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Aktuelles


16.06.2017
Wie wär’s mit verschenken

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb hat seine „Gebrauchtbörse“ gut etabliert. Ziel dieser Internetplattform ist es, unnötigen Abfall zu vermeiden. Gerade dann, wenn gut funktionierende Gegenstände nicht mehr gebraucht werden. Aber es viel zu schade ist, dass diese weggeworfen werden. Andererseits gibt es Menschen, die vielleicht genau diese Gegenstände gut gebrauchen können. Für diese Fälle gibt es eben die Gebrauchtbörse des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

Die Einwohner des Landkreises haben hier eine Plattform, verschiedenste Gegenstände im Internet per Inserat zu verschenken. Oder nach bestimmten Dingen per Inserat zu suchen. Alle Inserate sind kostenlos. Und können auch mit einem aktuellen Foto des jeweiligen Gegenstandes veröffentlicht werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gegenstände verschenkt werden. Wer möchte, kann mit einem weiteren Klick seine Anzeige auch in der kommenden Samstagsausgabe der HZ und in dem darauffolgenden Mittwoch in der Neuen Woche sowie online auf dem Online Portal der HZ unter der Rubrik „Die gute Tat“ kostenfrei veröffentlichen.

„Insgesamt haben wir seither knapp 2.100 Inserate über unsere Internetseite abgewickelt. Das sind in der Woche durchschnittlich etwa elf Einträge. Die Rückmeldung der Kunden ist durchweg positiv. Die meisten Gegenstände, die verschenkt werden, wechseln meist innerhalb weniger Tage ihren Besitzer“, so Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

Die Bedienung ist klar und einfach.Die Gebrauchtbörse ist hier auf der Internetseite abrufbar. Dort findet der Nutzer auf der oberen Navigationsleiste den Eintrag „Gebrauchtbörse“. Ein kurzer Klick auf diesen Punkt und schon ist der Benutzer an der richtigen Stelle.

Hier sind dann zunächst die formellen Dinge zu sehen. Etwa Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise. Anschließend hat man über den Punkt „Eintrag in die Sperrmüllbörse“ die Möglichkeit, die Sachen, die zu verschenken sind oder die gesucht werden, über ein Formular einzugeben. Diese Angaben werden dann für zwei Wochen veröffentlicht und danach automatisch gelöscht.

Um einen besseren Überblick zu haben, sind die Angebote und Gesuche in Kategorien eingeteilt. Beim Eintrag eines Inserates muss der Nutzer angeben, in welcher Kategorie das Inserat veröffentlicht werden soll. Etwa bei Haushaltsgeräten, Haus und Garten oder Computer. Aus den eingetragenen Informationen wird dann eine Anzeige erstellt. Darin erscheinen Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Absenders sowie die Bezeichnung und  Beschreibung des gesuchten respektive angebotenen Gegenstandes. Name und Adresse sind auch anzugeben, werden jedoch nicht veröffentlicht.

30.05.2017
Annahme im Wertstoff-Zentrum erweitert

In jedem Drucker, Fax- oder Kopiergerät sind sie in den unterschiedlichsten Ausführungen zu finden: Tonerkartuschen, Tonerpatronen oder Trommeleinheiten. Irgendwann sind sie leer und müssen ausgetauscht werden. Zwar gibt es häufig Rücknahmesysteme, trotzdem landen aber noch viel zu viele leere Kartuschen und Patronen in der Restmülltonne. 

„Dadurch werden wertvolle Rohstoffe und Ressourcen wie Erdöl, Eisen und Aluminium verschwendet. Denn Tonerkartuschen und Tintenpatronen können nicht nur wieder verwertet, sondern zum Teil sogar wieder aufbereitet und wiederverwendet werden“, erläutert Abfallberater Markus Nüsseler vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Aber dafür müssen sie erst einmal getrennt gesammelt werden. Dabei ist die getrennte Sammlung sogar Pflicht, wenn die Tonerkartuschen und Druckerpatronen zum Beispiel mit einem Chip, Sensor oder einer LED-Statusanzeige zur Kommunikation mit dem Drucker oder zur Füllstandskontrolle ausgestattet sind. Dann fallen sie in den Anwendungsbereich des Elektrogesetzes.

Um die Abgabe der leeren Kartuschen und Patronen vor allem beim Anfall geringer Mengen zu erleichtern, hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb sein Dienstleistungs-angebot erweitert. Tonerkartuschen und Tintenpatronen werden ab sofort nicht nur in der Problemstoffsammelstelle des Entsorgungszentrums Mergelstetten und beim Umweltmobil, sondern auch in jedem Wertstoff-Zentrum des Landkreises kostenfrei angenommen. Auch Kleingewerbebetriebe können diesen Service nutzen. „Fallen allerdings größere Mengen an Kartuschen und Patronen an, sollte mit uns Kontakt aufgenommen werden“, so Nüsseler.  „Gibt gar mal das komplette Fax-, Kopiergerät oder der Drucker seinen Geist auf, sollte vor der Entsorgung auch an die Entnahme der Kartuschen und Patronen gedacht werden“, so Nüsseler weiter.

Die Vorbereitung zur Wiederverwendung und die Wiederverwertung der Kartuschen und Patronen übernimmt das Recyclingunternehmen Cartridge-Space.

Die Standorte und Öffnungszeiten der Wertstoff-Zentren sind hier zu finden. Auch telefonische Auskünfte erteilt Markus Nüsseler gerne unter 07321-9505-16.

12.05.2017
Mülldrache im Anflug

 

Margitta R. Kleber, frühere Initiatorin der Dreck -weg Donnerstag-Gruppe in Giengen, startete jetzt ein  Kindergarten-Projekt. Ziel ist es, die Kinder spielerisch an die Themen Umwelt und Abfälle heranzuführen. Ist doch für Kinder als Einstieg in dieses wichtige Thema einer verantwortungsvollen Abfallentsorgung gerade eine kurze, abenteuerliche Geschichte hervorragend geeignet.

Mit ihrem  Umwelt-Märchen „Ein Leuchtturm der besonderen Art“, dessen Symbolfigur ein großer, grüner Plüsch-Drachen ist, möchte Margitta Kleber gemeinsam mit den Leiterinnen der Kindergärten die Kinder für eine müllfreie Umwelt begeistern. „Dieses Projekt ist eine tolle Sache, die auch wir gerne begleiten“, betont Wolfgang Forner, Betriebsleiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

Für das Projekt mit dem Titel: „Happy Dragon – Mülldrache im Anflug“ sollen zunächst alle Kindergärten in Giengen gewonnen werden. Bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch ist die Aktion von Margitta R. Kleber den Leiterinnen der Giengener Kindergärten vorgestellt worden.

Damit die Kinder auch aktiv mitmachen können, gibt’s einerseits ein Blatt zum Ausmalen, in dem  die Konturen des Drachens aufgemalt sind. Andererseits einen Phantasie Leuchtturm, der eigenständig kreiert werden darf.

Mit von der Partie ist auch der Naturfreunde Verein, der im Blick auf Migrationskinder Fotos gemacht hat, um die Szenen aus dem Märchen anschaulich zu illustrieren. Auch kann auf diese Weise ein Wort wie Leuchtturm für diejenigen Kinder bildlich umgesetzt werden, die mit der Sprache in Deutschland noch nicht so vertraut sind. So werden die Kinder spielerisch mit dem Thema Müll und den Konsequenzen einer achtlosen Wegwerfmentalität vertraut gemacht.

Wenn die Kindergartenleiterinnen und Erzieherinnen das Märchen vorgelesen haben, kann das Thema Abfälle  nochmals aufgegriffen und  vertieft werden. Bei Bedarf werden die Erzieherinnnen hierbei vom Kreisabfallwirtschaftbetrieb unterstützt.

10.05.2017
Biotonnenkontrolle beginnt wieder

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb kontrolliert Inhalte der Biotonnen auf Fehlwürfe
– Nur störstofffreier Bioabfall ist guter Bioabfall

 „Nach wie vor müssen wir leider feststellen, dass  Biotonnen teils aus Unwissenheit, aber auch beabsichtigt, falsch befüllt werden“, berichtet Wolfgang Forner, Betriebsleiter beim  Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim.

Bei diesen Fehlwürfen handelt  es sich hauptsächlich um Plastiktüten, Windeln oder mit Restmüll gefüllte Plastiktüten. Plastiktüten, auch die so genannten biologisch abbaubaren Plastiktüten sowie alle Fehlwürfe müssen im Biokompostwerk in Mergelstetten aufwendig herausgesiebt und als Restmüll entsorgt werden.

Aus den Bioabfällen wird Kompost für die Landwirtschaft hergestellt. Um den Kompost auf den Feldern ausbringen zu können, muss dieser frei von Fremdstoffen sein.  Der Kompost aus dem Mergelstetter Kompostwerk ist ein geprüfter Qualitätskompost und besitzt das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. Er unterliegt  laufenden Qualitätskontrollen durch ein unabhängiges Institut. Die Qualität kann jedoch nur gesichert werden, wenn in erster Linie die Qualität der Bioabfälle stimmt. Doch die Fehlwürfe stören nicht nur den Prozess der Kompostierung, sondern sie können auch die Qualität des Kompostes mindern.

Deshalb werden nun  wieder verstärkt regelmäßige Kontrollen der Biotonnen durchgeführt. In der nächsten Woche stehen Kontrollen in verschiedenen Straßen von Giengen an.  Dabei wird der Inhalt der bereitgestellten Biotonnen kontrolliert.

Biotonnen, die falsch befüllt bereitgestellt wurden, bekommen einen Infoflyer „Stop“ angehängt. Auf diesem Flyer ist angekreuzt, welches Material nicht in die Biotonne gehört.  Und im Flyer wird nochmals erläutert, was in die Biotonnen darf und was nicht. Zusätzlich schreibt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die betroffenen Haushalte zeitnah an. Sollte sich bei späteren Kontrollen herausstellen, dass die Biotonne weiterhin falsch  befüllt wird, dann hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die Möglichkeit, die Tonnen zu sperren. Dies hat zur Folge, dass die betroffenen Biotonnen nicht mehr geleert werden.

„Ziel dieser Aufklärungsaktion ist es, Bioabfälle mit möglichst geringem Störstoffanteil zu sammeln. Nur mit gutem Eingangsmaterial kann auch guter Kompost hergestellt werden“, betont Wolfgang Forner, Leiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

 

In die Biotonne dürfen alle organische Abfälle aus den Haushalten wie Speise- und Lebensmittelreste, Kaffeefilter, Teebeutel, Obst-, Nuss- und Eierschalen. Auch Gartenschnitt, Baum- und Heckenschnitt, Laub- und Nadelstreu, Schnitt- und Topfblumen und unbehandelte Holzwolle.
Nicht in Biotonne gehören Plastiktüten und Folien, Milch- und Getränkekartons, behandeltes Holz, beschichtetes Papier, Glas, Keramik, Metall, Textilien, Windeln oder Tierkadaver.

Weitere Auskünfte erteilt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter 07321 9505-16.

15.02.2017
Nicht alles passt ins Altglas

Behälterglas gehört nicht in den Restmüll, sondern in den Altglascontainer. Doch nicht alle Gläser und mit Glas gefertigten Produkte gehören in den Altglascontainer. Falsch einsortierte Gegenstände wie Glühbirnen oder Porzellanteller beeinflussen die Scherbenqualität und damit den Recyclingprozess. Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt. 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

Und noch ein Hinweis:
Die Glascontainer werden regelmäßig geleert. Sollte einmal einer überfüllt sein, rufen Sie uns unter 07321 9505-0 an. Wir veranlassen dann eine Leerung.

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

27.01.2017
Überblick über eigene Vorräte behalten

Spargel zu Weihnachten und Erdbeeren zu Ostern. Das heißt lange Transportwege und hohen Energieverbrauch. Vor allem dann, wenn die Lebensmittel mit dem Flugzeug eingeflogen werden. Wer auf Weintrauben aus Südafrika verzichtet, die immerhin 10 000 Flugkilometer hinter sich haben, tut etwas gegen Kerosinverbrauch und Kohlendioxidanstieg. Aber selbst Waren, die umweltfreundlicher per Schiff transportiert werden, verursachen ein Mehr an Kohlendioxid und Schwefeldioxid. Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, der sollte auf heimische Lebensmittel zurückgreifen, am besten saisonal. Lokale Wochenmärkte bieten sich geradezu an. Dadurch werden Luftverschmutzung und Lärmbelästigung verringert und Energie gespart. Sie helfen damit auch kleineren, oftmals naturnahen Höfen. Zudem werden Arbeitsplätze und Lehrstellen vor Ort gesichert, gerade in der Landwirtschaft und im Handwerk. „Kurze Wege für Obst und Gemüse heißt auch, dass mehr Qualität und Frische auf den Tisch kommt“, so der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.
Dennoch sollte immer auch darauf geachtet werden, dass nur Lebensmittel eingekauft werden, die man verbraucht. Nahrungsmittelverschwendung ist nicht zu rechtfertigen. So werden in Deutschland etwa 500 000 Tonnen Brot jährlich weggeworfen. Rund zehn Prozent des deutschen Hausmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln. Allein das Essen, das in Europa wegschmissen wird, könnte zweimal reichen, um weltweit alle Hungernden zu ernähren. Wer bewusster mit Lebensmitteln umgeht, vermeidet also nicht nur unnötige Abfälle, sondern hat einen eigenen finanziellen Vorteil. Laut einer Studie der Universität Stuttgart wirft im Durchschnitt jeder Bundesbürger jährlich 86, Kilo Lebensmittel weg. Und das macht bis zu 250 Euro jährlich pro Person. Bei einem Vierpersonenhaushalt summiert sich das eben mal auf rund 940 Euro.
Für einen verantwortungsvollen Konsum von Lebensmitteln gibt es ein paar Tipps: Seinen Einkauf gezielt planen. Am besten nicht hungrig einkaufen. Am Abend kein volles Sortiment beim Bäcker oder im Gemüseregal einfordern. Lebensmittel auch kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kaufen, wenn diese schnell verbraucht werden. Und selbst überprüfen, ob ein Nahrungsmittel auch kurz nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar ist. Geöffnete Lebensmittel sollten gut verpackt werden. Und immer richtig lagern. Im Kühlschrank kommt Fisch und Fleisch auf die unterste Ablage. Denn kalte Luft fällt nach unten. Milchprodukte darüber, Käse und Speisereste, Senf, Dressings und Feinkost in die oberste Ablage. Obst und Gemüse gehören ins Gemüsefach. Obgleich das Gemüsefach ganz unten ist, liegen hier die Temperaturen bei etwa sechs bis neun Grad. Grund: Über dem Gemüsefach ist eine Glasplatte, die kalte Luft und Feuchtigkeit abhält. Und noch ein Tipp: Produkte mit jüngerem Verfallsdatum nach vorn räumen, damit diese als erstes verbraucht werden.

27.12.2016
Sammlung Altkleider wird eingestellt

Im Dezember werden zum letzten Mal die roten Altkleider- und grünen Schuhsäcke bei den Straßensammlungen mitgenommen. Die vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim beauftragten Vereine und Organisationen werden ab Januar 2017 nur noch das bereitgestellte Papier und Kartonagen einsammeln.

Altkleider und Schuhe können in allen Wertstoff-Zentren des Landkreises abgegeben werden.

Kleiderkammern - Mit gut erhaltener Bekleidung Gutes tun!

Über noch tragbare und gut erhaltene Bekleidung freuen sich die sozialen Einrichtungen im Landkreis Heidenheim. Das Weitergeben gebrauchter Bekleidung in nächster Nähe ist das ökologisch Sinnvollste, denn es gibt keine langen Transportwege, die Lebensdauer der Kleidungen  werden verlängert und somit Ressourcen geschont.

Kleiderkammern im Landkreis:
• „kleiderglück“, Marktstraße 47, 89537 Giengen
• DRK-Kleiderkammer, Schlosshaustraße 98, 89518 Heidenheim
• Diakonie-Laden, Hauptstraße 88, 89518 Heidenheim

08.06.2016
Wohin mit Wertstoffen?

„Wißt ihr, warum das Glas nach Farben getrennt gesammelt wird?“, fragt Abfallberater Markus Nüsseler die Grundschüler des Gerstetter Bildungszentrums, die mit ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf das Gerstetter Wertstoff-Zentrum besuchen.

Richtig, durchsichtiges Glas kommt in den  Weißglas-Container. Der ist ausschließlich für durchsichtiges Glas bereitgestellt. Und gerade bei durchsichtigem Glas ist es wichtig, dass es keine Fehlwürfe mit farbigem Glas gibt. Wer sich unsicher ist, wohin etwa blaues, richtig weißes oder gelbes Glas  gehört, ist beim Container für Grünglas richtig. Denn bei der Aufbereitung von Grünglas stören andere Farben am Geringsten. Dass der Kauf von Mehrweg-Glasflaschen aus der Region ökologisch sinnvoll ist, liegt daran, dass diese bis zu 50-Mal wiederbenutzt werden können, bevor sie zum ersten Mal eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche werden. Allerdings sollte wegen des Gewichtes der Transportweg kurz sein und gezielt Mehrweg- statt Einwegflaschen gekauft werden

Auch was zu den Verkaufsverpackungen zählt und in den gelben Sack gehört wurde kurz besprochen.  Shampoo- und Spülmittelflaschen, Becher von Milchprodukten, Milchkartons und Suppenbeutel, Tuben und Schokoladenfolien, Spraydosen und Schraubdeckel gehören in den gelben Sack.

Nicht so klar war den aufmerksamen Schülern dagegen, was alles zu den Nichtverpackungskunststoffen zählt, wie etwa Eimer, Wannen, Wäschekörbe, Blumentöpfe, Plastikkleiderbügel, Gießkannen oder Kinderspielzeug. Da diese Dinge keine Verpackungen sind, gehören sie nicht in den gelben Sack, sondern ins Wertstoff-Zentrum.

Batterien, Akkus sowie Knopfzellen können ebenfalls in allen Wertstoff-Zentren abgegeben werden. Aber auch so genannte Hochenergiebatterien, wie Lithiumbatterien aus Werkzeugen oder Laptops landen immer häufiger im Wertstoff-Zentrum. Die Pole der ausgedienten Lithiumbatterien sollten dabei bereits zuhause mit Klebeband abgeklebt und dann zum Wertstoff-Zentrum gebracht werden, um einen sicheren Transport zu gewährleisten und einen Kurzschluss zu vermeiden.

Mit dem Besuch auf dem Gerstetter Wertstoff-Zentrum konnte die Grundschüler ihr Wissen über Abfälle, die richtige und sortenreine Trennung sowie den sorgfältigen Umgang mit Rohstoffen weiter vertiefen. Haben sie doch in ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf eine engagierte Pädagogin, die schon  viele Aspekte im Blick auf Abfälle und Wertstoffe im Unterricht behandelt hat. Und etwa auch beim gemeinsamen Basteln von Weihnachtsschmuck, manche ausrangierten Materialien nochmals wiederverwendete. Dazuhin gibt’s ein Frühstück in der Schule, bei dem Abfälle vermieden werden. Klar auch, dass Stofftaschen in der Schule zum Einsatz kommen. Ist doch jede Plastiktüte, die nicht produziert wird ein Plus für die Umwelt. Vorbildlich auch die Teilnahme der Klasse an der Kreisputzete, wo den eifrigen Teilnehmern noch die leckeren Müslitaler in Erinnerung sind, die  als kleines Dankschön ausgeteilt wurden.

Zum Abschluss gab’s für  die wissbegierigen Besucher des Wertstoff-Zentrums ein kleines Präsent.  Spendierte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb doch noch kurzerhand Brezeln für die engagierten Experten/Innen in Sachen Mülltrennung.


Impressum
Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim   |   Schmittenplatz 5   |   89522 Heidenheim   |   Telefon 07321 9505-0