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Aktuelles


20.02.2024
Austräger unterwegs

Austräger verteilen Gebührenbescheide und  Infomaterial des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs

Fragen rund um die Gebühren bitte telefonisch klären – am besten Mitte März

Um die Informationen rund um den Abfall dahin zu bringen, wo sie hingehören, nämlich in ihren Briefkasten, sind derzeit Austräger im Auftrag des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs unterwegs. Ganz gleich, ob bei Regenwetter oder stürmischen Böen – dieses Team macht zuverlässig seine Runde.

Mit verteilt werden rund 65 000 Abfall-Gebührenbescheide für 2024. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass die Abfallgebühren für dieses Jahr stabil geblieben sind, also nicht höher ausfallen wie im vergangenen Jahr. Da gerade in den ersten Tagen, wenn die Gebührenbescheide im Briefkasten sind, aufgrund vieler Anrufe nur schwer durchzukommen ist, rät die Verwaltung, erst Mitte März beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb wegen Nachfragen anzurufen. Sind doch die Abfallgebühren erst bis Ende März zu bezahlen. Und so lange können Änderungen auch berücksichtigt werden.

Übrigens: Wer sich für ein Lastschriftmandat entscheidet, um Abbuchungstermine nicht mehr beachten zu müssen, der darf sich zudem über ein kleines Präsent freuen.

Etwa über einen  Coffee- to -Go Becher oder eine Autobox oder Ofenanzünder, die von der Lebenshilfe Heidenheim in einem hübschen Säckchen verpackt sind. Die Präsente können dann beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb am Schmittenplatz 5 oder beim Entsorgungszentrum in Mergelstetten abgeholt werden.

Und wie jedes Jahr gibt’s wieder das attraktive Kundenmagazin „Zukunft“ des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs.

Die Spannbreite der lesenswerten Artikel reicht von den zahlreichen Serviceleistungen des Betriebs, die über die Abfallgebühren gedeckt sind, bis zu Tipps zu den Themen Kompost – das braune Gold, dem neuen Kundenportal „mein ABFALL-HDH digital oder warum die Gelben Säcke so dünn sind. Ebenso gibt es Beiträge über die richtige Entsorgung von alten Batterien und Akkus, die Kreisputzete, das Repair-Cafe bei der Arbeiterwohlfahrt in Schnaitheim, dem Umwelttheater oder wie man Nachtspeichergeräte richtig entsorgt.

19.02.2024
Mitte März wird wieder aufgeräumt

Ob groß oder klein, jung oder alt, in der Gruppe oder alleine. Jede und jeder kann dazu beitragen unseren Landkreis Heidenheim vom herumliegenden Müll zu befreien. Die Kreisputzete lebt davon, dass Einwohner jeden Alters und aus allen gesellschaftlichen Bereichen gemeinsam anpacken. Daher sind auch in diesem Jahr KiTas und Schulen, Vereine und Verbände, Unternehmen, Dorfgemeinschaften und Nachbarschaften, Familien und Einzelpersonen ermuntert mitzumachen.

Geschätzt sechstausend Freiwilligen werden vom 16. März bis zum 30. März unterwegs sein, um ein Zeichen zu setzen für eine saubere Umwelt. Wird doch mit der Kreisputzete ganz konkret etwas für den Schutz der  Umwelt getan. Zahlreiche große und kleine Einwohner befreien beispielhaft die Gemarkungen von Unrat und Müll. Gibt es doch fast nichts, was  nicht entlang von Ufern, Feldwegen und Straßen herumliegt. Weggeworfen von gedankenlosen oder gleichgültigen Müllfrevlern. Die Gründe für dieses unerwünschte Verhalten liegen im mangelnden Verantwortungsbewusstsein mancher Zeitgenossen und sind auch einer gewissen Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit geschuldet. Die weggeworfenen Abfälle verunstalten nicht nur die Landschaft, sie können im Einzelfall auch nicht verwertet werden und gefährden Menschen und Tiere. Ganz gleich, ob leere Flaschen, abgefahrene Reifen, rostige Felgen, Plastikfolien, alte Schuhe und anderes – auf solcherart Abfälle stoßen die Helferinnen und Helfer jährlich beim Frühjahrsputz.

Alle Städte und Gemeinden im Landkreis beteiligen sich auch dieses Jahr an der Kreisputzte. Wer mitanpacken möchte, meldet sich einfach bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung seines Wohnorts oder bei Bärbel Hörger vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim Telefon 073231 9505-18 oder per Mail: b.hoerger@abfall-hdh.de. Müllsäcke zum Sammeln und weitere Hilfsmittel werden natürlich gestellt.

Willkommen ist jeder! Und wie in jedem Jahr erhält auch 2024 jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein kleines Dankeschön: in diesem Jahr einen Bäckergutschein!

09.02.2024
Bitte beachten!

Die Altpapiersammlung in Gerstetten vom Freitag, 19. April wurde auf Samstag, 20. April verschoben.

 

Um Beachtung wird gebeten.

 

05.02.2024
Abfall geht uns alle an

Die Führung übers Gelände des Entsorgungszentrums kommt bei den 20 Schülern des Schulverbunds im Heckental und ihrer Lehrerin Gabi Kaufmann gut an. Die Schüler sind mit dem Linienbus nach Mergelstetten gekommen, um sich vor Ort über Abfalltrennung, Bioabfallverwertung und die Verwertung von Elektrogeräten zu informieren. Sind doch gerade außerschulische Lernorte für die Kinder abwechslungsreiche und spannende Erfahrungswelten aus der Praxis, die eine rein schulische Wissensvermittlung gut flankieren und unterstützen. 

Gut gelaunt marschiert die vielköpfige Schülerschar übers weitläufige Gelände des Entsorgungszentrums, um hier anschaulich Umweltbildung kennenzulernen.

So wird den Schülern exemplarisch aufgezeigt, welche Wertstoffe in den zahlreich bereitgestellten Containern beim Wertstoff-Zentrum gesammelt werden. Ganz gleich, ob Handys oder Elektrogroßgeräte wie Heizlüfter, Elektrorasenmäher, Fernseher, Monitore oder Spülmaschinen. Die in den Geräten versteckten Wertstoffe sollen nach Möglichkeit alle wieder verwendet oder wieder verwertet werden.

 

Ziel der Exkursion ist es, konkret zu vermitteln, dass nur auf diesem Wege einer konsequenten Kreislaufwirtschaft nachhaltig gewirtschaftet und zugleich die Umwelt geschont wird. Denn gerade der energieintensive Abbau von Rohstoffen wie Bauxit oder Erze belastet Natur und Umwelt massiv. Gezieltes Recycling lässt dagegen die Abfallberge schrumpfen. Klar auch, dass ohne eine Wiederverwertung der ausgedienten Geräte auch viele Stoffe und Materialien unwiederbringlich verloren gehen.

Belastet wird die Umwelt aber auch durch so genannte Problemstoffe, die im Entsorgungszentrum abgegeben werden können, um umweltgerecht entsorgt zu werden. Schließlich gehören alte Autobatterien, Leuchtstoffröhren und Altöl nicht in den Restmüll, sondern diese sind entweder bei den Verkaufsstellen zurückzugeben oder können hier im Entsorgungszentrum dem Personal übergeben werden.

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Aufschlussreich ist auch immer ein Blick in die geschlossene Anlieferungshalle, wo der rohe Bioabfall von den Müllfahrzeugen abgekippt wird. „Ärgerlich für uns bleibt aber, dass immer wieder auch Plastik, Grablichter oder Kunststoffbeutel aus den Biotonnen im Müllfahrzeug landen und diese Störstoffe aufwändig aussortiert werden müssen“, betont Lothar Hänle, Umweltreferent beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

 

Auf den Rotteprozess im Biokompostwerk eingehend erläutert er den Schülern, dass hier nicht Würmer, Asseln oder Milben - wie im heimischen Kompost -, sondern fast ausschließlich Pilze und Bakterien die abgestorbenen Pflanzen und die organischen Abfälle in der vollumhausten Rottenhalle verdauen und zersetzen. Und das angelieferte Grüngut sowie die Bioabfälle aus der Biotonne auf diesem Weg schlussendlich wieder zu humusreicher Erde werden. „Bei den hohen Temperaturen von bis zu 70 Grad werden im Kompostwerk auch Unkrautsamen und Krankheitserreger abgetötet. Damit keine unangenehmen Gerüche während der Intensivrotte nach außen dringen, wird die Luft abgesaugt und über einen Biofilter gereinigt bevor sie durch eine Abluftkamin nach draußen kommt. Nach zwölf Wochen sind das Grüngut und die organischen Stoffe aus der Biotonne zu fertiger, wohlriechender Komposterde umgewandelt.“

 

In dem großen überdachten Lager hinter der Rottehalle findet dann die Nachrotte statt. Die Schüler erfahren, dass im Bioabfall Pflanzennährstoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphor stecken. Und dass der erzeugte Kompost ein RAL-Qualitätsgütesiegel vorweisen kann. Auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht, schließt sich dann der natürliche Kreislauf. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Bioabfalls ernähren neue Pflanzen, aus denen wieder Nahrungsmittel produziert werden. Der Kompost verbessert die Böden, erhöht den Humusgehalt, schützt vor Erosion und Nährstoffauswaschung und erhöht die Fähigkeit des Bodens das Wasser zu speichern. „Beispielhaft zeigt sich hier, dass Abfall sehr wohl wertvoll sein kann, wenn er wiederverwertbare Rohstoffe und Energie enthält.“  

 

Bei diesem informativen Rundgang wurden verschiedene Fragen der Schüler beantwortet.  Ergänzt wurde die Exkursion von einer Unterrichtseinheit im Seminarraum des Entsorgungszentrums, wobei etliche Aspekte der Wiederverwendung unterschiedlichster Materialien angesprochen wurden. Etwa, dass Handys umweltverträglich verwertet und umweltgerecht entsorgt werden sollten. Denn gerade in Elektroabfällen schlummern neben Schadstoffen auch viele Wertstoffe. In ihnen stecken zahlreiche Metalle, die man wiederverwenden kann. Bilden doch Edelmetalle wie Gold, Platin oder Silber zusammen mit Kupfer, Zinn und Halbleitern die Grundlage der Elektroindustrie. Und deren Verfügbarkeit ist begrenzt. Vor diesem Hintergrund ist es wünschenswert, die Handys so lange und sorgsam als möglich zu nutzen. Eine Schutzhülle hilft etwa, damit es nicht so leicht beschädigt wird. Wer dennoch ein neues Handy haben möchte, sollte das ausrangierte, aber noch funktionsfähige an Freunde oder Verwandte verschenken. Letztlich sollte das Handy dann aber fach- und umweltgerecht entsorgt werden, etwa bei Mobilfunkbetreibern und Geräteherstellern, bei den kommunalen Wertstoff-Zentren oder im Rahmen von Sammelaktionen. Allerdings weisen die derzeitigen Rücknahmesysteme derzeit noch eher bescheidene Rücklaufquoten auf.   

 

Trotz aller Sortierung und Wiederverwendung sollten die Schüler aber stets darauf achten, weniger Abfall zu produzieren und umweltschädliche Artikel am besten gar nicht zu kaufen.  Denn, je mehr wir konsumieren, desto mehr werfen wir weg. Und die meisten Abfälle enthalten Plastik, das nicht kompostierbar oder biologisch abbaubar ist. Wichtig ist es, dass die Schüler lernen, ihr eigenes Verhalten als Verbraucher zu reflektieren. Und wichtig ist auch, dass sie nicht glauben dürfen, allein nichts zu bewirken. Denn passives Abwarten ist keine Lösung und Handeln ist allemal besser als Nichtstun. „Schon kleine Schritte können große gesellschaftliche Veränderungen unterstützen. Und sei’s bei alltäglichen Umweltfragen, die einen nachhaltigen Lebensstil mit in den Blick nehmen. Oder ganz konkret die Teilnahme an der Kreisputzete, die etwa das Gelände rund ums Schulgebäude im Auge hat“, betont Hänle abschließend.  

17.12.2023
Deponie Maierhalde geschlossen!

Die Deponie Maierhalde in Gerstetten ist wie jedes Jahr von Dezember bis Ende Februar geschlossen.

26.11.2023
Frostschutz für die Biotonne
Jetzt gehen die Temperaturen nicht nur nachts runter und Frost kann einsetzen. Dann friert mitunter auch feuchter Bioabfall am Tonnenboden fest. Folge: Die Tonne wird nicht immer komplett entleert. Ein Ärgernis, das eigentlich unnötig ist. Es genügt nämlich, die Bioabfälle kurzerhand in altes Zeitungspapier zu packen. Noch besser ist es, gerade feuchte Bioabfälle wie verbrauchtes Kaffeepulver oder Teefilter vorab austrocknen zu lassen. Laub sollte vermieden werden, da dieses oft feucht ist und daher anfrieren kann. Gerade als unterste Schicht in der Biotonne ist das schnell der Fall. „Wenn der Boden der Tonne dagegen mit zerknülltem Zeitungspapier oder sauberen Sägespänen oder Strauchschnitt angefüllt wird, gibt’s ebenfalls kaum Tiefkühlbioabfall. Und als letztes Mittel genügt ein Griff zum Besenstiel oder einer Holzlatte, um den Inhalt der Tonne kurz aufzulockern“, rät der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Verzichtet werden sollte darauf, den Abfall zusammenzupressen und zu verdichten, da dies ebenfalls dazu führt, dass der Inhalt schneller anfriert. Also besser: Den Abfall locker einfüllen.  
01.08.2023
Abfalltonnen nicht zuparken

Damit die Müllfahrzeuge die Abfälle abholen oder die Behälter entleeren können, ist es notwendig, dass die Straßen von den Anwohnern freigehalten werden. Dies gilt vor allem auch in Anwohnerstraßen, die schmal sind, damit die großen Müllfahrzeuge einfahren können. Bedauerlicherweise parken Autos immer wieder vor Abfallbehältern oder Bereitstellungsflächen und behindern dadurch die Abfuhr massiv. Wenn nur ein Fahrzeug die Durchfahrt für den Mülllaster unmöglich macht, haben alle Anwohner das Nachsehen, da ihre Abfallbehälter erst später oder im ungünstigsten Fall gar nicht entleert werden können. Gleiches gilt für Wendemöglichkeiten, wenn diese durch rücksichtslose Falschparker zugeparkt werden. Die Abfallfahrzeuge brauchen einen großen Wendekreis, weshalb in Kurven, an Kreuzungen und Einmündungen keine Autos parken sollten. Grundsätzlich ist nicht erlaubt, mit Müllfahrzeugen rückwärtszufahren.

Zu nahe an der Einmündung parkende Fahrzeuge erschweren die Zufahrt zu den Wohnhäusern. So konnten dieser Tage einige Mülltonnen nicht geleert werden. Aber auch für Rettungsfahrzeuge oder die Feuerwehr sind solcherart blockierte Straßen ein massives Hindernis.

Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Autofahrer, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass die Abfuhren nicht behindert werden.

02.06.2023
Bürgerbeteiligungs-Photovoltaikanlage

Einige Anteilseignerinnen und -eigner der Bürgerbeteiligungs-Photovoltaikanlage im Kompostwerk kamen auf Einladung von Betriebsleiter Dr. Sebastian Meier zu einer würdigen Übergabefeier ins Entsorgungszentrum Mergelstetten. Die damals größte PV-Anlage im Landkreis war 1998 vom Verein Solar mobil Heidenheim (SmH) initiiert worden. Der Aufbau-Start erfolgte noch im alten Jahrhundert. Dank der Zusage der Stadtwerke Heidenheim AG 10 Jahre lang 1,56 DM pro Kilowattstunde zu vergüten, erschien eine Investition attraktiv, umso mehr als dann unvorhergesehener Weise ab dem Jahr 2001 die EEG-Vergütung dazu kam. Bis zum Endausbau (56,6 kWp) hatten 43 Anleger investiert. Heinz Schäffer, der Erbauer und Betreiber der Anlage blickte auf die Aufbaujahre zurück. Bis zum Jahr 2006 waren Kurt Haffner, der Vorsitzende des SmH und Hans-Martin Hartmann als Treuhänder für die Abrechnung verantwortlich, ab 2006 Hartmann und Thomas Uhl (Kassenprüfer). Klaus Weißenberger, einer der Anteilseigner zeigte die Entwicklung der „BBFA“ aus der Warte des Anteilseigners auf und dankte den drei Machern. Mit dem Jahresende 2022 war die Anlage aus der EEG-Förderung gefallen. Schon letzten Sommer beschloss die Anteilseignerversammlung, die Anlage an den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb zu übertragen. Sie dient fortan der Eigenstromerzeugung. Eingangs hatte Dr. Meier den Blick auf die aktuellen Entwicklungen der Abfallwirtschaft im Landkreis Heidenheim gelenkt. Ausdrücklich dankte er dem großen Engagement der beteiligten Bürgerinnen und Bürger in Sachen Erneuerbarer Energie, habe diese doch ein entscheidendes Signal in Richtung klimafreundliche Energie auf dem Dach der Rottehalle des Biokompostwerks gesetzt. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, so Dr. Meier, unternehme vielerlei Anstrengungen, um die Weichen für eine enkeltaugliche Nachhaltigkeitspolitik zu stellen.

19.05.2023
Zuschuss für Mehrwegwindelsysteme

In den ersten Lebensjahren eines Kindes werden geschätzt 5 500 Windeln genutzt. Macht mal eben etwa eine Tonne Windelmüll pro Baby, wenn es bis zum Sauberwerden mit Einwegwindeln gewickelt wird. Alle Einwegwindeln müssen im Landkreis Heidenheim derzeit als Restmüll entsorgt und im Müllheizkraftwerk in Ulm verbrannt werden, da ein funktionierendes Recycling noch immer aussteht. Dies gilt auch für Ökowindeln. Daher ist der Einsatz von Mehrwegwindeln eine überlegenswerte Alternative. Zumal der Gebrauch von modernen Stoffwindeln nicht mehr kompliziert und zeitraubend ist. Denn diese sind doch zwischenzeitlich durchaus pflegeleicht zu handhaben und müssen nicht mehr eingeweicht, gekocht oder gebleicht werden. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unterstützt Eltern und inkontinente Personen, die Mehrwegwindeln nutzen, einmaligen mit einem Zuschuss von 50 Euro.  Allerdings ist diese Förderung ausschließlich für Personen und Kinder vorgesehen, die ihren Hauptwohnsitz im Landkreis haben. Benötigt wird eine Geburtsurkunde des Kindes oder bei Inkontinenz ein ärztliches Attest. Ebenso die Rechnungen der gekauften Mehrwegwindeln, und zwar im Original in Höhe von mindestens 150 Euro. Der Zuschuss wird für den Kauf von Windeln rückwirkend bis zum 01.01.2022 gewährt. Früher gekaufte Windeln können nicht berücksichtigt werden.  Auf diesem Weg wird unsere Umwelt entscheidend vom Windelmüll entlastet. Weitere Informationen und Tipps sowie der benötigte Antrag gibt es kurz und prägnant im Info-Flyer, der auch auf der Internetseite www.abfallwirtschaft-heidenheim.de unter Downloads (hier) des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes eingestellt ist.     

07.04.2022
Für Umweltbildung ist es nie zu früh

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb: Nachfrage übersteigt Angebot

„Die Nachfrage nach unseren neuen Müll-Magnettafeln für Kindergärten ist überraschend groß. Innerhalb weniger Wochen sind alle bereitgestellten bunten Tafeln mit ihren lustigen Müll-Motiven weggegangen wie die berühmten warmen Semmeln. Das freut uns, denn wir sollten so früh als möglich die Kinder unterstützen, Abfälle richtig zu trennen. Und gerade Kinder sind neugierig und wollen wissen, wie was richtig gemacht wird, Kinder lernen eigentlich sehr gern. Deshalb sind Kindergärten tolle Lernorte, um Kinder für die Mülltrennung zu motivieren und zu begeistern.“, betont Bärbel Hörger, stellvertretende Betriebsleiterin beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. 

Schließlich ist Abfall ist keine Nebensache. Denn, wie wir mit unseren Abfällen umgehen, das hat viele Auswirkungen auf unsere Umwelt und das Klima. Daher hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb diese Initiative gestartet, indem er mittels einer Magnettafel ein attraktives Lernangebot für Kindergärten entwickelt hat. Diese neuen Materialien sollen Kindergärten bei der Umwelterziehung - und ganz konkret auch bei der Abfalltrennung - unterstützen. Denn nur, wenn Abfallarten und Wertstoffe richtig sortiert werden, können diese Wertstoffe wieder aufbereitet und abermals verwendet werden. Ganz gleich ob bei Glas, Papier, Pappe oder Bioabfällen.    

Unter anderem vermitteln die Abfall-Poster den Kleinen, dass sich Abfall nicht einfach in Luft auflöst. Und Wertstoffe wie auch Bioabfälle in einen Kreislauf zurückgeführt werden können. Gerade für die Kinder sind die farbigen Poster und die lustigen Müll-Motive ein spannender Anreiz, die Aufgaben für eine richtige Zuordnung von Abfällen altersgerecht und spielerisch zu lösen. Gilt es doch für die Kindergartenkinder immerhin 48 Magnete, die verschiedenste Arten von Abfällen abbilden, richtig zuzuordnen. Das dabei erlernte Wissen ist letztlich wiederum entscheidend für die Bildung von Umweltbewusstsein und die Basis für nachhaltiges Handeln.

„Wichtig ist: Das Wissen um ein richtiges Trennen und Sortieren von Wertstoffen sollte den Kindern möglichst früh mit gut gestalteten Lernmaterialien und von engagierten Erzieherinnen vermittelt werden. Denn Bildung fängt mit den Jüngsten an. Und folglich entscheidet sich unsere Zukunft gerade auch dort, in den Kindergärten und Kindertagesstätten, wo die Saat für ein starkes Müllbewusstsein gelegt werden kann“, so Hörger abschließend.

 

31.01.2022
Falsch befüllte Biotonne kostet 25 Euro

Immer wieder landet Restmüll in der Biotonne. Ganz gleich, ob Glas, Metall oder angeblich abbaubare Kunststoffbeutel. Diese Störstoffe stellt das Team des Biokompostwerks im Entsorgungszentrum in Mergelstetten vor große Probleme. Ist doch das Heraussieben dieser Störmaterialien sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten, die letztlich alle Einwohner durch höhere Abfallgebühren zu tragen haben. Deshalb hat es dieses Jahr auch intensive Kontrollen der Biotonnen und Aufklärungsaktionen gegeben, um für das richtige Trennen zu werben. Und so den Anteil der Fremdstoffe zu vermindern und den Trend umzukehren. Schließlich können saubere Bioabfälle zu Blumenerde oder hochwertigem Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet werden. Vorausgesetzt es kommen eben nur sauber getrennte Bioabfälle in die Biotonnen. Gerade auch die neue Düngeverordnung hat die Vorgaben verschärft, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf. Und das gilt auch für die Ausbringung von Kompost. Vor diesem Hintergrund werden diejenigen, die nachweislich ihre Biotonne falsch mit Restmüll befüllen, zur Kasse gebeten. In seiner Abfallwirtschaftssatzung hat der Landkreis Heidenheim - unter § 24 Benutzungsgebühren –die Sonderleerung einer falsch befüllten Biotonne geregelt. Ist eine solche Leerung notwendig, wird die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro berechnet. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nachdrücklich alle Einwohner, die Biotonnen ordnungsgemäß zu befüllen. So können die zusätzlichen Kosten vermieden werden.



20.12.2021
Nicht alles passt ins Altglas

Wer kann, sollte an den Feiertagen über Weihnachten und Silvester die meist übervollen Glascontainer meiden. Leere Flaschen sollten nicht unmittelbar nach dem Neujahrstag zu den Container-Standorten gebracht werden. Denn dort sind überfüllte Altglascontainer in dieser Zeit keine Seltenheit. Wer ein paar Tage zuwartet, bis die Container wieder entleert sind, tut sich und der Umwelt einen Gefallen. Liegen doch oftmals leere Flaschen neben den Containern und mitunter eben auch zerbrochene Gläser oder leere Sektflaschen. Gerade  kurzerhand vor den überquellenden Containern abgestellte Flaschen können Passanten oder Anlieferer gefährden. Herumliegende Scherben können selbst Auto- oder Fahrradreifen zum Verhängnis werden. Und auch Tiere können sich verletzen. Also vorausschauend handeln. Und dann das Altglas entsorgen, wenn der Andrang nachgelassen hat. Standorte mit überquellenden Glas-Containern können auch unmittelbar dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter Rufnummer 9505-0 gemeldet werden, der dann veranlasst, dass diese kurzfristig geleert werden.

Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt.
    Nur Honiggläser sollten wegen den Bienen ausgespült werden.

 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

 

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

26.01.2021
Gelber Sack ist kein „Drecksack“

Die gelben Säcke sollten stets erst am Tag der Abholung herausgestellt werden. Und zwar frühmorgens gut sichtbar an der Außenseite des Grundstücks zur Straße hin. Wird dieses gezielte Timing kurz vor der Abfuhr beherzigt, kann vermieden werden, dass Wildtiere, die wegen des Geruchs von Lebensmittelresten angelockt werden, die Säcke aufreißen und den Inhalt verstreuen. Auch sollten die Säcke nur locker befüllt werden und die Verpackungen nicht ineinander gestopft werden. Bei Unwetterwarnung und Sturm sollten die Säcke zudem so gesichert werden, dass sie vom Wind nicht davongetragen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, etwa die Säcke mit dem Zugband am Zaun hinzuhängen.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Dualen Systeme, also die Privatwirtschaft selbst, für die Verteilung, Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke zuständig ist. Im Landkreis Heidenheim hat die Sammlung der Säcke wiederum die Firma WRZ Hörger, Sontheim von den Dualen Systemen übertragen bekommen.

Zu beachten ist bei der Befüllung der Säcke, dass kein Restmüll zur Beseitigung dort hineingehört. Restmüll gehört in die Restmülltonne.  Verpackungen aus Papier und Kartonagen gehören zum Altpapier. Und Altglas wird – nach Farben getrennt – über die bereitgestellten Glascontainer entsorgt. Auch leere Dosen können in die entsprechenden Container geworfen werden.  Ebenfalls nicht in den Gelben Sack gehören Gebrauchsgegenstände aus Plastik und Metall.

Richtig aufgehoben im gelben Sack sind leere Verkaufsverpackungen, wie etwa Joghurtbecher, ausgedrückte Tuben oder Folien. Bei Sichtverpackungen aus Karton und Kunststofffolien – so genannte Blisterverpackungen – können auch beide Materialien voneinander getrennt werden. Dann gehört der Karton zum Altpapier, etwa in die Papiertonne. Die Folie dagegen in den Gelben Sack. Spraydosen sollten nur vollständig entleert in den Gelben Sack geworfen werden. Tipp: Pumpflaschen statt Spraydosen kaufen.

10.12.2017
Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 


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