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Aktuelles


10.06.2024
Bitte beachten!

Am 22.06.2024 ist die Grüngut-Annahme in Großkuchen geschlossen.

 

Um Beachtung wird gebeten.


05.06.2024
Bitte beachten!

Der Grüngutcontainer am Standort Dettingen bleibt am 15.06.2024  geschlossen, weil Zufahrt nicht möglich ist.

 

Um Beachtung wird gebeten.

 

28.05.2024
„Deutschland trennt. Du auch?“

Was gehört in den gelben Sack?

Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebes informieren am Freitag, 7. Juni in der Marktstraße in Giengen sowie am Samstag, den 8. Juni am Eugen-Jaeckle-Platz in Heidenheim und am Samstag, 15. Juni im Entsorgungszentrum mit attraktiven Aktionsständen

Ziel der Kampagne ist es, die Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien zu erleichtern. Und zwar, indem den Bürgern - ohne erhobenen Zeigefinger - Tipps und Hinweise gegeben werden, wie eine korrekte und damit umweltfreundliche Trennung der verschiedenen Materialien klappt. Die Dualen Systeme werden als Hingucker einen etwa drei Meter hohen Verpackungsturm bereitstellen. Und am Freitagnachmittag zudem das Maskottchen der Aktion, den Trenn-Bär. Mit im Gepäck hat der Trenn-Bär ein Glücksrad, damit gerade die Kinder, aber auch die Erwachsenen, das eine oder andere gewinnen können. Neben dieser Aufklärungsaktion im Blick auf Leichtverpackungen für den gelben Sack wird das Team des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes neben dem Thema Verpackungsabfälle auch das Thema Bioabfälle aufgreifen, um Fragen zur Biotonne zu klären.   

Was gehört in die Biotonne? Wie vermeide ich unangenehme Gerüche? Warum dürfen kompostierbare Kunststofftüten nicht in die Biotonne? Fragen wie diese beantwortet das Team des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes bei dieser Kampagne.

Die Aktion wirbt mithin auch für sortenreinen Bioabfall. Gehören doch angeblich biologische abbaubare Kunststofftüten oder gar Plastiktüten oder mit abgelaufenen Lebensmitteln gefüllte Gläser keinesfalls in die Biotonne. Kunststofftüten können zudem nicht vollständig aussortiert werden und landen als Kleinstpartikel im Kompost. Warum Papiertüten nehmen? Papiertüten zerreißen meist schon im Müllfahrzeug. Spätestens im Kompostwerk – in der dort eingesetzten Siebtrommel – öffnet sich die Papierbeutel und lässt seinen Inhalt frei. Innerhalb der wenigen Wochen, die der Kompost und die Papiertüten in der Rottehalle im Kompostwerk sind, werden diese komplett aufgelöst. Und so kommt es zu keinen ungewünschten Papierresten im Kompost.  Ziel der Aktion ist also, die Bürger dafür zu gewinnen, dass nur störstofffreier Bioabfall in die Biotonne kommt. „Während die Verbraucher Glas in den Glascontainern und Papier über die Papiertonnen vorbildlich trennen, gibt es beim Bioabfall noch Luft nach oben. Nicht kompostierbare Materialien wie Plastik, Glasscherben, Gummi oder Lederreste müssen mit hohem Aufwand aussortiert werden. Denn wer möchte schon Blumenerde mit Plastikstückchen im Garten oder im Blumenkasten auf dem Balkon haben“, wirbt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb um richtig getrennten Bioabfall. „Natürlich sind diese Abfall-Themen für uns beim Abfallwirtschaftsbetrieb unsere tägliche Arbeit bei den Gesprächen mit ratsuchenden Einwohnern. Andererseits gibt uns diese Kampagne eine gute Gelegenheit, mit diversen XXL- Verpackungen, sozusagen als auffälligen Eye-Catchern, noch stärker die nötige Aufmerksamkeit vor Ort zu bekommen. Und auf diesem Weg noch mehr Menschen fürs richtige Mülltrenne zu motivieren. Toll ist es natürlich auch, wenn bei dieser Gelegenheit der eine oder die andere BürgerIn kritisch die Menge des eigenen Abfalls hinterfragen, ob da nicht manches vermieden werden kann. Denn unsere Kernbotschaft lautet: Der beste Abfall ist der, der gar nicht entsteht. Und falls doch, dann bitte sachgerecht getrennt und gesorgt“, ermuntert Bereichsleiterin Bärbel Hörger vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. 

15.05.2024
Umweltbewusstsein gehört ins Reisegepäck

Wie Sie klimafreundlich reisen und was Sie unterwegs noch tun können, um die Umwelt zu schonen, dazu ein paar Tipps und Hinweise des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes. Zunächst: Ganz gleich, ob Abfälle richtig getrennt oder umweltgerecht entsorgt werden. Dieses umweltfreundliche Verhalten, das in den heimischen vier Wänden praktiziert und eingespielt ist, sollte doch auch im Urlaub beherzigt werden. Das ist auch beim Umgang mit Wasser, etwa beim Duschen, zu beachten.  Grund: Gerade dort, wo wir uns als Touristen am Meer und Strand entspannen, ist das Wasser oft knapp. Es  unnötig zu verschwenden sollte mithin vermieden werden. Auch Golfplätze in Trockengebieten bieten da ein negatives Beispiel, ebenso wie so genannte Offroadtouren, die die Natur belasten. Kurzum: Auch am Urlaubsort sollte kein unnötiger Müll oder unnötige Abgase die Umwelt verschmutzen. Wer  Einwegverpackungen links liegen lässt und Mehrwegverpackungen kauft, zeigt, dass ihm die Natur nicht gleichgültig ist. Schließlich sollte man sich auch nicht darauf verlassen, dass Abfälle am Strand immer beseitigt werden. Verblüffen Sie doch mal ihre Nachbarn, indem Sie Ihren Müll selbst wieder mitnehmen. Wer mit dem Flugzeug anreist, sollte darauf achten, so wenig Gepäck wie nötig mitzunehmen. Denn je geringer das Transportgewicht, desto geringer die umweltbelastenden Emissionen.  Es gilt dies Faustregel: Je näher das Urlaubsziel, desto weniger wird die Umwelt belastet. Warum nicht einmal die unmittelbare Umgebung ein bisschen besser kennenlernen. Die famosen  Felsenformationen und wildromantischen Täler, die kargen Wacholderheiden und dichten Wälder unserer  heimatlichen Schwäbischen Alb erkunden. Sie zählen zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands. Eine Kraftquelle, die Lebensfreude und Energie liefert, das ist zweifelsohne diese schöne Natur. Kleine Paddeltouren per Kanu auf der Brenz im Eselsburger Tal oder ein Waldspaziergang – neudeutsch Waldbaden – laden ebenfalls dazu ein, die Heidenheimer Brenzregion noch besser kennenzulernen.  Die Schwäbische Alb ist die höhlenreichste Region Deutschlands und zeichnet sich aus als Wiege der Menschheit, wo die ältesten Kunstwerke der Menschheit ausgegraben worden sind.  Einfach mal hier, sozusagen vor der Haustüre rausgehen. Ganz gleich ob mit geschnürten Wanderschuhen oder per Velo. Viele Touren in der Heidenheimer Brenzregion sind großartig. Und bieten viele Ausblicke in eine Landschaft, die bisweilen wie ein Postkartenmotiv anmutet. Vor allem wenn man bereit ist, die Natur vor Ort ganz bewusst wahrzunehmen, sich aus dem Alltag entführen zu lassen. Und spannende kleine Abenteuer an Lone und Hürbe, Brenz oder Egau zu erleben  

Aber auch im weiteren Umfeld von etwa 800 Kilometern gibt es Urlaubsziele, die alles bieten, was Fernreisen versprechen. Wasser, Strand, andere Sprachen und Kulturen. Wer mit Bus oder Bahn anreist oder für die Urlaubsreise gleich auf den Fahrradsattel umsteigt, verhält sich vorbildlich. Wenngleich die Urlaubsalternative Schrebergarten, Balkon oder Wohnungstausch noch besser abschneidet, gerade  im Blick auf vermeidbare Umweltbelastungen. Wer dennoch mit dem Auto fährt, kann sein Gewissen entlasten, indem er ein voll besetztes Auto steuert. „Wer zudem auf Umweltzertifikate und Labels umweltschonender Reiseangebote achtet, tut ein Übriges, um mit gutem Gewissen in die schönsten Wochen des Jahres zu starten“, ermuntert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Einwohner des Landkreises Heidenheim, denen die Zukunft des Planeten und der Heimatregion am Herzen liegt.  

17.04.2024
Buchsbaumzünsler - Was tun?

Wenn der Buchsbaumzünsler zuschlägt und sich die Raupen gefräßig über Hecken und Sträucher hermachen, dann sehen die befallenen Pflanzen meist gelblich-beige aus. Auch haben sie meist keine Blätter mehr und sind von den Raupen oftmals eingesponnen. Ist ein Strauch bereits stark befallen, ist es ratsam, diesen abzuschneiden und schnell zu entsorgen. Einzelne Zweige können in die Biotonne. Für größere Mengen von befallenen Buchsbäumen oder Buchsbaumhecken ist das Entsorgungszentrum in Mergelstetten die beste Adresse.

Egal bei welcher Entsorgung - Wichtig ist, dass die befallenen Buchsbäume bzw. die abgeschnittenen Zweige in Papiersäcke/-tüten verpackt werden und die Säcke  gut verschlossen werden. So wird vermieden, dass die Raupen weiterverbreitet werden. Auch bei den Grüngutcontainern sowie am neuen Grüngutsammelplatz werden die verpackten Säcke angenommen. Die Anlieferung ist gebührenpflichtig. Je Anlieferung (max. PKW-Anhänger) pauschal 2,50 €.

Bei einer Anlieferung immer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Entsorgungsanlagen über den Inhalt der Säcke informieren. Anlieferungen in Plastiksäcken ist nicht möglich, da die Säcke nicht ausgeleert werden dürfen.

Im Biokompostwerk werden die Raupen, Pilze und Unkrautsamen sicher abgetötet, da das Grüngut und die Bioabfälle bis auf 70° Grad erhitzt werden.   

05.04.2024
Umweltmobil startet im April 2024

Nutzen Sie die Möglichkeit, Problemstoffe umweltgerecht zu entsorgen

In allen elf Städten und Gemeinden macht Mitte April bis Ende Juni das Schadstoffmobil im Landkreis Heidenheim wieder Station, um Problemstoffe aus privaten Haushalten in haushaltsüblichen Mengen kostenlos anzunehmen.

In Schnaitheim an der Kreuzung Albrecht-Dürer Straße/Hans-Holbein-Straße (bei den Glascontainern) startet das Umweltmobil am Freitag, den 19. April. Dort wird es von 10:00  bis 10:30 Uhr stehen.

Die nächste Station in Schnaitheim ist beim Parkplatz der Turn- und Festhalle, – und zwar von 10:45 bis 11:30 Uhr.

Am Samstag, den 20. April ist in Heidenheim Station am Parkplatz Bäuerle (gegenüber Römermuseum) von 8:00 bis 8:45 Uhr.

Anschließend in Mergelstetten beim Sportplatz auf den Reutenen von 9:00 bis 9:30 Uhr.

Dann geht’s zum Parkplatz an der Friedrich Voith-Schule/Damaschkestr. von 9:45 bis 10:30 Uhr.

Nächste Station ist sodann in Oggenhausen auf dem Parkplatz der Turn- und Festhalle von 13.:00 bis 13:30 Uhr. Und in Großkuchen beim Rathaus von 14:00 bis 14:45 Uhr.

 

Am Freitag, den 7. Juni ist nochmal in Schnaitheim Station, und zwar beim Marktkauf bei den Glascontainern von 11:00 bis 12:00 Uhr.

Am Freitag, den 14. Juni steht das Umweltmobil dann am Prakplatz der Karl-Rau Halle von 9:00 bis 10:00 Uhr.

Und am Samstag, den 15. Juni in Heidenheim, am Parkplatz des Werkgymnasium an  der Buswendeplatte von 13:15 bis 13:45 Uhr.

Alle Termine  finden Sie auch in Ihrem Sammelterminkalender für 2024  oder hier.

Angenommen werden Dispersionsfarben, Lacke und andere umweltschädliche Chemikalien von Abbeizmitteln über Klebstoffe und Kosmetika bis hin zu Waschmitteln und WC-Reinigern. Auch können Altmedikamente,  Pflanzenschutzmittel, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Fotochemikalien oder Auto- und Haushaltsbatterien in haushaltsüblichen Mengen abgegeben werden. Allerdings werden auch einige Materialien und Gegenstände bei der Problemstoffsammlung zurückgewiesen. Nicht angenommen werden etwa Zement- und Klebersäcke. Diese Abfälle sind Bauschutt und sind als solche kostenpflichtig im Entsorgungszentrum zu entsorgen. Tabu sind auch Feuerwerkskörper, Munition und Sprengstoff oder gefasste Gase und Druckflaschen ebenso Feuerlöscher.  

 

Was ist bei der Abgabe zu beachten?

Die Stoffe sollten in geschlossenen, möglichst in Originalbehältern angeliefert werden. Wenn möglich bereits vorsortiert. Die Behälter sind so zu beschriften, dass der Inhalt klar bezeichnet ist. Schütten Sie Schadstoffe niemals zusammen, da dies zu chemischen Reaktionen führen kann. Zeigen Sie Verantwortung für Natur und Umwelt. Übergeben Sie Ihre Schadstoffe immer persönlich dem Fachpersonal der Entsorgungsfirma, auch um mögliche Unklarheiten über Art und Herkunft der Stoffe mit dem Personal zu klären. Das Abstellen von Problemstoffen an den Haltepunkten vor Beginn und nach Ende der Sammlung ist verboten. Die Abgabezeiten, in denen das Schadstoffmobil vor Ort ist,  sind einzuhalten. Es besteht kein Anspruch auf Abgabe der Sonderabfälle, wenn die Standzeit des Umweltmobils beendet ist. Schadstoffe dürfen keinesfalls unbeaufsichtigt an den Straßenrand gestellt werden und gehören schon gar nicht in die Natur  oder in die Kanalisation. Schadstoffe sind umweltbelastende Stoffe, die bei unsachgemäßer Entsorgung auch in kleinen Mengen große Schäden für Menschen, Umwelt und Natur anrichten. Sie gehören also auch nicht in den Hausmüll, sondern stets zu einer Schadstoffsammelstelle.

Tipp: Eingetrocknete Dispersionsfarben, d.h. die Farben müssen sich in festem Zustand befinden, können über die Restmülltonne entsorgt werden, da in diesen keine Lösungsmittel mehr enthalten sind.

Problemstoffe aus Gewerbebetrieben werden beim Umweltmobil nicht angenommen. Für Gewerbebetriebe organisiert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb eine separate Sammlung im Herbst, wo diese Problemstoffe dann kostenpflichtig abgegeben werden können. Alle Betriebe werden über diese Aktion vorab schriftlich informiert.

Schadstoffe aus Haushalten können zudem jeweils montags von 8:00 bis 12:00 Uhr und donnerstags von 13:00 bis 17:00 Uhr in haushaltsüblichen Mengen kostenlos in der stationären Problemstoffsammelstelle im Entsorgungszentrum Mergelstetten, Zoeppritzstraße 100, kostenlos abgegeben werden.

Wer Rückfragen zur Problemstoffsammlung hat, kann sich gerne an Markus Nüsseler wenden, der unter der Rufnummer 07321 9503-15 zu erreichen ist.

02.04.2024
Neu: Grüngutsammelplatz in Nattheim

Grüngut-Container werden wieder aufgestellt

 

Ab Samstag, 6. April 2024 stehen wieder die Grüngut-Container vor Ort in den Gemeinden bereit. Meist stehen die 40-Kubikmeter-Container für Gartenabfälle in der Nähe oder im jeweiligen Wertstoff-Zentrum. Auch der Grüngutsammelplatz auf der ehemaligen Hausmülldeponie in Nattheim öffnet am 6. April die Tore.

Mit diesem Angebot können die Einwohner  im Landkreis ihre Gartenabfälle wohnortnah anliefern.

Da die Gartenabfälle in die Container verladen werden müssen, ist vor allem bei Grasschnitt darauf zu achten, dass dieser nicht lose angeliefert wird, sondern in geeigneten Papiersäcken. Wer dagegen  Kunststoffsäcke verwendet, hat den Grasschnitt aus diesen in den Container zu entleeren.   

Für die Anlieferung wird eine pauschale Gebühr von 2,50 Euro berechnet, wobei maximal eine Menge angenommen wird, die in einen normalen PKW-Anhänger passt. Angenommen werden Hecken- und Strauchschnitt. Die maximale Aststärke darf zehn Zentimeter Durchmesser nicht übersteigen. Die Äste dürfen nicht länger als 150 Zentimeter sein. Zum Bündeln keinen Draht oder Plastikschnüre verwenden. Vor allem „Kleinmaterial“, das nicht gebündelt werden kann, wie etwa Gras und Laubschnitt – sollte an den Containerstandorten möglichst nicht lose auf Hängern angeliefert werden, da die Entladung in die Container sehr mühsam und zeitintensiv  und ein Abkippen nicht möglich ist. Stattdessen sind Mehrweg-Behältnisse, die vor Ort entleert werden, stets die praktischere Alternative. Auch sollten die verwendeten Behältnisse nicht zu voll und zu schwer sein. Wer größere Mengen entsorgen möchte, sollte die Gartenabfälle im Entsorgungszentrum in Mergelstetten anliefern.

Die Annahmegebühr für bis zu hundert Kilo beträgt hier auch 2,50 Euro.

Öko-Tipp: Die beste und umweltfreundlichste Art Gartenabfälle zu entsorgen, ist die Kompostierung. Wer die Möglichkeit hat, im eigenen Garten zu kompostieren, sollte diese Möglichkeit nutzen. 

Nutzen Sie die Grüngutabfuhr! Viermal im Jahr werden die Gartenabfälle kostenlos bei Ihnen zu Hause abgeholt.

 

Standorte und Anlieferungszeiten finden Sie hier

01.08.2023
Abfalltonnen nicht zuparken

Damit die Müllfahrzeuge die Abfälle abholen oder die Behälter entleeren können, ist es notwendig, dass die Straßen von den Anwohnern freigehalten werden. Dies gilt vor allem auch in Anwohnerstraßen, die schmal sind, damit die großen Müllfahrzeuge einfahren können. Bedauerlicherweise parken Autos immer wieder vor Abfallbehältern oder Bereitstellungsflächen und behindern dadurch die Abfuhr massiv. Wenn nur ein Fahrzeug die Durchfahrt für den Mülllaster unmöglich macht, haben alle Anwohner das Nachsehen, da ihre Abfallbehälter erst später oder im ungünstigsten Fall gar nicht entleert werden können. Gleiches gilt für Wendemöglichkeiten, wenn diese durch rücksichtslose Falschparker zugeparkt werden. Die Abfallfahrzeuge brauchen einen großen Wendekreis, weshalb in Kurven, an Kreuzungen und Einmündungen keine Autos parken sollten. Grundsätzlich ist nicht erlaubt, mit Müllfahrzeugen rückwärtszufahren.

Zu nahe an der Einmündung parkende Fahrzeuge erschweren die Zufahrt zu den Wohnhäusern. So konnten dieser Tage einige Mülltonnen nicht geleert werden. Aber auch für Rettungsfahrzeuge oder die Feuerwehr sind solcherart blockierte Straßen ein massives Hindernis.

Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Autofahrer, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass die Abfuhren nicht behindert werden.

02.06.2023
Bürgerbeteiligungs-Photovoltaikanlage

Einige Anteilseignerinnen und -eigner der Bürgerbeteiligungs-Photovoltaikanlage im Kompostwerk kamen auf Einladung von Betriebsleiter Dr. Sebastian Meier zu einer würdigen Übergabefeier ins Entsorgungszentrum Mergelstetten. Die damals größte PV-Anlage im Landkreis war 1998 vom Verein Solar mobil Heidenheim (SmH) initiiert worden. Der Aufbau-Start erfolgte noch im alten Jahrhundert. Dank der Zusage der Stadtwerke Heidenheim AG 10 Jahre lang 1,56 DM pro Kilowattstunde zu vergüten, erschien eine Investition attraktiv, umso mehr als dann unvorhergesehener Weise ab dem Jahr 2001 die EEG-Vergütung dazu kam. Bis zum Endausbau (56,6 kWp) hatten 43 Anleger investiert. Heinz Schäffer, der Erbauer und Betreiber der Anlage blickte auf die Aufbaujahre zurück. Bis zum Jahr 2006 waren Kurt Haffner, der Vorsitzende des SmH und Hans-Martin Hartmann als Treuhänder für die Abrechnung verantwortlich, ab 2006 Hartmann und Thomas Uhl (Kassenprüfer). Klaus Weißenberger, einer der Anteilseigner zeigte die Entwicklung der „BBFA“ aus der Warte des Anteilseigners auf und dankte den drei Machern. Mit dem Jahresende 2022 war die Anlage aus der EEG-Förderung gefallen. Schon letzten Sommer beschloss die Anteilseignerversammlung, die Anlage an den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb zu übertragen. Sie dient fortan der Eigenstromerzeugung. Eingangs hatte Dr. Meier den Blick auf die aktuellen Entwicklungen der Abfallwirtschaft im Landkreis Heidenheim gelenkt. Ausdrücklich dankte er dem großen Engagement der beteiligten Bürgerinnen und Bürger in Sachen Erneuerbarer Energie, habe diese doch ein entscheidendes Signal in Richtung klimafreundliche Energie auf dem Dach der Rottehalle des Biokompostwerks gesetzt. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, so Dr. Meier, unternehme vielerlei Anstrengungen, um die Weichen für eine enkeltaugliche Nachhaltigkeitspolitik zu stellen.

19.05.2023
Zuschuss für Mehrwegwindelsysteme

In den ersten Lebensjahren eines Kindes werden geschätzt 5 500 Windeln genutzt. Macht mal eben etwa eine Tonne Windelmüll pro Baby, wenn es bis zum Sauberwerden mit Einwegwindeln gewickelt wird. Alle Einwegwindeln müssen im Landkreis Heidenheim derzeit als Restmüll entsorgt und im Müllheizkraftwerk in Ulm verbrannt werden, da ein funktionierendes Recycling noch immer aussteht. Dies gilt auch für Ökowindeln. Daher ist der Einsatz von Mehrwegwindeln eine überlegenswerte Alternative. Zumal der Gebrauch von modernen Stoffwindeln nicht mehr kompliziert und zeitraubend ist. Denn diese sind doch zwischenzeitlich durchaus pflegeleicht zu handhaben und müssen nicht mehr eingeweicht, gekocht oder gebleicht werden. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unterstützt Eltern und inkontinente Personen, die Mehrwegwindeln nutzen, einmaligen mit einem Zuschuss von 50 Euro.  Allerdings ist diese Förderung ausschließlich für Personen und Kinder vorgesehen, die ihren Hauptwohnsitz im Landkreis haben. Benötigt wird eine Geburtsurkunde des Kindes oder bei Inkontinenz ein ärztliches Attest. Ebenso die Rechnungen der gekauften Mehrwegwindeln, und zwar im Original in Höhe von mindestens 150 Euro. Der Zuschuss wird für den Kauf von Windeln rückwirkend bis zum 01.01.2022 gewährt. Früher gekaufte Windeln können nicht berücksichtigt werden.  Auf diesem Weg wird unsere Umwelt entscheidend vom Windelmüll entlastet. Weitere Informationen und Tipps sowie der benötigte Antrag gibt es kurz und prägnant im Info-Flyer, der auch auf der Internetseite www.abfallwirtschaft-heidenheim.de unter Downloads (hier) des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes eingestellt ist.     

07.04.2022
Für Umweltbildung ist es nie zu früh

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb: Nachfrage übersteigt Angebot

„Die Nachfrage nach unseren neuen Müll-Magnettafeln für Kindergärten ist überraschend groß. Innerhalb weniger Wochen sind alle bereitgestellten bunten Tafeln mit ihren lustigen Müll-Motiven weggegangen wie die berühmten warmen Semmeln. Das freut uns, denn wir sollten so früh als möglich die Kinder unterstützen, Abfälle richtig zu trennen. Und gerade Kinder sind neugierig und wollen wissen, wie was richtig gemacht wird, Kinder lernen eigentlich sehr gern. Deshalb sind Kindergärten tolle Lernorte, um Kinder für die Mülltrennung zu motivieren und zu begeistern.“, betont Bärbel Hörger, stellvertretende Betriebsleiterin beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. 

Schließlich ist Abfall ist keine Nebensache. Denn, wie wir mit unseren Abfällen umgehen, das hat viele Auswirkungen auf unsere Umwelt und das Klima. Daher hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb diese Initiative gestartet, indem er mittels einer Magnettafel ein attraktives Lernangebot für Kindergärten entwickelt hat. Diese neuen Materialien sollen Kindergärten bei der Umwelterziehung - und ganz konkret auch bei der Abfalltrennung - unterstützen. Denn nur, wenn Abfallarten und Wertstoffe richtig sortiert werden, können diese Wertstoffe wieder aufbereitet und abermals verwendet werden. Ganz gleich ob bei Glas, Papier, Pappe oder Bioabfällen.    

Unter anderem vermitteln die Abfall-Poster den Kleinen, dass sich Abfall nicht einfach in Luft auflöst. Und Wertstoffe wie auch Bioabfälle in einen Kreislauf zurückgeführt werden können. Gerade für die Kinder sind die farbigen Poster und die lustigen Müll-Motive ein spannender Anreiz, die Aufgaben für eine richtige Zuordnung von Abfällen altersgerecht und spielerisch zu lösen. Gilt es doch für die Kindergartenkinder immerhin 48 Magnete, die verschiedenste Arten von Abfällen abbilden, richtig zuzuordnen. Das dabei erlernte Wissen ist letztlich wiederum entscheidend für die Bildung von Umweltbewusstsein und die Basis für nachhaltiges Handeln.

„Wichtig ist: Das Wissen um ein richtiges Trennen und Sortieren von Wertstoffen sollte den Kindern möglichst früh mit gut gestalteten Lernmaterialien und von engagierten Erzieherinnen vermittelt werden. Denn Bildung fängt mit den Jüngsten an. Und folglich entscheidet sich unsere Zukunft gerade auch dort, in den Kindergärten und Kindertagesstätten, wo die Saat für ein starkes Müllbewusstsein gelegt werden kann“, so Hörger abschließend.

 

31.01.2022
Falsch befüllte Biotonne kostet 25 Euro

Immer wieder landet Restmüll in der Biotonne. Ganz gleich, ob Glas, Metall oder angeblich abbaubare Kunststoffbeutel. Diese Störstoffe stellt das Team des Biokompostwerks im Entsorgungszentrum in Mergelstetten vor große Probleme. Ist doch das Heraussieben dieser Störmaterialien sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten, die letztlich alle Einwohner durch höhere Abfallgebühren zu tragen haben. Deshalb hat es dieses Jahr auch intensive Kontrollen der Biotonnen und Aufklärungsaktionen gegeben, um für das richtige Trennen zu werben. Und so den Anteil der Fremdstoffe zu vermindern und den Trend umzukehren. Schließlich können saubere Bioabfälle zu Blumenerde oder hochwertigem Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet werden. Vorausgesetzt es kommen eben nur sauber getrennte Bioabfälle in die Biotonnen. Gerade auch die neue Düngeverordnung hat die Vorgaben verschärft, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf. Und das gilt auch für die Ausbringung von Kompost. Vor diesem Hintergrund werden diejenigen, die nachweislich ihre Biotonne falsch mit Restmüll befüllen, zur Kasse gebeten. In seiner Abfallwirtschaftssatzung hat der Landkreis Heidenheim - unter § 24 Benutzungsgebühren –die Sonderleerung einer falsch befüllten Biotonne geregelt. Ist eine solche Leerung notwendig, wird die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro berechnet. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nachdrücklich alle Einwohner, die Biotonnen ordnungsgemäß zu befüllen. So können die zusätzlichen Kosten vermieden werden.



20.12.2021
Nicht alles passt ins Altglas

Wer kann, sollte an den Feiertagen über Weihnachten und Silvester die meist übervollen Glascontainer meiden. Leere Flaschen sollten nicht unmittelbar nach dem Neujahrstag zu den Container-Standorten gebracht werden. Denn dort sind überfüllte Altglascontainer in dieser Zeit keine Seltenheit. Wer ein paar Tage zuwartet, bis die Container wieder entleert sind, tut sich und der Umwelt einen Gefallen. Liegen doch oftmals leere Flaschen neben den Containern und mitunter eben auch zerbrochene Gläser oder leere Sektflaschen. Gerade  kurzerhand vor den überquellenden Containern abgestellte Flaschen können Passanten oder Anlieferer gefährden. Herumliegende Scherben können selbst Auto- oder Fahrradreifen zum Verhängnis werden. Und auch Tiere können sich verletzen. Also vorausschauend handeln. Und dann das Altglas entsorgen, wenn der Andrang nachgelassen hat. Standorte mit überquellenden Glas-Containern können auch unmittelbar dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter Rufnummer 9505-0 gemeldet werden, der dann veranlasst, dass diese kurzfristig geleert werden.

Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt.
    Nur Honiggläser sollten wegen den Bienen ausgespült werden.

 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

 

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

26.01.2021
Gelber Sack ist kein „Drecksack“

Die gelben Säcke sollten stets erst am Tag der Abholung herausgestellt werden. Und zwar frühmorgens gut sichtbar an der Außenseite des Grundstücks zur Straße hin. Wird dieses gezielte Timing kurz vor der Abfuhr beherzigt, kann vermieden werden, dass Wildtiere, die wegen des Geruchs von Lebensmittelresten angelockt werden, die Säcke aufreißen und den Inhalt verstreuen. Auch sollten die Säcke nur locker befüllt werden und die Verpackungen nicht ineinander gestopft werden. Bei Unwetterwarnung und Sturm sollten die Säcke zudem so gesichert werden, dass sie vom Wind nicht davongetragen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, etwa die Säcke mit dem Zugband am Zaun hinzuhängen.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Dualen Systeme, also die Privatwirtschaft selbst, für die Verteilung, Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke zuständig ist. Im Landkreis Heidenheim hat die Sammlung der Säcke wiederum die Firma WRZ Hörger, Sontheim von den Dualen Systemen übertragen bekommen.

Zu beachten ist bei der Befüllung der Säcke, dass kein Restmüll zur Beseitigung dort hineingehört. Restmüll gehört in die Restmülltonne.  Verpackungen aus Papier und Kartonagen gehören zum Altpapier. Und Altglas wird – nach Farben getrennt – über die bereitgestellten Glascontainer entsorgt. Auch leere Dosen können in die entsprechenden Container geworfen werden.  Ebenfalls nicht in den Gelben Sack gehören Gebrauchsgegenstände aus Plastik und Metall.

Richtig aufgehoben im gelben Sack sind leere Verkaufsverpackungen, wie etwa Joghurtbecher, ausgedrückte Tuben oder Folien. Bei Sichtverpackungen aus Karton und Kunststofffolien – so genannte Blisterverpackungen – können auch beide Materialien voneinander getrennt werden. Dann gehört der Karton zum Altpapier, etwa in die Papiertonne. Die Folie dagegen in den Gelben Sack. Spraydosen sollten nur vollständig entleert in den Gelben Sack geworfen werden. Tipp: Pumpflaschen statt Spraydosen kaufen.

10.12.2017
Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 


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Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim   |   Schmittenplatz 5   |   89522 Heidenheim   |   Telefon 07321 9505-0