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Aktuelles


21.02.2018
Neue Web-App für Mehrwegbecher


Kreisabfallwirtschaftsbetrieb und Bäckerinnung werben gemeinsam für Mehrwegbecher als Coffee to go in den Schlossarkaden

„Unser gemeinsames Ziel ist es, Kunden eine Alternative zu den massenhaft verkauften Einwegbechern zu bieten. Und ökologisch vertretbare Mehrwegbecher in Umlauf zu bringen. Auf diesem Weg können wir gezielt gegensteuern. Also etwas dagegen tun, dass immer mehr zerknüllte Pappbecher als Abfall in  Straßengräben, Gehwegen und auf öffentlichen Plätzen herumliegen. Überflüssigen Müll zu vermeiden und mit wertvollen Rohstoffen sparsam zu wirtschaften, dafür  setzt sich der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mit seinen Partnern ein. Und um noch mehr Kunden zu begeistern einen Mehrwegbecher zu nutzen, haben wir  eine Web-App entwickelt,  die über einen QR-Code zu erreichen ist. Dort kann der Kunde einsehen, welche Bäckerei oder Cafe in seiner Umgebung zu welchen Konditionen einen Mehrwegbecher befüllt  “, betont Betriebsleiter Wolfgang Forner. 


In der kommenden Woche, am Dienstag, den 27. und Mittwoch 28. Februar von 10:00 bis 17:00 Uhr, ist ein Team des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs mit einem Stand in den Schlossarkaden präsent, um für den umweltfreundlichen Einsatz von Mehrwegbechern zu werben.

Mit dieser Kampagne zur Abfallvermeidung sollen die Einwohner des Landkreises ermuntert werden, Alternativen zu Wegwerfprodukten wie den Coffe to Go Einwegbechern den Vorzug zu geben. Werden doch auf diesem Weg Ressourcen eingespart und unnötige Abfallberge vermieden. Dass gerade in Deutschland die Zahl der Einwegbecher gewaltig zunimmt belegen die Zahlen. In keinem anderen Land Europas fallen so große Verpackungsmengen an. Rund 17,8 Millionen Tonnen pro Jahr. Die deutsche Umwelthilfe hat errechnet, dass das, was jede Person pro Jahr in der EU konsumiert, dem Gewicht von vier Elefanten entspricht.

Wer also verantwortungsvoll mit knappen Ressourcen umgehen will, sollte Produkte mit wenig oder ganz ohne Verpackungen kaufen oder auf Mehrwegverpackungen achten. Denn bereits heute verbrauchen wir weltweit 1,5 Mal mehr Ressourcen, als die Erde regenerieren kann. Der Trend hin zu immer mehr Verpackungen, Einwegprodukten und nicht wiederverwendbaren oder recyclingfähigen, aber ressourcenintensiven Produkten bleibt ungebrochen.

Gemeinsam mit einigen Bäckereien im Landkreis hat  der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bereits im vergangenen Jahres eine Mehrwegbecher-Aktion gestartet. Seitdem werden mitgebrachte Kaffeebecher in vielen Bäckereien/Cafes befüllt oder ein Tauschservice – gebrauchter gegen sauberen Mehrwegbecher – angeboten. Mitunter kann der Kunde auch noch etwas sparen, wenn er seinen eigenen Becher mitbringt.

13.02.2018
Schau mal rein:

Mit einem kurzen, leicht verständlichen Erklär-Film (hier klicken) über die richtige Entsorgung von Bioabfällen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seine Aufklärungskampagne in Sachen Biotonne jetzt nochmals intensiviert. Schließlich ist es wichtig, dass keine Störstoffe in der Biotonne landen. Nur wenn keine Verunreinigungen, wie Plastiktüten, angeblich abbaubare Plastiktüten, Kunstoffverpackungen und sonstiger Restabfall in der Biotonne landen, kann auch hochwertiger Kompost produziert und vermarktet werden. Der charmante Erklär-Film richtet sich vor allem an diejenigen, die einen Einstieg zum Thema eher über  einen kurzen Film finden, als über Informationsbroschüren. Andererseits eignet  sich der Film natürlich auch als Zusatzinformation und Ergänzung zum Informationsblatt über die Biotonne, mit dem der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bislang gezielt aufklärt. Diejenigen allerdings, die  trotz aller Aufklärung ihre Biotonne weiterhin falsch befüllen und in gleichgültiger Manier Metalle, Glas Windeln oder Plastikverpackungen über die Biotonne entsorgen, müssen mit kostenpflichtigen Sonderleerungen rechnen. In seiner Abfallsatzung hat der Landkreis Heidenheim – unter §24 Benutzungsgebühren – festgelegt, dass eine solche Sonderleerung über die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro abgerechnet wird.       

13.02.2018
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12.02.2018
Gelber Sack ist kein „Drecksack“

Die gelben Säcke sollten stets erst am Tag der Abholung herausgestellt werden. Und zwar frühmorgens gut sichtbar an der Außenseite des Grundstücks zur Straße hin. Wird dieses gezielte Timing kurz vor der Abfuhr beherzigt, kann vermieden werden, dass Wildtiere, die wegen des Geruchs von Lebensmittelresten angelockt werden, die Säcke aufreißen und den Inhalt verstreuen. Auch sollten die Säcke nur locker befüllt werden und die Verpackungen nicht ineinander gestopft werden. Bei Unwetterwarnung und Sturm sollten die Säcke zudem so gesichert werden, dass sie vom Wind nicht davongetragen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, etwa die Säcke mit dem Zugband am Zaun hinzuhängen.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Dualen Systeme, also die Privatwirtschaft selbst, für die Verteilung, Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke zuständig ist. Im Landkreis Heidenheim hat die Sammlung der Säcke wiederum die Firma WRZ Hörger, Sontheim von den Dualen Systemen übertragen bekommen.

Zu beachten ist bei der Befüllung der Säcke, dass kein Restmüll zur Beseitigung dort hineingehört. Restmüll gehört in die Restmülltonne.  Verpackungen aus Papier und Kartonagen gehören zum Altpapier. Und Altglas wird – nach Farben getrennt – über die bereitgestellten Glascontainer entsorgt. Auch leere Dosen können in die entsprechenden Container geworfen werden.  Ebenfalls nicht in den Gelben Sack gehören Gebrauchsgegenstände aus Plastik und Metall.

Richtig aufgehoben im gelben Sack sind Verkaufsverpackungen, wie etwa Joghurtbecher, ausgedrückte Tuben oder Folien. Bei Sichtverpackungen aus Karton und Kunststofffolien – so genannte Blisterverpackungen – können auch beide Materialien voneinander getrennt werden. Dann gehört der Karton zum Altpapier, etwa in die Papiertonne. Die Folie dagegen in den Gelben Sack. Spraydosen sollten nur vollständig entleert in den Gelben Sack geworfen werden. Tipp: Pumpflaschen statt Spraydosen kaufen.

31.01.2018
Schüler werden kritische Verbraucher

Die Führung übers Gelände des Entsorgungszentrums kommt bei den Sechstklässern des Werkgymnasiums gut an. Die 48 Schülerinnen und Schüler aus zwei Klassen sind mit ihrer Klassenlehrerin Lena Pott und Klassenlehrer Matthias Pfeffer nach Mergelstetten gekommen, um sich vor Ort über Abfalltrennung, Bioabfallverwertung und die Verwertung von Elektrogeräten zu informieren. Vorab haben sich die Schüler schon mit dem im neuen Bildungsplan vorgesehenen Projekt „Materialien trennen“ beschäftigt. Und gerade außerschulische Lernorte können die Wissensvermittlung dabei gut unterstützen.  
Gut gelaunt marschiert die vielköpfige Schülerschar in zwei Gruppen übers weitläufige Gelände des Entsorgungszentrums, angeführt von zwei Mitarbeitern des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs, die hier anschaulich Umweltbildung praktizieren.
Den Schülern wird aufgezeigt, welche Wertstoffe in den zahlreich bereitgestellten Containern beim Wertstoff-Zentrum gesammelt werden. Ganz gleich, ob Handys,  Elektrogerätegroßgeräte wie Heizlüfter, Elektrorasenmäher, Fernseher, Monitore oder Spülmaschinen. Diese Wertstoffe sollen nach Möglichkeit alle wieder verwendet oder wieder verwertet werden. Ziel der Exkursion ist es, konkret zu vermitteln, dass nur auf diesem Wege nachhaltig gewirtschaftet und die Umwelt geschont wird. Denn gerade der Abbau von Rohstoffen belastet Natur und  Umwelt massiv. Recycling lässt dagegen die Abfallberge schrumpfen. Und ohne Wiederverwertung gehen viele Stoffe und Materialien unwiederbringlich verloren. Belastet wird die Umwelt aber auch durch so genannte Problemstoffe, die im Entsorgungszentrum abgegeben werden können, um umweltgerecht entsorgt zu werden. Schließlich gehören alte Autobatterien, Leuchtstoffröhren und Altöl nicht in den Restmüll, sondern sind entweder bei den Verkaufsstellen zurückzugeben oder können hier im Entsorgungszentrum dem Personal übergeben werden. Nebenbei lernten die Schüler Zusammenhänge zwischen Produktion und Konsum in ihren ökologischen Auswirkungen kennen.
Aufschlussreich war auch der Blick in die geschlossene Anlieferungshalle, wo der rohe Bioabfall von den Müllfahrzeugen abgekippt wird.  „Ärgerlich für uns bleibt aber, dass immer wieder auch Plastik, Grablichter oder Kunststoffbeutel aus den Biotonnen im Müllfahrzeug landen und diese Störstoffe aufwändig aussortiert werden müssen“, betonten Lothar Hänle und Markus Nüsseler vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

Auf den Rotteprozesses eingehend erläuterte sie den Schülern, dass nicht nur Würmer, Asseln oder Milben, sondern hier im Kompostwerk vor allem kleine Pilze und Bakterien die abgestorbenen Pflanzen verdauen und zersetzen. Und die Grünabfälle und der Bioabfall auf diesem Weg wieder zu humusreicher Erde werden. „Bei den hohen Temperaturen von bis zu 70 Grad werden im Kompostwerk auch Unkrautsamen und Krankheitserreger abgetötet. Damit keine unangenehmen Düfte entstehen, wird die Luft abgesaugt und über einen Biofilter gereinigt bevor sie durch eine Abluftkamin nach draußen kommt. Nach zwölf Wochen  sind der Grünabfall und die organischen Stoffe aus der Biotonne zu fertiger Komposterde umgewandelt.“
In dem großen überdachten Lager hinter der Rottehalle findet dann die Nachrotte statt. Die Schüler erfuhren, dass im Bioabfall Pflanzennährstoffe wie Stickstoff, Kalium und Phosphor stecken. Und dass der erzeugte Kompost ein RAL-Qualitätsgütesiegel vorweisen kann. Auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht, schließt sich dann der natürliche Kreislauf. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Bioabfalls ernähren neue Pflanzen, aus denen wieder Nahrungsmittel produziert werden. Der Kompost verbessert die Böden, erhöht den Humusgehalt, schützt vor Erosion und Nährstoffauswaschung und erhöht die Fähigkeit des Bodens das Wasser zu speichern. „Beispielhaft zeigt sich hier, dass Abfall wertvoll sein kann, wenn er wiederverwertbare Rohstoffe und Energie enthält.“   

Bei diesem  informativen Rundgang wurden viele Fragen der Schüler beantwortet.  Ergänzt wurde die Exkursion von einer lebendigen Diskussionsrunde im Seminarraum des Entsorgungszentrums, wobei viele Aspekte der Wiederverwendung unterschiedlichster Materialien besprochen wurden.. Etwa wie Handys umweltverträglich verwertet und umweltgerecht entsorgt werden. Denn gerade in Elektroabfällen schlummern neben Schadstoffen auch viele Wertstoffe. In ihnen stecken zahlreiche Metalle, die man wiederverwenden kann. Bilden doch Edelmetalle wie Gold, Platin, Silber zusammen mit Kupfer, Zinn und Halbleitern die Grundlage der Elektroindustrie. Und deren Verfügbarkeit ist begrenzt. Vor diesem Hintergrund ist es angezeigt, die Handys so lange und sorgsam als möglich zu nutzen. Eine Schutzhülle hilft etwa, damit es nicht so leicht beschädigt wird. Wer dennoch ein neues Handy haben möchte, sollte das ausrangierte, aber noch funktionsfähige an Freunde oder Verwandte verschenken. Letztlich sollte das Handy dann aber fach- und umweltgerecht entsorgt werden, etwa bei Mobilfunkbetreibern und Geräteherstellern, bei den kommunalen Wertstoff-Zentren oder im Rahmen von Sammelaktionen. Allerdings weisen die derzeitigen Rücknahmesysteme nur bescheidene Rücklaufquoten auf.    

Trotz aller Sortierung und Wiederverwendung sollten die Schüler aber stets darauf achten, weniger Abfall zu produzieren und umweltschädliche Artikel am besten gar nicht zu kaufen. Wichtig ist es, dass die Schüler lernen, ihr eigenes Verbraucherverhalten zu reflektieren.  Abschließend spendierte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb noch Brezeln und Mineralwasser aus der Region, damit die Schüler nach so viel gezeigtem Lerneifer gestärkt den Heimweg antreten konnten.   


31.01.2018
Nur Bioabfall in die Biotonne

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb führt seine  Kampagne zur richtigen Befüllung der Biotonne fort. Im Zuge dieser Aktion informierte jetzt ein Aktionsstand in den Schlossarkaden in Heidenheim. Ziel ist es, dafür zu werben, dass ausschließlich Bioabfall und keine Fremdstoffe in der Biotonne landen. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich beim Stand des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes aus erster Hand zu informieren. Aufgeklärt wurde zudem über den Qualitätskompost, der aus den Bioabfällen und dem Grüngut gemacht wird. Schließlich ist der aus den Bioabfällen erzeugte Kompost ein hochwertiger und natürlicher Bodenverbesserer für Gartenbau und Landwirtschaft. Zugleich ersetzt Kompost auch Mineraldünger und klimaschädlichen Torf, ist also aktiver Umweltschutz.  Alles Wissenswerte gab es auch als Infoflyer zum Mitnehmen. Wer wollte, konnte auch an einem eigens aufgebauten Glücksrad drehen. Die Kinder konnten kleine Müllspitzer oder ein Lege-Lernspiel mit Bioabfall-Motiven gewinnen. Für die Eltern gab’s Vorsortiergefäße und Papiertüten, wenn das Glücksrad an der richtigen Stelle stoppte. Fremdsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger bekamen wiederum Infoblätter zur richtigen Trennung von Bioabfällen in ihrer eigenen Landesprache.  Wichtig war es dem Team vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb darüber aufzuklären, dass in die Biotonne lediglich kompostierbare Küchen- und Nahrungsabfälle sowie Gartenabfälle gehören. Und dass Plastik- und Verpackungsreste vorher vom Bioabfall getrennt werden. Und Leichtverpackungen in den gelben Sack gehören. Zudem sollen die Bürger darauf verzichten, kompostierbare Kunststoff-Bioabfallbeutel zu verwenden. Denn diese hinterlassen unerwünschte Kunststoffbestandteile, da diese bei der Produktion von Kompost nicht vollständig zersetzt werden und somit dessen Qualität herabsetzen.  Stattdessen sind Papiertüten oder Zeitungspapier gut geeignet, denn deren Papier kann im Kompostwerk in der vorgegebenen kurzen  Rottenzeit vollständig zersetzt und abgebaut werden.  

31.01.2018
Falsch befüllte Biotonne kostet 25 Euro

Immer wieder landet Restmüll in der Biotonne. Ganz gleich, ob Glas, Metall oder angeblich abbaubare Kunststoffbeutel. Diese Störstoffe stellt das Team des Biokompostwerks im Entsorgungszentrum in Mergelstetten vor große Probleme. Ist doch das Heraussieben dieser Störmaterialien sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten, die letztlich alle Einwohner durch höhere Abfallgebühren zu tragen haben. Deshalb hat es dieses Jahr auch intensive Kontrollen der Biotonnen und Aufklärungsaktionen gegeben, um für das richtige Trennen zu werben. Und so den Anteil der Fremdstoffe zu vermindern und den Trend umzukehren. Schließlich können saubere Bioabfälle zu Blumenerde oder hochwertigem Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet werden. Vorausgesetzt es kommen eben nur sauber getrennte Bioabfälle in die Biotonnen. Gerade auch die neue Düngeverordnung, die seit dem 2. Juni 2017 in Kraft ist, hat die Vorgaben verschärft, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf. Und das gilt auch für die Ausbringung von Kompost. Vor diesem Hintergrund werden diejenigen, die nachweislich ihre Biotonne falsch mit Restmüll befüllen, zur Kasse gebeten. In seiner Abfallwirtschaftssatzung hat der Landkreis Heidenheim - unter § 24 Benutzungsgebühren –die Sonderleerung einer falsch befüllten Biotonne geregelt. Ist eine solche Leerung notwendig, wird die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro berechnet. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nachdrücklich alle Einwohner, die Biotonnen ordnungsgemäß zu befüllen. So können die zusätzlichen Kosten vermieden werden.



29.01.2018
Bitte beachten

Damit die Müllfahrzeuge die Abfälle abholen oder die Behälter entleeren können, ist es notwendig, dass die Straßen von den Anwohnern freigehalten werden. Dies gilt vor allem auch in Anwohnerstraßen, die schmal sind, damit die großen Müllfahrzeuge einfahren können. Bedauerlicherweise parken Autos immer wieder vor Abfallbehältern oder Bereitstellungsflächen und behindern dadurch die Abfuhr massiv. Wenn nur ein Fahrzeug die Durchfahrt für den Mülllaster unmöglich macht, haben alle Anwohner das Nachsehen, da ihre Abfallbehälter erst später oder im ungünstigsten Fall gar nicht entleert werden können. Gleiches gilt für Wendemöglichkeiten, wenn diese durch rücksichtslose Falschparker zugeparkt werden. Die Abfallfahrzeuge brauchen einen großen Wendekreis, weshalb in Kurven, an Kreuzungen und Einmündungen keine Autos parken sollten. Grundsätzlich ist nicht erlaubt, mit Müllfahrzeugen rückwärtszufahren. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Autofahrer, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass die Abfuhren nicht behindert werden.

10.12.2017
Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 

19.11.2017
Abfalltipps für frostige Nächte

Bei Temperaturen unter null Grad frieren die Bioabfälle in den Tonnen manchmal fest. Das führt beim Leeren der Tonnen zu Schwierigkeiten. Die Abfallbehälter werden mehrmals kräftig an der Schüttung des Müllfahrzeugs gerüttelt, damit alles herausfallen kann. Eingefrorene oder gepresste Abfälle machen aber eine vollständige Entleerung meist unmöglich. Berechnet wird jedoch nur der Abfall, der auch im Müllfahrzeug landet. Damit jedoch die Tonne komplett geleert werden kann gibt es ein paar winterfeste Tipps von der Abfallberatung.
Dem Festfrieren von Abfällen in der Mülltonne lässt sich mit einigen einfachen Vorkehrungen vorbeugen.
Nach der Leerung sollte man den Boden der Biotonne immer mit einigen Lagen Zeitungspapier oder einem Stück Karton bedecken. Alternativ kann man auch zu Papiersäcken greifen, die die Tonne komplett auskleiden. Diese Säcke gibt es im Handel zu kaufen.


•    Im Winter sollte man der Biotonne möglichst nur „Trockenfutter“ geben, da nur nasses
     Material in der Tonne festfrieren kann.

•    Bei Küchenabfällen ist es hilfreich,sie gut abtropfen zu lassen und dann in
     Zeitungspapier oder Papiertüten, z.B. vom Metzger oder Bioabfalltüten aus Papier, die
     es im Handel zu kaufen gibt, einzupacken.

•    Hände weg von kompostierbaren Bio-Müllbeuteln aus abbaubarem Kunststoff.
     Diese sind nicht geeignet, da sie im Bioabfallkompostwerk in Mergelstetten
     nicht kompostiert werden können.

•    Locker eingefüllte Abfälle frieren weniger leicht fest. Daher sollte man besonders
     Bioabfälle niemals in die Tonne hineindrücken.

•    Ist der Abfallbehälter überfüllt oder steht der Deckel längere Zeit offen, wird es bei
     Schnee oder Regen in der Tonne nass und der Inhalt kann bei entsprechenden
     Temperaturen schnell einfrieren. Deshalb besonders in der kalten Jahreszeit darauf
     achten, dass der Deckel der Mülltonnen immer verschlossen ist.

•    Die Biotonne  im Winter an einen witterungsgeschützten Platz stellen. Hier bieten sich
     Garage, Schuppen oder Hauswand an.

•    Sollte der Inhalt der Tonne trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einmal einfrieren, bleibt
     nichts anderes übrig, als selbst zu Spaten oder Stecken zu greifen und die
     Abfälle aufzulockern. Die Müllwerker können diese Arbeit bei der Abfuhr nicht leisten.

17.11.2017
Start der Woche der Abfallvermeidung


„Gib den Dingen ein zweites Leben“ - unter diesem Motto firmiert die jetzige Europäische Woche zur Abfallvermeidung in diesem Jahr. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb beteiligt sich an dieser Aktion mit einer originellen Geschenkebox. Und zwar  in Form einer ausgedienten pinkfarbenen Telefonzelle. Diese ist im Entsorgungszentrum in Mergelstetten platziert und ermuntert die Besucher als echter Hingucker mal hineinzuschauen in diesen aufgehübschten Tauschort  für Gebrauchtes. „Umgebaut zu diesem netten Tauschladen haben die Telefonzelle unsere engagierten Auszubildenden, Isabel Unzeitig, Cindy Junginger und Lukas Maiwald,  beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Und zwar als eigenes „Projekt“. Nicht nur wurde die Zelle pink gestrichen und beklebt, sondern auch mit Regalen bestückt.  Dadurch, dass die  Telefonzelle jetzt als „Tauschmarkt“ für gebrauchte, aber funktionsfähige Gegenstände  taugt, wurde ihr sozusagen ein zweites Leben eingehaucht“, betont Betriebsleiter Wolfgang Forner. Jedwede brauchbaren Dinge werden hier verschenkt. Oder können gegen andere eingetauscht werden. Kunden, die ihre gut erhaltenen Sachen hier ablegen, geben diesen Gegenständen die Chance auf  eine längere Lebens- und Nutzungsdauer. Vorausgesetzt, andere Kunden können die Produkte gebrauchen. Ziel des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes ist es, ein Zeichen zu setzen. Und darauf hinzuweisen, dass viele Konsumgüter eigentlich viel zu früh als Abfall entsorgt werden. „Wenn die Nutzungszeit von Produkten immer kürzer wird, müssen immer schneller neue Dinge produziert werden. Das geht letztlich auf Kosten der Umwelt und unserer natürlichen Ressourcen. Tendenziell wird zwar alles, was wir nutzen irgendwann zu Abfall. Aber wenn die Lebenszeit von Gütern verlängert werden kann und so wertvolle Ressourcen geschont  werden, schützt das auch unser Klima. Gerade der rasante Abbau von Rohstoffen wirkt sich auch auf die Klimaveränderungen aus. Jede Aktion, die hilft, Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen und Produkte so lang als möglich in einem Kreislauf zu halten, schützt eben auch unser Klima“, ermuntert Betriebsleiter Wolfgang Forner die Einwohner des Landkreises den neuen Tauschmarkt „Telefonzelle“ im Entsorgungszentrum künftig rege zu nutzen . Gleichzeitig hofft Forner, dass diese Aktion die Bürgerinnen und Bürger dazu anregt, über manches vorschnelle Wegwerf-Verhalten nachzudenken. Und möglichst oft  negative Auswirkungen unseres Konsumverhaltens auf die Umwelt zu vermindern. „Die Europäische Woche der Abfallvermeidung bietet uns die Chance, mit solchen Tauschaktionen Ressourcen zu schonen. Und das Bewusstsein für ein verantwortungsvolles Handeln im Alltag zu stärken. Je mehr Bürgerinnen und Bürger in diese Richtung denken und auch so handeln, desto besser ist dies für eine intakte Umwelt.“   

03.08.2017
Waldemar Waldmaus im KiGa

 

Gespannt lauschten die Kinder aus dem Evangelischen Kindergarten Gussenstadt dem Müll-Märchen mit Waldemar Waldmaus.  Lothar Hänle und Ramona Stegmeier vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb  gelang es, mit einer kurzweiligen Lesung über den außergewöhnlichen Mäuserich Waldemar und dessen tollen Müll-Abenteuern im Wald, die Kinder zu fesseln. Anhand der Geschichte wurde den Kindern nochmals bewusst, dass zerbrochene Glasflaschen, Plastiktüten, alte Kaugummis, ausgelutschte Schnuller oder gar Altöl nichts im Wald verloren haben. Denn viele Tiere leiden unter herumliegendem Müll, der natürlich auch der  Natur sehr schadet. Die Kinder lernten, dass Altöl ins Grundwasser sickern kann und wertvolles Trinkwasser verschmutzt. Dass viele Waldtiere Plastik mit Nahrung verwechseln oder sich an Scherben und anderen Abfällen verletzen können. Zum Abschied hat die Hauptfigur Waldemar Waldmaus natürlich alle Kindergartenkinder ganz toll gelobt für deren Bereitschaft, künftig noch besser darauf zu achten, dass kein Abfall im Wald zurückbleibt. Und dass es ganz wichtig ist, die Natur und die Umwelt vor Verschmutzungen zu schützen. Nebenbei konnten die Kinder auch zeigen, was sie bereits über richtige Mülltrennung wissen. Anhand von Postern wurden kurz  die verschiedenen Tonnen, wie Bio-, Restmüll-  und Papiertonne sowie der Gelbe Sack vorgestellt und was dort jeweils hinein kommt.  Das Team vom Evangelischen Kindergarten hatte alles bestens vorbereitet. Und so erlebten die Kinder einen schönen  Nachmittag, bei dem sie spielerisch lernten, was  Abfälle sind. Und dass die Menschen, wo immer möglich, unnötigen Müll vermeiden sollten. Auf diesem Weg möchte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bereits den Kindergartenkindern nachhaltig vermitteln, wie wichtig es ist, Abfälle zu vermeiden. Und dort, wo dennoch welche anfallen,  diese  richtig zu trennen, damit  die enthaltenen Wertstoffe anschließend auch recycelt werden können.  Als weitere Anregung das Thema Abfall mit den Kindern spielerisch aufzugreifen, gab’s für die Erzieherinnen noch eine Mappe mit einer netten Kurzgeschichte zur Abfalltrennung mit Robin dem Rohstoffretter. Dieser Vorlesetext enthält Begriffe, die auf  kleinen Aufklebebögen als Bilder abgebildet sind und auf die unterschiedlichen Mülltonnen, die als Poster verteilt werden, von den Kinder aufgeklebt werden können, Dieser vertiefende Einstieg  soll das Thema Abfalltrennung nachhaltig und zugleich unterhaltsam bei den Kindern  verankern. Die fertigen Poster können zu einem Riesenplakat zusammengefügt und im Raum aufgehängt werden. Und auch eine Vorlage für einen kleinen Abschluss-Song „Wo kommt der Abfall“  hin ist in der Mappe drin. 

01.08.2017
Umweltbewusstsein gehört ins Reisegepäck

Ganz gleich, ob  Abfälle richtig getrennt und umweltgerecht entsorgt werden oder kurz  geduscht wird statt lange zu baden. Dieses ressourcenschonende Verhalten, das in den heimischen vier Wänden praktiziert und eingespielt ist, sollte gerade im südlichen Europa, also in den beliebten sommerlichen Urlaubsregionen, beibehalten werden. Grund: Gerade dort, wo wir uns als Touristen am Meer und Strand entspannen, ist das Wasser oft knapp und sollte nicht verschwendet werden. Und auch am Urlaubsort sollte kein unnötiger Müll oder unnötige Abgase die Umwelt belasten. Wer mit dem Flugzeug anreist, sollte darauf achten, so wenig Gepäck wie nötig mitzunehmen. Denn je geringer das Transportgewicht, so geringer auch die umweltbelastenden Emissionen. Noch vor dem Urlaubs-Autoverkehr und der Infrastruktur in den Unterkünften, sind es die Flugreisen, die beim Ausstoß von Kohlendioxid-Emissionen mit Abstand ganz vorne liegen. Deshalb gilt als Faustregel: Je näher das Urlaubsziel, desto weniger wird die Umwelt belastet. Warum nicht einmal die rauen Felsen und wildromantischen Täler, die kargen Wacholderheiden und dichten Wälder der heimatlichen Schwäbischen Alb erkunden. Sie zählen zu den schönsten Wanderregionen Deutschlands. Die Schwäbische Alb ist die höhlenreichste Region Deutschlands und zeichnet sich aus als Wiege der Menschheit, wo die ältesten Kunstwerke der Menschheit ausgegraben worden sind. Aber auch im weiteren Umfeld von etwa 800 Kilometern gibt es Urlaubsziele, die alles bieten, was Fernreisen versprechen. Wasser, Strand, andere Sprachen und Kulturen. Wer mit Bus oder  Bahn anreist oder für die Urlaubsreise gleich auf den Fahrradsattel umsteigt, verhält sich natürlich vorbildlich. Wenngleich die Urlaubsalternative Schrebergarten, Balkon oder Wohnungstausch noch besser abschneidet im Blick auf vermeidbare Umweltbelastungen. Wer dennoch mit dem Auto fährt, kann sein Gewissen entlasten, indem er ein voll besetztes Auto steuert. Sind doch unter ökologischen Gesichtspunkten Flugreisen wie auch Kreuzfahrten zumeist weitaus umweltbelastender. Wer zudem auf Umweltzertifikate und Labels umweltschonender Reiseangebote achtet, tut ein Übriges, um mit gutemn Gewissen in die schönsten Wochen des Jahres zu starten. Die Webseite „Label-online“ bietet einen Überblick zu den Zertifikaten und Labeln.

„Übrigens gibt es eine Orientierungshilfe für einen nachhaltigen Urlaub  im Inlandstourismus. Die Umweltdachmarke Viabono zertifiziert umwelt- und klimafreundlichen Tourismus in Deutschland. Und auch Travelife und TourCent setzen auf einen nachhaltigen Tourismus, indem sie umweltschonende Anbieter zertifizieren. Eine große, weltweite Auswahl umweltverträglicher Reisen wird auch über das „Forum anders Reisen“ vorgestellt“, informiert der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb..

30.05.2017
Annahme im Wertstoff-Zentrum erweitert

In jedem Drucker, Fax- oder Kopiergerät sind sie in den unterschiedlichsten Ausführungen zu finden: Tonerkartuschen, Tonerpatronen oder Trommeleinheiten. Irgendwann sind sie leer und müssen ausgetauscht werden. Zwar gibt es häufig Rücknahmesysteme, trotzdem landen aber noch viel zu viele leere Kartuschen und Patronen in der Restmülltonne. 

„Dadurch werden wertvolle Rohstoffe und Ressourcen wie Erdöl, Eisen und Aluminium verschwendet. Denn Tonerkartuschen und Tintenpatronen können nicht nur wieder verwertet, sondern zum Teil sogar wieder aufbereitet und wiederverwendet werden“, erläutert Abfallberater Markus Nüsseler vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Aber dafür müssen sie erst einmal getrennt gesammelt werden. Dabei ist die getrennte Sammlung sogar Pflicht, wenn die Tonerkartuschen und Druckerpatronen zum Beispiel mit einem Chip, Sensor oder einer LED-Statusanzeige zur Kommunikation mit dem Drucker oder zur Füllstandskontrolle ausgestattet sind. Dann fallen sie in den Anwendungsbereich des Elektrogesetzes.

Um die Abgabe der leeren Kartuschen und Patronen vor allem beim Anfall geringer Mengen zu erleichtern, hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb sein Dienstleistungs-angebot erweitert. Tonerkartuschen und Tintenpatronen werden ab sofort nicht nur in der Problemstoffsammelstelle des Entsorgungszentrums Mergelstetten und beim Umweltmobil, sondern auch in jedem Wertstoff-Zentrum des Landkreises kostenfrei angenommen. Auch Kleingewerbebetriebe können diesen Service nutzen. „Fallen allerdings größere Mengen an Kartuschen und Patronen an, sollte mit uns Kontakt aufgenommen werden“, so Nüsseler.  „Gibt gar mal das komplette Fax-, Kopiergerät oder der Drucker seinen Geist auf, sollte vor der Entsorgung auch an die Entnahme der Kartuschen und Patronen gedacht werden“, so Nüsseler weiter.

Die Vorbereitung zur Wiederverwendung und die Wiederverwertung der Kartuschen und Patronen übernimmt das Recyclingunternehmen Cartridge-Space.

Die Standorte und Öffnungszeiten der Wertstoff-Zentren sind hier zu finden. Auch telefonische Auskünfte erteilt Markus Nüsseler gerne unter 07321-9505-16.

12.05.2017
Mülldrache im Anflug

 

Margitta R. Kleber, frühere Initiatorin der Dreck -weg Donnerstag-Gruppe in Giengen, startete jetzt ein  Kindergarten-Projekt. Ziel ist es, die Kinder spielerisch an die Themen Umwelt und Abfälle heranzuführen. Ist doch für Kinder als Einstieg in dieses wichtige Thema einer verantwortungsvollen Abfallentsorgung gerade eine kurze, abenteuerliche Geschichte hervorragend geeignet.

Mit ihrem  Umwelt-Märchen „Ein Leuchtturm der besonderen Art“, dessen Symbolfigur ein großer, grüner Plüsch-Drachen ist, möchte Margitta Kleber gemeinsam mit den Leiterinnen der Kindergärten die Kinder für eine müllfreie Umwelt begeistern. „Dieses Projekt ist eine tolle Sache, die auch wir gerne begleiten“, betont Wolfgang Forner, Betriebsleiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

Für das Projekt mit dem Titel: „Happy Dragon – Mülldrache im Anflug“ sollen zunächst alle Kindergärten in Giengen gewonnen werden. Bei einem persönlichen Vorstellungsgespräch ist die Aktion von Margitta R. Kleber den Leiterinnen der Giengener Kindergärten vorgestellt worden.

Damit die Kinder auch aktiv mitmachen können, gibt’s einerseits ein Blatt zum Ausmalen, in dem  die Konturen des Drachens aufgemalt sind. Andererseits einen Phantasie Leuchtturm, der eigenständig kreiert werden darf.

Mit von der Partie ist auch der Naturfreunde Verein, der im Blick auf Migrationskinder Fotos gemacht hat, um die Szenen aus dem Märchen anschaulich zu illustrieren. Auch kann auf diese Weise ein Wort wie Leuchtturm für diejenigen Kinder bildlich umgesetzt werden, die mit der Sprache in Deutschland noch nicht so vertraut sind. So werden die Kinder spielerisch mit dem Thema Müll und den Konsequenzen einer achtlosen Wegwerfmentalität vertraut gemacht.

Wenn die Kindergartenleiterinnen und Erzieherinnen das Märchen vorgelesen haben, kann das Thema Abfälle  nochmals aufgegriffen und  vertieft werden. Bei Bedarf werden die Erzieherinnnen hierbei vom Kreisabfallwirtschaftbetrieb unterstützt.

10.05.2017
Biotonnenkontrolle beginnt wieder

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb kontrolliert Inhalte der Biotonnen auf Fehlwürfe
– Nur störstofffreier Bioabfall ist guter Bioabfall

 „Nach wie vor müssen wir leider feststellen, dass  Biotonnen teils aus Unwissenheit, aber auch beabsichtigt, falsch befüllt werden“, berichtet Wolfgang Forner, Betriebsleiter beim  Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim.

Bei diesen Fehlwürfen handelt  es sich hauptsächlich um Plastiktüten, Windeln oder mit Restmüll gefüllte Plastiktüten. Plastiktüten, auch die so genannten biologisch abbaubaren Plastiktüten sowie alle Fehlwürfe müssen im Biokompostwerk in Mergelstetten aufwendig herausgesiebt und als Restmüll entsorgt werden.

Aus den Bioabfällen wird Kompost für die Landwirtschaft hergestellt. Um den Kompost auf den Feldern ausbringen zu können, muss dieser frei von Fremdstoffen sein.  Der Kompost aus dem Mergelstetter Kompostwerk ist ein geprüfter Qualitätskompost und besitzt das RAL-Gütezeichen der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. Er unterliegt  laufenden Qualitätskontrollen durch ein unabhängiges Institut. Die Qualität kann jedoch nur gesichert werden, wenn in erster Linie die Qualität der Bioabfälle stimmt. Doch die Fehlwürfe stören nicht nur den Prozess der Kompostierung, sondern sie können auch die Qualität des Kompostes mindern.

Deshalb werden nun  wieder verstärkt regelmäßige Kontrollen der Biotonnen durchgeführt. In der nächsten Woche stehen Kontrollen in verschiedenen Straßen von Giengen an.  Dabei wird der Inhalt der bereitgestellten Biotonnen kontrolliert.

Biotonnen, die falsch befüllt bereitgestellt wurden, bekommen einen Infoflyer „Stop“ angehängt. Auf diesem Flyer ist angekreuzt, welches Material nicht in die Biotonne gehört.  Und im Flyer wird nochmals erläutert, was in die Biotonnen darf und was nicht. Zusätzlich schreibt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die betroffenen Haushalte zeitnah an. Sollte sich bei späteren Kontrollen herausstellen, dass die Biotonne weiterhin falsch  befüllt wird, dann hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb die Möglichkeit, die Tonnen zu sperren. Dies hat zur Folge, dass die betroffenen Biotonnen nicht mehr geleert werden.

„Ziel dieser Aufklärungsaktion ist es, Bioabfälle mit möglichst geringem Störstoffanteil zu sammeln. Nur mit gutem Eingangsmaterial kann auch guter Kompost hergestellt werden“, betont Wolfgang Forner, Leiter des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes.

 

In die Biotonne dürfen alle organische Abfälle aus den Haushalten wie Speise- und Lebensmittelreste, Kaffeefilter, Teebeutel, Obst-, Nuss- und Eierschalen. Auch Gartenschnitt, Baum- und Heckenschnitt, Laub- und Nadelstreu, Schnitt- und Topfblumen und unbehandelte Holzwolle.
Nicht in Biotonne gehören Plastiktüten und Folien, Milch- und Getränkekartons, behandeltes Holz, beschichtetes Papier, Glas, Keramik, Metall, Textilien, Windeln oder Tierkadaver.

Weitere Auskünfte erteilt der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter 07321 9505-16.

15.02.2017
Nicht alles passt ins Altglas

Behälterglas gehört nicht in den Restmüll, sondern in den Altglascontainer. Doch nicht alle Gläser und mit Glas gefertigten Produkte gehören in den Altglascontainer. Falsch einsortierte Gegenstände wie Glühbirnen oder Porzellanteller beeinflussen die Scherbenqualität und damit den Recyclingprozess. Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt. 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

Und noch ein Hinweis:
Die Glascontainer werden regelmäßig geleert. Sollte einmal einer überfüllt sein, rufen Sie uns unter 07321 9505-0 an. Wir veranlassen dann eine Leerung.

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

27.01.2017
Überblick über eigene Vorräte behalten

Spargel zu Weihnachten und Erdbeeren zu Ostern. Das heißt lange Transportwege und hohen Energieverbrauch. Vor allem dann, wenn die Lebensmittel mit dem Flugzeug eingeflogen werden. Wer auf Weintrauben aus Südafrika verzichtet, die immerhin 10 000 Flugkilometer hinter sich haben, tut etwas gegen Kerosinverbrauch und Kohlendioxidanstieg. Aber selbst Waren, die umweltfreundlicher per Schiff transportiert werden, verursachen ein Mehr an Kohlendioxid und Schwefeldioxid. Wer also etwas für die Umwelt tun möchte, der sollte auf heimische Lebensmittel zurückgreifen, am besten saisonal. Lokale Wochenmärkte bieten sich geradezu an. Dadurch werden Luftverschmutzung und Lärmbelästigung verringert und Energie gespart. Sie helfen damit auch kleineren, oftmals naturnahen Höfen. Zudem werden Arbeitsplätze und Lehrstellen vor Ort gesichert, gerade in der Landwirtschaft und im Handwerk. „Kurze Wege für Obst und Gemüse heißt auch, dass mehr Qualität und Frische auf den Tisch kommt“, so der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.
Dennoch sollte immer auch darauf geachtet werden, dass nur Lebensmittel eingekauft werden, die man verbraucht. Nahrungsmittelverschwendung ist nicht zu rechtfertigen. So werden in Deutschland etwa 500 000 Tonnen Brot jährlich weggeworfen. Rund zehn Prozent des deutschen Hausmülls besteht aus originalverpackten Lebensmitteln. Allein das Essen, das in Europa wegschmissen wird, könnte zweimal reichen, um weltweit alle Hungernden zu ernähren. Wer bewusster mit Lebensmitteln umgeht, vermeidet also nicht nur unnötige Abfälle, sondern hat einen eigenen finanziellen Vorteil. Laut einer Studie der Universität Stuttgart wirft im Durchschnitt jeder Bundesbürger jährlich 86, Kilo Lebensmittel weg. Und das macht bis zu 250 Euro jährlich pro Person. Bei einem Vierpersonenhaushalt summiert sich das eben mal auf rund 940 Euro.
Für einen verantwortungsvollen Konsum von Lebensmitteln gibt es ein paar Tipps: Seinen Einkauf gezielt planen. Am besten nicht hungrig einkaufen. Am Abend kein volles Sortiment beim Bäcker oder im Gemüseregal einfordern. Lebensmittel auch kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kaufen, wenn diese schnell verbraucht werden. Und selbst überprüfen, ob ein Nahrungsmittel auch kurz nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch genießbar ist. Geöffnete Lebensmittel sollten gut verpackt werden. Und immer richtig lagern. Im Kühlschrank kommt Fisch und Fleisch auf die unterste Ablage. Denn kalte Luft fällt nach unten. Milchprodukte darüber, Käse und Speisereste, Senf, Dressings und Feinkost in die oberste Ablage. Obst und Gemüse gehören ins Gemüsefach. Obgleich das Gemüsefach ganz unten ist, liegen hier die Temperaturen bei etwa sechs bis neun Grad. Grund: Über dem Gemüsefach ist eine Glasplatte, die kalte Luft und Feuchtigkeit abhält. Und noch ein Tipp: Produkte mit jüngerem Verfallsdatum nach vorn räumen, damit diese als erstes verbraucht werden.

27.12.2016
Sammlung Altkleider wird eingestellt

Im Dezember werden zum letzten Mal die roten Altkleider- und grünen Schuhsäcke bei den Straßensammlungen mitgenommen. Die vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Heidenheim beauftragten Vereine und Organisationen werden ab Januar 2017 nur noch das bereitgestellte Papier und Kartonagen einsammeln.

Altkleider und Schuhe können in allen Wertstoff-Zentren des Landkreises abgegeben werden.

Kleiderkammern - Mit gut erhaltener Bekleidung Gutes tun!

Über noch tragbare und gut erhaltene Bekleidung freuen sich die sozialen Einrichtungen im Landkreis Heidenheim. Das Weitergeben gebrauchter Bekleidung in nächster Nähe ist das ökologisch Sinnvollste, denn es gibt keine langen Transportwege, die Lebensdauer der Kleidungen  werden verlängert und somit Ressourcen geschont.

Kleiderkammern im Landkreis:
• „kleiderglück“, Marktstraße 47, 89537 Giengen
• DRK-Kleiderkammer, Schlosshaustraße 98, 89518 Heidenheim
• Diakonie-Laden, Hauptstraße 88, 89518 Heidenheim

08.06.2016
Wohin mit Wertstoffen?

„Wißt ihr, warum das Glas nach Farben getrennt gesammelt wird?“, fragt Abfallberater Markus Nüsseler die Grundschüler des Gerstetter Bildungszentrums, die mit ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf das Gerstetter Wertstoff-Zentrum besuchen.

Richtig, durchsichtiges Glas kommt in den  Weißglas-Container. Der ist ausschließlich für durchsichtiges Glas bereitgestellt. Und gerade bei durchsichtigem Glas ist es wichtig, dass es keine Fehlwürfe mit farbigem Glas gibt. Wer sich unsicher ist, wohin etwa blaues, richtig weißes oder gelbes Glas  gehört, ist beim Container für Grünglas richtig. Denn bei der Aufbereitung von Grünglas stören andere Farben am Geringsten. Dass der Kauf von Mehrweg-Glasflaschen aus der Region ökologisch sinnvoll ist, liegt daran, dass diese bis zu 50-Mal wiederbenutzt werden können, bevor sie zum ersten Mal eingeschmolzen und zu einer neuen Flasche werden. Allerdings sollte wegen des Gewichtes der Transportweg kurz sein und gezielt Mehrweg- statt Einwegflaschen gekauft werden

Auch was zu den Verkaufsverpackungen zählt und in den gelben Sack gehört wurde kurz besprochen.  Shampoo- und Spülmittelflaschen, Becher von Milchprodukten, Milchkartons und Suppenbeutel, Tuben und Schokoladenfolien, Spraydosen und Schraubdeckel gehören in den gelben Sack.

Nicht so klar war den aufmerksamen Schülern dagegen, was alles zu den Nichtverpackungskunststoffen zählt, wie etwa Eimer, Wannen, Wäschekörbe, Blumentöpfe, Plastikkleiderbügel, Gießkannen oder Kinderspielzeug. Da diese Dinge keine Verpackungen sind, gehören sie nicht in den gelben Sack, sondern ins Wertstoff-Zentrum.

Batterien, Akkus sowie Knopfzellen können ebenfalls in allen Wertstoff-Zentren abgegeben werden. Aber auch so genannte Hochenergiebatterien, wie Lithiumbatterien aus Werkzeugen oder Laptops landen immer häufiger im Wertstoff-Zentrum. Die Pole der ausgedienten Lithiumbatterien sollten dabei bereits zuhause mit Klebeband abgeklebt und dann zum Wertstoff-Zentrum gebracht werden, um einen sicheren Transport zu gewährleisten und einen Kurzschluss zu vermeiden.

Mit dem Besuch auf dem Gerstetter Wertstoff-Zentrum konnte die Grundschüler ihr Wissen über Abfälle, die richtige und sortenreine Trennung sowie den sorgfältigen Umgang mit Rohstoffen weiter vertiefen. Haben sie doch in ihrer Lehrerin Ulrike Banzhaf eine engagierte Pädagogin, die schon  viele Aspekte im Blick auf Abfälle und Wertstoffe im Unterricht behandelt hat. Und etwa auch beim gemeinsamen Basteln von Weihnachtsschmuck, manche ausrangierten Materialien nochmals wiederverwendete. Dazuhin gibt’s ein Frühstück in der Schule, bei dem Abfälle vermieden werden. Klar auch, dass Stofftaschen in der Schule zum Einsatz kommen. Ist doch jede Plastiktüte, die nicht produziert wird ein Plus für die Umwelt. Vorbildlich auch die Teilnahme der Klasse an der Kreisputzete, wo den eifrigen Teilnehmern noch die leckeren Müslitaler in Erinnerung sind, die  als kleines Dankschön ausgeteilt wurden.

Zum Abschluss gab’s für  die wissbegierigen Besucher des Wertstoff-Zentrums ein kleines Präsent.  Spendierte der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb doch noch kurzerhand Brezeln für die engagierten Experten/Innen in Sachen Mülltrennung.


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