehrweg-Glasflaschen aus der Region ökologisch sinnvoll ist, liegt daran, dass diese bis zu 50-Mal wiederbenutzt werden können, bevor sie zum ersten Mal eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche werden. Allerdings sollte wegen des Gewichtes der Transportweg kurz sein und gezielt Mehrweg- statt Einwegflaschen gekauft werden

Auch was zu den Verkaufsverpackungen zählt und in den gelben Sack gehört wurde kurz besprochen.  Shampoo- und Spülmittelflaschen, Becher von Milchprodukten, Milchkartons und Suppenbeutel, Tuben und Schokoladenfolien, Spraydosen und Schraubdeckel gehören in den gelben Sack.

Nicht so klar war den aufmerksamen Schülern dagegen, was alles zu den Nichtverpackungskunststoffen zählt, wie etwa Eimer, Wannen, Wäschekörbe, Blumentöpfe, Plastikkleiderbügel, Gießkannen oder Kinderspielzeug. Da diese Dinge keine Verpackungen sind, gehören sie nicht in den gelben Sack, sondern ins Wertstoff-Zentrum.

Batterien, Akkus sowie Knopfzellen können ebenfalls in allen Wertstoff-Zentren abgegeben werden. Aber auch so genannte Hochenergiebatterien, wie Lithiumbatterien aus Werkzeugen oder Laptops landen immer häufiger im Wertstoff-Zentrum. Die Pole der ausgedienten Lithiumbatterien sollten dabei bereits zuhause mit Klebeband abgeklebt und dann zum Wertstoff-Zentrum gebracht werden, um einen sicheren Transport zu gewährleisten und einen Kurzschluss zu vermeiden.

Mit dem Besuch auf dem Gerstetter Wertstoff-Zentrum konnte die Grundschüler ihr Wissen über Abfälle, die richtige und sortenreine Trennung sowie den sorgfältigen Umgang mit Rohstoffen weiter vertiefen. Haben sie doch in ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf eine engagierte Pädagogin, die schon  viele Aspekte im Blick auf Abfälle und Wertstoffe im Unterricht behandelt hat. Und etwa auch beim gemeinsamen Basteln von Weihnachtsschmuck, manche ausrangierten Materialien nochmals wiederverwendete. Dazuhin gibt’s ein Frühstück in der Schule, bei dem Abfälle vermieden werden. Klar auch, dass Stofftaschen in der Schule zum Einsatz kommen. Ist doch jede Plastiktüte, die nicht produziert wird ein Plus für die Umwelt. Vorbildlich auch die Teilnahme der Klasse an der Kreisputzete, wo den eifrigen Teilnehmern noch die leckeren Müslitaler in Erinnerung sind, die  als kleines Dankschön ausgeteilt wurden.

Zum Abschluss gab’s für  die wissbegierigen Besucher des Wertstoff-Zentrums ein kleines Präsent.  Spendierte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb doch noch kurzerhand Brezeln für die engagierten Experten/Innen in Sachen Mülltrennung.


Impressum
Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim   |   Schmittenplatz 5   |   89522 Heidenheim   |   Telefon 07321 9505-0