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Aktuelles


05.07.2022
Besuch im Entsorgungszentrum

Teilnehmer der Volkshochschule besuchen Entsorgungszentrum des Kreisabfallwirtschaftsbetrieb  

Umweltbildung, Abfallvermeidung und die richtige Trennung von Abfällen und Wertstoffen sind Themen, über die der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb immer wieder aufklärt und auch Führungen anbietet. Ist doch das Mergelstetter Entsorgungszentrum hierfür bestens geeignet. Biokompostwerk, Problemstoffsammelstelle und das weitläufige Wertstoff-Zentrum geben aufschlussreiche Einblicke darüber, wie ein schonender Umgang mit wertvollen und zugleich begrenzten Rohstoffen aussehen kann.

Kein Wunder also, dass sich auch die Volkshochschule mit einer munteren Besuchergruppe von Migranten unter Leitung von Dozent Harald Singer mit Interesse aufgemacht hat nach Mergelstetten, um alles rund um den Müll und den Berufsalltag der dort Beschäftigen zu erfahren. Wird doch hier vor Ort im weitläufigen Entsorgungszentrum die richtige Abfalltrennung greifbar und begreiflich.  

Lothar Hänle vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb referierte über die tägliche Plastikflut, die nicht nur weltweit Meere, Seen und Flüsse massiv belastet, sondern allerorten, selbst im Boden, aufzufinden ist. Schließlich liegt nach Stürmen nicht nur am Strand oder Deich Plastikmüll in allen Formen und Farben herum. Unterschiedlichste Dinge wie Einkaufstüten, Zahnbürsten, Eimer, Becher, Kanister, kleine Plastikflaschen, Folienstücke oder Lebensmittelverpackungen finden sich dort, wo diese nicht hingehören.

Auch zeigte der Referent Aspekte einer ökologisch verantwortungsvollen Kreislaufwirtschaft auf.  Sind doch etwa die weltweiten Folgen einer ungedrosselten Papierproduktion fatal. So gibt es etwa in Indonesien eine gewaltige Entwaldungsrate wegen des weltweiten Hungers nach Zellstoff und Papier.  Im Anschluss hieran führte Hänle die Gruppe übers Gelände des Wertstoff-Zentrums. Gezeigt wurden die verschiedenen Container für Pappe und Papier. Extra Container stehen bereit für Elektrogeräte wie Computer und Monitore, Scanner und Waschmaschinen, Bügeleisen oder Rasierapparate. An der Problemstoffsammelstelle werden wiederum schadstoffhaltige Abfälle angeliefert. Dazu gehören Chemikalien aus dem Hobbylabor, Pflanzenschutzmittel, aber auch Leuchtstoffröhren und flüssige Lacke und Farben. Auch erfuhren die Teilnehmer, dass manche Biotonnen-Benutzer noch immer Windeln, Problemstoffe, Restmüll, Verpackungen aus Kunststoff und jede Art von Plastiktüten, auch die so genannte abbaubaren kurzerhand in die Biotonne werfen. „Deshalb hat’s dieses Jahr auch nochmals vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb extra kostenlose Papiertüten für Bioabfälle gegeben, die jedem Haushalt zugegangen sind. Und die in der Küche in das Vorsortiergefäß für Bioabfälle gelegt werden können. Nur solche Papiertüten sind tatsächlich gut abbaubar im Kompostwerk. Im Gegensatz zu so genannten abbaubaren Plastiktüten oder Biobeuteln aus Stärke, die viel zu lange brauchen, um zersetzt zu werden, da der Bioabfall in der Rottehalle des Kompostwerks längstens zwölf Wochen bleibt. Und in dieser Zeit verrotten die Kunststoffteile der angeblich abbaubaren Kunststoff-Tüten nicht. Stattdessen vermindern diese die Qualität des Endprodukts Kompost oder müssen eben vorab mühsam aussortiert werden. Deshalb gilt es, nur zu Papiertüten für Bioabfälle zu greifen. Dabei tut’s auch die Bäckertüte oder man schlägt die Bioabfälle in alte Zeitungen ein.

Abschließend diskutierten die Teilnehmer verschiedene Umweltthemen: Von der Kreisputzete übers Littering im öffentlichen Raum bis zum ungebremsten Trend massenhaft Coffee-to-Go Becher zu konsumieren. Aber auch über die Aktionen des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs - gemeinsam mit vielen Bäckereien im Kreis - diesem Trend durch das Angebot von Mehrwegbechern entgegenzusteuern.

 Weitere Fragen drehten sich um die Ausbildungen, Praktika und Qualifikationen der Beschäftigten beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. So sind unterschiedlichste Berufsgruppen dort im Einsatz, wobei es auch eine spezielle Ausbildung zur Fachkraft für Kreislaufwirtschaft gibt, um den Erfordernissen bei bestimmten Arbeitsbereichen im Biokompostwerk kompetent zu begegnen.

03.07.2022
Bitte beachten!

Am Samstag, 09.07.2022, findet in Oggenhausen das Kinderfest statt. Deshalb bleibt der Grüngut-Container an diesem Tag geschlossen, es erfolgt keine Annahme.

02.07.2022
Bitte beachten!

Das Wertstoff-Zentrum Burgberg ist am Samstag, den 09. Juli 2022 geschlossen.


29.06.2022
Altpapiersammlung vorverlegt

Die Altpapiersammlung in Bissingen wird vom 23.07.2022 auf den 16.07.2022 verlegt, da am 23.07.2022 das Kinder- und Dorffest in Bissingen stattfindet.

22.06.2022
Mehrweg statt Einweg

Verpackungen aus Kunststoff sind allgegenwärtig. Die meisten von diesen Plastikverpackungen werden nur ein einziges Mal benutzt, aufgemacht und entsorgt. Während die Verpackungsprodukte - wie etwa in Folien eingeschweißte Bananen - nur eine kurze Zeitspanne überdauern, sind die Verpackungskunststoffe noch sehr lange in unserer Umwelt zu finden. Vielerlei Kunststoffe weisen eine Abbaudauer von bis zu hundert Jahren auf. Und selbst dann wird die Natur oftmals noch mit Mikroplastikpartikeln belastet. Aber auch Kaffeepads und Kapseln, die Kaffee extra in Mini-Portionen verpacken, beeinträchtigen die Umwelt. Im Blick auf Getränkeverpackungen verdrängen Kunststoff-Einwegflaschen immer stärker die umweltfreundlicheren Mehrwegflaschen. Gerade Mehrwegflaschen von regionalen Anbietern können eine gute Ökobilanz vorweisen. Verschlechtert sich doch die Ökobilanz von Glas-Mehrwegflaschen - wenn lange Transportwege nötig sind - allein schon wegen des hohen Gewichts. Kurze Wege sind also angezeigt. Immerhin können Glas-Mehrwegflaschen rund 50 mal wieder befüllt werden, PET Mehrwegflaschen immerhin 25 Mal, bevor sie recycelt werden. Das Gebot der Stunde ist also, die Flut von Verpackungsabfällen und kurzlebigen Einwegprodukten einzudämmen. Eine konsequente Abfallvermeidung, die bevorzugte Nutzung von Mehrwegsystemen, aber auch die Rücknahme von Verpackungen sind Wege, wie die Umweltbelastungen verringert werden können. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass jährlich allein in Deutschland rund drei Milliarden Einwegbecher für Heiß- und drei Milliarden für Kaltgetränke im Außer-Haus Konsum verbraucht werden. Dies entspricht einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 70 Wegwerfbechern. Aufgrund der ständigen Neuproduktion von Einwegbechern werden mithin Ressourcen beansprucht sowie Klima und Umwelt belastet.  Nebenbei landen die Einwegbecher oftmals in der Natur und verschmutzen öffentliche Plätze und Parks.    

Um diese Zusammenhänge kreiste jetzt ein Vortrag, der sich mit Plastikverpackungen und Ressourcenverbrauch auseinandersetzte. Eingeladen hatte der Landfrauenverein Dischingen in Kooperation mit den Ortsgruppenvereinen Frickingen und Dunstelkingen. Die Landfrauen verfolgten aufmerksam den Vortrag von Lothar Hänle, der beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb im Bereich Umweltbildung tätig ist.

So wurde den interessierten Landfrauen vermittelt, dass Plastik - neben seinen Grundbestandteilen - oft zusätzlich problematische Stoffe aufweist. Solche chemischen Inhaltsstoffe werden bei der Produktion beigemischt. Ziel ist es, die Eigenschaften des jeweiligen Kunststoffes für den beabsichtigten Einsatz zu optimieren. Schließlich sollten mancherlei Plastikprodukte säure- und hitzebeständig, bruchfest und beinahe universell verwendbar sein. Solche so genannten Additive sind etwa Weichmacher, die Plastikprodukte biegsam machen. Aber auch Licht- und Flammschutzmittel.  Nicht auszuschließen sind selbst krebserregende Stoffe, die manchen Kunststoffen beigemischt werden. Über die Nahrungskette können Plastikpartikel und die darin enthaltenen Chemikalien, etwa durch den Konsum von Fisch, auch in den menschlichen Körper gelangen. Weichmacher – Phthalate – und Bisphenol A (bisweilen in den Innenbeschichtungen von Dosen enthalten) können das Hormonsystem und den Stoffwechsel beeinflussen  

Wer also unsere Umwelt und sich selbst schützen möchte, der sollte darauf achten, seinen Konsum an problematischen Plastikartikeln einzuschränken. Und dennoch anfallenden Plastikabfall korrekt zu entsorgen. Sei es über den gelben Sack für Leichtverpackungen oder über die Wertstoff-Zentren vor Ort. Etwa wenn es sich um Plastik handelt, das keine Verpackung ist. Sondern schlicht um Gartenmöbel, Getränkekisten oder Gießkannen aus Kunststoff. Ebenso können Kleiderbügel, Kanister oder Kinder-Tretschlepper bei den Wertstoff-Zentren abgegeben werden. Wie auch Wäschekörbe, Pflanzschalen, Blumentöpfe oder Wisch- und Haushaltseimer aus Kunststoff.

16.06.2022
Gartenabfälle illegal entsorgt

Immer wieder werden Gartenabfälle im Wald und in der Landschaft entsorgt. Nicht selten in der irrigen Meinung, diese würden doch schadlos zersetzt und dem so genannten Nährstoffkreislauf wieder zugefügt. Doch das ist falsch, denn Gartenabfälle am ungeeigneten Ort zeitigen einige negative Konsequenzen für die Natur.

Wer Gartenabfälle an Waldrändern, Gewässern  und im Grün kurzerhand abkippt, stört durchaus den Nährstoffhaushalt der Landschaft und des Waldes erheblich. Statt der früheren Artenvielfalt wird binnen kurzem einer Monokultur von Brennnesseln Vorschub geleistet. Bevorzugen doch Brennsesseln den Stickstoff, der gerade in Gartenabfällen gebunden ist. Viele anspruchsvollere Tier- und Pflanzenarten werden auf diese Weise zurückgedrängt oder verschwinden dagegen.  Zugleich vermehren sich auch nichtheimische Ziergehölze über den Austrieb von Wurzelresten. Dies geht letztlich zu Lasten der heimischen Flora.

Mangelnder Respekt vor der Natur

Wald und Landschaften wirken auf den Menschen natürlich und unberührt. Daraus erwächst  Respekt vor der „unberührten Natur“. Dieser Respekt schwindet, sobald erste Abfälle – und das gilt eben auch für Pflanzenabfälle – die Natur verschandeln. „Selbst einen sauberen und aufgeräumten Garten vorzuzeigen, indem man seine Abfälle in die freie Landschaft kippt, ist kein Kavaliersdelikt, über das man hinwegsehen sollte. Im Gegenteil, da sollte man genau hinschauen“, so der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

Solche verbotenerweise abgelagerten  Gartenabfälle in Wald und Flur müssen beseitigt werden. Das verursacht  Kosten, die letztlich von allen zu tragen sind. Jeder, der auf diesem Wege seine Gartenabfälle entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, denn er verstößt gegen Abfallrecht, Wasserrecht und Landschaftsrecht. 

Gartenabfälle sind am besten im eigenen Garten zu kompostieren. Zudem können Grasschnitt, Heckenschnitt, Laub oder Fallobst über die Biotonne entsorgt werden. Oder bis in den November hinein kann gegen eine geringe Gebühr eine normale PKW Anhängerladung in den Grüngut-Containern entsorgt werden, die der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb in vielen Gemeinden und Teilorten im Landkreis aufgestellt hat. Des Weiteren gibt‘s die Möglichkeit, diese  Abfälle im Entsorgungszentrum in Mergelstetten wiederum gegen eine geringe Gebühr – 2,50 Euro - bis 100 Kilo zu entsorgen. Das Entsorgungszentrum ist Montag bis Freitag von 7.00 bis 17.00 Uhr und am Samstag von 8.00 bis 12.30 Uhr  geöffnet.

15.06.2022
Biotonne im Sommer

Gerade jetzt im Sommer bei schwülwarmen Temperaturen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb einige Tipps parat, damit es mit dem Inhalt der Biotonne keine Probleme gibt.

Richtig einpacken: Zunächst ist es ratsam, die Abfälle nicht lose in die Biotonne zu füllen, sondern gut zu verpacken. Gut geeignet sind Papiertüten, Zeitungspapier oder
Küchenkrepp. Diese Materialien saugen die Feuchtigkeit des Biomülls auf. Und bevor die Tonne nach der Leerung wieder befüllt wird, ist es gut, den Boden mit  zerknülltem Zeitungspapier auszulegen. Dadurch bleiben die Bioabfälle weniger am Boden haften. Auch eignen sich holzige Strauchabfälle, um zu verhindern, dass die  Bioabfälle verdichtet werden. Und so die notwendige Belüftung ausbleibt und mehr Feuchtigkeit austritt.

Kein Holz in die Biotonne Holzlatten oder Bretter haben in der Biotonne übrigens nichts verloren. Zumal viele Holzteile chemisch behandelt worden sind. Zu empfehlen ist es auch, etwa Grasschnitt erst dann in die Biotonne zu werfen, wenn dieser angetrocknet ist. Das ist einerseits platzsparender, vor allem aber weniger geruchsintensiv als saftiges, grünes Gras. Und so gibt’s auch weniger Feuchtigkeit, weniger unerwünschtes Sickerwasser und beugt mithin einer möglichen Madenentwicklung vor.


Bio-Kunststoffbeutel unerwünscht
Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb appelliert nochmals nachdrücklich, darauf zu achten, dass auch keine biologisch abbaubaren Plastiktüten verwendet werden. Solche
Plastiktüten können bei uns im Biokompostwerk während des kurzen Rotteprozesses nicht abgebaut werden. Biokunststoffe müssen deshalb mühsam aussortiert werden, wie andere Fremdstoffe. Stattdessen besser Papiertüten oder sonstiges Papier in Maßen für den Bioabfall benutzen. Ungeeignet sind natürlich auch die durchsichtigen Plastikbeutel, die etwa an Obst- und Gemüseständen von Lebensmittelgeschäften kostenlos bereitliegen. Und die immer wieder mit Küchenabfällen befüllt in den Biotonnen landen. Deckel sauber halten Generell ist es ratsam, das Vorsortiergefäß für den Bioabfall täglich zu leeren. Auch hier sollte der Boden mit Papier ausgelegt sein. Damit keine Insekten ins Vorsortiergefäß krabbeln und dort ihre Eier ablegen, sollte dieses stets verschlossen sein. Sauber vorsortierte Bioabfälle sind übrigens die beste Voraussetzung für die Produktion von gutem Kompost. Und an der Biotonne selbst ist es gut, wenn der Deckelrand möglichst sauber ist, damit er nicht zum bevorzugten Eiablageplatz für Fliegen wird. Es genügt, den Rand der Tonne mit Essigwasser abzuwischen.


Kühlen Standplatz wählen
Warme Temperaturen begünstigen Gärprozesse. Also Biotonnen raus aus der Sonne und einen möglichst schattigen und kühlen Standplatz suchen, etwa in der Garage.

Regelmäßig säubern
Es schadet auch nicht, die Tonne nach der Leerung regelmäßig grob zu säubern und gut trocknen zu lassen, bevor wieder Bioabfall reinkommt. Zum Auswaschen reicht
etwa gebrauchtes Spül- oder Putzwasser. Und etwas Essig hilft gegen Gerüche und Fliegen.

Jeden Termin nutzen
Grundsätzlich sollte die Biotonne bei jedem Abfuhrtag zur Leerung bereitgestellt werden. Auch wenn diese nur halb voll ist. Wegen des über den Bordcomputer beim
Müllfahrzeug genau ermittelten Gewichts in der Tonne, ist immer der tatsächlich anfallende Müll zu bezahlen. Deshalb fallen keine zusätzlichen Kosten an, wenn nur halb befüllte Tonnen geleert werden.

19.05.2022
Zuschuss für Mehrwegwindelsysteme

In den ersten Lebensjahren eines Kindes werden geschätzt 5 500 Windeln genutzt. Macht mal eben etwa eine Tonne Windelmüll pro Baby, wenn es bis zum Sauberwerden mit Einwegwindeln gewickelt wird. Alle Einwegwindeln müssen im Landkreis Heidenheim derzeit als Restmüll entsorgt und im Müllheizkraftwerk in Ulm verbrannt werden, da ein funktionierendes Recycling noch immer aussteht. Dies gilt auch für Ökowindeln. Daher ist der Einsatz von Mehrwegwindeln eine überlegenswerte Alternative. Zumal der Gebrauch von modernen Stoffwindeln nicht mehr kompliziert und zeitraubend ist. Denn diese sind doch zwischenzeitlich durchaus pflegeleicht zu handhaben und müssen nicht mehr eingeweicht, gekocht oder gebleicht werden. Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unterstützt Eltern und inkontinente Personen, die Mehrwegwindeln nutzen, einmaligen mit einem Zuschuss von 50 Euro.  Allerdings ist diese Förderung ausschließlich für Personen und Kinder vorgesehen, die ihren Hauptwohnsitz im Landkreis haben. Benötigt wird eine Geburtsurkunde des Kindes oder bei Inkontinenz ein ärztliches Attest. Ebenso die Rechnungen der gekauften Mehrwegwindeln, und zwar im Original in Höhe von mindestens 150 Euro. Der Zuschuss wird für den Kauf von Windeln rückwirkend bis zum 01.01.2022 gewährt. Früher gekaufte Windeln können nicht berücksichtigt werden.  Auf diesem Weg wird unsere Umwelt entscheidend vom Windelmüll entlastet. Weitere Informationen und Tipps sowie der benötigte Antrag gibt es kurz und prägnant im Info-Flyer, der auch auf der Internetseite www.abfallwirtschaft-heidenheim.de unter Downloads (hier) des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes eingestellt ist.     

09.05.2022
Teller statt Tonne

Für viele von uns ist beim Einkauf von Lebensmitteln zuvorderst der Preis und das Aussehen entscheidend. Günstig sei immer gut – meint man gemeinhin. Doch wie wertvoll unsere Lebensmittel letztlich tatsächlich sind, wird meist erst dann deutlich, wenn wir genauer hinschauen. Etwa auf die eingesetzten Ressourcen, die dabei verbraucht werden. Ackerflächen, Mutterboden, Wasser, Saatgut, Nährstoffe, aber auch Dünger, Pestizide und fossile Treibstoffe im Blick auf eingesetzte Fahrzeuge und Maschinen oder beim Transport, der Lagerung und der Verarbeitung. 

Eingeladen hatte Liselotte Haag, Schriftführerin beim Ortsverband Mergelstetten des VdK. Und 25 interessierte Gäste hörten mit Interesse den kurzweiligen Vortrag von Lothar Hänle, Umweltreferent beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb.

Der Zuhörerschaft wurde erläutert, dass wir zielgerichtet und sparsam mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen sollten, damit Hunger und eine Mangelernährung weltweit nicht zu-, sondern abnehmen. Etwa 805 Millionen Menschen gelten weltweit als mangel- und unterernährt. Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung ist es immer dringlicher, ausreichend sauberes Wasser und Nahrung bereitzustellen, wissend, dass beides nicht unbegrenzt verfügbar ist.  Dabei gehen weltweit etwa ein Drittel der produzierten Nahrungsmittel vom Acker auf den Teller verloren. Das sind etwa 1,3 Milliarden Tonnen. Allein in Deutschland landen jährlich rund elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, davon 6,7 Millionen Tonnen in privaten Haushalten. Demnach werden etwa 81 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf jährlich zu Abfall. Die Menge entspricht zwei vollen Einkaufswagen und ist rund 230 Euro wert.   

Eine wichtige Voraussetzung für einen Wandel im Sinne einer nachhaltigeren Ernährung ist das Wissen über die begrenzten Ressourcen, die eben auch den Anbau für unsere Lebensmittel betrifft. Vor diesem Hintergrund ist es nur schwer zu rechtfertigen, wenn potentiell verwertbare Lebensmittel in der Tonne statt auf dem Teller landen. Ausgerechnet das frische, für eine gesunde Ernährung wichtige Obst und Gemüse macht etwa ein Drittel der Lebensmittelabfälle von privaten Haushalten bei uns aus. Es folgen Gekochtes, Brot und Backwaren, Getränke, Milchprodukte, Fertigprodukte sowie Fisch und Fleisch.

Wer einige Regeln beachtet, kann die Menge an Lebensmittelabfällen entscheidend vermindern. Erstens eine Einkaufzettel schreiben. Zweitens hilft eine vorausschauende Planung, Und ein Blick in Kühlschrank und Vorratsregale bietet die beste Vorsorge. Drittens: wer sich Zeit lässt beim Einkaufen, also weder gehetzt noch hungrig den Laden betritt, vermeidet ebenfalls unnötige Lebensmitteleinkäufe. Viertens: Für Single Haushalte machen wiederum XXL-Sonderangebote wenig Sinn, da oftmals die Hälfte weggeworfen wird.

Wer bei einzelnen Bananen zugreift, rettet ebenfalls oft Obst, da diese meist nicht genommen werden, selbst wenn die Banane einwandfrei ist, also keinerlei Druckstellen hat. Umgekehrt schmeckt ein Apfel mit leichten Macken genauso gut wie der makellose daneben. Dasselbe gilt für krumme Gurken oder zweibeinige Möhren. Fünftens: Wer seine Lebensmittel gut und richtig lagert, also etwa angebrochene Packungen wie Mehl, Reis oder Nüsse in dicht schließende Behälter umfüllt, verhindert wiederum Schädlingsbefall. Dennoch hilft auch eine regelmäßige Kontrolle, etwa wenn sich Motten im Vorratsschrank eingenistet haben. Kartoffeln und Zwiebeln brauchen einen dunklen Ort. Brot bleibt in einer Brotbox oder einem Steinguttopf sowie als ungeschnittener Laib länger frisch. Käse am besten am Stück kaufen und in ein beschichtetes Papier einschlagen. Äpfel und Tomaten strömen Ehtylengas aus, das andere Obst- und Gemüsesorten schneller reifen lässt. Daher besser separat lagern. Geöffnete Konserven umfüllen und schnell verbrauchen.

Wichtig ist auch, dass die unterschiedlichen Kühlzonen im Kühlschrank richtig genutzt werden. Schnell verderbliche Lebensmittel sollten zudem nur für kurze Zeit aus dem Kühlschrank geholt werden. Übrigens haben Bananen, Auberginen oder Tomaten im Kühlschrank nichts zu suchen.

Klar, dass das Verbrauchsdatum immer zu beachten ist, denn dieses ist bei leicht verderblichen Produkten, wie Hackfleisch, Fisch oder Frischgeflügel streng einzuhalten. Ist es überschritten, heißt es tatsächlich ab in die Tonne. Umgekehrt ist das Mindesthaltbarkeitsdatum – MHD – kein Wegwerfdatum. Hier gilt: Was noch gut aussieht, gut riecht und gut schmeckt, kann meist noch gegessen werden. Zeigt doch das MHD lediglich an, wie lange ein Produkt mindestens seine typischen Eigenschaften behält, etwa Farbe und Konsistenz. Wer seine Reste verwertet, also etwa den halben Topf Suppe einfriert oder am nächsten Tag aufwärmt, vermeidet ebenso Abfälle. Und im Restaurant sollte man eher ´a la carte bestellen und aufs Buffet verzichten, um möglichen Abfällen vorzubeugen. Bleibt dennoch etwas übrig, kann man Reste auch einpacken lassen.  

Zu empfehlen ist fast immer regional und saisonal einzukaufen, also solche Lebensmittel, die direkt in der Umgebung angebaut werden. Sind doch hier die Transportwege und Transportzeiten kurz und die Umweltbelastungen mithin geringer. Und damit die Chancen höher, dass keine Lebensmittel verderben. Lebensmittel, die gerade Saison haben, lagern zudem nicht lange, sondern landen frisch vom Feld auf dem Teller. Wer Fleisch aus artgerechter und regionaler Haltung kauft, hilft der Umwelt und den heimischen Bauern ebenfalls. Kommt das Rindfleisch dagegen aus Südamerika sind die Umweltbelastungen hoch. Auch wenn nur das Futter für unsere heimischen Rinder, etwa Soja aus Südamerika kommt, hat das starke Auswirkungen auf Umwelt und Klima, denn dafür müssen Feuchtsavannen oder Regenwälder zugunsten von Anbauflächen weichen.

Nach dem Vortrag diskutierten die Gäste noch über unterschiedliche Entsorgungswege für Abfälle und Wertstoffe im Landkreis Heidenheim. Und zollten schlussendlich dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb Lob für dessen vielfältige Anstrengungen im Blick auf eine geordnete Abfallentsorgung im Landkreis Heidenheim. Und als kleine Ermunterung, unnötige Plastiktütchen zu vermeiden, gab’s für die Teilnehmer noch ein mehrfach verwendbares, waschbares Obst- und Gemüsenetz aus recyceltem Polyester.

 

 

 

 

 

 

 

 

07.04.2022
Rückgabe ungenutzer Abfalltonnen


Restmüll- und Biotonnen sowie die Papiertonnen der Haushalte sind Eigentum des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs. Diese werden den Haushalten lediglich leihweise zur Nutzung überlassen. Rund 110 000 Tonnen für Rest- und Biomüll und für Papier werden derzeit im Landkreis Heidenheim eingesetzt. „Unter diesen gibt es immer wieder welche, die nicht mehr genutzt werden“, sagt Bärbel Hörger vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. Solche „herrenlosen Tonnen“ stehen mitunter auf den Grundstücken herum, etwa wenn ein Vormieter die ihm zugeteilten Tonnen zurückgelassen hat. „Solche herrenlose Abfalltonnen möchten wir gerne einsammeln, um sie wieder einzusetzen. Allerdings müssen wir natürlich informiert werden, wo diese Abfall- oder Papiertonnen ungenutzt herumstehen“, appelliert Hörger an die Einwohner, dies doch dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb mitzuteilen, und zwar unter der Rufnummer 07321 9505-0 oder per e-mail unter info@abfallwirtschaft.de. Die „herrenlosen“ Tonnen werden dann im Auftrag des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes eingesammelt und andernorts wieder eingesetzt. Ebenso werden defekte Tonnen abgeholt und wenn möglich repariert, weshalb auch in diesen Fällen eine Meldung an den Kreisabfallwirtschaftsbetrieb gemacht werden sollte. Und ausgemusterte Tonnen, die nicht mehr zu reparieren sind, werden recycelt. Ist doch das Kunststoffgranulat der Tonnen ein wertvolles Material, aus dem neue Produkte gemacht werden können.

07.04.2022
Für Umweltbildung ist es nie zu früh

Kreisabfallwirtschaftsbetrieb: Nachfrage übersteigt Angebot

„Die Nachfrage nach unseren neuen Müll-Magnettafeln für Kindergärten ist überraschend groß. Innerhalb weniger Wochen sind alle bereitgestellten bunten Tafeln mit ihren lustigen Müll-Motiven weggegangen wie die berühmten warmen Semmeln. Das freut uns, denn wir sollten so früh als möglich die Kinder unterstützen, Abfälle richtig zu trennen. Und gerade Kinder sind neugierig und wollen wissen, wie was richtig gemacht wird, Kinder lernen eigentlich sehr gern. Deshalb sind Kindergärten tolle Lernorte, um Kinder für die Mülltrennung zu motivieren und zu begeistern.“, betont Bärbel Hörger, stellvertretende Betriebsleiterin beim Kreisabfallwirtschaftsbetrieb. 

Schließlich ist Abfall ist keine Nebensache. Denn, wie wir mit unseren Abfällen umgehen, das hat viele Auswirkungen auf unsere Umwelt und das Klima. Daher hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb diese Initiative gestartet, indem er mittels einer Magnettafel ein attraktives Lernangebot für Kindergärten entwickelt hat. Diese neuen Materialien sollen Kindergärten bei der Umwelterziehung - und ganz konkret auch bei der Abfalltrennung - unterstützen. Denn nur, wenn Abfallarten und Wertstoffe richtig sortiert werden, können diese Wertstoffe wieder aufbereitet und abermals verwendet werden. Ganz gleich ob bei Glas, Papier, Pappe oder Bioabfällen.    

Unter anderem vermitteln die Abfall-Poster den Kleinen, dass sich Abfall nicht einfach in Luft auflöst. Und Wertstoffe wie auch Bioabfälle in einen Kreislauf zurückgeführt werden können. Gerade für die Kinder sind die farbigen Poster und die lustigen Müll-Motive ein spannender Anreiz, die Aufgaben für eine richtige Zuordnung von Abfällen altersgerecht und spielerisch zu lösen. Gilt es doch für die Kindergartenkinder immerhin 48 Magnete, die verschiedenste Arten von Abfällen abbilden, richtig zuzuordnen. Das dabei erlernte Wissen ist letztlich wiederum entscheidend für die Bildung von Umweltbewusstsein und die Basis für nachhaltiges Handeln.

„Wichtig ist: Das Wissen um ein richtiges Trennen und Sortieren von Wertstoffen sollte den Kindern möglichst früh mit gut gestalteten Lernmaterialien und von engagierten Erzieherinnen vermittelt werden. Denn Bildung fängt mit den Jüngsten an. Und folglich entscheidet sich unsere Zukunft gerade auch dort, in den Kindergärten und Kindertagesstätten, wo die Saat für ein starkes Müllbewusstsein gelegt werden kann“, so Hörger abschließend.

 

06.04.2022
Telefonzelle als Tauschmarkt


„Gib den Dingen ein zweites Leben“

Im Entsorgungszentrum in Mergelstetten platziert ist seit einigen Jahren eine ausgediente Telefonzelle. Sie wurde aufgehübscht als Tauschort für Gebrauchtes und ermuntert die Besucher als echter Hingucker mal hineinzuschauen. Umgebaut zu diesem netten Tauschladen haben die Telefonzelle  engagierten Auszubildenden des Kreisabfallwirtschaftsbetriebs. Und zwar als eigenes „Projekt“. Die Zelle wurde pink gestrichen und beklebt und mit Regalen bestückt.  Dadurch, dass die  Telefonzelle jetzt als „Tauschmarkt“ für gebrauchte, aber funktionsfähige Gegenstände  taugt, wurde ihr sozusagen ein zweites Leben eingehaucht. Brauchbaren Dinge werden hier verschenkt oder können gegen andere eingetauscht werden. Kunden, die ihre gut erhaltenen Sachen hier ablegen, geben diesen Gegenständen die Chance auf eine längere Lebens- und Nutzungsdauer. Vorausgesetzt, andere Kunden können die Produkte gebrauchen. Ziel des Kreisabfallwirtschaftsbetriebes ist es, ein Zeichen zu setzen. Und darauf hinzuweisen, dass viele Konsumgüter eigentlich viel zu früh als Abfall entsorgt werden. Wenn die Nutzungszeit von Produkten immer kürzer wird, müssen immer schneller neue Dinge produziert werden. Das geht letztlich auf Kosten der Umwelt und unserer natürlichen Ressourcen. Tendenziell wird zwar alles, was wir nutzen irgendwann zu Abfall. Aber wenn die Lebenszeit von Gütern verlängert werden kann und so wertvolle Ressourcen geschont  werden, schützt das auch unser Klima. Gerade der rasante Abbau von Rohstoffen wirkt sich auch auf die Klimaveränderungen aus. Jede Aktion, die hilft, Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen und Produkte so lang als möglich in einem Kreislauf zu halten, schützt eben auch unser Klima. Zudem gibt es in den Wertstoff-Zentren in der Griesstraße in Heidenheim und in Dettingen Schenkregale - eine weitere Gelegenheit für jedermann Gebrauchtes zu tauschen. 

31.03.2022
Grüngutcontainer stehen ab 9. April

Grüngut-Container werden wieder aufgestellt

 

Ab Samstag, 9. April 2022 stehen wieder die Grüngut-Container vor Ort in den Gemeinden bereit. Der Container in Sontheim kann allerdings noch nichtaufgestellt werden, da hiernoch kein Betreungspersonal gefunden wurde. Meist stehen die 40-Kubikmeter-Container für Gartenabfälle in der Nähe oder im jeweiligen Wertstoff-Zentrum.

Mit diesem Angebot können die Einwohner  im Landkreis ihre Gartenabfälle wohnortnah anliefern.

Da die Gartenabfälle in die Container verladen werden müssen, ist vor allem bei Grasschnitt darauf zu achten, dass dieser nicht lose angeliefert wird, sondern in geeigneten Papiersäcken. Wer dagegen  Kunststoffsäcke verwendet, hat den Grasschnitt aus diesen in den Container zu entleeren.   

Für die Anlieferung wird eine pauschale Gebühr von 2,50 Euro berechnet, wobei maximal eine Menge angenommen wird, die in einen normalen PKW-Anhänger passt. Angenommen werden Hecken- und Strauchschnitt. Die maximale Aststärke darf zehn Zentimeter Durchmesser nicht übersteigen. Die Äste dürfen nicht länger als 150 Zentimeter sein. Zum Bündeln keinen Draht oder Plastikschnüre verwenden. Vor allem „Kleinmaterial“, das nicht gebündelt werden kann, wie etwa Gras und Laubschnitt – sollte an den Containerstandorten möglichst nicht lose auf Hängern angeliefert werden, da die Entladung in die Container sehr mühsam und zeitintensiv  und ein Abkippen nicht möglich ist. Stattdessen sind Mehrweg-Behältnisse, die vor Ort entleert werden, stets die praktischere Alternative. Auch sollten die verwendeten Behältnisse nicht zu voll und zu schwer sein. Wer größere Mengen entsorgen möchte, sollte die Gartenabfälle im Entsorgungszentrum in Mergelstetten anliefern.

Die Annahmegebühr für bis zu hundert Kilo beträgt hier auch 2,50 Euro.

Öko-Tipp: Die beste und umweltfreundlichste Art Gartenabfälle zu entsorgen, ist die Kompostierung. Wer die Möglichkeit hat, im eigenen Garten zu kompostieren, sollte diese Möglichkeit nutzen. 

Nutzen Sie die Grüngutabfuhr! Viermal im Jahr werden die Gartenabfälle kostenlos bei Ihnen zu Hause abgeholt.

 

Standorte und Anlieferungszeiten finden Sie hier

24.02.2022
Schau mal rein:

Mit einem kurzen, leicht verständlichen Erklär-Film (hier klicken) über die richtige Entsorgung von Bioabfällen hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb seine Aufklärungskampagne in Sachen Biotonne jetzt nochmals intensiviert. Schließlich ist es wichtig, dass keine Störstoffe in der Biotonne landen. Nur wenn keine Verunreinigungen, wie Plastiktüten, angeblich abbaubare Plastiktüten, Kunstoffverpackungen und sonstiger Restabfall in der Biotonne landen, kann auch hochwertiger Kompost produziert und vermarktet werden. Der charmante Erklär-Film richtet sich vor allem an diejenigen, die einen Einstieg zum Thema eher über  einen kurzen Film finden, als über Informationsbroschüren. Andererseits eignet  sich der Film natürlich auch als Zusatzinformation und Ergänzung zum Informationsblatt über die Biotonne, mit dem der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb bislang gezielt aufklärt. Diejenigen allerdings, die  trotz aller Aufklärung ihre Biotonne weiterhin falsch befüllen und in gleichgültiger Manier Metalle, Glas Windeln oder Plastikverpackungen über die Biotonne entsorgen, müssen mit kostenpflichtigen Sonderleerungen rechnen. In seiner Abfallsatzung hat der Landkreis Heidenheim – unter §24 Benutzungsgebühren – festgelegt, dass eine solche Sonderleerung über die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro abgerechnet wird.       

16.02.2022
Kindergartenkinder im Entsorgungszentrum

Immer wieder ist das Entsorgungszentrum samt Biokompostwerk, Problemstoffsammelstelle und Wertstoff-Zentrum sehr spannend für Kinder. Können diese doch hier in Mergelstetten einmal einen tollen Lernort außerhalb des Kindergartens besuchen. Und die zehnköpfige Kinderschar ist ganz bei der Sache, als es um das Thema Abfalltrennung geht. Wird doch bei diesem Rundgang übers Gelände des Entsorgungszentrums das Thema Abfalltrennung greifbar und begreiflich. Anschaulich wird ihnen und den  begleitenden Erzieherinnen erläutert, was im Entsorgungszentrum alles abläuft. „Wisst ihr was zum Sperrmüll kommt?“ Schnell gehen Kinderhände in die Höhe: „Alte Matratzen und Sofas und Teppiche…“   

Das hier eingerichtete Wertstoff-Zentrum hat auch verschiedene Container für Pappe und Papier. Extra Behälter stehen bereit für Elektrogeräte wie Computer und Monitore, Scanner und Waschmaschinen, Bügeleisen oder Rasierapparate.  An der Problemstoffsammelstelle werden wiederum schadstoffhaltige Abfälle angeliefert. „Die Abfälle dürft ihr nicht in die Restmülltonne werfen.“ Staunend sehen die Kinder, was hier alles an  Chemikalien aus dem Hobbylabor, Pflanzenschutzmitteln, aber auch Batterien, Leuchtstoffröhren, ja selbst rote Feuerlöscher und farbige Gaskartuschen gibt’s zu sehen. Haben diese doch im Hausmüll nichts zu suchen. „Sind aber Farben nicht mehr flüssig und bereits eingetrocknet, können die Behälter über die Restmülltonne entsorgt werden“. Nächste Station: Was passiert mit der Zitronenschale, nachdem sie in der Biotonne gelandet ist? Was gehört in die Biotonne? Richtig:  Organische Abfälle wie Obst und Gemüse, Bananen- und  Eierschalen, Kaffeesatz, verwelkte Blumen oder Rasenschnitt.

Was gehört nicht in die Biotonne? Richtig –  Problemstoffe, Restmüll, Verpackungen aus Kunststoff und jede Art von Plastiktüten. Dafür hat’s vom Kreisabfallwirtschaftsbetrieb wieder extra kostenlose Papiertüten gegeben. In diese Papiertüten kann der Bioabfall schon in der Küche in ein Vorsortiergefäß gelegt werden. „Nur solche Papiertüten sind tatsächlich gut abbaubar im Kompostwerk. „Im Gegensatz zu so genannten abbaubaren Plastiktüten oder Biobeuteln aus Stärke. Denn diese brauchen viel zu lange, um zersetzt zu werden, da der Bioabfall in der Rottehalle des Kompostwerks längstens zehn bis zwölf Wochen bleibt. Und in dieser kurzen Zeit verbleiben noch viele Kunststoffteile dieser wenig geeigneten Tüten im Kompost. Also nur Papiertüten nehmen! Wo sonst können die Kinder so eben mal in eine  Rottehalle für Kompost hineinschauen. Und die Kinder dürfen auch den nach Walderde riechenden Kompost in die Hand nehmen. Exemplarisch wird aufgezeigt, dass ein Apfelbutzen aus der Biotonne wieder zu Kompost wird. Und dass man mit Kompost auch die Erde rund um den Apfelbaum düngen kann, damit so wieder Äpfel reifen können. Hat doch die Natur  einen vorbildlichen, perfekten Kreislauf geschaffen. Einen Kreislauf, bei dem kein unnötiger, die Umwelt belastender Müll zurückbleibt. Und dieser natürliche Kreislauf wird im Biokompostwerk in Mergelstetten nachgeahmt und so Natur und Umwelt geschützt.

 „Uns ist es wichtig, die Kinder zu motivieren für die richtige Trennung der unterschiedlichen Abfälle“, betont der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, dem es wichtig ist, neben Grün- und Bioabfällen auch viele andere Wertstoffe in einen geschlossenen Kreislauf zurückzuführen, ganz gleich, ob Papier, Elektrogeräte oder alte Fahrräder.

Und gerade auch Kinder im Vorschulalter können durchaus ein Gespür für den richtigen oder auch falschen Umgang mit Abfällen und Wertstoffen entwickeln. Zumal die Kinder oftmals  bereits Vorkenntnisse von zu Hause oder über den Kindergarten im Umgang mit verschiedenen Abfällen haben. Als spannendes Spielmaterial hat der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb jetzt auch ganz neu eine lustig gestaltete, große Magnettafel für die Kindergärten im Kreis zur Verfügung gestellt. Mit dieser haben die engagierten Erzieherinnen des Kitas die Kinder auf spielerische Weise die richtige Trennung von Abfällen üben lassen. Und so auf den Besuch im Biokompostwerk vorbereitet. Und  Kinder wie Erzieherinnen waren gleichermaßen von dem neuen Lernmaterial zur spielerischen Mülltrennung begeistert wie auch von der Exkursion ins Entsorgungszentrum. Als nette  Erinnerung an diesen tollen Ausflug erhielten die Kinder zum Abschluss noch eine ganz kleine braune Biotonne, die als Bleistiftspitzer getarnt daherkam und den Kleinen ein Lachen ins Gesicht zauberte.

12.02.2022
Achtung!

Stellen Sie keinen Schrott oder Elektrogeräte für gewerbliche Sammlungen bereit, da diese meist illegal handeln und Umweltstandards ignorieren.

Es gibt immer wieder Aufrufe gewerblicher Schrottsammler, Elektrogeräte zur Abholung bereitzustellen. Dies ist aber zumeist unzulässig, denn diese Sammlungen sind oftmals illegal und ein fachgerechtes Recycling hier sehr fragwürdig. Gerade wenn Postwurfsendungen von Privatfirmen dazu aufrufen, Schrott und Elektrogeräte vor der Haustüre bereitzulegen, ist Vorsicht geboten. In der Regel haben diese Firmen weder eine Genehmigung zum Sammeln noch eine Sondernutzungserlaubnis.

Fehlende Angaben auf den Postwurfsendungen, insbesondere zum Firmennamen und Firmensitz, sind ein Hinweis dafür, dass es sich um illegale Sammlungen handelt

Diese   können als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, was eine entsprechende Geldstrafe nach sich zieht. Meist werden gerade die Elektrogeräte von diesen Sammlern unsachgemäß zerlegt, um die wertvollen Teile kostengünstig auszuschlachten. Dass dabei die Umwelt belastet wird, etwa durch die Austritt umweltschädlicher Stoffe oder durch das Wegwerfen nicht verwertbare Teile  in Wald und Flur zeugt von diesem verantwortungslosen Tun gegenüber der Natur.   

31.01.2022
Falsch befüllte Biotonne kostet 25 Euro

Immer wieder landet Restmüll in der Biotonne. Ganz gleich, ob Glas, Metall oder angeblich abbaubare Kunststoffbeutel. Diese Störstoffe stellt das Team des Biokompostwerks im Entsorgungszentrum in Mergelstetten vor große Probleme. Ist doch das Heraussieben dieser Störmaterialien sehr aufwändig und verursacht hohe Kosten, die letztlich alle Einwohner durch höhere Abfallgebühren zu tragen haben. Deshalb hat es dieses Jahr auch intensive Kontrollen der Biotonnen und Aufklärungsaktionen gegeben, um für das richtige Trennen zu werben. Und so den Anteil der Fremdstoffe zu vermindern und den Trend umzukehren. Schließlich können saubere Bioabfälle zu Blumenerde oder hochwertigem Kompost für die Landwirtschaft verarbeitet werden. Vorausgesetzt es kommen eben nur sauber getrennte Bioabfälle in die Biotonnen. Gerade auch die neue Düngeverordnung hat die Vorgaben verschärft, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf. Und das gilt auch für die Ausbringung von Kompost. Vor diesem Hintergrund werden diejenigen, die nachweislich ihre Biotonne falsch mit Restmüll befüllen, zur Kasse gebeten. In seiner Abfallwirtschaftssatzung hat der Landkreis Heidenheim - unter § 24 Benutzungsgebühren –die Sonderleerung einer falsch befüllten Biotonne geregelt. Ist eine solche Leerung notwendig, wird die Gewichtsgebühr für Restmüll zuzüglich einer Verwaltungsgebühr von 25 Euro berechnet. Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb nachdrücklich alle Einwohner, die Biotonnen ordnungsgemäß zu befüllen. So können die zusätzlichen Kosten vermieden werden.



22.01.2022
Masken, Schnelltest & Co sind Restmüll

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist darauf hin, dass immer wieder erschreckend viel Müll, selbst Möbelstücke im Wald und der Natur entsorgt werden. Und auch Einwegmüll, insbesondere OP-Masken und Einweghandschuhe haben  in Straßengräben oder Grünstreifen nichts zu suchen, sondern gehören in die Restmülltonne. Dorthin gehören übrigens auch benutzte FFP2 Masken und Corona-Schnelltests mit allen dazugehörigen Materialien wie ausgedrückte Abstrich-Teststäbchen für Zuhause. Denn diese  sind als mögliche infektiöse Abfälle einzustufen. Haben also in der Natur, aber auch im gelben Sack rein gar nichts zu suchen. Stattdessen sollten alle Testutensilien ausschließlich in stabilen, möglichst reißfesten,  gut und dicht verschlossenen Müllsäcken oder Behältnissen über die Restmülltonne entsorgt werden. Die Abfälle aus der Restmülltonne werden dann im Ulmer Müllheizkraftwerk thermisch verwertet. Alle möglicherweise infektiösen Abfälle werden währende des Verbrennungsvorganges unschädlich gemacht.

Auch betont der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb, dass viele Abfälle, die gedankenlos in die Natur geworfen werden, nur sehr langsam verrotten. Oder biologisch gar nicht abbaubar sind.  Gerade Kunststoffe werden langfristig lediglich mechanisch zerkleinert und gelangen dann als Mikroplastik in Böden, Gewässer und letztlich auch in die Nahrungskette. Wird der Müll nicht entsorgt,  so liegen etwa Coffee-To-Go Becher bis zu 50 Jahre in der Gegend und vermüllen die Natur. Getränkedosen aus Aluminium können bis zu 200 Jahre brauchen, bis sie zerfallen.  Zerbrochene Glasflaschen verrotten eben so wenig, da diese aus Quarzsand hergestellt werden, der ja kein organischer Stoff ist. Bis die Scherben verschwunden sind, gehen mal eben 4000 bis eine Million Jahre ins Land. Selbst Styroporverpackungen liegen länger als 6000 Jahre in der Umwelt. Je nach Materialzusammensetzung können dünne Plastiktüten zehn Jahre überdauern, wohingegen dickere Plastiksäcke schon mal auf 120 bis 200 Jahre kommen. Autoreifen brauchen etwa 2000 Jahre bis sie zersetzt sind. Dagegen sind Zigarettenstummel oftmals bereits nach zwei bis fünf Jahren auf natürliche Weise zersetzt, wobei der Filter noch länger brauchen kann. Dieser besteht wesentlich aus dem Kunststoff Cellulosacetat, der nicht nur schwer abbaubar ist, sondern zudem bis zu 700 teilweise giftige chemische Einzelstoffe aufweist. Als da wären Arsen, Blei, Cadmium, Benzol oder Nikotin. Aber auch Papiertaschentücher sind ein großes Ärgernis, da viele von ihnen zwischenzeitlich waschmaschinenfest sind. Der Vorzug, dass sie beim Waschen nicht zerfallen, zeitigt den Nachteil, dass sie das in der Umwelt dann auch erst nach bis zu fünf Jahren tun. Noch weitaus gravierender ist es, wenn alte Kühlschränke auf abgelegenen Parkplätzen abgelegt werden. Denn diese enthalten noch FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe), die aus dem Kühlmittel und der Isolierung entweichen können. So genannte Treibhausgase also, die die Umwelt und das Klima stark belasten, insbesondere im Blick auf die empfindliche Ozonschicht.   

20.12.2021
Nicht alles passt ins Altglas

Wer kann, sollte an den Feiertagen über Weihnachten und Silvester die meist übervollen Glascontainer meiden. Leere Flaschen sollten nicht unmittelbar nach dem Neujahrstag zu den Container-Standorten gebracht werden. Denn dort sind überfüllte Altglascontainer in dieser Zeit keine Seltenheit. Wer ein paar Tage zuwartet, bis die Container wieder entleert sind, tut sich und der Umwelt einen Gefallen. Liegen doch oftmals leere Flaschen neben den Containern und mitunter eben auch zerbrochene Gläser oder leere Sektflaschen. Gerade  kurzerhand vor den überquellenden Containern abgestellte Flaschen können Passanten oder Anlieferer gefährden. Herumliegende Scherben können selbst Auto- oder Fahrradreifen zum Verhängnis werden. Und auch Tiere können sich verletzen. Also vorausschauend handeln. Und dann das Altglas entsorgen, wenn der Andrang nachgelassen hat. Standorte mit überquellenden Glas-Containern können auch unmittelbar dem Kreisabfallwirtschaftsbetrieb unter Rufnummer 9505-0 gemeldet werden, der dann veranlasst, dass diese kurzfristig geleert werden.

Hier einige Tipps zur richtigen Altglasentsorgung. Damit kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Und die wertvollen Scherben können möglichst energie- und ressourcenschonend für neue Flaschen und Gläser eingesetzt werden. Ein klares Plus für Umwelt und Klima.

Regeln für die richtige Altglasentsorgung

1. Ins Altglas dürfen entleerte Glasverpackungen für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Glasbehälter, Medizinfläschchen (nicht aus dem Labor) oder Cremetiegel aus Glas.

2. Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, braunes in den Braunglas- und grünes in den Grünglascontainer.

3. Blaues oder andersfarbiges Glas gehört immer in den Grünglascontainer. 

4. In den Altglascontainer dürfen keine Trinkgläser. Sie haben eine andere Zusammensetzung.

5. Porzellan, Steingut oder Fensterglas haben nichts im Altglascontainer zu suchen, sondern sollten ins Entsorgungszentrum gebracht werden.

6. Energiesparlampen und jede Form von Leuchtmitteln gehören nicht zum Altglas.

7. Deckel können, müssen aber nicht abgeschraubt werden. Spezielle Maschinen filtern sie heraus.

8. Keine vollen Glasverpackungen in den Container werfen, Reste auf jeden Fall vorher entsorgen.

9. Bitte nicht spülen! Altglas muss nicht sauber im Container landen. Auch das schont die Umwelt.
    Nur Honiggläser sollten wegen den Bienen ausgespült werden.

 

10. Und ganz allgemein: Was nicht durch die Öffnung passt, gehört nicht in den Altglascontainer. 


Wer diese Regeln beachtet, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und schont die natürlichen Ressourcen. Denn neue Glasflaschen bestehen durchschnittlich aus 60 Prozent Altglasscherben, bei grünen Glasflaschen liegt dieser Anteil sogar bei 90 Prozent.

 

Bitte helfen Sie mit, dass die Glascontainerstandorte sauber bleiben. Lassen Sie keine Schachteln oder Plastiktüten am Glascontainer liegen.

26.01.2021
Gelber Sack ist kein „Drecksack“

Die gelben Säcke sollten stets erst am Tag der Abholung herausgestellt werden. Und zwar frühmorgens gut sichtbar an der Außenseite des Grundstücks zur Straße hin. Wird dieses gezielte Timing kurz vor der Abfuhr beherzigt, kann vermieden werden, dass Wildtiere, die wegen des Geruchs von Lebensmittelresten angelockt werden, die Säcke aufreißen und den Inhalt verstreuen. Auch sollten die Säcke nur locker befüllt werden und die Verpackungen nicht ineinander gestopft werden. Bei Unwetterwarnung und Sturm sollten die Säcke zudem so gesichert werden, dass sie vom Wind nicht davongetragen werden. Eine Möglichkeit besteht darin, etwa die Säcke mit dem Zugband am Zaun hinzuhängen.

Der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Dualen Systeme, also die Privatwirtschaft selbst, für die Verteilung, Sammlung und Entsorgung der Gelben Säcke zuständig ist. Im Landkreis Heidenheim hat die Sammlung der Säcke wiederum die Firma WRZ Hörger, Sontheim von den Dualen Systemen übertragen bekommen.

Zu beachten ist bei der Befüllung der Säcke, dass kein Restmüll zur Beseitigung dort hineingehört. Restmüll gehört in die Restmülltonne.  Verpackungen aus Papier und Kartonagen gehören zum Altpapier. Und Altglas wird – nach Farben getrennt – über die bereitgestellten Glascontainer entsorgt. Auch leere Dosen können in die entsprechenden Container geworfen werden.  Ebenfalls nicht in den Gelben Sack gehören Gebrauchsgegenstände aus Plastik und Metall.

Richtig aufgehoben im gelben Sack sind leere Verkaufsverpackungen, wie etwa Joghurtbecher, ausgedrückte Tuben oder Folien. Bei Sichtverpackungen aus Karton und Kunststofffolien – so genannte Blisterverpackungen – können auch beide Materialien voneinander getrennt werden. Dann gehört der Karton zum Altpapier, etwa in die Papiertonne. Die Folie dagegen in den Gelben Sack. Spraydosen sollten nur vollständig entleert in den Gelben Sack geworfen werden. Tipp: Pumpflaschen statt Spraydosen kaufen.

01.12.2020
Abfalltonnen nicht zuparken

Damit die Müllfahrzeuge die Abfälle abholen oder die Behälter entleeren können, ist es notwendig, dass die Straßen von den Anwohnern freigehalten werden. Dies gilt vor allem auch in Anwohnerstraßen, die schmal sind, damit die großen Müllfahrzeuge einfahren können. Bedauerlicherweise parken Autos immer wieder vor Abfallbehältern oder Bereitstellungsflächen und behindern dadurch die Abfuhr massiv. Wenn nur ein Fahrzeug die Durchfahrt für den Mülllaster unmöglich macht, haben alle Anwohner das Nachsehen, da ihre Abfallbehälter erst später oder im ungünstigsten Fall gar nicht entleert werden können. Gleiches gilt für Wendemöglichkeiten, wenn diese durch rücksichtslose Falschparker zugeparkt werden. Die Abfallfahrzeuge brauchen einen großen Wendekreis, weshalb in Kurven, an Kreuzungen und Einmündungen keine Autos parken sollten. Grundsätzlich ist nicht erlaubt, mit Müllfahrzeugen rückwärtszufahren.

Aktuell erschweren auch die winterlichen Bedingungen in engen Straßen die Einfahrt. Zu nahe an der Einmündung parkende Fahrzeuge erschweren die Zufahrt zu den Wohnhäusern. So konnten dieser Tage einige Mülltonnen nicht geleert werden. Aber auch für Rettungsfahrzeuge oder die Feuerwehr sind solcherart blockierte Straßen ein massives Hindernis.

Daher bittet der Kreisabfallwirtschaftsbetrieb alle Autofahrer, ihre Fahrzeuge so abzustellen, dass die Abfuhren nicht behindert werden.

26.08.2019
Buchsbaumzünsler - Was tun?

Wenn der Buchsbaumzünsler zuschlägt und sich die Raupen gefräßig über Hecken und Sträucher hermachen, dann sehen die befallenen Pflanzen meist gelblich-beige aus. Auch haben sie meist keine Blätter mehr und sind von den Raupen oftmals eingesponnen. Ist ein Strauch bereits stark befallen, ist es ratsam, diesen abzuschneiden und schnell zu entsorgen. Einzelne Zweige oder Sträucher können in die  die Biotonne. Für größere Mengen von befallenen Buchsbäumen oder Buchsbaumhecken ist das Entsorgungszentrum in Mergelstetten die richtige Adresse.

Allerdings sollte bei einer Fahrt ins EZ darauf geachtet werden, dass die befallenen Pflanzen abgedeckt werden, da so vermieden wird, dass die Raupen über den Fahrtwind weiterverbreitet werden. Auch sollten die Mitarbeiter im EZ bei der Anlieferung darüber informiert werden, damit das angelieferte Material mit anderem Grünabfall abgedeckt wird. Im Biokompostwerk werden die Raupen, Pilze und Unkrautsamen sicher abgetötet, da das Grüngut und die Bioabfälle bis auf 70° Grad erhitzt werden.   

10.12.2017
Montag und Donnerstag anliefern

„Wir haben die letzten beiden Monate unsere Daten ausgewertet im Blick auf Anlieferungen unsere Kunden im Entsorgungszentrum in Mergelstetten. Der größte Ansturm war ganz klar samstags auszumachen. Zwar haben wir auch freitags eine hohe Kundenfrequenz, aber an diesem Wochentag sind ja die Öffnungszeiten länger, weshalb der Samstag als Anlieferungstag bei unseren Kunden vorne liegt“, erläutert Michael Bantel, zuständiger Betreuer und EDV-Experte. Wer also diesen Stoßzeiten beim Besuch des Entsorgungszentrums ausweichen und Wartezeiten vermeiden möchte, dem rät Bantel auf die Wochentage Montag oder Donnerstag auszuweichen, um etwa Grüngut, Sperrmüll oder Elektroschrott abzuliefern. 


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